Motorrad kaufen in Indien und nach Deutschland zurückfahren

Indien, die Wiege der Kultur: Wo gibts in Goa die geilste Party? Sind die Strände von Cox's Bazaar in Bangladesh wirklich gut? Hier gehts um den indischen Subkontinent...

Re: Motorrad kaufen in Indien und nach Deutschland zurückfah

Beitragvon konfuzius » Donnerstag 6. April 2017, 14:44

Hooli Moly

Geiler Typ! Mehr gibt`s da nicht zu sagen! Sich mit nahezu jedem Kommentar selbst zu disqualifizieren, muss man erstmal schaffen. Solche Leute will man nicht als Nachbar.
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konfuzius
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Re: Motorrad kaufen in Indien und nach Deutschland zurückfah

Beitragvon roab15 » Freitag 16. Juni 2017, 14:05

Um nochmal auf die Ursprungsfrage zurück zukommen, wenn es noch aktuell ist ;-).

Wir haben genau diese Tour 2015 gemacht: Indien - Deutschland. Eine wunderschöne Route, nur zu empfehlen und total machbar!
Mit viel gucken und Zeitlassen, waren wir von März bis September unterwegs, 19k km. Sollte in 2 Monaten auch gehen, wenn vor Ort die Maschinen klar sind.

Die erste Herausforderung wird es sein, eine Enfield in Indien zu bekommen, mit der man Indien verlassen kann. Klar, das Ding sollte laufen. Um durch die ganzen Länder zwischendurch zu kommen, braucht man wie gesagt ein Carnet. Mit Deutschen Nummernschildern kein Problem, die hat man ja bekanntlich aber nicht dabei, wenn es in Indien los geht. Fahrzeuge in Indien werden nur an Inder, oder an Expats, die 5 Jahre dort leben, zugelassen. Also organisiert man sich entweder einen Expat oder man muss recherchieren, wie man ansonsten an die ganzen Papiere kommt. Normalerweise werden die Carnets vom Automobilverein des Registrierungsland ausgestellt. Mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung aus Indien, bekommt man das Carnet aber auch ohne Probleme vom ADAC, was ganz praktisch ist um seine Sicherheit, die hinterlegt werden muss, wieder zu bekommen.

Die Fahrt selbst läuft ohne Probleme. Gerade Neumaschinen sind hier robust und wartungsarm - unsere Erfahrung. Man muss nur darauf achten, dass man an jeder Grenze seine Stempelchen bekommt.

Die weit aus größere Herausforderung ist die Zulassung in Deutschland. Ohne große Probleme und Umbauten geht es, wenn der Halter innerhalb 6 Monate seinen Wohnsitz wieder in Deutschland anmeldet. Dann geht die Maschine als Umzugsgut durch, wo man tolerantere Grenzwerte hat. Wenn das keine Option ist, dann weiß ich grad auch nicht weiter. An diesem Punkt stehen wir grad auch…
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