Ozeanien bald unter Wasser - was dann?

Was geht auf den kleinen Inselchen ab, deren Staatsnamen wie Streichkäse klingen?

Ozeanien bald unter Wasser - was dann?

Beitragvon Altes-Forum » Mittwoch 15. September 2004, 03:10

Pantitlan
Beitrag vom Samstag, Juni 26, 2004 @ 00:00

Der Meeresspiegel steigt bereits jetzt. Für die kleinen ozeanischen Inselstaaten, die kaum höher als ein paar Meter sind, wird dies in ein paar Jahren verherrende Folgen haben. Bereits jetzt ist ein Landschwund zu verzeichnen. In ein paar Jahrzehnen sind vielleicht ganze Staaten von der Landkarte verschwunden.

Was geschieht mit den Menschen von dort? Wird es in Zukunft bald grössere Mengen an "Oekoasylanten" geben? Wo können die untergebracht werden?

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swissgabe
Beitrag vom Sonntag, Juni 27, 2004 @ 09:22

gibt es nicht schon ein paar Länder die mit Australien Verträge abgeschlossen haben um die Leute nach Australien umsiedeln zu können?

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Pantitlan
Beitrag vom Sonntag, Juni 27, 2004 @ 14:48

Doch, ich glaube, auch so was gehört zu haben. Bin mir aber nicht so ganz sicher...

Ich glaube aber, das Australien nicht so begeistert ist, so viele Umweltflüchtlinge aufzunehmen. Es wäre ja auch sinnvoll, die Leute ein bisschen zu verteilen.

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FlySwiss
Beitrag vom Dienstag, Juni 29, 2004 @ 08:44

Wenn ich mich richtig erinnere, hat Tavalu mit New Zeland einen Vertrag abgeschlossen. Liegt ja auch näher, da die Maori aus New Zealand näher verwand sind mit den Südseebewohner als die Aboriginis.

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Pantitlan
Beitrag vom Mittwoch, Juni 30, 2004 @ 14:33

Wie viele Leute sind denn eigentlich überhaupt gefährdet? Weiss das jemand?
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Beitragvon Kimchi » Donnerstag 21. Oktober 2004, 21:31

In Ozeanien wohnen naturgemäß nicht allzu viele Menschen ;)

Ich schätze mal in ganz Ozeanien höchstens 200-300.000 Menschen

Nauru z.B. hat ja stolze 14.000 EW...

Die würden nicht mal in Berlin auffallen, geschweige denn in einem Flächenstaat wie Australien. Im übrigen haben die meisten Länder tatsächlich solche Verträge geschlossen. Auch im Bereich der Landesverteidigung.

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Beitragvon Aremonus » Mittwoch 12. Oktober 2005, 01:13

Hmm, könnte eng werden mit dem ganzen Wasser - ich hab mal irgendwo gelesen (ich weiss, dass dies keine zuverlässige Quellenangabe ist :P ) dass 3/4 der gesamten Bevölkerung der Erde weniger als 100 Km von der Küste weg wohnt.... also wenn der Meeresspiegel steigt, müssen wir uns was einfallen lassen....
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Beitragvon Pantitlan » Mittwoch 12. Oktober 2005, 01:44

Das kann schon sein, die meisten Länder sind ja in Küstennähe viel städischer als von der Küste entfernt. Aber das mit den 100km sagt trotzdem nicht viel aus. Es kommt ja drauf an, wie steil das Land dann ist, das sich dahinter befindet. Und ein beträchtlicher Teil aller Küsten ist nicht einfach ein endlos langer Sandstrand, sondern ein paar Meter hohe Klippen oder wenigstens ein bisschen hügelig. Im Prinzip kommts ja nur drauf an, wieviele Prozente der Bevölkerung weniger als ein paar Meter von Meeresspiegel entfernt leben.

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Beitragvon Aremonus » Mittwoch 12. Oktober 2005, 22:59

Hmm, New York, New Orleans, Hongkong, Sidney, Rotterdam sind alles Städte, die unmittelbar am Meeresspiegel liegen. New Orleans hat ja bereits Dämme rund herum, auch wenn diese zur Zeit ein wenig durchlässig sind, besonders bei höheren Windstärken :lol:
Venedig steht regelmässig unterwasser, das gehört bei denen quasi zum Alltag - irgendwann werden wir wohl das Problem angehen müssen...
Wir in der Schweiz haben da mehr Glück - 90% der Landesfläche liegen höher als 500 Meter über Meeresspiegel.. wer weiss, vielleicht sind wir in ein paar tausen Jahren kein Binnenland mehr :twisted: :twisted:
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Re: Ozeanien bald unter Wasser - was dann?

Beitragvon pETRA1 » Mittwoch 15. August 2018, 13:32

Ja ich bin gerne am Meer und habe gerade dieses Taucher Hotel in Mexiko gefunden, wo man direkt am Meer ist und den Ozean erkunden kann zusammen mit anderen.Schau mal hier https://www.action-sport.de/villas-picalu-tauchen-mexiko/
pETRA1
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