Individaulreisen in Kirgistan

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Individaulreisen in Kirgistan

Beitragvon ruedi » Samstag 3. Februar 2007, 19:33

Individualreisen in Kirgistan

Kirgistan ist ein sehr ruhiges Land und für Individualtouristen sehr gut geeignet. Ich stelle euch, deutsch oder englisch sprechende Studenten zur Verfügung, damit diese euch Individuell ihre Heimat zeigen. Diese würden Euch am Flughafen abholen, und Euch, je nach Wunsch, in ein Hotel oder zu einer Gastfamilie bringen. Euch die Stadt zeigen und Eure Ausflüge organisieren und Begleiten. Dieser Service kostete ca. 30 Euro pro Tag. Dadurch lernt ihr Kirgistan und seine Bevölkerung, viel Intensiver kennen und fühlt euch trotzdem frei und ungebunden. Dann meldet euch bei mir: info@oekofacta.com ich lebe inzwischen bald 5 Jahre in diesem schönen Land

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Beitragvon robin » Mittwoch 29. August 2007, 14:11

Den ersten Satz kann ich unterstreichen. Aber 30 Dollar fuer die Vermittlung eines Studenten??? (In einem Land, wo der Durchschnittslohn um 200 Dollar liegt). Ich habe mehrere Sprachstudenten kennengelernt, die mir alles umsonst gezeigt haben, damit ich im Gegenzug mit ihnen deutsch oder englisch ueben konnte. Einfach mal bei der Uni in Bishkek vorbei gehen. Mal lernt dort schnell jemand kennen.

Falls jemand Adressen hat, kann man sich hier vielleicht auch mal ein bisschen austauschen.
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Beitragvon zurken » Sonntag 2. September 2007, 20:44

30 Dollar nicht für die Vermittlung des Studenten, sondern für einen Tag Arbeit des Studenten. Ist in der Tat für kirgisische Verhältnisse ein guter Lohn, du würdest dafür aber nicht so lange arbeiten. Insofern also ok. Ich kann eine junge Kirgisin als Führerin anbieten, sie kann allerdings nicht sehr gut Englisch.
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Beitragvon Pantitlan » Montag 3. September 2007, 01:03

Find 30 Euro auch sehr recht viel. Auch wenn man zu recht sagen kann: ich wuerde fuer den Betrag niemals einen ganzen Tag arbeiten. Das gilt aber nicht. Denn der Lohn muss in der Relation zum Nationaleinkommen stehen, sonst entstehen seltsame Ungleichgewichte und vor allem die fuer Touristen sehr unangenehme Situation, dass sie NUR noch als wandelnde Geldbeutel angesehen werden.

Wenn man einfach hingeht, lernt man schon schnell ein paar Studis kennen, die einem etwas zeigen, um dafuer die Sprache ueben zu koennen. Habe ich auch so erlebt.

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Beitragvon abacus » Mittwoch 5. September 2007, 10:24

Pantitlan hat geschrieben:fuer Touristen sehr unangenehme Situation, dass sie NUR noch als wandelnde Geldbeutel angesehen werden.


Als solchen betrachtet einen ja auch der Staat, wenn man sich die Gebühren ansieht (auch in anderen mittelasiatischen Ländern). In Kirgistan darf man als Tourist für die Strassenbenutzung mal locker das 10-20-fache dessen abdrücken, was ein Kirgise zahlt. Beispielsweise für die Fahrt zum Issylkul 10€, das fand ich doch etwas viel in Anbetracht des Gegenwerts.

Grüße
sven
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Beitragvon Pantitlan » Mittwoch 5. September 2007, 16:10

Echt? Auslaender haben eine andere Maut als Einheimische? Das ist mir gar nicht aufgefallen (bin auch nicht selber gefahren).

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Beitragvon abacus » Mittwoch 5. September 2007, 17:37

Jup, ich schwörs!
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Beitragvon robin » Freitag 7. September 2007, 05:35

Ich bin ein Stueck mit zwei Deutschen in nem Camper mitgefahren, die haben sich vor allem darueber beklagt, dass sie alle paar Kilometer von der Polizei angehalten werden, die irgend einen Vorwand fuer eine Strafe sucht. Denke, das ist noch nerviger als die etwas hoehere Gebuehr...
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Beitragvon zurken » Samstag 8. September 2007, 03:58

das stimmt mit der Gebühr, zwischen Osh und Bishkek gibts zwei Posten mit Schranken, Kirgisen zahlen 50 Som (1 Euro), ich musste je 10 Dollar zahlen, obwohl ich mit kirgisischer Freundin unterwegs war, die hat in dem einen Fall noch von 20 Dollar auf 10 runtergehandelt. Aber den Polizisten muss man nichts geben, das ewige Palaver ist zuerst lustig, wird irgendwann nervig.
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Beitragvon outdoorfan » Mittwoch 12. März 2008, 16:15

Ich schwöre auf die Helvetas unterstützte Touristenorgansation CBT. Gibts an den wichtigsten Stellen, hat vernünftige Fixtarife, man kann ins Land abtauchen und die Leute kennenlernen und man tut noch was fürs Land.

Ein Guide kostete in Karakol 2007 pro Tag 500 Som, das sind ca. 15 US $. In Bishkek habe ich für eine 30 jährige russische Journalistin (nicht via CBT) als Guide US 20$ bezahlt. Sie war aber auch sehr gut , kannte das Land in und auswendig und musste ein anspruchsvolles Treffen übersetzten.

Reise zwar lieber individuell ohne Guide, aber wenn man die Sprache nicht sehr gut kann und spezielle Sachen vor hat, lohnt es sich bzw. ist einfacher.
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Beitragvon zurken » Sonntag 16. März 2008, 23:22

bei mir überwiegt der Eindruck, wie gut Deutschland ist, ich meine, im Gegensatz zu den Leuten, die ständig über alles meckern. Wenn ich deutsche Verhältnisse vergleiche mit dem, was ich in Zentraö-Asien gesehen habe, komme ich zu dem Schluss, dass ich in einem der besten Länder der Welt lebe. Mir fällt auf Anhieb nichts ein, was ich dort hatte und hier nicht - außer meiner Freundin natürlich, die vermisse ich schon :-)
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