Malariatabletten

Wir wollen hier zwar eine wirkliche medizinische Beratung nicht ersetzen, aber hier kann man sich zu gesundheitlichen Problem äussern

Malariatabletten

Beitragvon Altes-Forum » Donnerstag 6. Januar 2005, 00:15

Pantitlan
Beitrag vom Dienstag, März 2, 2004 @ 17:35

Habt ihr schon Lariam usw. genommen? Gabs bei Euch unangenehme Nebenwirkungen? Mir ist davon immer schlecht geworden...








schnasselfred
Beitrag vom Donnerstag, März 18, 2004 @ 13:07

Also ich hatte bislang noch keine Probleme mit den Malariatabletten, die mir die Tropenmediziner verordnet hatten. Allerdings war ich den Tabletten bislang noch nicht für mehr als 3 Wochen ausgesetzt.

Das könnte sich dieses Jahr ändern - der Erfahrungsbericht kommt dann später - bitte erinnert mich Ende Mai mal daran







Pantitlan
Beitrag vom Sonntag, März 28, 2004 @ 19:32

Nimmst du denn Malariatabletten für China, Schnassel? Ich glaube, bis auf Yunnan gibt in China doch gar keine Malaria... wo willst du denn nun eigentlich überall hin und wie lange bleibst du denn?









mesheel
Beitrag vom Montag, März 29, 2004 @ 09:35

Ich hab mir sagen lassen, dass man besser keine vorbeugenden Malariatabletten wie Lariam und Co. nehmen soll. Die Nebenwirkungen sind zu viele, als dass es sich lohnen wuerde. Was man allerdings sollte ist Tabletten mit nehmen, die man schluckt, wenn Malaria bereits ausgebrochen ist. Wie die heissen, weiss ich nicht mehr. Jedenfalls lieber kurieren als vorbeugen.









Lionel
Beitrag vom Montag, März 29, 2004 @ 09:44

Gemäss Beratung im Tropeninstitut sollte man die Tabletten bei Malaria-Anzeichen (Fieber, etc.) einnehmen. Angeblich wende man die Prävention nicht mehr an bzw. es soll nicht (mehr) sinnvoll sein.

Oft ist es ja nicht möglich vor Ort an die Malariamedikamente zu kommen.

Lieber Nebenwirkungen als Malaria! Sicher ist sicher!






Pantitlan
Beitrag vom Montag, März 29, 2004 @ 15:46

Mischi, das sind die gleichen Tabletten wie die, welche du zur Prävention nimmst. Nur halt statt innerhalb von zwei Monaten nimmst du die dann innerhalb von 24 Stunden.

Ja, das mit den Nebenwirkungen ist mir auch gesagt worden. Soweit ich weiss, wird eine aktive Prophylaxe momentan nur noch für Indien, Afrika und den Amazones empfohlen. Dass man aber für den Fall der Fälle doch noch ein Päckchen mitnimmt, ist irgendwie klar. Malaria ist schon nicht ganz ohne - wenngleich nur eine von den drei Typen überhaupt gefährlich ist.

Aber eben: in China gibts ja keine Malaria, oder?








schnasselfred
Beitrag vom Mittwoch, März 31, 2004 @ 13:38

http://www.fit-for-travel.de/reisemediz ... /L0031.htm sieht das ein bissel anders, das mit der Nur-noch-Notfall-Behandlung ist mir neu, aber nicht gerade unsympathisch.

Na, die Tropenmedis werden es schon wissen. Ich kann ja demnächst berichten, wenn ich bei denen war.

Bis denne!









Pantitlan
Beitrag vom Donnerstag, April 1, 2004 @ 02:48

Also sprichst du nun von der Region China? Also ich habe vor zwei Jahren auf dem Tropeninstitut vorgesprochen und die meinten, dass man bis auf in Yunnan gar nichts brauche. Die selben Infos habe ich auch auf verschiedenen Internetseiten gefunden.

Dazu kommt, dass es ja verschiedene Malariatypen gibt, die sich in den Fieberzyklen unterscheiden. Davon ist nur eine tödlich, die dreitägige. Die gibt es aber nur in Xishuangbanna gaaanz an der Grenze zu Laos.

Da Du für die Medikamente sowieso ein Rezept brauchst, kannst du ja beim Tropenarzt gleich mal nachfragen. Aber denk daran, dass die in jedem Land was anderes empfehlen. Zum Beispiel Japanische TRavellers, die nach Indien gehen, haben alle keine Propylaxe, obwohl Indien hier als super gefährlich gilt. Dafür gilt Thailand als gefährdet, was unsere (schweizer) halbweisen Götter als unproblematisch betrachten...

PS: Lionel:
Die Sicherheit ist trügerisch: Die Prophylaxe senkt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion nur, aber Du kannst auch mit Medikamenten eine (allerdings schwächere) Malaria bekommen.









schnasselfred
Beitrag vom Freitag, April 2, 2004 @ 16:49

Jaja, China.
Als ich 1999 in China war, war die Malaria-Befalls-Karte ziemlich klein, aber es war halt Impfschutz vorzusehen. Nun ist die Befallkarte offenbar größer, dafür gibts standardmäßig die Standby-Medikation.
Sieht also ganz so aus, als sei das kein statisches Problem.

Die Unterschiede in der Wertung der Gefahren je nach Herkunft könnte unter anderem daran liegen, daß man je nach Region an die verschiedensten Erreger "gewöhnt" sein kann, das Immunsystem also gegen die einhergehenden Gefahren unterschiedlich vorbereitet ist.

Na, und bei Thailand als klischeebehaftetes Ziel fällt mir spontan der disziplinierende Effekt einer Gefahrenübertreibung ein, der je nach Liberalität im Herkunftsland des Reisenden angestrebt sein kann. Vielleicht hält es den einen oder anderen, dem das Eiweiß bis zu den Augenlidern steht, doch ab, ... *summsumm*







Pantitlan
Beitrag vom Montag, April 5, 2004 @ 14:18

Ja, bei mir 2001 war das auch noch so. 2003 habe ich dann nicht mehr nachgefragt. Sicherlich ist der Malariabefall nicht statisch, aber ich denke so kurzfristig sollten auch die Unterschiede nicht so gross sein.

Also, dass man sich an Malariaerreger gewöhnt, glaube ich nicht wirklich. Immerhin sterben ja auch jede Menge Einheimische geweils an der tükischen Krankheit.

Hm, also der letzte Punkt würde meiner Meinung nach höchstens Sinn machen, wenn man damit die Unterschiedlichen Diskurse analysieren wollte. Aber letztlich ist es ja doch eher eine Frage der medizinischen Einschätzung, und die sollte doch nicht so sehr von Liberalitäten abhängen, oder?








schnasselfred
Beitrag vom Mittwoch, April 7, 2004 @ 22:39

Also Butter mang die Fische:

Hausarzt empfahl Lariam prophylaktisch einzunehmen. Standby bringt nicht wirklich was: kaufen muß man es eh, es ist nur unter striktem Schutz vor Insektenstichen angeraten - wer weiß schon, was für xyz-erregende Wirkstoffe man sich da so auf die Haut schmiert. Hinzu kommt der Umstand, daß sich die Anfangssymptome durchaus mit einer unhygienischen Klimaanlagen geschuldeten Neulingserkältung decken können. Entwickelt man die eindeutigen Symptome, ist es für das bissel "Standby-Knüppel" vielmals schon zu spät. Also ist es durchaus denkbar, daß man dann das Zeug doch auf Verdacht frißt, dann eben die Schockdosis, mit potenzierten Nebenwirkungen. Also ich möchte nicht vor Ort noch Nerven darauf verschwenden müssen, ob es Zeit für Notfallmedikation gegen Malaria ist oder eher für ne normale Halsschmerztablette.

Der Tropenmed hat meinem Kumpel hingegen Standby empfohlen - man könne so mit einer Ration für uns drei vorsorgen. Ja gut, auf das Entscheidungsproblem vor Ort hat er allerdings nichts zu antworten gewußt.








schnasselfred
Beitrag vom Freitag, April 9, 2004 @ 18:35

Also ich habe heute mit der Prophylaxe mit Lariam begonnen. Schlecht geworden ist mir eigentlich nur mal kurz - beim Lesen des Beipackzettels.
Nönö, so gehts mir noch ganz gut. Ich dachte zwar erst, ich hätte das Hirnschwurbelsyndrom, aber vor meiner "L-Member"-Statusbezeichnung stehen tatsächlich 2 (in Worten: ZAWEI) X herum. Tja, das ist der Nachteil einer aktivierten "Benachrichtigung bei Antwort": man antwortet zu oftschnell
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Beitragvon jenber92 » Mittwoch 6. August 2008, 15:22

wenn ich eine packung Malariatabletten haben möchte für meien "Überlebensset"^^ aber erstmal nicht vereisen will wo bekomm ich diese am besten?
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Beitragvon Alex » Mittwoch 6. August 2008, 15:32

wenn ich eine packung Malariatabletten haben möchte für meien "Überlebensset"^^ aber erstmal nicht vereisen will wo bekomm ich diese am besten?
Wozu? Erstens sind Malaria-Medikamente verschreibungspflichtig und zweitens haben die auch ein Verfallsdatum.

Gruß,
Alex
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Beitragvon Rastlos » Donnerstag 7. August 2008, 09:04

jenber92 hat geschrieben:wenn ich eine packung Malariatabletten haben möchte für meien "Überlebensset"^^ aber erstmal nicht vereisen will wo bekomm ich diese am besten?

:?: Wieso solltest Du sie dann kaufen :?:
Wie Alex schon schrieb sind diese Mittel in Deutschland rezeptpflichtig, Du kannst sie Dir aber - mit entsprechenem Rezept - auch bei den Onlineapotheken etwas günstiger bestellen.

Ich warne jeden davor solche Medikamente von privaten Anbietern im Netz zu erwerben, denn der Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten auf diese Art und Weise ist STRAFBAR.

Wer rastet der rostet und es gibt einfach zu viel Schönes auf unserer Erde zu entdecken!
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Beitragvon Pantitlan » Donnerstag 7. August 2008, 10:46

Rastlos hat geschrieben:
Ich warne jeden davor solche Medikamente von privaten Anbietern im Netz zu erwerben, denn der Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten auf diese Art und Weise ist STRAFBAR.


Wobei dies eigentlich noch das kleinere Problem ist. Du hast keine Ahnung, ob das auch wirklich die richtigen Pillen sind, ob sie gut gelagert wurden und so weiter...

Malaria ist eine ernsthafte Krankheit. Siehe dazu auch unser Sticky-Topic:
http://www.traveltalk.weltreiseforum.co ... c2087.html

Mein neuer China-Reiseblog.
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