Seeigel Stacheln !?!

Wir wollen hier zwar eine wirkliche medizinische Beratung nicht ersetzen, aber hier kann man sich zu gesundheitlichen Problem äussern

Seeigel Stacheln !?!

Beitragvon epsilon5 » Samstag 4. November 2006, 13:45

hallo zusammen
was sind euere erfahrungen im entfernen von seeigel stacheln?
welche methoden führen am schnellsten und schmerzfreisten zum erfolg?
in spanien vor 20jahren hat dir der arzt eine fette holnadel in die hand gedrückt und dir viel glück gewünscht. :shock:
wie geht ihr die sache an?ich weiss,das besste ist es sie nicht einzufangen.
gruss
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Beitragvon Alex » Samstag 4. November 2006, 16:27

Die einzige Erfahrung mit Seeigeln hatte ich als Kind. Da hat mein Vater die Stacheln, glaube ich, einfach mit einer Pinzette herausgezogen.

Was genau soll man denn mit einer "Holnadel" anfangen?
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Beitragvon Pantitlan » Samstag 4. November 2006, 19:22

Hatte noch nie ein Seeigel. Ist das denn sehr schmerzhaft? Bin allerdings vor ein paar Tagen in Malaysia in eine Qualle gelaufen. Das war auch nicht so schön. Aber nach ein paar Stunden war das Brennen vorbei. Hatte Glück, dass es keine so giftige Qualle war.

Wenn ich fragen darf: Was ist denn eine "Holnadel"?

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"pisa beispiel" oder the missing "h"

Beitragvon epsilon5 » Montag 6. November 2006, 19:49

hallo zusamen
:oops: Hohlnadel für spritze :oops:
das mit der nadel war für mich ein schlechter schertz das artztes(der sprach spanisch.nix kapito)habe die dinger dann mit einer pinzette rausgehohlt.aber die scheissdinger sind brüchig.
habe auf meiner ersten reise in thailand einen gesehen den es beim aussteigen aus dem boot in die steine mit seeigeln geschlagen hat das war kein schöner anblick.habe an meine drei mickrigen stachel aus spanien gedacht ......... .
konnte zu dieser zeit leider kein englisch (bei seiner aussprache vieleicht besser)
seit damals kann ich englisch und habe auch surfer getroffen,habe diese frage komischerweise nie gestellt.der arme kerl hat sich mit einer halben flasche sang tip auf ex die erste hilfe gegeben und ist abgezottelt.
na dann hoffen wir einmal ganz uneigennützig :wink: ,dass es bei beobachtungen für uns alle bleiben wird.
gruss
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ps das mit dem behalten der schreibfehler gilt für alle meine posts :wink:
sorry
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Beitragvon Alex » Montag 6. November 2006, 22:56

habe auf meiner ersten reise in thailand einen gesehen den es beim aussteigen aus dem boot in die steine mit seeigeln geschlagen hat das war kein schöner anblick.

Was genau meinst Du mit "in die Steine geschlagen"? Ist der Typ die Länge nach auf Seeigel gefallen? Oder "nur" mit den Füßen? Und hat sich gleich ein Dutzend Stacheln eingefangen, oder wie?
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Beitragvon Pantitlan » Dienstag 7. November 2006, 00:31

Wie ist das denn mit solchen Seeigelstacheln? Gehen die wirklich tief und brechen dann ab, oder ist etwas, das wegen einem Gift brennt? Ich habe noch nie wirklich so einen Seeigel gesehen.

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Beitragvon epsilon5 » Dienstag 7. November 2006, 13:12

@alex
der sprang ins seichte Wasser, eine welle kam und er lag im wasser und da waren steine mit seeigeln daran. die Wade war gut bestückt,das knie vermutlich von muscheln zerschnitten und etliche am arm.wie es unter dem shirt aussah, weiss ich nicht.
@pantani
sehr spitz und glashart
http://de.wikipedia.org/wiki/Seeigel
UPS wusste nicht ,dass die giftig sein können.
haben wir "keine harten surfer" im forum ,die klarheit schaffen können?
gruss
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Beitragvon Alex » Dienstag 7. November 2006, 14:45

@alex
der sprang ins seichte Wasser, eine welle kam und er lag im wasser und da waren steine mit seeigeln daran. die Wade war gut bestückt,das knie vermutlich von muscheln zerschnitten und etliche am arm.wie es unter dem shirt aussah, weiss ich nicht.
Doh...

Also im Prinzip kann es doch kein großes Problem sein, die Stacheln zu entfernen. Auch wenn sie leicht brechen, kann man sie mit einer Pinzette in einem geraden Zug herausziehen. Ich kann mich an meine Begegnung mit den Stacheln nur noch sehr schwach erinnern. Aber ich hatte vielleicht fünf Stacheln (nicht so groß) und die sind mir dann per Pinzette (glaube ich) gezogen worden. Ein Arzt war ganz sicher nicht im Spiel. Nach dem Ziehen muss man die Stelle natürlich gut desinfizieren (Betaisodona Wunddesinfektion)! Ansonsten kann sich so ein kleines Übel sehr schnell in ein ausgewachsenes Problem wandeln.

Man sollte eben niemals barfuß in Wasser mit felsigem Untergrund laufen...
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Beitragvon epsilon5 » Mittwoch 8. November 2006, 01:13

hallo zusammen
war heute beim arzt.impfungen! der sagte mir, dass mit der pinzete das problem mit dem stückweisen abbrechen enden kan.die hohlnadel sei gedacht um......beim reinstechen den stachel zu ummanteln ,durch drehbewegungen und "abknicken", vom gewebe zu lösen und so in einem stück herauszuziehen. :roll: :wink:
er meinte der beste weg sei es, "sie" bestmöglich zu vermeiden :lol:
die arzthelferin hatte die beste geschichte.die hat gesehen wie einheimische (muss sie nächstes mal fragen wo) die stachel mit einem eisenstück durch draufschlagen!!!! zerstückelten und anschliesend einen pflanzenbrei über die stellen strichen. :wink: aua
daher bin ich einwenig verwundert, dass anscheinend alle von uns von den harmlosen kindheitserlebnisse abgesehen ohne stacheln davon kamen. "murphy`s law" !
gruss
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Beitragvon Alex » Mittwoch 8. November 2006, 14:04

Na dann...

Eine Hohlnadel habe ich noch nie gesehen. Meinte der Arzt man solle so etwas selbst dabei haben? Aus hygienischen Gründen und so...
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Beitragvon epsilon5 » Mittwoch 8. November 2006, 19:47

@ alex
"Eine Hohlnadel habe ich noch nie gesehen" das spitze ding an einer spritze :wink:
"Aus hygienischen Gründen" ich glaube für den fall,dass du den einsatz dieser "folterwerkzeuge " in betracht ziehst sind die desinvizierung einer nadel eine deiner leichtesten übungen (und probleme).
die pinzete ist natürlich am sympatischten.
"Meinte der Arzt man solle so etwas selbst dabei haben?"
"?"ich habe ihn angesprochen .er war sich in bezug auf die "beste lösung" auch nicht sicher(wir haben zum glück keine im zürichsee) .er hat mir aber ohne bedenken drei seiner dicksten nadeln mitgegeben.besser dabei haben und nicht gebrauchen als umgekehrt. :wink: er meinte noch ,wenn es einem schimm erwische sind behandlungen beim arzt angebracht(blutvergiftung und so)
fazit: wenn du kein masochist/sadist bist meide die dinger.

die nadeln eignen sich übrigens hervorragend um wodka in eine orange zu spritzen. 8) meiner ansicht der erfrischendere umgang mit nadeln und spritzen :lol:
gruss
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Beitragvon Alex » Mittwoch 8. November 2006, 20:06

die nadeln eignen sich übrigens hervorragend um wodka in eine orange zu spritzen.
Klingt nach einer langwierigen Operation... Naja, ich mache es sowieso lieber umgekehrt... :wink: :D
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Beitragvon epsilon5 » Mittwoch 8. November 2006, 21:15

hallo alex
"langwierige operation" das spritzen geht schnell.rundherum reinspritzen und dann nach belieben ca einen tag stehenlassen.
natürlich ausser reichweite von kindern. :wink: 8)
gruss
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Beitragvon Pantitlan » Freitag 10. November 2006, 18:17

Es ist lustig, habe gerade heute in unserer Zeitung einen Beitrag über Seeigel entdeckt. Im Zusammenhang unserer Diskussion ist vielleicht noch folgendes interessant: Im Beitrag werden verschiedene Möglichkeiten beschrieben, die Stacheln wieder aus der Haut zu kriegen. Einfach per Pinzette gehe wegen der Widerhaken und dem Gift in den Stacheln nicht so gut.

Gemäss dem Artikel pflegen Fischer eine mit Urin getränkte Wollsocke über die Stelle zu ziehen und sie so einzuweichen. Eine andere Methode empfiehlt stundenlanges Einweichen in Seifenlauge. Eine dritte und wohl angenehmste Methode stamme von einem Mainzer Tropenmediziner namens Johannes Wantzen. Er binde die betroffene Körperstelle während 24 Stunden mit der Schale einer reifen Mango oder Papaya ein. Die darin enthaltenen Enzyme weichen die Stacheln auf. Sie können nun schmerzlos per Pinzette rausgezogen werden.

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Beitragvon Alex » Freitag 10. November 2006, 18:31

Eine dritte und wohl angenehmste Methode stamme von einem Mainzer Tropenmediziner namens Johannes Wantzen. Er binde die betroffene Körperstelle während 24 Stunden mit der Schale einer reifen Mango oder Papaya ein. Die darin enthaltenen Enzyme weichen die Stacheln auf. Sie können nun schmerzlos per Pinzette rausgezogen werden.

Da ist mir aber vielleicht sogar die bepinkelte Wollsocke lieber. Denn wenn man mit Mangoschalen am Körper durch die Gegend läuft, dann wird man wahrscheinlich schon nach einer Viertelstunde von Myraden an Mücken, Ameisen und anderen Insekten verfolgt... und das 24 Stunden lang?
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Beitragvon Pantitlan » Freitag 10. November 2006, 18:37

Denn wenn man mit Mangoschalen am Körper durch die Gegend läuft,


Schätze mal, dass du mit den durchlöcherten Füssen sowieso nicht sooo viel durch die Gegend laufen möchtest.

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Beitragvon epsilon5 » Sonntag 12. November 2006, 15:49

hallo zusammen
die füsse sind schlimm.ausser acht lasssen sollte man aber auch das schnorcheln nicht.wellengang und keine augen im rücken!
die dinger können sich in allen undenkbaren lagen halten.die flüssigkeiten scheinen eine zersetzende wirkung zu haben?! sie an die stacheln zu bringen ist das andere problem.aber raus müssen sie.die gefahr des "wandern" oder einer infektion sind nicht zu unterscheätzen.

ich vermisse immernoch die beiträge unsere surfer und schnorchler aus diesem forum. :wink:

gruss epsilo5
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Beitragvon c.behrens » Sonntag 30. November 2008, 21:11

Seeigel-Stacheln
Ich komme gerade aus Bali retour und hatte letzte Woche diverse Stiche von Seeigeln im Fuss. Mittels Rollstuhl fuhr ich zur Klinik.
Die Ärztin rieb meinen Zehen und Ballen mit einer Antihistaminsalbe ein, nahm ein Hämmerchen und bearbeitete die Stacheln! Sie zerschlug diese zu Brei, welcher später leichter absorbiert und über den Urin ausgeschieden wird. Zur Nachbehandlung erhielt ich die Salbe Ottogenta. Nach der zunächst schmerzhaften Prozedur ging ich zu Fuss (!) wieder an den Strand. Die Schmerzen liessen schnell nach und am nächsten Tag konnte ich schon wieder ins Wasser. Ich wartete aber noch einen Tag ab. Diese Methode wirkte bei mir. Vor allem hatte ich keine Entzündung. Die Ärztin macht dies nach ihren Angaben 2-3 mal pro Woche.
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