Reisebericht: Mit dem Fahrrad durch das Niltal

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Reisebericht: Mit dem Fahrrad durch das Niltal

Beitragvon Dombybike » Freitag 13. November 2015, 15:45

Auf meiner Reise von Köln nach Kapstadt bin ich jetzt genau 100 Tage unterwegs. Der Weg durch das Niltal in Ägypten war auf dem Rad recht abenteuerlich, hier eine Zusammenfassung!
Regelmäßige Berichte und Bilder gibt es auch auf meinem Blog: http://www.cologne-capetown.com oder http://www.facebook.com/colognetocapetown

Grün, grün, grün blüht die Dattelpalme

Von Maadi aus, einem Stadtteil ganz im Süden von Kairo, setze ich mit einer kleinen Fähre auf die Westseite des Nils über. Hier verläuft eine kleinere Straße als auf der Westseite, ich erhoffe mir davon weniger Verkehr, außerdem sieht die Westseite auf Google Earth deutlich grüner aus. Die ersten paar Kilometer kenne ich schon von meinem Ausflug nach Sakkara. Es ist wirklich alles schön grün hier! Die von Dattelpalmen gesäumte Straße führt mich durch kleine Dörfer, entlang der für die Landwirtschaft genutzten Bewässerungskanäle und vorbei an Äckern und Feldern. Hier werden u.a. Baumwolle, Reis, Kohl, Zitrusfrüchte und Mango angebaut. Die zunehmende Konzentration auf den Anbau von Exportgütern hat mit dazu geführt, dass wichtige Grundnahrungsmittel, wie z.B. Weizen, in riesigen Mengen importiert werden müssen. Über die Hälfte der rund 20 Mio. Tonnen Weizen, die pro Jahr in Ägypten verbraucht werden, können nur über den Import gedeckt werden. Um bei den steigenden Getreidepreisen auf dem Weltmarkt das Brot für die größtenteils bitterarme Landbevölkerung dennoch erschwinglich halten zu können, wird Weizen, bzw. Weizenmehl für die Bäckereien wiederum staatlich subventioniert.

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Rückenwind

Unterstützung erfahre ich von nun an auch, und zwar durch den unermüdlich von Norden pustenden Rückenwind. Endlich. So macht es mal wieder richtig Spaß zu fahren und ich komme zügig voran. Morgens war ich noch mit etwas gemischten Gefühlen gestartet. Die Sicherheitslage im Niltal soll nicht die beste sein, Islamisten-Hochburgen müsse man hier durchqueren, hieß es, auf jeden Fall erwarte einen eine elende Plackerei, um der ständigen Kontrolle durch die Polizei wenigstens ab und zu zu entgehen. Mit letzterem werde ich schon irgendwie klarkommen, denke ich, aber ob ich mich hier wirklich in Gefahr begebe? Ein bisschen habe ich schon ein flaues Gefühl im Magen.
Lange hält das allerdings nicht an. Wie auch? An jeder Ecke winken mir die Leute freundlich zu, rufen „Welcome!“, grüßen, lachen. Kinder rennen mir hinterher. Sollte sich diese herzliche Atmosphäre tatsächlich irgendwo einmal ändern und in Ablehnung oder gar Feindseligkeit umschlagen – ich werde es mitbekommen.
Wild-Zelten finde ich hier allerdings in der Tat nicht ganz so prickelnd, denn die Gegend ist sehr dicht besiedelt und die Leute, vor allem Kinder und Jugendliche, sind sehr neugierig. Hier werde ich ganz sicher nirgendwo meine Ruhe haben. In Beni Suef frage ich mich deshalb zum billigsten Hotel durch. Wieder einmal wird mir sehr nett geholfen, ein junger Kerl begleitet mich zum nächsten Hotel, das mir allerdings zu teuer ist. Aber sogar der Portier dort an der Rezeption verrät mir ohne zu zögern, wo ich seine preisgünstige Konkurrenz finde.

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Höchste Sicherheitsstufe

Der nächste Tag beginnt so wie der letzte aufgehört hat: Schöne, grüne Landschaft, gute Straße, Rückenwind. Ich bin bester Laune. Egal wo ich anhalte, bin ich binnen 2 Minuten von einer Gruppe von 20 – 30 Leuten umringt, die mich mit Fragen überschütten, Fotos schießen wollen und mein Rad bestaunen. Bisher von Polizei weit und breit keine Spur. Ob das etwa so bleibt? Sollten gar die ganzen Berichte von penetranten Polizei-Eskorten nur übertriebene Wichtigtuerei gewesen sein? Oder konzentriert sich der Kontroll-Wahn möglicherweise vor allem auf die Ostseite des Nils? Ich schöpfe gerade große Hoffnung auf ein ungehindertes Vorankommen, da werde ich etwa 50 Kilometer hinter Beni Suef am ersten Checkpoint gestoppt. „As-salamu aleikum!“ sage ich und setze mein breitestes Grinsen auf. „Wa aleikum as-salam!“ antwortet der Officer und produziert ein Grinsen, das meinem in nichts nachsteht. Er bedeutet mir, dass ich kurz warten solle, ich müsse ab hier von einem Polizeifahrzeug begleitet werden. Na von mir aus, wenn ihr sonst nix zu tun habt…

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Lange muss ich nicht warten, nach fünf Minuten ist die Eskorte bereit und es geht weiter. Die Beamten halten sich dezent im Hintergrund, folgen mir mit bis zu 500 Metern Abstand. Fast könnte ich vergessen, dass sie überhaupt da sind. Na wenn das so läuft, soll es mich nicht weiter stören. Aber es wäre ja zu schön, wenn es so laufen würde…
Eine Stunde und etwa 25 Kilometer später bekomme ich so langsam Hunger, und so halte ich an einer Kreuzung kurz vor Beginn einer Ortschaft an und warte bis der Polizeiwagen aufgeholt hat. Ich bedeute dem Officer auf dem Beifahrersitz, dass ich gerne bald eine Pause einlegen würde, um etwas zu essen. Zuletzt habe ich mich zu einem großen Teil von Koshari ernährt, ein Mix aus Nudeln, Reis, Linsen, Tomaten und Röstzwiebeln, das Arme-Leute-Essen in Ägypten, aber lecker. Für etwa fünf bis sieben Pfund, umgerechnet 60-80 Euro-Cent, bekommt man eine ordentliche Portion, die auch einen hungrigen Radler für ein paar Stunden satt macht. Bei diesen Preisen habe ich natürlich keinen Bock, selber zu kochen.

Koshari suche ich also, sage ich den Beamten, oder Falafel oder Foul. Irgendwas Günstiges halt. „No, not here!“ heißt die Antwort, und der Officer wedelt mit der Hand nach vorne, „Five Kilo!“. Bis ich mal gerafft hatte, dass die hier mit „Kilo“ Kilometer und keine Gewichtsangabe meinen, musste ich erst eine Woche durch Ägypten tingeln, aber mittlerweile weiß ich es. Ok, fünf Kilometer sind ja überschaubar, also erstmal weiter. Wir fahren durch das Dorf, danach wieder Landstraße. Fünf Kilometer sind längst um. War ja klar. Irgendwann passieren wir die nächste Ortseinfahrt und ich halte Ausschau nach was Essbarem, sehe aber auf Anhieb nichts. Naja, die Beamte werden sich ja hier ein bisschen auskennen, und die wissen ja was ich will, also werden die mir schon Bescheid geben, wenn wir irgendwo abbiegen müssen. Das überlege ich mir so, während mein Magen mit den Straßenkötern um die Wette knurrt. Aber Pustekuchen, denen ist scheißegal, was ich will, Hauptsache es geht weiter. Und wir sind schon fast wieder aus dem Ort raus. Ich halte an, drehe mich zum Polizeiwagen um und werfe fragend beide Arme in die Luft. Wat soll der Quatsch?
Ich versuche den Polizisten zu verstehen zu geben, dass ich jetzt zurück in dieses Dorf fahre und mir dort etwas zu essen besorge. „No, no, not here, it’s dangerous!“ ruft der Beamte aus dem Beifahrerfenster und wedelt wieder mit der Hand in Richtung Ortsausgang. „Five Kilo!“. Jaja, five Kilo am Arsch, nach dem letzten „five Kilo“ sind wir mittlerweile das Dreifache gefahren, mein Tacho zeigt 90 Tageskilometer.
Ich bin ja wirklich nicht so leicht aus der Fasson zu bringen, aber wenn ich Hunger habe, werde ich ungemütlich. Kurz entschlossen schnappe ich mein Fahrrad, fahre an den Polizisten vorbei zurück ins Dorf. Bis die hier im Verkehr gewendet haben, wird es ein bisschen dauern. „Eeeyy, eeeyy!!!“ Empörte Rufe schallen mir hinterher. Ja bewegt halt euren Arsch, denke ich und fahre weiter, biege in die nächste Seitenstraße ein, schaue mich um, biege noch mal ab. Nach nur ein paar hundert Metern entdecke ich einen kleinen Essensstand in einer Parallel-Straße. Als ich dort für 3 Pfund Falafel ordere, guckt mich der Besitzer an, als sei ich völlig größenwahnsinnig geworden. Hier gibt es nur „zum Mitnehmen“, also setze ich mich mit meiner frisch erworbenen riesigen Tüte Falafel auf den Bordstein und fange gerade selig an zu kauen, da kommt jemand aus dem Kiosk nebenan und winkt mich herüber. Er schiebt einen Stuhl auf die Straße vor seinen Laden, holt eine Getränkekiste als Tisch. Hier kann ich jetzt gemütlich essen. Mittlerweile ist mein Fahrrad umringt von einer Horde Kinder. Dorfbewohner laufen die Straße entlang, gucken neugierig, grüßen kurz, lachen mich an. Eine Frau eilt herbei und bringt mir Brot. Einfach so. Schon klar, ziemlich gefährlich hier, ich hab auch das absolut dringliche Gefühl, dass mir hier gleich alle ans Leder wollen… So ein Bullshit.
Nach zehn Minuten haben mich die Polizisten gefunden, jetzt sind sie diejenigen, die fragend die Arme in die Luft werfen, mir sagen wollen: „Was soll der Scheiß?!“ Ich futtere ungerührt weiter. Aber die Horde Kinder verschwindet augenblicklich, die Dorfbewohner machen sich ebenfalls einer nach dem anderen aus dem Staub. Scheinen nicht sonderlich beliebt zu sein hier, meine neuen Freunde. Kurze Zeit später bin ich deshalb wieder alleine mit dem Ladenbesitzer und den Beamten. Sie stehen um mich rum, lassen sich am Kiosk kalte Cola geben, ohne dafür zu bezahlen. „Ihr Affen“, denke ich, „verpisst euch.“

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Abgehängt

In Asyut habe ich für den nächsten Tag einen Couchsurfing Host gefunden. Ich freue mich darauf, ein bisschen Zeit mit Michael zu verbringen, endlich mal wieder vernünftig auf Englisch kommunizieren und ein bisschen was über die Stadt und das Land lernen zu können. Für den Fall, dass ich danach gefragt werden sollte, hatte Michael mich gebeten, zu behaupten, er sei ein Freund, den ich in Amerika kennen gelernt habe, und seinen Namen nicht zu nennen. Couchsurfing sei einfach nicht so bekannt in Ägypten und könne deshalb möglicherweise irgendwie verdächtig wirken. Na dann. Den Gefallen will ich ihm natürlich gerne tun, aber ganz so einfach geht das nicht…

Aus dem Hotel, das ich am Tag vorher nach fast 160 Kilometern mit Ach und Krach ansteuern konnte, mache ich mich früh morgens aus dem Staub. Um einen Chai mit dem mit Schrotgewehr bewaffneten Wachmann komme ich dabei aber nicht herum. Schön auf die frisch geputzten Zähne eine ordentliche Ladung Zucker. Zwei bis drei gehäufte Esslöffel pro Glas sind Pflicht, sonst schmeckte das ja wirklich nach Tee, was man da trinkt.

Die erste Hälfte des Tages verläuft gut, ohne Polizeikontakt, fast traue ich mich schon wieder, ein bisschen Hoffnung zu schöpfen, dass es das vielleicht schon gewesen ist. Aber nein, da taucht auch schon wieder ein Checkpoint vor mir auf. Eskorte, auf ein Neues. Diesmal folgen sie mir auf Schritt und Tritt, kein Entrinnen. Auf die Frage, wo ich zu übernachten gedenke, sage ich: „A friend!“. Das scheint erstmal zu reichen. Aber die Typen kleben mir an den Hacken wie Schmeißfliegen an nem dampfenden Haufen Scheiße. In Asyut folgen sie mir immer weiter bis in die Stadt hinein. So langsam muss ich was unternehmen, ich habe keine Lust, mit dieser Gefolgschaft bei meinem Gastgeber aufzukreuzen, der wäre ganz bestimmt nicht sonderlich begeistert. Aber es wäre ja gelacht, wenn ich die Typen hier in so einer überfüllten Stadt wie Asyut nicht loswerden würde. Und schon bietet sich mir auch eine passende Gelegenheit: Ich entdecke einen Zubringer zu einer Brücke, die dann entgegen der Richtung meines eigentlichen Ziels verläuft. Der Zubringer ist einspurig und sieht schön schmal aus, außerdem schiebt sich dort eine Schlange von Autos hinauf. Perfekt. Ich fahre also den Zubringer hoch, der Polizei-Pickup immer dicht hinter mir, gefolgt von einer Reihe weiterer Fahrzeuge. Hier haben die keinen Platz zum Wenden, der Weg nach unten ist versperrt. Fast oben auf der Brücke angekommen bleibe ich stehen, schaue die Beamten durch die Windschutzscheibe kurz mitleidig an und drehe dann um. Ich presche den Zubringer wieder nach unten, durch die schmale Gasse, an den wartenden Autos vorbei. Die Polizisten schimpfen und fuchteln mit den Armen, während die anderen Autos wie wild anfangen zu hupen, weil der stehen gebliebene Polizei-Pickup den Zubringer verstopft. Tschüss ihr Luschen, auf nimmer wieder sehen.

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My name is Ahmed!

Bis Luxor ist es nun nicht mehr allzu weit. Von Abydos, wo ich für unverschämte 90 Pfund in einem absoluten Drecksloch absteigen musste, mache ich mich mit Sonnenaufgang auf den Weg. 165 Kilometer, ich will versuchen, das an einem Tag zu schaffen. Die Hotelbesitzer sind immer angehalten, der Polizei Bescheid zu geben, sobald ich das Hotel verlasse, damit ich ab dann wieder begleitet werden kann. Der Kollege, der mich am Abend vorher so trefflich abgezogen hat, pennt allerdings noch im Flur auf einer Pritsche, dick in Decken eingewickelt. Ich schleiche mich leise nach draußen in der Hoffnung, dass er nichts mitkriegt. Scheint auch erst zu klappen, ich freue mich schon diebisch, aber als ich etwa 100 Meter vom Hotel entfernt bin, kommt er aus der Tür gerannt und ruft: „Wait, wait!“ Nix da, ich fahre ihm weg. Die Polizeiwache ist allerdings direkt gegenüber. Mist. Es dauert auch nicht lang, da hält ein Motoradfahrer neben mir, er sieht ein bisschen verschlafen aus, trägt Zivil. „Police! Come!“, befiehlt er barsch. Kann ja jeder behaupten, ich will den Ausweis sehen, den er dann auch tatsächlich aus seinem Portmonee hervorkramt. Zähneknirschend muss ich mit ihm zur Wache zurück und dort warten, bis die Eskorte bereit ist. Und nun geht das Spiel wieder los. Von Checkpoint zu Checkpoint, immer wieder muss ich warten. So komme ich heute nie bis nach Luxor. Bisher habe ich es fast immer geschafft, ruhig, gelassen und freundlich zu bleiben. Aber nachdem ich nach nur 30 Kilometern an einem Checkpoint immer wieder vertröstet werde und fast eine geschlagene Stunde blöd herumsitze, platzt mir irgendwann der Kragen. „Was soll die Scheiße?!“, brülle ich den Officer an, „das sind noch 130 Kilometer bis nach Luxor, wie soll ich das schaffen?! Entweder ihr bringt jetzt eure bekackte Eskorte an den Start oder ich fahre alleine weiter!“ Der Typ versteht natürlich kein Wort, aber dass ich nicht sonderlich begeistert von der Aktion hier bin, wird ihm mittlerweile wohl aufgegangen sein. Er telefoniert, wie schon so oft zuvor in der letzten Stunde, brüllt seinerseits ins Telefon. Die kriegen hier gerade kein Auto organisiert, das ist das Problem. Schließlich schnappt er sich sichtlich genervt ein Motorrad und ruft mir zu: „Yalla, yalla!!!“

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Ich füge mich meinem Schicksal, das Ziel, heute nach Luxor zu kommen habe ich mittlerweile ohnehin abgeschrieben, und Dampf habe ich gerade auch ordentlich abgelassen. Zeit für ein bisschen Unsinn. An den folgenden Checkpoints stelle ich mich jeweils als ‚Ahmed’ vor und ernte jedes Mal schallendes Gelächter. Bei Nagaa Hammadi muss ich die Nilseite wechseln, und ab hier darf ich noch nicht einmal mehr selber weiter fahren. Mein Rad muss auf den Polizei-Pickup. Und das wird sich bis Luxor auch nicht mehr ändern. Die Fahrer heizen wie die Irren, ich werde zusammen mit meinem Fahrrad und einem Soldaten auf der Ladefläche ordentlich durchgeschüttelt. Die harte Holzbank, auf der wir sitzen, und deren hervorstehende Schrauben sich bei jedem Speed-Bump äußerst aufdringlich ins Sitzfleisch bohren, sind auch nicht gerade Balsam für meinen ohnehin geschundenen Hintern. An jedem Checkpoint muss ich mein ganzes Geraffel von dem einen in einen anderen Pickup umladen. Insgesamt bestimmt acht oder neun mal, irgendwann gebe ich das mitzählen auf. Wir passieren Dishna, Qena, schließlich Qus. So beschleunigt sich meine Reise ungewollt dann doch ziemlich und ich komme abends völlig groggy und entnervt in Luxor an.

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Das einfache, aber wirklich schöne und saubere Hostel, klischeemäßig ‚Bob Marley Peace Hotel’ genannt, dessen tolle Dachterrasse zum gemütlichen Frühstück einlädt, die für ägyptische Verhältnisse relaxte Umgebung und nicht zuletzt ein leckeres, eiskaltes Stella Bier entschädigen für die Strapazen. Bevor ich nach Aswan weiter fahre besichtige ich die absolut imposanten Tempelanlagen des Luxor- und des Karnak-Tempels, lasse mir in einem kleinen Laden an der Straße die Haare schneiden und relaxe zusammen mit anderen Travellern auf dem Dach des Hostels. Der Weg nach Aswan gestaltet sich um einiges einfacher, ganz ohne Eskorte geht es auch hier nicht, aber immerhin ohne Warterei und Wutausbrüche. In Aswan angekommen quartiere ich mich im Adam’s Home Overland Camp ein, ein hübsches, wenn auch mittlerweile etwas heruntergekommenes Camp am Rande eines Nubier-Dorfs. Die Einreise in den Sudan rückt näher!

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Dombybike
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Re: Reisebericht: Mit dem Fahrrad durch das Niltal

Beitragvon Pantitlan » Samstag 14. November 2015, 19:57

Tolle Reise. Ich würde mich übrigens freuen, wenn du das Weltreiseforum in deiner Linkliste unter den Foren ebenfalls empfiehlst. Das soll hier soll ja keine Einbahnstrasse sein, oder? :)

Mein neuer China-Reiseblog.
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Re: Reisebericht: Mit dem Fahrrad durch das Niltal

Beitragvon Pacsteria » Samstag 21. November 2015, 17:18

Richtig interessant zu lesen und schöne Bilder.
Wäre mir aber jetzt ein wenig zu gefährlich, auf dem Weg von Köln nach Kapstadt kommt man ja an so manchen Ecken vorbei, alle lassen sich dann nicht umfahren. Jetzt mit dem Rad durch Ägypten als jemand aus dem Westen würde ich mich nicht trauen, im Hotel schon aber abseits nicht unbedingt.
Wünsche dir aber noch eine schöne weiterreise, ein bisschen hast du ja noch.
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Re: Reisebericht: Mit dem Fahrrad durch das Niltal

Beitragvon Lerby » Donnerstag 3. Dezember 2015, 11:55

Wow, hab mir gerade mal den Bericht durchgelesen! Schon ne krasse Idee und echt toll zu lesen. Danke dafür! :D
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Lerby
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