Reisetipp: 4x4 Abenteuer in Laos

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Reisetipp: 4x4 Abenteuer in Laos

Beitragvon Surfy » Donnerstag 18. September 2014, 20:34

Roadtrips mit dem Mietwagen im Ausland - dass kennen wohl schon die meisten von uns. In der Regel geht es dann Abends in ein Guesthouse, Motel, Hotel. Wenn im Reisegebiet die touristische Infrastruktur noch nicht so gut ausgebaut ist, verliert man doch so einiges an Zeit da man Abends ja wieder ein Hotel ansteuern müsste.

Manchmal wäre es aber doch schön, an einer schönen Stelle einfach ein Lager aufschlagen zu können und für eine Nacht an einem Lagerfeuer zu campieren! An einem schönen See, an einem Fluss - oder auf der kuppe eines Hügels mit atemberaubendem Ausblick.

Camping / Overlanding mit dem Mietwagen - was braucht es dazu? Da ich das schon so einige male gemacht habe, versuche ich einfach mal euren Overlanding-Appetit zu wecken. Laos bietet sich da meiner Meinung nach sehr gut an. Ich habe versucht euch in einem Artikel ein Abenteuer in Laos schmackhaft zu machen - natürlich geht das anderswo auch.

In der Regel ist es nicht so einfach, mit einem Mietwagen doch auf einen ansehlichen Camping-Komfort zu kommen, da man nicht alles im Flieger mitbringen kann. Vor Ort gibt es zum einen nicht alles zu kaufen, zum anderen wäre es viel zu teuer beispielsweise eine Kompressor-Kühlbox nur für 14 Tage Urlaub anzuschaffen. Aber es soll ja auch nicht darum gehen jede Nacht so zu verbringen, sondern einfach eine zusätzliche Option zu haben.

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Ich habe mal angerissen was es so braucht, ich denke dass ich das auf der Equipment seite aber noch vertiefen muss... Aber Kosten, Autovermieter, Orientierung - ich denke das wesentliche ist in dem (zugegebermassen etwas lang gewordenen) Artikel eingeflossen.

http://www.4x4tripping.com/2014/09/reis ... -laos.html

Habe ich eure neugierde geweckt? Wie ihr auf dem Bild sehen könnt bietet sich ein Pickup für so eine Reise an, die locals schätzen eine solche transportmöglichkeit sehr :D

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Re: Reisetipp: 4x4 Abenteuer in Laos

Beitragvon Pantitlan » Donnerstag 18. September 2014, 20:48

Eine tolle Idee. Wobei ich ja gerade Laos für kein besonders gutes Beispiel halte. Nach meiner Erfahrung findet man dort wirklich an jeder Ecke jemanden, der ein Zimmer frei hat und einem bei sich übernachten lässt. Und oft kosten solche privaten Unterkünfte auch praktisch nichts. Ich war schon ein paar Jahre nicht mehr dort, aber vor einigen Jahren bekam man abseits der Sehenswürdigkeiten in den Dörfern ein Zimmer für zwei Euro.

Für mich - aber ich bin natürlich kein so abenteuerlicher Overlander wie du - bietet sich die Kombination von Camping und Mietwagen vor allem im besser entwickelten Ländern an. Zum Beispiel in Portugal, wo man für 15 Euro bereits einen Mietwagen bekommt, wo es einen Unterschied im Reisebudget macht, ob man Hotels bezahlen muss oder einfach irgendwo das Zelt aufstellt und wo es eben auch genügend freien Platz zum wilden Zelten gibt.

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Re: Reisetipp: 4x4 Abenteuer in Laos

Beitragvon Surfy » Dienstag 23. September 2014, 12:17

Da hast Du etwas falsch verstanden. Bei dieser Art des Reisens geht es um die dazugewonnene Freiheit, darum überall wo man es möchte auch eine Nacht verbringen zu können. Ich nehme an dass Du solche abgelegenen Regionen in Laos nie angesteuert hast, die hier das Ziel werden können. Dazu muss man zum einen "mobil" sein, zum anderen die angelegenen Gebiete auch "ansteuern".

Wir reden hier von Bergdörfern ohne Strom, Telefon, Polizei oder sonstigen Infrastrukur. Die Menschen beherbergen Dich da nur all zu gerne der Gastfreundschaft willen - ganz ohne Geld. Die frage ist dann eher, ob dir da der Komfort ausreicht, und das Wissen dass der Hausherr wegen Dir anderswo übernachtet, weil er Dir natürlich sein Bett anbietet. Ob Du wirklich die Menschentraube um dich herum haben möchtest, oder doch gerne "dein Ding" machen können möchtest. Die Natur und Ruhe zu erleben, gemütlich am Lagerfeuer zu sitzen..

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Ich habe da schon einiges gemacht, von übernachten im Gefängnis (also nicht ganz so abgelegen) bis zu diversen "betten" und schätze die Möglichkeiten sehr, über etwas mehr autarkie zu verfügen auf solchen Reisen. Ganz sicher reist keiner so um Geld zu sparen, hier geht es um das Erlebnis. Um eine zusätzliche "Option". Denn die Erlebnisse in diesen Dörfern sind auch einzigartig.

Die Preise habe ich im Artikel aufgeführt um aufzuzeigen dass so eine Reise nicht alle welt kostet, bzw sich diesbezüglich dem Vergleich zu anderen "Overlander" Reisezielen wie beispielsweise Island, Marokko und Tunesien nicht scheuen braucht.

Die Overlandingszene bevorzugt in der Regel das Reisen mit dem eigenen Fahrzeug, welches viele liebevoll, zeit und geldintensiv Aufbauen und in Stand halten. Da ist so ein Mietwagen-Trip halt mal ein anderer Ansatz, wenn auch mit deutlich niedrigerem Komfort-Level.

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Re: Reisetipp: 4x4 Abenteuer in Laos

Beitragvon sandsturm » Dienstag 23. September 2014, 15:59

Hallo Surfy,

erstmals: Ich finde, deine Art zu reisen toll. Das eigene Fahrzeug bringt natürlich jede Menge Freiheit mit sich. Egal, ob das nun ein Mietfahrzeug ist oder ein mitgebrachter und liebevoll umgebauter Offroader.

Allerdings bezweifle ich, dass du auf diese Weise an abgelegenere Orte kommt als andere Reisende - sofern sie das denn überhaupt wollen. Ich kenne Laos zufälligerweise ziemlich gut. Der öffentliche Verkehr ist im Land ausgesprochen gut ausgebaut. Natürlich nicht auf deutschem Niveau und du kannst auch keinen AC-Bus erwarten. Aber irgendein Pickup-Truck fährt eigentlich an jeden Ort, wo es eine Strasse gibt. Und dort, wo es keine Strasse gibt, da kommst auch Du nicht hin.

Im Gegenteil: Viele wirklich abgelene Orte erreichst du nur mit einer mehrtägigen Wanderung oder über die Wasserwege. Im Hinblick auf abgelegene Orte beschränkt dich das eigene Auto eher als dass es dich bereichert. Schliesslich willst du ja deinen Wagen auch nicht einfach irgendwo stehen lassen, um dann drei Tage in ein abgelegenes Bergdorf zu wandern.

Versteh mich nicht falsch: Ich bin nicht gegen diese Art zu reisen. Aber ich glaube nicht, dass sich dein Anspruch, authentischer zu reisen und abgelegenere Regionen zu besuchen, wirklich verwirklichen lässt.

Bitte keine PN. Ich beantworte gerne jede Frage. Aber nur solche, die im Forum gepostet sind, sonsts bringt das ja nicht allesn etwas.
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Re: Reisetipp: 4x4 Abenteuer in Laos

Beitragvon Pantitlan » Dienstag 23. September 2014, 21:04

Doch, ich war auch ein oder zwei Mal in solchen Dörfern. Aber letztlich geht es ja nicht darun, ob ich dort war oder nicht. Denn die Frage wer von uns wo war, gleitet schnell in diese etwas mühsame Diskussion ab, wer der "abenteuerlichere" und damit "bessere" Reisende ist. Für mich sind solche Vergleiche nicht wirklich interessant, sondern ich möchte eigentlich lieber über die Sache sprechen.

Also: Möglich, dass ich etwas falsch verstanden habe. Aber ich glaube das eher nicht. Dir geht es in dem Beitrag darum zu zeigen, dass man in Laos mit einem solchen Auto mehr Freiheit gewinnt, dass man mehr Abenteuer erlebt und dass der ganze Spass gar nicht so wahnsinnig teuer ist. Ich denke, dass es so weit nicht viel gibt, das man missverstehen kann. Meine Antwort darauf war, dass das zwar im Prinzip stimmt, dass ich aber der Meinung bin, dass Laos ein schlechtes Beispiel ist, weil der Grenznutzen in keinem Verhältnis zu den Zusatzkosten steht.

Da offenbar mein Gedanke nicht so richtig rüber gekommen ist, möchte ich ihn etwas weiter ausführen. Ich hoffe, das ist für dich in Ordnung.

Wie du richtig sagst, ist der Schlüssel zum Erleben solcher abgelegenen Dörfer die Bereitschaft, diese überhaupt anzusteuern. Wer keinen Bock auf einen Ort ohne Strom hat oder alleinfalls nicht weiss, dass es solchee Orte gibt, wird ihn nicht ansteuern - ganz egal, auf welche Weise er unterwegs ist. Daher müssen wir bei der Evaluierung des Nutzens von so einem Mietwagen davon ausgehen, dass jemand wirklich das Bedürfnis hat, diese Orte zu besuchen. Und dieses Bedürfnis brauchen wir auch gar nicht zu werten.

Dass man in Laos kein Auto braucht, um abgelegene Orte zu besuchen, hat Sandsturm ja bereits im vorausgegangenen Beitrag richtig erwähnt. Ebenfalls, dass die besonders abgelegenen Orte überhaupt nicht mit dem Auto erreichbar sind, weil es dort ganz einfach keine Strassen gibt.

Meine Meinung ist nun, dass es eigentlich egal ist, ob du zu einem abgelegenen Dorf wanderst oder mit dem Auto fährst. Du wirst dort ganz ähnliche Dinge erleben. Zum Beispiel das, was du beschrieben hast: "Die Menschen beherbergen Dich da nur all zu gerne der Gastfreundschaft willen - ganz ohne Geld. " Ich habe auch schon kostenlos ein paar Tage bei einer laotischen Familie gewohnt - allerdings am Ende einiges in ihrem "Laden" gekauft, da ich die Leute ja nicht ausnutzen wollte. Das heisst: Solche Dinge kannst du mit dem Auto erleben wenn du willst. Aber das Auto ist weder Bedingung noch Garant dafür, sondern ledilich die Einstellung und das Bedürfnis des Reisenden.

Der Unterschied bei einer solchen Reise ist meiner Meinung daher nicht, was du erlebst. Der Unterschied ist wie du es erlebst, das Level an Komfort. Dafür bezahlst du jedoch massiv viel mehr. Ob dir dieser Komfortgewinn das zusätzliche Geld wert ist, das musst du selber entscheiden. Das will ich nicht bewerten.

Nun aber zum Grund wieso ich Laos für ein schlechtes Beispiel halte.

Vergleichen wir das ganze einmal mit einer typischen Overland-Reise durch Afrika, wie du sie ja schon unternommen hast. In diesem Fall kannst du einen Teil der überteuerten Lodges und Hotels umgehen. Du kannst vielleicht sogar Orte erreichen, welche du ohne eigenes Fahrzeug nicht erreicht hättest und Dinge erleben, die du ohne Auto nicht erlebt hättest. Zudem bist du im eigenen Auto vermutlich auch etwas sicherer. Kurz: In diesem Fall ist eine Reise in diesem Stil auch wirtschaftlich eine gute Alternative, da du im Endeffekt mit einer Backpackerreise gleich viel ausgegeben hättest oder halt eben auf viel hättest verzichten müssen.

Die Argumente, die du angeführt hast, gelten natürlich auch für eine Mietwagenreise in höher entwickelten Ländern, die du etwas belächelst. Ich habe das hier einmal aufführlich beschrieben. Gerade auch in stärker entwickelten Ländern kommt man nur mit dem eigenen Fahrzeug an bestimmte lohnenswerte Orte. Ich denke da etwas an Australien.

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Re: Reisetipp: 4x4 Abenteuer in Laos

Beitragvon Surfy » Mittwoch 24. September 2014, 19:19

Aber ich glaube nicht, dass sich dein Anspruch, authentischer zu reisen und abgelegenere Regionen zu besuchen, wirklich verwirklichen lässt.


Das ist ein Erfahrungsbericht weil ich schon so gereist bin :wink: Ob das nun authentischer ist, darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben. Ist das Dorfleben beispielsweise in der Schweiz authentischer wie das Stadtleben? Ich denke um ein Land etwas besser kennen zu lernen, sollte man sich am besten Stadt und Land anschauen.

Also: Möglich, dass ich etwas falsch verstanden habe. Aber ich glaube das eher nicht. Dir geht es in dem Beitrag darum zu zeigen, dass man in Laos mit einem solchen Auto mehr Freiheit gewinnt, dass man mehr Abenteuer erlebt und dass der ganze Spass gar nicht so wahnsinnig teuer ist. Ich denke, dass es so weit nicht viel gibt, das man missverstehen kann. Meine Antwort darauf war, dass das zwar im Prinzip stimmt, dass ich aber der Meinung bin, dass Laos ein schlechtes Beispiel ist, weil der Grenznutzen in keinem Verhältnis zu den Zusatzkosten steht.


Doch, ich denke da hast Du einiges falsch aufgefasst, oder - ich auch einiges nicht klar genug formuliert. Das Abenteuer ist an dem ganzen wohl eher das Leben in der Natur und die Freitheit des autark(eren) Reisens. Für diesen Reisestil spielt die Fortbewegungs-Art absolut keine Rolle. Wenn Du dich zu Fuss mit dem Rucksack (Zelt, Kocher, etc) auf dem Weg machst, ist das Erlebnis an sich sicherlich noch tiefer und bunter, so mal als Beispiel.

Dass man in Laos kein Auto braucht, um abgelegene Orte zu besuchen, hat Sandsturm ja bereits im vorausgegangenen Beitrag richtig erwähnt. Ebenfalls, dass die besonders abgelegenen Orte überhaupt nicht mit dem Auto erreichbar sind, weil es dort ganz einfach keine Strassen gibt.


Das hat er zwar erwähnt, aber da kann ich ihm nicht wirklich zustimmen.

sandsturm hat geschrieben:Aber irgendein Pickup-Truck fährt eigentlich an jeden Ort, wo es eine Strasse gibt. Und dort, wo es keine Strasse gibt, da kommst auch Du nicht hin.


Natürlich versucht die Regierung auch abgelegene Gebiete zu erschliessen und diese zu entwickeln, auch weil so beispielsweise der Opium Anbau wirkungsvoll verhindert werden kann. Natürlich gibt es viele Tracks gerade auch um Ernte und Material zu transportieren. Aber es gibt genügend Dörfer die nur über Single-Tracks (Motorrad) angesteuert werden, die mit etwas Abenteuerlust durchaus auch mit einem Pickup in Angriff genommen werden können. Üblicherweise ist dass aber dann auch ein dead-end :D

Da merkt man auch an der Reaktion der locals - wie üblich ein Touristen-Einfall so ist.

Aber anyway - die ausgetrenenen Touristenpfade hat man schon wesentlich früher verlassen, auch die Gebiete mit Strom und Telefon und anderer Infrastruktur. Dieses doch noch etwas ursprünglichere Leben zu beobachten und einzutauchen, dass würde zumindest ich - ohne den Komfort von etwas Mobile-Reise-Autarkie nicht ansteuern.

Ganz klar könnte man auch zu Fuss auch dahin, oder sich lokalen langsam mit lokalen Mitfahrgelegenheiten zumindest annähern allerdings wesentlich ausserhalb des skizzierten zwei Wochen trips.

Der Unterschied bei einer solchen Reise ist meiner Meinung daher nicht, was du erlebst. Der Unterschied ist wie du es erlebst, das Level an Komfort. Dafür bezahlst du jedoch massiv viel mehr. Ob dir dieser Komfortgewinn das zusätzliche Geld wert ist, das musst du selber entscheiden. Das will ich nicht bewerten.


Da treffen wir uns aber dann doch, und meinen dann eigentlich fast das gleiche.

Nur ist es nicht nur der Level an Komfort der sich mit dem Auto wesentlich erhöht. So so zu Reisen ermöglich auch wesentlich mehr zu sehen. Und Zeit ist das wertvollste was wir haben. Zeit die sich beispielsweise auch die meisten Weltreisenden nicht auf ihren Reisen nehmen.

Die Argumente, die du angeführt hast, gelten natürlich auch für eine Mietwagenreise in höher entwickelten Ländern, die du etwas belächelst. Ich habe das hier einmal aufführlich beschrieben. Gerade auch in stärker entwickelten Ländern kommt man nur mit dem eigenen Fahrzeug an bestimmte lohnenswerte Orte. Ich denke da etwas an Australien.


Ich belächlte diese Reiseform nicht, ich liebe sie. Ich würze das ganze höchstens noch mit overlanding /wildcamping, lebe es etwas anders aus. Während andere ins Hotel fahren, suchen wir uns einen schönen Platz, kochen unser Essen in der freien Natur.

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Ich habe Beispielsweise diesen Sommer zweienhalb Wochen Island bereist, mit dem eigenen 4x4 und davon 15 Tage wild gecampt in der Natur am Lagerfeuer. Aber auch in gehobenen Hotels übernachtet. Wie es sich eben so anbot. Da werde ich sicherlich auch noch darübr Schreiben.

Aber ich habe auch schon ausgedehnte Roadtrips mit Mietmaterial auf Kuba, USA (mehrfach) und noch viel öfters mit dem eigenen Fahrzeug in Europa gemacht. Da gibt es nichts zu belächeln, aber vielleicht mit dem Overlanding-Gedanken - viel zu bereichern.

Belächeln tue ich keine Reiseform, eher geht es dann in Richtung bewunderung - wenn ich mir Beispielsweise die Motorrad-Weltreisenden oder Fahrrad-Weltreisenden ansehe. Auch die Backpacker reisen oftmal auf einem Comfortlevel, den ich nicht zu tragen bereit wäre. Aber ich weiss auch, dass mir dadurch auch Erlebnisse verbaue, die sicher Eindrücklich und schön wären.

Für andere ist dann vielleicht das selber kochen, abwaschen und aufräumen nichts womit ich mich auf Overlanding-Trips täglich beschäftige - und schätzen den Service im Restaurant. Jeder wie er mag, kann und möchte... Wollte ja mit dem Beitrag auch nur eine Anregung geben.

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Re: Reisetipp: 4x4 Abenteuer in Laos

Beitragvon Pantitlan » Mittwoch 24. September 2014, 22:59

Da treffen wir uns aber dann doch, und meinen dann eigentlich fast das gleiche.


Ja, nachdem ich deine weiteren Erläuterungen gelesen habe, habe ich auch diesen Eindruck! :)

Vor allem dein Zeitargument überzeugt mich. Ich denke irgendwie immer automatisch an diese Langzeitreisenden ohne Zeitbegrenzung, aber das muss ja nicht zwingend so sein, wie dein Beispiel zeigt.

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