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Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und sein freundlicher Nachbar. Willkommen in der nordamerikanischen Achterbahn zwischen Rockies und Great Plains, New York und Las Vegas, Spring Break und Indian Summer.

Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Freitag 14. Februar 2014, 12:57

Hallo zusammen

Zur Zeit studiere ich gerade Deutsche Sprachwissenschaft. Was das mit Reisen zu tun hat? Sehr viel. Ich wollte immer schon mal ein Buch schreiben. Ich wusste nur nie genau über was. Nun weiss ich sehr genau über was.

Es geht um ein junges Paar, dass ihr "normales" Leben abbricht und ein Jahr lang durch die Weltgeschichte reist.

Da ich selbst sehr gerne und im übrigen auch viel reise, jedoch noch nicht alle Stationen im Buch selbst bereist habe, brauche ich eure Hilfe!

Ich suche Menschen, die bereits Abenteuerreisen gemacht haben. Unter Abenteuerreisen verstehe ich vieles - Campingferien von Ort zu Ort, per Autostop durch die Welt, mit einem Rucksack einfach mal loslaufen....

Wichtig ist mir dabei, dass ihr das Land bereist habt, also mehrere Stationen des Landes kennengelernt habt und vorallem mit den Leuten in Kontakt getreten seid. Mir ist wichtig, dass ihr von euch selbst behaupten könnt, Land und Kultur kennegelernt zu haben.

Falls ihr also bereits solche Erfahrungen machen durftet, und ihr Lust und Zeit habt, mir davon zu erzählen oder zu schreiben, so meldet euch doch bitte. Ihr dürft mir gerne auch eine Mail schreiben, wenn ihr lieber nicht gleich im Forum Antwort geben mögt: reiseziele@gmx.ch

Ich freue mich riesig über ganz viele interessante Bekanntschaften!!!

Bis hoffentlich bald!

Steffi
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pantitlan » Freitag 14. Februar 2014, 15:08

Du hast diesen Beitrag hier in der Rubrik Amerika gepostet. Das verwirrt mich nun gerade ein bisschen. Suchst du denn Leute, die in den USA Abenteuerurlaub gemacht haben, oder geht das Weltweit?

Ebenso ist mir nicht so ganz klar, was das für ein Buch werden soll. Willst du die Geschichten einfach sammeln und darauf einen Roman schreiben oder soll es eher journalistisch werden, indem du die besten Geschichten einfach zusammenfasst. Anders gefragt: Werden die Leute, die sich melden, namentlich genannt oder nicht?

Noch ein kleiner Hinweis: Ich empfehle, keine Emailadressen im Forum anzugeben, da dies jede Menge Spam mit sich bringt.

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Freitag 14. Februar 2014, 16:06

Hi Pantlitan

Neinein, das ist schon korrekt. Ich bin an Geschichten aus aller Welt interessiert.

Danke für den Tipp mit der Mailadresse, werde ich mir merken :)

Was die Geschichte angeht:
Es ist die Geschichte von einem jungen Paar, das kurzfristig beschliesst, die Welt zu bereisen, bevor sie sich "sesshaft" machen und Kinder kriegen. Sie brechen dann also ziemlich plötzlich auf und bereisen zuerst Europa (ich habe selbst schon sehr viele Länder in Europa bereist, daher fällt es mir am leichtesten, darüber zu schreiben). Schlussendlich will ich meine beiden Figuren dann aber auch Übersee schicken.

Es ist eine rein fiktive Geschichte, es ist ein leichter Roman, der einen in fremde Welten entführen und zum schmunzeln bringen soll. Toll wäre es natürlich, wenn dadurch auch das eigene Reisefieber geweckt wird.

Da ich selbst aber noch lange nicht soviel gereist bin, wie ich gerne hätte, bin ich auf Geschichten von anderen angewiesen. Es ist also sozusagen Recherche, wenn auch ziemlich spassige.

Ich möchte die Reisegeschichten anderer hören, anstatt nur die trockenen Fakten im Internet oder aus Reiseführern lesen. Ich will wissen, wie die dortigen Gerichte schmecken, welche Atmosphäre herrscht, welche Begegnungen gemacht sind, was bezeichnend ist für das jeweilige Land. Und will mehr erfahren, als nur "die Strände sind weiss und endlos lang".

Die verschiedenen Länder sind in einzelne Kapitel gegliedert. Wenn du mir also zum Beispiel mit meinem Kapitel Amerika helfen würdest, hast du, wenn du das wünschst, das Vorableserecht. Wenn ich also in dem Kapitel irgendwas verwende, das du lieber für dich behalten würdest, so ist dies dein gutes Recht und ich werde es umschreiben oder löschen.

Warst du denn schon in Amerika?

Liebe Grüsse

Steffi
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pantitlan » Freitag 14. Februar 2014, 16:43

Nein, ich kenne ich mich hauptsächlich in Asien aus. Wenn es für mich keinen so grossen Aufwand darstellt, helfe ich dir gerne. Sprich: Ich habe nicht die Zeit, meine Geschichten seitenlang zusammenzufassen. Aber wenn du mit mir telefonieren willst oder einmal in Basel auf ein Café vorbeikommst, kann ich dich schon mit meinen Geschichten versorgen. Schau dich auch einmal auf meinem Blog um weltreiseforum.com. Da kannst du so ein bisschen erahnen, wo ich schon war und was ich gemacht habe.

Wenn du magst, kannst du mir auch so ein Kapitel zum Lesen geben, wenn es sich um ein Land handelt, das ich kenne. Für eine Rechtschreibprüfung habe ich keine Zeit, aber ich kann dir sagen, wenn ich etwas seltsam finde.

Ich denke, wenn du eine fiktive Geschichte erzählst, die du auf Grund von Recherchen und Gesprächen aufbaust, brauchst du den Interviewpartnern eigentlich kein Vorableserecht zu gewähren. Du erzählst ja nicht ihre Geschichte, sondern eine erfundene. Da kann niemand sagen: "Aber ich habe meine Freundin doch gar nicht mit dieser heissblütigen Kubanerin betrogen", wenn du findest, dass ein Beziehungsdrama in deine Geschichte reingehört.

Wie gesagt: Wenn sich der Aufwand für mich in Grenzen hält, helfe ich dir gerne. Und natürlich würde ich mich freuen, wenn am Ende auch was für mich dabei rausspringt, also wenn zu beispielsweise in der Danksagung mich und meinen Blog erwähnst. :)

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Freitag 14. Februar 2014, 17:20

Asien kann auch sehr schön sein habe ich gehört! Warst du schon in Japan? Ich hab mir schon überlegt, eine Station in Japan einzubauen, vorzugsweise zu der Kirschblütenzeit.

Der Aufwand für dich ist so gross, wie du es dir wünscht :)
Wir können gerne telefonieren, wir können aber auch auf's Mail wechseln und dann ab und an mal mailen. Dann kannst du zurückschreiben, wenn du magst und musst nicht gleich einen halben Roman verfassen. Für mich wäre das eigentlich die praktischste Methode, weil so kann ich, sobald ich Fragen habe, ein Mail schreiben. Magst es ja vielleicht nicht so, wenn ich dir andauernd anrufe und das möchte ich dir auch nicht zumuten.

Wenn es für dich okay ist, werde ich gleich die wichtigsten Fragen in einem kleinen Fragekatalog zusammenstellen. Dann kannst du in Ruhe antworten, wenn du Zeit hast. Ich schlage vor, dass du mir doch ein Mail schreibst, die Adresse hast du ja. Dann musst du deine nicht veröffentlichen.

Was die Rechtschreibung angeht: keine Sorge. Ich studiere zur Zeit wie gesagt Sprachwissenschaft und habe daher genügend Quellen, die mir da helfen. Bin aber trotzdem dankbar für jedes Feedback.

Das mit dem Vorableserecht ist auch einfach wahlweise. Wer weiss, was manche Menschen befürchten :)

Was die Danksagung angeht, das ist keine Frage. Alle Menschen, die mich tatkräftig unterstützen und mir für das Buch wichtige Informationen liefern, werden in der Danksagung erwähnt. Natürlich kann ich auch deinen Link veröffentlichen, war da auch schon drauf und hab ein bisschen gelesen. Klingt wirklich sehr spannend!

Würde mich sehr über ein Mail von dir freuen!
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Mattes » Freitag 14. Februar 2014, 19:57

Pusteblume26 hat geschrieben:Ich freue mich riesig über ganz viele interessante Bekanntschaften!!!


Pusteblume26, im Netzt wimmelt es nur so von einer Pusteblume26, die schreibt ja auf irrsing vielen Seiten, beschreibt sich als Geschlecht: weiblich. Alter: 30 Jahre...

ach, man kann das alles gar nicht lesen (beziehungsweise: ich will es auch nicht)

aber mal Frage, Pusteblume26: bist das alles du?

Pusteblume26 hat geschrieben:Was die Rechtschreibung angeht: keine Sorge. Ich studiere zur Zeit wie gesagt Sprachwissenschaft und habe daher genügend Quellen, die mir da helfen.


Ist denn Deutsch nicht deine Muttersprache? Und was meinst du denn mit helfenden "Quellen"?

@Pusteblume: du bist ja ein richtig spanndes Neumitglied, und auch so raetselhaft :lol:

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Montag 17. Februar 2014, 18:01

Hi Mattes

Nein, das bin bei weitem nicht alles ich. Ich bin zwar weiblich, aber nicht 30 Jahre alt :)

Was die Einträge auf dieser Seite angehen, das bin alles ich. Und ich muss auch gestehen, dass ich noch auf zwei weiteren Reiseforen nach Interviewpartnern suche.

Allerdings habe ich diesen Nickname nur für meine "Buchzwecke" angenommen. Alles andere bin dann nicht ich.

Schreibe ich ein so unverständliches Deutsch, dass du denkst, es sei nicht meine Muttersprache? :oops: Dann sollte ich den Gedanken mit dem Buch vielleicht gleich wieder verwerfen... :shock:

Deutsch ist durchaus meine Muttersprache, allerdings nicht Hochdeutsch, sondern eben Schweizerdeutsch. Aber das ist ja dann trotzdem kein Garant dafür, dass ich ein ganzes Buch ohne jeglichen Rechtschreibefehler verfassen kann. Und mit Quellen meinte ich vor allem meine Lehrer :) Die sollten ja dann meine vorhandenen Rechtschreibe- oder Flüchigkeitsfehler entdecken und korrigieren können, bevor ich mein Glück mit den Verlagen probiere.

Hoffe, ich konnte dir ein bisschen mehr Aufschluss über meine "rätselhafte Person" geben :wink:
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon sandsturm » Dienstag 18. Februar 2014, 02:16

Ist denn Deutsch nicht deine Muttersprache? Und was meinst du denn mit helfenden "Quellen"?


Es ist auch bei Büchern von renommierten Autoren üblich, dass zuerst ein paar Freunde das Manuskript durchlesen, dass danach der Verlag einen Lektor dranlässt, der inhaltliche Fehler aufdeckt. Das sind bei Sachbüchern eher Quellenangaben, falsche Jahreszahlen und so weiter oder nicht stringende Argumentationen und bei Romanen Erzählfehler (also wenn beispielsweise in Kapitel 5 plötzlich wieder jemand auftaucht, der im Kapitel 4 schon starb usw.) Ganz am Schluss geht noch einer drüber, der die Rechtschreibfehler aufdeckt. Das ist übrigens das, wofür sich die Autoren häufig im Vorwort bedanken. Aber du liest ja keine Bücher, sondern nur Wikipedia, gell Mattes?

Bitte keine PN. Ich beantworte gerne jede Frage. Aber nur solche, die im Forum gepostet sind, sonsts bringt das ja nicht allesn etwas.
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Dienstag 18. Februar 2014, 10:38

Hihi danke Sandsturm für deine Ausführungen :D

Hast du selbst schon Erfahrungen gesammelt mit dem Schreiben und den Verlagen oder liest du einfach viel, dass du so genau darüber Bescheid weisst?
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Mattes » Dienstag 18. Februar 2014, 11:00

sandsturm hat geschrieben: Aber du liest ja keine Bücher, sondern nur Wikipedia, gell Mattes?


Naja, in meinem Ebook Reader, den ich Tag und Nacht mit mir fuehre (und natuerlich auch staendig benutze, hua) sind vor allem die jeweils aktuellen Ausgaben von SPIEGEL und ZEIT abgespeichert. Und die haben gute Lektoren. da gibt es keine Rechtschreibfehler. Aber es ist auch seit Monaten der Bestseller von Rolf Dobelli drauf: Die Kunst des klugen Handelns. Aber den lese ich nur sehr schleppend; er langweilt mich ziemlich.

mir liegt es ferne, Rechtschreibfehlerchen aufzugreifen. Aber zwei kleine Dinge haben mich ein wenig stutzig gemacht:

In dem Satz "Es geht um ein junges Paar, dass ihr "normales" Leben abbricht" sollte doch eigentlich auch eine Schweizerin schreiben, dass ein Paar SEIN Leben abbricht.

Und bei "Magst es ja vielleicht nicht so, wenn ich dir andauernd anrufe" dachte, ich, dass doch eigentlich auch eine Schweizerin sagen muesste, dass man DICH anruft und nicht DIR anruft.

:roll: :roll:

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Dienstag 18. Februar 2014, 12:43

Hi Mattes

Hast natürlich absolut recht, da ist mir mein Dialekt dazwischengekommen.
Im Berndeutschen ist es allerdings wirklich so, dass ich dir anrufe, und nicht dich.
Aber ist klar, im Hochdeutschen ist es ganz klar ein Fehler. Zum Glück gibt es ja immer Leute, die mich darauf aufmerksam machen, wenn ich ein bisschen gejufelt habe (gejufelt, verhochdeutschtes Berndeutsch = wenn ich mich ein bisschen beeilt habe).

Mattes, hast du schon mal Coelho gelesen? Wenn du anspruchsvolle Bücher magst, die dich zum Nachdenken anregen, dann kann ich dir seine Bücher wirklich sehr empfehlen!
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pantitlan » Dienstag 18. Februar 2014, 21:14

Und bei "Magst es ja vielleicht nicht so, wenn ich dir andauernd anrufe" dachte, ich, dass doch eigentlich auch eine Schweizerin sagen muesste, dass man DICH anruft und nicht DIR anruft.


Das ist nicht nur im Berndeutschen so, sondern in allen Schweizer Dialekten steht nach anrufen der Dativ. Aber in einem Schriftdeutschensatz ist das natürlich falsch.

Anders hingegen Begriffe wie grillieren und parkieren, die als Regionalismen in der Schriftsprache korrekt sind, auch wenn Bundesdeutsche von grillen und parken sprechen.

Grundsätzlich denke ich aber, dass wir hier ein Diskussionsforum sind, in den sich zwar jeder Mühe geben sollte, einigermassen richtig zu schreiben. Aber unsere teilweise doch eher lockeren Diskussionen haben natürlich auch einen ganz anderen Anspruch an Argumentation und Rechtschreibung als Texte, die in einer Zeitung oder einem Buch veröffentlicht werden.

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Mattes » Mittwoch 19. Februar 2014, 03:07

Pusteblume26, ich will dir die Antwort zu Coelho nicht schuldig bleiben. Nein, ich hab nie etwas von ihm gelesen. Wiki schreibt:

"Auf einer Reise durch Europa besuchte Coelho... unter anderem das Konzentrationslager von Dachau. Er berichtete, dort eine Vision gehabt zu haben, bei der ihm ein Mann erschienen sei, der ihm zwei Monate später in einem Café in Amsterdam begegnete. Im Gespräch überzeugte ihn dieser, zum katholischen Glauben zurückzufinden, und sich auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu begeben"
http://de.wikipedia.org/wiki/Paulo_Coelho

Pusteblume26, ich bin Realist, ich stehe mit beiden Fuessen auf dem Boden. Maenner, die sagen, sie haetten eine "Vision" gehabt, und, ihnen sei jemand "erschienen", leben in einer Welt, die nicht die meine ist...

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pantitlan » Mittwoch 19. Februar 2014, 04:05

Coelho ist sehr schön. Seine Geschichten haben etwas Magisches, das dich verzaubert - oder eben auch nicht, wenn du allzu realistisch bist. Ich hab "Der Alchemist" gelesen und noch ein anderes Buch, das in Monte Carlo spielt und um einen Mord dreht und von dem ich leider den Namen vergessen habe.

Allerdings habe ich das Gefühl, dass Coelho Frauenliteratur ist. Ich meine das nicht abwertend oder so. Aber ich habe bisher wirklich nur Frauen getroffen, die von ihm und seinen Geschichten schwärmen.

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Mittwoch 19. Februar 2014, 13:20

Hi ihr beiden

Ja das ist gut möglich, das Coelho eher Frauenliteratur ist. Ich denke, und das ist jetzt wirklich nur meine ganz persönliche Meinung, dass Frauen auch eher zum "Grübeln" neigen. Ich selbst bin ja unter Jungs aufgewachsen und da ist mir schon häufig aufgefallen, dass sich die Männer viel weniger Gedanken über ein Thema gemacht haben, das mich zum Beispiel kaum mehr losgelassen hat.

Mein Partner hingegen überrascht mich immer wieder mit seinen Gedankengängen. Vor einer Woche hat er ganz verträumt ein gekochtes Ei angeschaut und bloss gemeint: "Wieso ist eigentlich die Luftblase beim gekochten Ei immer unten?". Also falls da jemand eine Antwort drauf weiss, ich sag diese dann gerne weiter :D

Mein erstes Buch von Coelho war "Veronika beschliesst, zu sterben". Ich musste dieses Buch zwecks deutschem Maturaabschluss lesen. Zuerst war ich ja skeptisch, aber die Geschichte hat mich wirklich berührt. Ist auch ziemlich realistisch, also hat nichts mit Visionen oder ähnlichem zu tun. Der Alchemist hab ich auch gelesen, ist auch ein sehr gutes Buch.

Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich für einen Coelho wirklich guter Stimmung sein muss. Wenn ich sonst schon eher bedrückt bin, ist Coelho ganz falsch...
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pantitlan » Mittwoch 19. Februar 2014, 14:57

Ich weiss nicht, ob dich bzw. deinen Freund diese Antwort befriedigt, aber das ist durch den Aufbau des Eis gegeben und genetisch bedingt. Das heisst, die Luftblase ist aus dem gleichen Grund immer unten wie beim Menschen der Kopf immer oben ist und nicht einfach irgendwo. Übrigens ist die Luftblase nicht nur beim gekochten Ei unten, sondern auch beim rohen. Dort merkt man es allerings nicht, da es beim öffnen ja rausfliesst. Sie dient dem Küken zum atmen, kurz bevor es schlüpft.

Du fragst dich nun vielleicht, wieso die Luftkammer nicht wandert. Denn Luft ist ja leichter als Eiweiss und Eigelb und müsste deswegen immer oben sein. Das liegt daran, dass es zwischen der Luftkammer und dem Ei ein Membran gibt. Das ist dieses feine Häutchen, das du abziehen musst, wenn du das Ei schälst.

Mehr dazu, wie immer, auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Luftkammer

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:41

Pantitlan, du erstaunst mich! :shock:
Hast du das vorher schon gewusst, oder hast du das auf Wikipedia nachgelesen?

Auf jeden Fall wird sich mein Freund über die Antwort freuen.

Was solche Reiseforen doch zu Tage fördern können :wink:
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Mattes » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:47

Pusteblume26 hat geschrieben:Hast du das vorher schon gewusst, oder hast du das auf Wikipedia nachgelesen?


was macht den Unterschied?

Fuer mich ist "gewusst" auch "gewusst, wo".

Und Tipp fuer dich, Pusteblume: Wiki ist ganz wunderbar. Ich gehe sehr oft in Wiki - und schon bin ich wieder schlauer. Was deinen Coelho angeht: da hab ich auch in Wiki nachgeschaut. Die bringen es auf den Punkt. Haste ja dann auch an meiner Antwort dir gegenueber sehen koennen.

Also, Pusteblume: kuenftig mehr Wiki :wink: :wink:

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Donnerstag 20. Februar 2014, 10:12

Mattes hat geschrieben:Also, Pusteblume: kuenftig mehr Wiki :wink: :wink:


Nee Mattes, das stimmt in meinen Augen nur teilweise. Ich bin da ein bisschen altmodisch. Es ist bestimmt ganz gut, um kurz nachzuschauen, weshalb denn nun das Ei die Luftblase unten hat. Mir ist aber schon häufig aufgefallen, dass die Daten oder die Informationen in Wiki nicht immer genau recherchiert sind und nicht schnell genug gelöscht oder überarbeitet werden. Einem Kollegen ist das bei seiner Maturaarbeit passiert. Da hatte er sich zu sehr auf Wiki verlassen und prompt eine schlechte Note gekriegt weil die Informationen falsch oder teilweise falsch waren. Daher verlasse ich mich lieber, ganz altmodisch, auf ein Lexikon oder ein Sachbuch :D

Aber hast schon recht, für "unwichtige" Dinge ist Wiki sicher gut (geh ich übrigens auch häufig drauf. Hat ja auch jeden Tag einen Artikel des Tages aufgeführt - spannend!)
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Mattes » Donnerstag 20. Februar 2014, 10:18

Pusteblume26 hat geschrieben:
Mattes hat geschrieben: Mir ist aber schon häufig aufgefallen, dass die Daten oder die Informationen in Wiki nicht immer genau recherchiert sind und nicht schnell genug gelöscht oder überarbeitet werden......Daher verlasse ich mich lieber, ganz altmodisch, auf ein Lexikon oder ein Sachbuch :D


Naja, wenn es im Lexikon schneller ueberarbeitet wird....

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Donnerstag 20. Februar 2014, 11:20

Naja gut Mattes. Lassen wir dieses kindische Kräftemessen. Jeder soll's auf seine Weise machen. Wünsche dir einen schönen Morgen!
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Mattes » Donnerstag 20. Februar 2014, 11:42

Eben, wenden wir uns doch von dem Kindischen ab.

Du hast ja den hiesigen Faden mit dem Satz eingeleitet...

Pusteblume26 hat geschrieben:Es geht um ein junges Paar, dass ihr "normales" Leben abbricht und ein Jahr lang durch die Weltgeschichte reist.


....und gerade eben einen neuen Faden mit dem Satz eroeffnet:

"Wir planen, drei Monate durch die USA zu reisen in ca. drei Jahren (Hochzeitsreise)"

Sieht so aus, als ob da ein Zusammenhang bestuende. Oder soll das Buch noch vorher aus der Fantasie geschrieben werden, waehrend die Realitaet (DEINE HOchzeitsreise) erst spaeter folgt?

Aber, Pusteblume, eine Frage hab ich (als Mann, der schon dreimal verheiratet war) : Wie kann man denn allen Ernstes heute, im Jahre 2014, sagen, dass man im Jahre 2017 heiraten will?

Oder ist es etwa so, dass du bereits verheiratet bist, die Hochzeitsreise aber bis 2017 herauszoegerst (sofern die Ehe bis dahin noch besteht) ?

Hab das mal in diesem Faden angesprochen, da der andere Faden ja mehr der Frage dienen soll, wieviel Geld du 2017 brauchen wirst, falls bis dahin der Plan (und natuerlich die Ehe) immer noch bestehen sollte.

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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Pusteblume26 » Donnerstag 20. Februar 2014, 12:13

Nein das hat keinen Zusammenhang. Das Buch ist wirklich rein fiktiv und wird hoffentlich noch vorher fertiggestellt.

Die Reise nach Amerika hingegen will ich schon seit gefühlten 100 Jahren machen.

Na, du hattest ja anscheinend nicht wirklich Glück mit deinen Ehen. Schade. Aber wer weiss, was einem das Leben noch so anspült :D

Was die Hochzeitsreise an sich angeht: Ich bin da optimistisch :) Ich bin noch nicht verheiratet. Und weshalb ich davon von einem Zeithorizont von drei Jahren rede, ist schlichtweg der finanzielle Grund. Ich weiss ja nicht, woher du kommst und wie bei dir eine Hochzeit gefeiert wird, aber bei uns ist das ziemlich teuer. Und man kann ja gut mal eine zeitlang verlobt sein und schauen, wie sich das so anfühlt :D Sobald dann genug Geld da ist für die Hochzeit und die Reise, wird geheiratet und dann ab nach Amerika :)

Und deshalb hab ich ja auch gefragt, wie viel ich in etwa einrechnen muss, um drei Monate durch Amerika zu reisen. Ich hab an ungefähr CHF 15'000 pro Person gedacht, aber ob das realistisch ist?
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Re: Interviewpartner/in

Beitragvon Mattes » Donnerstag 20. Februar 2014, 13:53

Pusteblume26 hat geschrieben:Na, du hattest ja anscheinend nicht wirklich Glück mit deinen Ehen. Schade.


Pusteblume, manchmal redest du aber ein Zeugs. Ist es denn "Glueck", moeglichst lange mit immer ein- und derselben Person verheiratet zu sein? Ist das Glueck?

Oder ist es nicht vielmehr Glueck, nach ein gewissen Zeit wieder die Freiheit geschenkt zu bekommen, eine weitere, interessante Lebenserfahrung zu machen?

Oder, da wir ja hier in einem Weltreiseforum sind: ist es Glueck, immer wieder nur ein- und dasselbe Land zu bereisen? Obwohl rundherum viele, viele andere interessante Laender warten.

Tipp: Baue diesen Gedanken mal in dein geplantes Buch ein. Und mach was daraus.

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