Mikronesien?

Was geht auf den kleinen Inselchen ab, deren Staatsnamen wie Streichkäse klingen?

Mikronesien?

Beitragvon LadyIce70 » Sonntag 8. Dezember 2013, 01:41

Hallo :)

Da ich mir nächstes Jahr einen langgehegten Traum erfüllen möchte (man lebt schliesslich nur einmal!), habe ich heute angefangen, eine Reise nach Mikronesien zu buchen. Die Flüge sind schon mal provisorisch gebucht (über ein Reisebüro), aber ich muss noch die Unterkünfte klar machen. Los gehen soll es am 15. Februar für 3-4 Wochen und unbedingt besuchen möchte ich Palau, Yap und Pohnpei. War jemand schon mal dort und kann mir ein paar Fragen beantworten? Ich habe nur relativ alte Beiträge im Forum gefunden.

Ich muss betonen, dass ich NICHT fürs Tauchen dorthin will, sondern eher an Natur, Kultur und Geschichte dieser Inseln interessiert bin. Schnorcheln und etwas Strandleben geniessen möchte ich aber. Wie viel Zeit sollte ich für die drei Inseln einplanen? So wie die Flüge jetzt provisorisch gebucht sind, bleibe ich je eine Woche auf Palau und Pohnpei und ganze 10 Tage auf Yap. Ist das zuviel, wenn ich nicht tauche? Soll ich noch eine andere Insel einplanen?

Wie sind die Preise vor Ort fürs Essen? Wie in der Schweiz oder teurer?
Gibt es Gefahren für Frauen die alleine reisen, wie sieht es mit der Kriminalität aus?
Gibt es spezielle Regeln, Gesetze oder Bräuche, die ich unbedingt kenne müsste?

Ich habe zwei Reiseführer, die viel über die Inseln berichten, aber sie sind nicht die neuesten und ich denke, es hat sich doch schon einiges verändert, insbesondere was die Preise etc. betrifft.

Für Tipps zu Ausflügen auf diesen drei Inseln wäre ich sehr dankbar. Auf jeden Fall sind die Rock Islands, der Quallensee, die Steingeldbanken und Nan Madol Ausflüge, die ich unbedingt machen möchte.
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Re: Mikronesien?

Beitragvon Pantitlan » Sonntag 8. Dezember 2013, 16:25

Das klingt ja genial! In diese Gegend würde ich auch liebend gerne mal gehen, allerdings am besten mit einem Segelboot. Das muss traumhaft sein. Vielleicht kannst du das ja auch mal auschecken. Soweit ich weiss, kannst vor Ort auch für kurze Trips Boote chartern.

Kennst du den Artikel im Weltreisemagazin zu Palau, den ein Arbeitskollege von mir vor einem halben Jahr geschrieben hat: http://weltreiseforum.com/blog/palau-5- ... ies-lohnt/

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Re: Mikronesien?

Beitragvon LadyIce70 » Mittwoch 11. Dezember 2013, 00:04

Danke für den Link, sehr interessanter Artikel! Ich kannte ihn noch nicht.

Bin noch am Organisieren... die Unterkünfte müssen noch klar gemacht werden.

Wenn sonst jemand noch Tipps hat... bin für jeden dankbar! :)
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Re: Mikronesien?

Beitragvon LadyIce70 » Samstag 29. März 2014, 13:45

Meine 4-wöchige Mikronesien-Reise ist leider zu Ende, ich bin wieder zurück... und hatte eine traumhafte Zeit dort. Auch als Nicht-Taucherin kann ich es absolut empfehlen, es gibt auch über dem Wasser sehr viel zu sehen. Es war wirklich traumhaft und die Leute dort sind supernett, da sie nicht so viele Touristen haben, fühlt man sich als Besucher dort sehr willkommen! Ich bin froh, dass ich mir diesen Traum erfüllt habe! :)
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Re: Mikronesien?

Beitragvon Mattes » Samstag 29. März 2014, 16:06

hallo, LadyIce70:

du fragtest ja, wie denn die Preise fuer das Essen vor Ort sind. Na, wie waren die Preise denn nun, billiger als in der schweiz, teurer?

Und war es denn nun gefaehrlich fuer dich?

Und gibt es Braeuche, die man unbedingt kennen sollte?

Und was du nicht gefragt hattest, was mich persoenlich aber sehr interessieren wuerde: wie sind denn die preise fuer ein einfaches, ruhiges Einzelzimmer mit Bad, mit WiFi?

Ueber ein paar Erlaeuterungen wuerde ich mich sehr freuen.

P.S. Falls irgendwann mal Kolumbien auf deinem Plan steht, dann nur her mit den fragen.

Gruesse, Mattes
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Re: Mikronesien?

Beitragvon Mattes » Samstag 29. März 2014, 16:15

Ach ja, und eine Zusatzfrage hab ich noch: du warst ja im zweit-trockensten Monat (Maerz) dort. Aber laut Wiki ist es da so verregnet wie in Cartagena im zweit-schlimmsten Monat (September; nur im Oktober ist es noch schlimmer).

Hab ich da die Wiki-Klimatabellen falsch interpretiert - oder ist es in Yap wirklich sehr haeufig am Regnen?

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Re: Mikronesien?

Beitragvon LadyIce70 » Montag 31. März 2014, 13:12

Hallo Mattes

Die vier Inseln, die ich besucht habe, sind natürlich untereinander etwas unterschiedlich.

Die Preise vor Ort sind für das Essen sind auf allen vier Inseln günstiger als in der Schweiz. In Palau und auf Guam allerdings nur wenig günstiger, auf Yap und auf Pohnpei konnte man aber extrem günstig essen. Auf Pohnpei habe ich für ein Abendessen (samt Getränken) nie mehr als USD 10.- ausgegeben. Im Supermarkt können einige importierte Dinge auch teuer als in der Schweiz sein (z.B. Äpfel!), aber im allgemeinen ist es schon etwas günstiger. Es ist allerdings bedeutend schwieriger, sich gesund zu ernähren: Obwohl dort im Prinzip alles wächst, gibt es kaum frische Früchte und in den meisten Restaurants wird viel American Fast Food serviert (die Leute dort sind auch entsprechend korpulent). Ich als Vegetarierin hatte es nicht so leicht, es gibt dort wirklich viel Fisch und Fleisch, das nichts für mich ist. Aber die Leute sind alle wahnsinnig freundlich und in den Restaurants haben sie mir immer etwas vegetarisches gekocht (Reis mit Veggie-Curry und so).

Die allgemeine Freundlichkeit aller Menschen muss ich wirklich hervorheben, sie sind extrem liebenswürdig und scheinen sich noch echt zu freuen, wenn Touristen kommen. Insbesondere auf Yap und Pohnpei, wo es sehr wenig Touristen gibt, ist das auch verständlich (auf Pohnpei war ich z.B. bei all meinen Ausflügen die einzige Teilnehmerin…).

Yap und Pohnpei (gehören beiden zu den Föderierten Staaten von Mikronesien, also FSM) sind extrem sicher, was die Kriminalität betrifft. Bedeutend sicherer als die Schweiz. Es wird noch eine sehr starke gegenseitige soziale Kontrolle ausgeübt und es passiert sehr selten etwas. Da jeder jeden kennt, ist das auch einfach. Allerdings wurde mir von vielen Einheimischen gesagt, das gelte nicht für die Insel Chuuk (oder Truk), die auch zu den FSM gehört. Dort müsse man sehr aufpassen, auch als Mann. Da ich dort nur zweimal zwischengelandet bin und am Flughafen etwas Zeit verbraucht habe, hatte ich aber keine Probleme.

Palau fand ich auch sehr sicher, ich fühlte mich auch abends nie bedroht, mir wurde aber gesagt, ein bisschen Vorsicht im Dunklen sei angebracht. Aber auf jeden Fall auch noch ein sehr sicheres Land. Belästigt wurde ich (als blonde Frau) nie.
Auf Guam, eine Insel die ein US-Territorium ist (und ausserdem die grösste Insel Mikronesiens) sollte man nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr alleine unterwegs sein, vor allem nicht als Frau.

Palau ist die teuerste der Inseln, was Ausflüge betrifft. Dazu braucht man noch ein spezielles Permit für die Rock Islands (USD 50.-) und eines für den Quallensee (auch USD 50.-). Bei der Ausreise muss man eine Ausreisegebühr von USD 20.- bezahlen und ausserdem noch eine „Green fee“ von USD 30.-, also insgesamt nochmals USD 50.-. Ich hatte auf Palau manchmal das Gefühl, man versuche schon, den Touristen so viel wie möglich aus der Tasche zu ziehen… mehr als auf den anderen Inseln. Dafür tut die Regierung aber auch viel für den Umweltschutz und die Natur ist wirklich zauberhaft.

Auf Yap und Pohnpei gibt es ebenfalls eine Ausreisegebühr (USD 20.-), aber die Ausflüge waren günstiger. Auf Guam gabs keine Ausreisegebühr, aber bei der Einreise braucht man das ESTA (USD 14.-), wie für die USA. Dazu werden auf Guam wie überall in den USA noch recht viele Trinkgelder erwartet.

Auf Palau, Yap und Pohnpei sind Wege und Grundstücke allgemein Privatbesitz und man sollte immer um Erlaubnis zum Betreten des Grundstücks fragen. Gleiches gilt fürs Fotografieren. Wenn man irgendwohin will (auf Pohnpei z.B. nach Nan Madol oder zu einem der vielen Wasserfälle) muss man manchmal mehrere Grundstücke überqueren und dem Landbesitzer jeweils ein paar Dollar (meist USD 1.50 bis 3.-) als Gebühr bezahlen. In die Ruinenstadt Nan Madol kann man bei Flut auch mit dem Boot hinfahren (habe ich gemacht), dann muss man nur die Bootsfahrt bezahlen. Sollte nach dem Besuch von Nan Madol dann Ebbe sein, muss man das Boot halt zurückschieben… es empfiehlt sich, Schuhe mitzunehmen, die nass werden können (weder der Guide noch die Bootsführer schienen zu wissen, wann genau Ebbe oder Flut ist!). Ich hatte Glück und konnte noch vor der Ebbe mit dem Boot zurückfahren, aber eine Gescäftsfrau, die ich im Hotel getroffen hatte, war bei einem früheren Besuch Nan Madols total nass geworden, da sie das Boot schieben musste und dabei stolperte…
Der Eintritt in Nan Madol ist dafür kostenlos, was erstaunlich ist… man stelle sich sowas mal in Angkor Wat vor! Ich war aber zu dem Zeitpunkt auch die einzige Besucherin, das war schon seltsam, ich alleine mit dem Guide in dieser riesigen Anlage…

Insbesondere auf Yap sollte man, wenn man den Hauptort verlässt, niemals mit leeren Händen durch ein Dorf laufen (man denkt dort, dass herumstreunende Menschen mit leeren Händen nur kämen, um Probleme zu machen). Wenn man keine Geschenke hat, sollte man immer ein Zweiglein mit grünen Blättern in der rechten Hand halten. Beim Hotel konnte man jeden Tag vor einem Spaziergang solch ein Zweiglein von einem der Büsche abbrechen. Auch auf den anderen Inseln grüsst man jeden, den man trifft (vor allem ausserhalb der Haupt“städte“), nur auf Guam natürlich nicht unbedingt (dort leben zu viele Menschen…).

Auf Yap können auch Frauen oben ohne herumlaufen, aber es gilt als anstössig, wenn Frauen in der Öffentlichkeit ihre Oberschenkel zeigen (also keine Shorts oder Miniröcke). Die meisten Yapesinnen im Hauptort der Insel bedecken aber heutzutage ihren Oberkörper, nur in abgelegenen Dörfern und bei den traditionellen Festen laufen sie noch oben ohne herum. Ich war auch beim Yap Day, so einer Art Nationalfeiertag (ein riesiges Fest, sehr interessant!), dort war für Einheimische lokale Kleidung zwingend (für Touristen nicht).

Unterkünfte können relativ günstig sein, wenn man nicht ein Hotel mit eigenem Schwimmbad und sonstigem Schnickschnack will. Auf Palau habe ich Angebote ab USD 50.- gesehen für Guest Lodges (oft ohne Frühstück, dafür mit eigenem Bad, aber ich weiss nicht, ob WiFi dabei war). Bei mir im Hotel in Palau musste ich WiFi bezahlen, auf den anderen Inseln war es im Hotel gratis (kommt aber wahrscheinlich auf das Hotel an). Wenn man keinen eigenen Computer dabei hat, gibt es auch Internet Cafes, aber auf Palau ist das Internet das langsamste der Welt (stimmt wirklich!!), auf den anderen Inseln war es besser.

Wetter: Ich war von Mitte Februar bis Mitte März dort und prinzipiell wäre das ja die Trockenzeit. Wie mir aber viele Einheimische sagten, sei das schon länger nicht mehr so und man könnte prinzipiell das ganze Jahr hin, weil es immer viel regne und auch viel Sonnenschein gäbe. Ich hatte Glück, hatte nur zwei Regentage in Palau und sonst meist gutes Wetter mit nur wenigen, kurzen Regenschauern (auch auf Yap). Auf Pohnpei, einer der regenreichsten Orte der Erde, hatte ich immer schönes Wetter. Allerdings hätte es vor meiner Ankunft auf mehreren Inseln auch mal tagelang geregnet.... es ist also auch Glückssache. Bei Tauch- oder Schnorcheltrips ist Regen ja nicht so schlimm, aber bei Landausflügen lästig. Einer der Regentage in Palau fiel bei mir mit einem Dschungelausflug im Jeep auf der Insel Babeldaop zusammen, das war dann eine besonders schlammige Angelegenheit!!

Re Kolumbien: Danke Mattes, falls ich mal dorthin möchte, werde ich mich bei dir erkundigen! Ich hatte übrigens jahrelang eine kolumbianische Spanisch-Lehrerin (aus Bogotà), eine sehr nette Frau.
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Re: Mikronesien?

Beitragvon Mattes » Montag 31. März 2014, 15:57

Hallo Eislady, vielen, vielen Dank. Da hast du ja wirklich einen tollen Bericht gegeben! Jeder, der das liest, kann gleich viel entspannter einreisen. Inbesondere die folgenden beiden Tipps sind sehr wertvoll (der zweite natuerlich nur fuer Frauen)....

LadyIce70 hat geschrieben:Insbesondere auf Yap sollte man, wenn man den Hauptort verlässt, niemals mit leeren Händen durch ein Dorf laufen (man denkt dort, dass herumstreunende Menschen mit leeren Händen nur kämen, um Probleme zu machen)


LadyIce70 hat geschrieben:Auf Yap können auch Frauen oben ohne herumlaufen, aber es gilt als anstössig, wenn Frauen in der Öffentlichkeit ihre Oberschenkel zeigen (also keine Shorts oder Miniröcke).


....denn da kann man ja von alleine nicht drauf kommen.

Und Internet....

LadyIce70 hat geschrieben:auf Palau ist das Internet das langsamste der Welt (stimmt wirklich!!)


....gibt es also ueberall (waere dann fuer Pantitlan schon mal nix, der will sich auf Inseln ja "entspannen" :shock: , stimmt's, Panti?). Aber dass es auf Palau noch langsamer ist als in Kuba, das kann man sich ja kaum noch vorstellen..

Uebrigens, zu Kolumbien, falls du da dann mal kommen solltest..

LadyIce70 hat geschrieben:auf Yap und auf Pohnpei konnte man aber extrem günstig essen. Auf Pohnpei habe ich für ein Abendessen (samt Getränken) nie mehr als USD 10.- ausgegeben


...da ist "extrem guenstig" aber was anderes als 10 Dollar. In meinem Stammlokal zahlst du fuer Suppe, Hauptgang, Banane als Nachtisch und 1 Getraenk 7.000 Pesos, das sind 3,60 Dollar. Wie es in Kolumbien allerdings mit vegetarischem Essen steht, das weiss ich nicht; aber sicher wird es auch da Moeglichkeiten geben.

Gruesse, Mattes
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Re: Mikronesien?

Beitragvon LadyIce70 » Montag 31. März 2014, 19:32

@Mattes: Ja, in Kolumbien ist extrem günstig schon noch was anderes... da hast du Recht!
Ich hatte diese Bewertung natürlich auch vor allem im Vergleich zur Schweiz und zu meinen eigenen Erwartungen gemacht... :wink: Ich hatte mir wegen der vielen importierten Lebensmittel auf diesen Inseln irgendwie gedacht, es müsste teurer sein. USD 10.- war aber auch das Maximum, einmal habe ich im Hotelrestaurant nur USD 7.50 fürs Abendessen ausgegeben (habe heute die Kreditkartenabrechnung bekommen, da ist mir das aufgefallen). Im Hotel auf Yap hingegen war das Essen bedeutend teurer als in den anderen Restaurants der Inseln.

In anderen Ländern, z.B. in Südostasien, bin auch schon günstiger weggekommen.

Noch ein Tipp für Mikronesien-Reisende: Genügend Bargeld mitnehmen! Auf Guam ist es kein Problem, an vielen Orten mit der Kreditkarte zu bezahlen, auf Palau geht es auch an mehreren Orten, aber z.B. auf den Inseln der FSM sind Kreditkarten kaum verbreitet. Und es gibt nur wenige Bankomaten/ATMs (z.B. zwei auf Yap und zwei auf Pohnpei), die auch nicht immer funktionieren (ist mir zweimal passiert, dass ich nichts abheben konnte), also immer rechtzeitig für Bargeld-Nachschub sorgen. Ausserdem nimmt keiner der ATMs dort Maestro-Karten an, nur VISA-, American Express-Karten oder Mastercards.
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Re: Mikronesien?

Beitragvon Birgit » Mittwoch 16. September 2015, 19:04

Hallo LadyIce70!

Wir planen für nächstes Jahr eine Tauchreise nach Yap und Palau.
Ich hätte nochmal eine Frage zu den Getränke- und Essenspreisen in Lokalen oder Supermärkten!

Du vergleichst sie mit der Schweiz, leider wohne ich da aber nicht. :?

Kannst Du mir vielleicht in Dollar sagen, was z.B. eine Flasche Wasser, ein Bier, eine Flasche Wein kostet? Das wäre sehr nett!

Vielen Dank schon mal!
Birgit
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Re: Mikronesien?

Beitragvon LadyIce70 » Samstag 19. September 2015, 13:24

Hallo Birgit

Toll, dass ihr nächstes Jahr nach Mikronesien wollt! Das wird bestimmt traumhaft!

Leider weiss ich nach eineinhalb Jahren die genauen Preise nicht mehr, auch weil ich in der Zwischenzeit noch einige andere Reisen gemacht habe, aber wie ich geschrieben hatte, habe ich für ein Abendessen im Restaurant, mit Getränken, aber ohne Alkohol, auf den meisten Inseln nie mehr als USD 10.- ausgegeben (Pohnpei und Yap waren die günstigsten, dort war ich auch am längsten). Im Supermarkt habe ich bestimmt nie mehr als 1-2 Dollar für eine Getränkeflasche ausgegeben, aber Wein/Bier habe ich nie gekauft. Im Restaurant habe ich meistens auch 1 Dollar für ein Glas eines Getränks bezahlt. In Pohnpei erinnere ich mich, dass es im Restaurant eine ganze Kokosnuss zum Austrinken für einen Dollar gab.
Die Restaurants in den eleganteren Hotels von Palau könnten aber schon teurer sein, ich habe dort aber nie gegessen. Palau ist im allgemeinen etwas teurer als Yap/Pohnpei, aber es war eben lange nicht so extrem, wie ich mir das gedacht habe. Nur die Ausflüge fand ich dort relativ teuer (wie schon in früheren Beiträgen erwähnt).

Ich hoffe, es klappt mit eurer Reise und ihr geniesst es!
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