Wie sicher es ist, per Anhalter Südamerika zu durchqueren

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Wie sicher es ist, per Anhalter Südamerika zu durchqueren

Beitragvon Pantitlan » Samstag 20. Juli 2013, 09:37

Morten und seine Freundin haben eine recht grandiose Reise unternommen, vor der ich ziemlich Respekt habe. Die beiden sind seit anderthalb Jahren in Südamerika unterwegs. Das Besondere daran ist, dass sie dabei vorwiegend per Anhalter gereist sind.

Klar kommen dabei viele lustige Geschichten zusammen. Einmal wurden die beiden beispielsweise von einem Krankenauto mitgenommen. Und was mich besonders überraschte: Es gab kein einziges Mal eine schlechte Erfahrung - und das obwohl immer alle darüber klagen, wie gefährlich Südamerika ist.

Anyway, hier ist das Interview:

http://weltreiseforum.com/blog/praxis-i ... udamerika/

Falls jemand von Euch auch solche Erfahrungen hat, bin ich darauf gespannt.

Ich selber habe nur einmal in Guatamala Autostopp gemacht. Da bin ich dann auf der Ladefläche eines Lastwagen von Tikal zurück nach Flores gefahren. Das war auch ganz okay.

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Re: Wie sicher es ist, per Anhalter Südamerika zu durchquere

Beitragvon HeinzK » Montag 22. Juli 2013, 13:44

Das Beeindruckende am Reisen per Anhalter sind die zwischenmenschlichen Erlebnisse. Die Erfahrung, auf Hilfsbereitschaft und Neugierde zu stoßen - und das bei Wildfremden - überwältigt mich auch heute noch immer wieder aufs Neue.Obwohl ich seihter nur in Europa getrampt bin, war das immer eine interessante und schöne Erfahrung, jedes Mal neue, nette und hilfsbereite Leute.
Ich denke der Hauptgrund, warum man beim Reisen per Anhalter hauptsächlich gute Erfahrungen macht, ist, dass man hier den Menschen, die wirklich böse Absichten haben, nicht begegnet, weil es sich einfach nicht lohnt, umherzufahren und darauf zu hoffen, dass ein unbekümmerter Tramper des Weges kommt.
Trotzdem gehört einiges an Mut dazu, in Südamerika zu trampen, was ja nicht gerade als sicheres Pflaster gilt.
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Re: Wie sicher es ist, per Anhalter Südamerika zu durchquere

Beitragvon Pantitlan » Montag 22. Juli 2013, 18:06

Ich denke der Hauptgrund, warum man beim Reisen per Anhalter hauptsächlich gute Erfahrungen macht, ist, dass man hier den Menschen, die wirklich böse Absichten haben, nicht begegnet, weil es sich einfach nicht lohnt, umherzufahren und darauf zu hoffen, dass ein unbekümmerter Tramper des Weges kommt.


Das finde ich ein sehr wichtiger Gedanke, der meiner Meinung nach bei der Einschätzung von Gefahren und der Sicherheit ganz elementar ist. Es mag zwar sein, dass Gelegenheite Diebe macht, wie man so schön sagt. Aber ich glaube, dass es in den meisten Fällen eher umgekehrt ist: Diebe suchen die Gelegenheit.

Jemand, der Touristen abzocken will, sucht sich einen Ort, wo er möglichst viele Leute findet, die gerade erst ganz frisch angekommen sind. Deswegen findet man die Teagirls in Peking (schleppen Ausländer in überteuerte Teehäuser und bekommen dafür 50 Prozent Provision) auch fast ausschliesslich auf dem Tiananmen-Platz, wo die meisten Touristen zuerst hingehen. Oder die Verkäufer von gefälschtem Schmuck lauern ihre Opfer in Bangkok beim Palast auf - ebenfalls ein Ort mit vielen Leuten, die das erste Mal in der Stadt sind.

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