Sprachaufenthalt

Wie der Name schon sagt...

Sprachaufenthalt

Beitragvon nini23 » Donnerstag 29. Oktober 2009, 17:04

Hallo,

ich habe gerade mein BWL-studium beendet und möchte gerne, um mich besser auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können einen Sprachkurs machen und eine neue Sprache lernen. Ich weiss nur noch nicht wo ich meinen Sprachaufenthalt machen soll. Entweder in spanien oder in frankreich, ich kann bis jetzt keine der beiden Sprachen. Ich denke aber dass französisch für die wirtschatswelt wichtiger bzw. nützlicher ist, oder?!

Liebe Grüsse
:D
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Beitragvon gabe » Freitag 30. Oktober 2009, 00:14

Wenn Du nicht in die USA gehen möchtest wäre es vielleicht ab besten wenn Du das im EU Teil posten könntest und wir das dann hier löschen.

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Beitragvon Alex » Freitag 30. Oktober 2009, 01:14

Du kannst es auch in "Reisephilosophie, Smalltalk und Gott und die Welt" posten, da es ja wahrscheinlich nicht unbedingt Europa sein muss.

Gruß,
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Beitragvon Pantitlan » Freitag 30. Oktober 2009, 03:03

Ich verschiebe das mal in die "Gott und die Welt"-Rubrik.

Entweder in spanien oder in frankreich, ich kann bis jetzt keine der beiden Sprachen. Ich denke aber dass französisch für die wirtschatswelt wichtiger bzw. nützlicher ist, oder?!


Das würde ich nicht unbedingt sagen. Du hast weit mehr spanischsprachige Menschen als französischsprachige. Fast ganz Lateinamerika wäre da zu nennen. Frankreich liegt aber näher zu Deutschland und ist vermutlich ein wichtigerer Aussenhandelspartner. Spanisch hat der Vorteil, dass es leichter zu lernen ist.

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Re: Sprachaufenthalt

Beitragvon gabe » Freitag 30. Oktober 2009, 10:33

nini23 hat geschrieben:Hallo,

ich habe gerade mein BWL-studium beendet und möchte gerne, um mich besser auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können einen Sprachkurs machen und eine neue Sprache lernen. Ich weiss nur noch nicht wo ich meinen Sprachaufenthalt machen soll. Entweder in spanien oder in frankreich, ich kann bis jetzt keine der beiden Sprachen. Ich denke aber dass französisch für die wirtschatswelt wichtiger bzw. nützlicher ist, oder?!

Liebe Grüsse
:D

Welche Sprache:
Kommt wohl darauf an für was sie du brauchst und wo du tätig sein möchtest. Pantitlan hat schon gesagt, dass mehr Menschen Spanisch sprechen. Nicht nur in Spanien sondern mit der Ausnahme von Brasilien, Französisch Guyana und Surinam in ganz Süd- und Mittelamerika. Französisch wird neben Frankreich auch in allen Überseegebieten (z.B. Polynesien, Reunion, Mauritius, Karibische Inseln) sowie in vielen ehemaligen Kolonien, vorallem in Afrika.

Welche Sprache für dich nützlicher ist muss jeder selber für sich beurteilen. Hier in der Schweiz fällts einfach weil man in der Schule meistens Französisch lernt da es logischerweise eine Landessprache ist.

Wo:
Früher hat man die Sprachen wohl am besten im entsprechenden Land gelernt, sprich Englisch in England, Spanisch in Spanien und Französisch in Frankreich. Heute gehen viel mehr Leute nach Übersee um Sprachen zu lernen. Das geht vorallem in Englisch und Spanisch, Französisch würde ich jedoch eher in Frankreich lernen.

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Beitragvon Alex » Freitag 30. Oktober 2009, 13:33

Gute Sprachschulen für Französisch gibt es auch in Kanada. Allerdings würde ich tendenziell auch eine Sprachschule in Frankreich vorziehen.

Für Spanisch hat man eine klar größere Auswahl. Insbesondere in Mexiko und Argentinien gibt es gute Sprachschulen.
Wenn Du Spanisch in Mexiko lernen willst, kann ich die UNINTER empfehlen:
http://www.uninter.edu.mx/

Gruß,
Alex
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Beitragvon gabe » Freitag 30. Oktober 2009, 14:18

Alex hat geschrieben:Gute Sprachschulen für Französisch gibt es auch in Kanada. Allerdings würde ich tendenziell auch eine Sprachschule in Frankreich vorziehen.

Für Spanisch hat man eine klar größere Auswahl. Insbesondere in Mexiko und Argentinien gibt es gute Sprachschulen.
Wenn Du Spanisch in Mexiko lernen willst, kann ich die UNINTER empfehlen:
http://www.uninter.edu.mx/

Gruß,
Alex

Ich spreche zwar nicht viel Spanisch aber vorallem das in Südamerika ist viel einfacher zu verstehen als das in Spanien selber.

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Beitragvon Pantitlan » Freitag 30. Oktober 2009, 18:31

Es ist auch einfacher zu sprechen, da es weniger Formen gibt, bzw. gebräuchlich sind und die Aussprache nicht so lispelnd ist.

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Beitragvon Boracay » Freitag 30. Oktober 2009, 22:35

Französisch ist weltweit auf dem absteigendem Ast. In den Frankophonen (und wirtschaftlich völlig unbedeutenden) Ländern West- und Nordafrikas ist die jeweilige Landessprache und Englisch sehr im kommen. Die Tage des Französisch als Lingua Franka sind gezählt.

Hier die die wichtigsten Sprachen 2050:

http://how-to-learn-any-language.com/fo ... 17187&PN=3
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Beitragvon gabe » Samstag 31. Oktober 2009, 00:25

Boracay hat geschrieben:Französisch ist weltweit auf dem absteigendem Ast. In den Frankophonen (und wirtschaftlich völlig unbedeutenden) Ländern West- und Nordafrikas ist die jeweilige Landessprache und Englisch sehr im kommen. Die Tage des Französisch als Lingua Franka sind gezählt.

Hier die die wichtigsten Sprachen 2050:

http://how-to-learn-any-language.com/fo ... 17187&PN=3

Das ganze ist ja eher subjektiv und kommt wohl auf die Ansicht darauf an. Dass z.B. Portugisisch extrem wichtig sein soll kann ich nicht ganz nachvollziehen. Auch wenn es sich bei Brasilien um ein Schwellenland handelt und es viele Einwohner hat glaube ich nicht, dass es 2050 wichtiger sein soll als Französisch.

Übrigens, in der Liste werden meines Erachtens wirtschaftliche Faktoren nicht genug berücksichtigt. Koreanisch und Japanisch können wichtiger sein als Malay/Indonesisch. Beim Russisch wird übrigens genau dieser Wirtschaftsfaktor mit einbezogen.


Mit ist noch ein weiterer Punkt in den Sinn gekommen, warum Spanisch wichtig sein kann. In gewissen Staaten der USA sprichen schon geegen 50% Spanisch. Interessanterweise sind ist das eher in bedeutenden Staaten wie Kalifornien, Florida, Mexico und sogar New York der Fall.

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Beitragvon Shopgirl_66 » Montag 2. November 2009, 14:10

Wenn für dich die Wahl zwischen Französisch und Spanisch besteht, würde ich auch Spanisch wählen. Zunehmend wichtiger wird aber auch Chinesisch! Leider ist letzteres aber wohl ungleich schwerer zu lernen als spanisch ...
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Beitragvon gabe » Montag 2. November 2009, 15:06

Shopgirl_66 hat geschrieben:Wenn für dich die Wahl zwischen Französisch und Spanisch besteht, würde ich auch Spanisch wählen. Zunehmend wichtiger wird aber auch Chinesisch! Leider ist letzteres aber wohl ungleich schwerer zu lernen als spanisch ...
Beim Chinesisch würde ich aber eher auf Mandarin setzten als Kantonesisch.

Spanisch/Französisch oder Chinesisch, da müsste man jedoch eher wissen ob man sich richtung Asien oder Südamerika orientieren möchte.

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Beitragvon Pantitlan » Montag 2. November 2009, 18:29

Wenn für dich die Wahl zwischen Französisch und Spanisch besteht, würde ich auch Spanisch wählen. Zunehmend wichtiger wird aber auch Chinesisch! Leider ist letzteres aber wohl ungleich schwerer zu lernen als spanisch ...


Ich glaube, dass Chinesisch nicht so wichtig ist. Einerseits lernt nun das ganze Land Englisch und bis in ein paar Jahren werden alle jüngeren Chinesen recht gut Englisch sprechen können. Hier wird viel getan derzeit und das läuft auch sehr gut.

Dazu kommt, dass die chinesische Sprache etwas ungenau ist und schon alleine wegen der Grammatik einen grossen Interpretationsspielraum frei lässt. Verträge mit Ausländern werden daher sowieso recht häufig auf Englisch unterzeichnet und es gibt übrigens auch hier in Peking bei den jüngeren Intellektuellen die Tendenz, sich untereinander auf Englisch zu unterhalten - auch wenn beides Chinesen sind. Eine Professorin einer renomierten Pekinger Uni hat mich einmal gefragt, wieso ich überhaupt chinesisch lehren wolle. Dies sei doch im Geschäftsleben aus den genannten Gründen eine total nutzlose Sprache.

Und nicht zu letzt wird Chinas Wachstum wohl bald wieder zurückgehen, weil dem Land wegen der Bevölkerungsstruktur (bedingt duch die Einkindpolitik) die Produktivkräfte schwinden.

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Beitragvon gabe » Dienstag 3. November 2009, 09:03

Pantitlan hat geschrieben:
Wenn für dich die Wahl zwischen Französisch und Spanisch besteht, würde ich auch Spanisch wählen. Zunehmend wichtiger wird aber auch Chinesisch! Leider ist letzteres aber wohl ungleich schwerer zu lernen als spanisch ...


Ich glaube, dass Chinesisch nicht so wichtig ist. Einerseits lernt nun das ganze Land Englisch und bis in ein paar Jahren werden alle jüngeren Chinesen recht gut Englisch sprechen können. Hier wird viel getan derzeit und das läuft auch sehr gut.

Dazu kommt, dass die chinesische Sprache etwas ungenau ist und schon alleine wegen der Grammatik einen grossen Interpretationsspielraum frei lässt. Verträge mit Ausländern werden daher sowieso recht häufig auf Englisch unterzeichnet und es gibt übrigens auch hier in Peking bei den jüngeren Intellektuellen die Tendenz, sich untereinander auf Englisch zu unterhalten - auch wenn beides Chinesen sind. Eine Professorin einer renomierten Pekinger Uni hat mich einmal gefragt, wieso ich überhaupt chinesisch lehren wolle. Dies sei doch im Geschäftsleben aus den genannten Gründen eine total nutzlose Sprache.

Und nicht zu letzt wird Chinas Wachstum wohl bald wieder zurückgehen, weil dem Land wegen der Bevölkerungsstruktur (bedingt duch die Einkindpolitik) die Produktivkräfte schwinden.

Oder kurz gefasst wird Chinesisch von vielen überbewertet, nur weil es praktisch jeder 7. Mensch spricht. Das Chinesisch wird vermutlich kaum kurz- oder mittelfristig das Englisch oder andere Sprachen einfach so verdrängen. Ein solcher Prozess dauert vermutlich einiges länger.

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Beitragvon Shopgirl_66 » Dienstag 3. November 2009, 11:09

Okay, dann tun mir aber erst recht die Kinder leid, die von überehrgeizigen amerikanischen Eltern bereits im Vorschulalter zum Chinesisch-Unterricht getriezt werden. Chinesisch sprechende Nannies sollen in New York richtig gut Geld verdienen ... (aber das schweift jetzt eigentlich bisschen vom Topic ab :oops: ).
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Beitragvon Pantitlan » Mittwoch 4. November 2009, 03:31

(aber das schweift jetzt eigentlich bisschen vom Topic ab Embarassed )


macht nichts.. Wir können das Thema nachher ja trennen und zwei Diskussionen draus machen. :)

Okay, dann tun mir aber erst recht die Kinder leid, die von überehrgeizigen amerikanischen Eltern bereits im Vorschulalter zum Chinesisch-Unterricht getriezt werden.


Es ist sicherlich nicht falsch, Chinesisch zu lernen. Das wollte ich damit nicht sagen. Und gerade jetzt, wenn noch nicht soo viele Nichtchinesen die Sprache sprechen, hat man vielleicht sogar einen grossen Vorteil. Und auch klar ist, dass man die Sprache können muss, wenn man wirklich im Land Geschäfte machen will, da dies in China eine sehr intensive Kontaktpflege braucht.

Es gibt auch noch viele andere interessante und wichtige Märkte, für die man andere Sprachen lernen muss. Ich glaube, dass es für Mitteleuropäer in den nächsten Jahrzehnten weiterhin wichtiger ist, Französisch oder Spanisch als zweite Fremdsprache zu lernen als Chinesisch. Ich denke, dass Chinesisch als Sprache oft überbewertet wird.

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Beitragvon jasmyn64 » Dienstag 8. November 2011, 01:56

In nur ein paar Monaten kann man eine Fremdsprache so gut lernen, dass erste Gespräche nun möglich sind. Dies hilft unterwegs alles wenn man schonmal die Leute etwas ansprechen... anmüllen kann.
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Beitragvon jase » Mittwoch 28. Dezember 2011, 14:00

Falls ihr noch Anregungen für Sprachreisen oder Erfahrungsberichte sucht, könnt ihr euch mal diese Blogs durchlesen.

[url]http://schneller-sein.ist-schön.de/[/url]

http://paris.mybloginternet.com/index.htm

http://urlaub11.wordpress.com/urlaubsplanung/

http://www.repage.de/member/erfunda/index.html

http://florentina.easiestblog.net/Ponte-Vecchio-b2.htm

Ich finde ganz interessant was die Leute da schreiben :)

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Re: Sprachaufenthalt

Beitragvon gusreisen » Samstag 31. März 2012, 22:24

Hallo

Ich denke Russisch kann sehr interessant sein. Es gibt günstige Möglichkeiten die Sprache zu lernen, z.B. St. Petersburg zwei Wochen inkl. Gastfamlie, Halbpension Euro 840,- oder für vier Wochen in Moskau beim Puschkin Institut schon für Euro 500,-. In Land lernt man es immer am besten und jede Sprache öffnet eine andere Welt. Viel Glück dabei.

Alles Gute und viel Erfolg

Stephan
www.gusreisen.ch
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Re: Sprachaufenthalt

Beitragvon walter » Sonntag 29. April 2012, 13:06

schließe mich gusreisen an.
Russisch ist sehr interessant.
walter
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Re:

Beitragvon reiseinasien » Montag 13. August 2012, 07:56

Pantitlan hat geschrieben:
Wenn für dich die Wahl zwischen Französisch und Spanisch besteht, würde ich auch Spanisch wählen. Zunehmend wichtiger wird aber auch Chinesisch! Leider ist letzteres aber wohl ungleich schwerer zu lernen als spanisch ...


Ich glaube, dass Chinesisch nicht so wichtig ist. Einerseits lernt nun das ganze Land Englisch und bis in ein paar Jahren werden alle jüngeren Chinesen recht gut Englisch sprechen können. Hier wird viel getan derzeit und das läuft auch sehr gut.

Dazu kommt, dass die chinesische Sprache etwas ungenau ist und schon alleine wegen der Grammatik einen grossen Interpretationsspielraum frei lässt. Verträge mit Ausländern werden daher sowieso recht häufig auf Englisch unterzeichnet und es gibt übrigens auch hier in Peking bei den jüngeren Intellektuellen die Tendenz, sich untereinander auf Englisch zu unterhalten - auch wenn beides Chinesen sind. Eine Professorin einer renomierten Pekinger Uni hat mich einmal gefragt, wieso ich überhaupt chinesisch lehren wolle. Dies sei doch im Geschäftsleben aus den genannten Gründen eine total nutzlose Sprache.

Und nicht zu letzt wird Chinas Wachstum wohl bald wieder zurückgehen, weil dem Land wegen der Bevölkerungsstruktur (bedingt duch die Einkindpolitik) die Produktivkräfte schwinden.



Naja, ich muss zugeben, dass Englischlernen in China von großer Bedeutung ist. Aber das passiert in fast allen Ländern auf der ganzen Welt, oder? Die Schüler müssen von klein an Englisch lernen.

Und du hast recht: "es gibt übrigens auch hier in Peking bei den jüngeren Intellektuellen die Tendenz, sich untereinander auf Englisch zu unterhalten - auch wenn beides Chinesen sind." Ich kann dir sagen, sie machen nur spaß beim Lernen. Keine Chinesen werden sich auf einer anderen Sprache unterhalten. Wir benutzen sogar Dialekte.

Zurzeit kommen mehr Ausländer nach China zu arbeiten, China ist eine große Chance nicht nur für die Akademiker sondern auch für die Geschäftsleute. Verträge auf Englisch sind unser Respekt vor euch. Wenn ihr auch uns respektieren wollt, solltet ihr zumindestens einige Chinesischkenntnisse haben.
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Re: Sprachaufenthalt

Beitragvon Josh87 » Dienstag 29. März 2016, 14:40

Ich habe Französisch für 7 Jahre in der Schule gelernt, da ich damals nur die Wahl zwischen Latein und Französisch gehabt habe. Da ich auch BWL studiere und später gerne international arbeiten möchte, war es mir wichtig, eine Sprache zu lernen, die mir etwas bringt. Zu Beginn habe ich sogar an Chinesisch gedacht- war mir jedoch für neben dem Studium zu zeitaufwendig und mir gefallen romanische Sprachen besonders. Deshalb habe ich mich zu Spanisch entschieden (was im größten Teil Südamerikas und Spanien gesprochen wird). Um eine Sprache gut zu sprechen wirst du jedoch einiges an Zeit brauchen und ein einmaliger kurzfristiger Aufenthalt wird dir nicht so viel bringen. Du solltest vorab und auch nach einem Aufenthalt regelmäßig dein Erlerntes auffrischen und auch üben (z.B. mit einem Intercambio?).

Vor einiger Zeit habe ich eine Sprachreise nach Madrid gemacht und eine unvergessliche Zeit in dieser traumhaften Stadt verbracht! Natürlich spielte dabei auch die Qualität des Unterrichts eine Rolle. Ich habe einen Intensivkurs von 20 Stunden gemacht und die Stunden verflogen wie sonst was. Abends gab es ein super Programm von Aktivitäten, wodurch mir nie langweilig war. http://www.ailolamadrid.com war nicht nur gut, sondern auch günstig. So konnte ich mir auch einiges noch gönnen- in Madrid kann man einiges an Geld lassen aufgrund der riesigen Auswahl an Boutiquen, Restaurants und Freizeitangeboten :D
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