Welcher ist der beste Reiseführer?

Hier ist der Ort, um über Filme, Bücher, Musik und das Essen in den verschiedenen Destinationen zu plaudern.

Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon AnnikaNett » Montag 9. Februar 2009, 15:24

Hallo!

Mich würde interessieren, welcher für euch der beste Reiseführer ist? Reist ihr immer mit einem bestimmten oder wählt ihr den je nach Destination aus? Welche Reiseführer sind für welche Gegenden besonders geeignet? Oder schwört ihr auf Lonely Planet oder ähnliches?

Ich persönlich bin bei City-Trips ein großer Fan von den Dorling-Kindersley-Reiseführern (nicht die Kurzversionen "Top10", sondern die richtigen), bei Rucksacktrips mit vielen Ortswechseln bin ich bisher mit Reise Know-How und Lonely Planet gut gefahren.

Mich würden allgemein Reiseführer-Tipps interessieren und auch welche für Afrika (zB Mali) besonders geeignet sind. Ich bin an MEHR interessiert als an ein paar Zeilen zu jeder Sehenswürdigkeit. Ich möchte auch etwas über Geschichte, Sitten, Umgangsformen usw. des Landes erfahren.

Also immer her mit den Tipps ;-)

LG,
Annika
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Beitragvon Rastlos » Montag 9. Februar 2009, 19:16

So pauschal kann man das gar nicht sagen, denn die Qualität der Reiseführer eines Verlages schwankt doch schon beträchtlich von Region zu Region. Von daher schaue ich mir die Auswahl an Lektüre vorher immer im Buchladen an und stöber ein wenig darin herum. Man muss einfach schauen, ob man auch mit dem inhaltlichen Aufbau des Reiseführers gut zurecht kommt.

Ich persönlich habe für die jeweiligen Länder gerne 2 verschidene Reiseführer dabei, denn oftmals ergänzen sich die darin enthaltenden Informationen. Wenn möglich ist einer davon vom Reise-Know-How-Verlag und der andere ganz bestimmt NICHT von Lonely Planet :wink:

Bzgl. City-Reisen finde ich das Preis-/Leistungsverhältnis der ADAC-Reiseführer einfach unschlagbar gut.

Wer rastet der rostet und es gibt einfach zu viel Schönes auf unserer Erde zu entdecken!
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Beitragvon gabe » Dienstag 10. Februar 2009, 00:08

Das kommt wohl ganz darauf an wie man reisen möchte und was für Informationen man braucht. Für Backpacking etc. finde ich den Lonely Planet meistens am besten, Rough Guide und Footprint sind manchmal auch ok bzw. man gerät nicht immer in ein "LP Nest".

Für City Trips finde ich den TimeOut spitze. Auch den Wallpaper Guide finde ich cool aber das ist dann eher Hip, teuer und auf Design aus.

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Beitragvon Lionel » Dienstag 10. Februar 2009, 08:11

Wie Gabe schon sagt kommt es meistens auf die Reiseart drauf an. Für Backpacker ist der Lonely Planet sicher gut geeignet. Für Städtereisen, Gruppenreisen oder mit dem Auto finde ich Dumont oder Reise-Know-How recht gut.

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Beitragvon Pantitlan » Dienstag 10. Februar 2009, 08:30

Sehe ich auch so: Ich habe zwar auch so ein bisschen "ideologische" Probleme mit Lonely Planet. Aber meiner Meinung nach ist es noch immer der beste Reiseführer für unabhängige, selbstorganisierte Budgetreisen. Man muss halt das Buch auch nicht als Bibel behandeln, sondern eine nötige Distanz wahren. Dann ist das schon gut.

Bei den anderen Reiseführern in deutsch ists ja so, dass die ohnehin alle zum gleichen Verlag gehören. Stefan Lose zum Beispiel ist ja im wesentlichen auch nicht viel mehr als ein übersetzter Lonely Planet.

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Beitragvon AnnikaNett » Dienstag 10. Februar 2009, 10:52

Die Frage klingt vielleicht "blöd", aber warum habt ihr (ideologische) Probleme mit dem Lonely Planet? Ich bin Studentin und unter Studenten ist der ja besonders "hip" - oder ist genau das der Grund? Ich selbst war erst einmal mit Lonely Planet unterwegs - und zwar in Thailand. Da hat er mir gute Dienste geleistet. Hab aber auch oft zwei Reiseführer dabei, weil ich mich so schwer entscheiden kann ;-)

Oder meint ihr mit den LP-"Problemen", dass dann alle Hostels usw voll von Backpackern sind, die alle mit dem LP reisen? Aber das muss ja nicht unbedingt was Schlechtes sein.

Ich verstehs nicht ganz :oops:
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Beitragvon gabe » Dienstag 10. Februar 2009, 11:07

Das LP Prinzip war ja mal etwas spezielles für den speziellen Traveller anzubieten. Überall wo man dem LP folgt sitzten dann ein paar Leute am Tisch und genau, die lesen den LP. Ich selber finde sofern möglich lieber eigene Plätze die dann noch immer speziell sind. Klaro, bei Sehenswürdigkeiten wirds schwierig aber vorallem bei Guesthouse oder Restaurant gehts, hald mit dem Risiko dass man mal reinfällt.

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Beitragvon Pantitlan » Dienstag 10. Februar 2009, 13:16

LP ist der wichtigste Reiseführer und er hat eine enorme Macht. Wenn ein neues Dorf in Zentralchina eingeführt wird, dann sind nach einem Jahr all diese Backpacker dort. Wirft es ein anderes Dorf wieder raus, zerstört LP dort einen Teil der Tourismus einnahmen. Dies ist der eine Punkt.

Der zweite Punkt ist, dass LP scheinbar lokale Leute engagiert und die total unter Preis bezahlt. Wobei das natürlich wirtschaftlich sinn macht, für das Reisebuchunternehmen zumindest.

Der dritte Punkt ist natürlich eben auch, dass man ständig mit den gleichen Leuten abhängt - diese typischen LP-Konsumenten. Das muss in der Tat nichts Schlechtes sein, wenn man das denn sucht. Ich glaube aber, wenn man eine Weile rum gebackpackt ist, hat man dann dieses Bedürfnis nicht mehr, solche Leute zu treffen... :)

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Beitragvon AnnikaNett » Dienstag 10. Februar 2009, 13:28

Das ist natürlich verständlich. Von diesem Standpunkt aus habe ich das noch nie betrachtet. Danke für deine Erklärung!
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Beitragvon Pantitlan » Dienstag 10. Februar 2009, 14:34

Aber wie gesagt: Das ist eher etwas Ideologisches, würde ich sagen. Objektiv betrachtet ist Lonely Planet schon gut.

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Beitragvon gabe » Dienstag 10. Februar 2009, 15:00

Pantitlan hat geschrieben:Aber wie gesagt: Das ist eher etwas Ideologisches, würde ich sagen. Objektiv betrachtet ist Lonely Planet schon gut.

Das ideologische Problem ist ja oft eine Begleiterscheinung von einer Erfolgsgeschichte. Egal ob von einer Elektronik Firma wie Apple oder Nokia, Kleidermarken oder eben Lonely Planet.

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Beitragvon Kaffirahm » Dienstag 10. Februar 2009, 15:08

Das Beste ist immer eine rassige Führerin vor Ort.
Pralles Insiderwissen und die Nächte im Bett sind auch gerettet.

So habe ich im übrigen auch ein wenig Spanisch gelernt. :lol:
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Beitragvon Pantitlan » Dienstag 10. Februar 2009, 16:31

Naja, Führerinnen vor Ort haben ja durchaus ihre Reize, aber als Informationsquelle zu Land und Geschichte taugen die in der Regel selten. Das ist ja auch verständlich. Ich wüsste nun auch nicht genau, welche Hotels in der Schweiz wie gut sind usw...

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Beitragvon gabe » Dienstag 10. Februar 2009, 21:37

Kaffirahm hat geschrieben:Das Beste ist immer eine rassige Führerin vor Ort.
Pralles Insiderwissen und die Nächte im Bett sind auch gerettet.

So habe ich im übrigen auch ein wenig Spanisch gelernt. :lol:


Das scheint mir eher die Variante für Leute zu sein, die sich nicht als Bücherwurm bezeichnen ... ;)

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Beitragvon backpacker1 » Dienstag 10. November 2009, 16:58

Ich denke mal es gibt nicht den besten Reiseführer. Kommt immer auf den persönlichen Schwerpunkt drauf an. Manch einer will kulturell etwas erfahren, der nächste will wissen wo die besten Clubs und Nightlifehotspots sind. Jemand der Fotografiert oder ein Land mit dem Fahrrad/Boot erkunden will hat wiederum spezielle Wünsche an einen Reiseführer...
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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon Annegret » Donnerstag 23. Mai 2013, 12:14

Nein, es kommt total aufs Reiseziel an. Ich nutze auch gerne Apps.
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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon gonethou » Freitag 27. Juni 2014, 02:22

Lonelyplanet hat mittlerweile fast von jedem Fleck der Erde (so kommt es mir zumindest vor) einen Reiseführer. Die Qualität ist jedoch schwankend. Ich wünschte Footprint würde da nachziehen. Die finde ich eigentlich ganz angenehmen. Früher dachte ich, ich kann nur mit Lonelyplanet, da finde ich jede Information in 10 Sekunden, während ich bei anderen Führern suche, weil ich das System nicht kenne.

Mittlerweile haben sie ja dieses neue zweispaltige Layout und alles in hellblau gedruckt. Da machen sie groß auf: Achtung, Reisen macht nicht nur Spaß, sondern verseucht auch die Umwelt, und dann diese hellblaue Farbe und dafür keine farbigen Bilder mehr... Mittlerweile komme ich aber auch mit Loose und Footprint ganz gut zurecht, aber oft machen es die kleinen Details aus. Mich nervt es zum Beispiel gewaltig, wenn ich das Inhaltsverzeichnis nicht gleich finde (im neuen LP Design, ist das btw auch mittlerweile irgendwo angesiedelt) oder wenn die Landkarte nicht gleich aufzufinden ist. Der Inhalt der Reiseführer (also zusätzliches wie Geschichte) ist dann nicht so wichtig, da kaufe ich Zusatzliteratur. Sehr hervorheben möchte ich die länderspezifischen Kulturschock Führer von Reise Know-How! Da habe ich das Gefühl wirklich mehr zu erfahren über den Alltag, Bräuche etc... Am liebsten suche ich aber ein Gespräch mit Einheimischen (wenn sprachlich möglich), die mir dann erklären, was sie von der aktuellen politischen Lage halten oder wie man am besten Vodka trinkt, diese Erinnerungen halten länger als, was man in einem Buch liest :D (und solche Leute findet man nicht im LP Hostel, da muss man schon aktiver in die Welt hinaus)
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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon Pantitlan » Dienstag 1. Juli 2014, 14:12

Ja, die Kulturschockbände sind wirklich sehr gut. Ich hab auch das eine oder andere Band dieser Reihe angeschaut. Da ist dann auch sehr viel übersichtlicher als im Reiseführer.

Zum neuen Lonely Planet-Design. Zwei Spalten hatten die schon immer. Ich finde das persönlich auch angenehmer zum lesen als so lange Zeilen wie wir sie bei einigen anderen Reiseführern finden.

Die blaue Farbe müsste von mir aus nicht sein. Aber ich glaube nicht, dass blau so viel schädlicher ist als schwarz. Oder weiss ich ja einfach etwas nicht?

Die Bilder gibt es immer noch. Allerdings sind die jetzt vorne im Reiseplanungsteil und nicht mehr irgendwo. Das finde ich persönlich etwas übersichtlicher. Ich würde mir aber im Lonely Planet noch ein paar zusätzliche Bilder wünschen. Man könnte beispielsweise bei der Kapitelübersicht jeweils vorne eine doppelseitige Bildstrecke einfügen. Denn für mich sind Bilder bei der Reiseinspiration schon recht wichtig.

Was mir bei den neuen LP-Bänden klar nicht gefällt, ist das Papier, auf das die Landkarte gedruckt ist. Es handelt sich dabei um ein paar normales Blatt. Früher war die Karte aber auf einem leicht kartonierten Blatt mit Hochglanz. Da man diese Seite recht oft anfasst und auch gerne mal schmutzig macht, wäre ein besseres Papier dort wünschenswert.

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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon wandervogelro » Mittwoch 23. Juli 2014, 12:45

Oh,
das hängt immer davon ab wo ich hinfahre. Für London habe ich den Rough Guide London, den finde ich am besten. Für die USA habe ich einen von National Geographic usw.

Gruß
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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon Buchte86 » Montag 23. Februar 2015, 11:25

Kommt immer drauf an, wo ich hin will und welcher Reiseführer die besten Empfehlungen hat. Einen „festen“ Reiseführer hab ich nicht! @Kaffi exacto, amigo!

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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon gojko » Freitag 15. Januar 2016, 21:58

wandervogelro hat geschrieben:Oh,
das hängt immer davon ab wo ich hinfahre. Für London habe ich den Rough Guide London, den finde ich am besten. Für die USA habe ich einen von National Geographic usw.

Gruß

Rough Guide finde ich auch super.
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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon teko » Samstag 5. März 2016, 19:54

Jeder Reiseführer hat seine stärken und schwächen und es kommt auf Deinen Geschmack an. Manche mögen gerne Guides mit hunderten von Seiten und ganz detailiert. Ich habe lieber Kurze Reiseführer, die das wesentlichste, dass man am Reiseziel sehen sollte auf den Punkt bringen. Wikitravel.org ist da eine gute Anlaufstelle. Ansonsten kann ich Dir auch www.pdf-reisefuehrer.com, emphfelen. Dort gibt es teils sogar kostenlose.

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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon Ciquo » Dienstag 23. August 2016, 13:50

So damit ich hier im Forum nicht nur die ganze zeit Fragen stelle, nun auch mal ein Tipp von mir...

Ich hatte dieses Jahr in Vietnam den Reiseführer von Baedeker dabei und war absolut begeistert. Von einem recht ausführlichen Teil über Land, Leute, Kultur und Religion bis hin zu speziellen Reiserouten war alles dabei. Nahezu bei jeder Sehenswürdigkeit der wir über den Weg gelaufen sind, hatte der Baedecker ein paar Zeilen Hintergrundwissen für uns. Eine große Landkarte ist auch dabei.

Was mich ein wenig gestört hat waren die Essens und Übernachtungstipps, die eindeutig nicht für das Budget von studentischen Backpackern ausgelegt sind...aber die eierlegende Wollmilchsau gibt es wohl auch bei den Reiseführern nicht ;)

Zusätzlich hatten wir noch die Vietnam Ausgabe von "151" dabei. Kein Reiseführer, sondern eine Sammlung von 151 kleinen, typischen Geschichten über die Eigenheiten und Besonderheiten des Landes. Sehr gut zum zwischendrin lesen und mehr als einmal musste ich laut lachen als ich mich dort wiedererkannt habe...

Da fällt mir noch was ein...
Ich werde Anfang Januar eine größere Reise unternehmen und in verschiedensten Ländern unterwegs sein (Zentralamerika und Asien). Nun kann ich ja nicht für jedes Land einen eigenen Reiseführer mitnehmen. Natürlich gibt es auch welche für komplette Regionen, aber je größer das Gebiet, desto weniger Detailtiefe ist ja möglich (die mir am Baedeker so gut gefallen hat!)

Gibt es auf den bekannten Backpackerrouten/Anlaufstellen, vielleicht sowas wie "Tauschstationen" bzw. Läden die An- und Verkauf von Reiseführern anbieten? Da das ja eigentlich sinnvoll wäre, könnte ich es mir gut vorstellen. In Vietnam habe ich sowas allerdings nicht gesehen, wobei wir auch nicht in den Grenzregionen unterwegs waren. Wie löst ihr das Problem auf euren größeren Reisen?

VG,
Ciquo

P.S.: Nun hab ich doch wieder was gefragt :D
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Re: Welcher ist der beste Reiseführer?

Beitragvon Hooli » Dienstag 23. August 2016, 16:53

Ciquo hat geschrieben:Gibt es auf den bekannten Backpackerrouten/Anlaufstellen, vielleicht sowas wie "Tauschstationen" bzw. Läden die An- und Verkauf von Reiseführern anbieten?


"Tauschstationen" gibt es aus dem einfachen Grunde nicht, dass niemand, der in Ecuador einen Reisefuehrer Ecuador sucht, da einen Reisefuehrer Vietnam dabei hat, in der Hoffnung, den dann in Ecuador eintauschen zu koennen.

Ich hab auch noch nie irgendwo Laeden gesehen, die alte, gebrauchte Reisefuehrer ankaufen.

Im Uebrigen behaupte ich, dass du der einzige Student bist, der sich teuere Reisefuehrer fuer 25 Euro das Stueck kauft. Das machen vielmehr Leute, die soviel Geld haben, dass sie nach Gebrauch nicht muehsam nach einem Laden suchen, der ihnen den dann fuer 2,50 Euro wieder abkauft.

P.S. Heute hat der junge, moderne Reisende keinen Reisefuehrer aus Papier dabei. Vielmehr hat der auf seinem Smartphone die notwendigen Apps. Waere aber mal ein eigenes Thema wert
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