Musikindustrie denkt endlich bei Raubkopien um!

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Musikindustrie denkt endlich bei Raubkopien um!

Beitragvon Pantitlan » Montag 22. Dezember 2008, 03:59

Die US-Musikindustrie scheint endlich zur Vernunft gekommen zu sein. Sie gibt nun diese Strategie der Massenklagen auf und will vermehrt mit Providern zusammenarbeiten. Wer zu viel runterladet dürfte allenfalls seinen Account verlieren. Im Artikel steht, dass die alte Strategie der Musikindustrie vor allem ein Negativimage verschafft hat, wenn etwa eine alleinerziehende Mutter zu 200000 Dollar Strafe verurteilt wird.

Das kann ich persönlich nur bestätigen. Ich habe erst aufgehört DVDs zu kaufen, als mich die Filmindustrie angefangen hat, allzu sehr zu nerven mit ihren Videos, bei denen es heisst: Raubkopierer kommen fünf Jahre ins Gefängnis und solche Dinge. Wer mir so droht, bekommt von mir keinen Franken mehr. Auch CDs mit Kopierschutz kaufe ich ebenfalls aus Prinzip nicht, sondern lade ich ausschliesslich runter. Ein Kopierschutz ist ein Betrug am ehrlichen Konsumenten.

http://www.bazonline.ch/digital/interne ... y/26378294

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Re: Musikindustrie denkt endlich bei Raubkopien um!

Beitragvon Rastlos » Montag 22. Dezember 2008, 19:06

Pantitlan hat geschrieben:Auch CDs mit Kopierschutz kaufe ich ebenfalls aus Prinzip nicht, sondern lade ich ausschliesslich runter. Ein Kopierschutz ist ein Betrug am ehrlichen Konsumenten.

Mir gehen diese Kopierschutze allmählich gewaltig auf den Senkel. Letztens habe ich in einer Videothek für ein nettes Wochenende ein paar DVDs ausgeliehen und 3 davon ließen sich bei mir zu Hause nicht abspielen. Der Grund: Sowohl mein DVD-Player (integriert in Festplattenrekorder) als auch mein Rechner kann auch DVDs brennen, dies wird vom Kopierschutz erkannt und dann die DVD erst gar nicht abgespielt. HALLO?! Wo kommen wir denn da hin, wenn einem jetzt die Filmindustrie vorschreiben will, welche Geräte man gefälligst haben muss :evil: :evil:

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Beitragvon Pantitlan » Dienstag 23. Dezember 2008, 02:48

So ein Problem hatte ich auch einmal: Ich konnte eine DVD gar nicht abspielen, die ich GEKAUFT hatte. Es blieb mir keine andere Wahl, als den Film zu kopieren (was dann übrigens auch problemlos ging), damit ich meinen GEKAUFTEN Film überhaupt schauen konnte. Ich habe mich dann im Laden massiv beschwert und sogar mein Geld zurückbekommen. Tja, so kann man sich sein Business eben auch kaputt machen.

Naja und im nächsten Film musste ich mich zuerst durch solche Antipiratenfilme durchkämpfen. Die lassen sich ja nicht überspringen. Wenn ich aber einen Film kaufe, habe ich keine Lust, mich von solchen Leuten als potentiell Krimineller behandeln zu lassen und mit fünf Jahre Gefängnis androhen zu lassen.

Zumal die Situation eigentlich umgekehrt ist: Wenn ich einen Film mit Copyright erwerbe und meine DVD kaputt geht, dann sollte ich eigentlich auch das Recht haben, zum Materialpreis eine neue DVD zu bestellen. So lange das nicht geht, werde ich von der Filmindustrie betrogen. Wenn dann noch ein Kopierschutz drauf ist der Betrug noch klarer.

Da habe ich mich entschlossen, keine DVDs mehr zu kaufen. Zumindest nicht von den Grossen amerikanischen Firmen. Kleine Independentproduktionen bekommen noch immer mein Geld.

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Beitragvon Rastlos » Dienstag 23. Dezember 2008, 15:38

Pantitlan hat geschrieben:Naja und im nächsten Film musste ich mich zuerst durch solche Antipiratenfilme durchkämpfen. Die lassen sich ja nicht überspringen. Wenn ich aber einen Film kaufe, habe ich keine Lust, mich von solchen Leuten als potentiell Krimineller behandeln zu lassen und mit fünf Jahre Gefängnis androhen zu lassen.

Zumal die Situation eigentlich umgekehrt ist: Wenn ich einen Film mit Copyright erwerbe und meine DVD kaputt geht, dann sollte ich eigentlich auch das Recht haben, zum Materialpreis eine neue DVD zu bestellen. So lange das nicht geht, werde ich von der Filmindustrie betrogen. Wenn dann noch ein Kopierschutz drauf ist der Betrug noch klarer.

Yepp, sehe ich genauso.

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