Zecken - Infektion : Baltikum & übriges Europa

Wir wollen hier zwar eine wirkliche medizinische Beratung nicht ersetzen, aber hier kann man sich zu gesundheitlichen Problem äussern

Zecken - Infektion : Baltikum & übriges Europa

Beitragvon eronero » Freitag 28. November 2008, 11:47

"Mit jährlich 1.000 bis 2.000 FSME-Patienten gelten die baltischen Staaten als europäischer Spitzenreiter, in Lettland wird die weltweit höchste Inzidenzrate von 26,9/100.000 registriert."
Auszug aus:
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer ... uropa!.php Info Zeckenprävention:
http://www.tick-victims.info/m-4614.php
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hi

Beitragvon EtMa » Mittwoch 15. April 2009, 12:00

ich hätte gar nicht so sehr Angst vor FSME. Dagegen kann man impfen. Ich hab ehrfurcht vor Borreliose. Das ist richtig blöd und kann nicht geimpft werden.

Grüsse

EtMa
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Beitragvon eronero » Mittwoch 15. April 2009, 12:51

Das Impfprozedere geht über mehrere Monate mit mehreren Injektionen. Wer da nicht bei Zeiten daran denkt hat keinen Schutz. Der Schutz tritt erst nach der Wirkung der letzten Impfung ein.
Da Durchseuchung auch bei uns dramatisch zunimmt, ist eine Impfung angezeigt. Kosten werden von KK übernommen.
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Re: Zecken - Infektion : Baltikum & übriges Europa

Beitragvon Pumpernickel » Freitag 5. April 2013, 19:12

Ich würde mir auch eher wegen Borreliose Sorgen machen:/ Gegen FSME aber auch auf jeden Fall impfen, egal, ob man nun in Risikigebieten wohnt bzw. hingeht oder nicht.

Ich habe einen Fall im weiteren Bekanntenkreis, in dem die Borreliose chronische geworden ist, die Frau satz mehrere Monate im Rollstuhl, weil die Gelenkschmerzen so schlimm geworden sind.

Für längere Reisen würde ich deswegen auf jeden Fall immer Antibiotika mit im Gepäck haben. Sollte man die Zecke "in flagranti", d.h. noch festgesaugt am Körper entdecken, am besten aufbewahren und zum Arzt mitnehmen, sodass der auf Borrelien untersuchen kann.
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Re: Zecken - Infektion : Baltikum & übriges Europa

Beitragvon eronero » Freitag 5. April 2013, 19:23

http://www.zeckenliga.ch/

Vorbeugende Massnahmen
Tragen Sie beim Aufenthalt in Gefahrenzonen geschlossene Kleidung und Schuhwerk.
Stülpen Sie Socken/Strümpfe über die Hosen.
Verwenden Sie als zusätzliche Massnahme ein Zeckenschutzmittel. Dieses wirkt allerdings nur beschränkte Zeit und ist allein angewendet zu wenig zuverlässig.
Nach einem Aufenthalt im Freien duschen und die Haut gut abreiben. Suchen Sie den Körper systematisch nach Zecken ab, vor allem an den bevorzugten Stichstellen: Schamgegend, Oberschenkelinnenseite, Bauchnabel und Umgebung, unter den Brüsten, Achselhöhlen, Schultern, Hals und Nacken, Haaransatz, hinter den Ohren, in der Kniekehle und Armbeuge. Achten Sie besonders auch auf die kleinen Larven und Nymphen: Sie sind sehr klein, hellbraun und können leicht übersehen werden, da sie fast wie eine Sommersprosse aussehen.
Zecken nach einem Aufenthalt im Freien auch von den Kleidern entfernen (z.B. mit Kleiderrolli). Kleider zum Trocknen aufhängen, denn in feuchten Kleidern können Zecken mehrere Stunden überleben.
Beim Wandern und Spielen möglichst nicht Sträuchern und Büschen entlang streifen. Vermeiden Sie es, durch hohes Gras und Gebüsch zu gehen.
Vorsicht beim Liegen im Wald, auf Wiesen sowie in Parks und im Garten.


Eine Zecke entfernen
Zecke möglichst rasch nach deren Entdeckung entfernen.
Zecke mit einer feinen Pinzette durch Fassen direkt über der Haut und mit leichtem, kontinuier­lichem Zug entfernen. Es ist nicht empfehlenswert, die Zecke mit Öl, Leim oder Ausbrennen abtöten zu wollen. Selbst wenn ein Teil des Saugrüssels in der Haut stecken bleibt, ist dies nicht weiter schlimm, da der Fremdkörper vom Organismus selbst herausgearbeitet wird.
Stichstelle gut desinfizieren (dies verhindert allerdings keine Krankheitsübertragung).
Zeckenstich sorgfältig dokumentieren: 1. Wann erfolgte der mutmassliche Befall? 2. Wo erfolgte der mutmassliche Befall? 3. Wann wurde die Zecke entfernt?
Zecke in einem beschrifteten Döschen (z.B. Filmdöschen) für allfällige spätere Analysen aufbewahren.
Stichstelle in den folgenden Tagen und Wochen gut beobachten.
Bei Auftreten auffälliger Symptome wie Erythema migrans (wandernde Rötung, Ausschlag -> Bilder), grippeartige Beschwerden, Schwindel, Gelenk-, Kopfschmerzen oder-/und Übelkeit unbedingt einen Arzt aufsuchen und auf einer genauen Abklärung bestehen. Dokumentation mitnehmen.
eronero
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