Schade..Schade...

Tobago Spezial: auf Grund der hohen Quote von Tobagoanfragen, habe wir dafür hier ein eigenes Forum eingerichtet.

Schade..Schade...

Beitragvon Riny » Mittwoch 22. Oktober 2008, 23:10

ich wollte mich auch mal zu euren ganzen Beiträgen äußern, ich selber habe 3 Monate im Jahr 2006 verbracht und denke sehr oft an die Zeit die ich damals erlebt habe.... Ich hatte mir vorgenommen irgendwann wieder dahin zu fahren aber wenn ich eure Berichte so lese muss ich echt sagen das es nicht mehr so war wie "früher". Sicherlich gabe es während meines Aufenthalt mehrer üble Sachen die geschehen sind. Z.B. Hier ein Überfall in einer Villa, da ein Raubüberfall am Strand, ein Mord im Shade... naja, sicherlich keine Kleinigkeiten aber für die 3 Montate ist dies sicherlich "ok", gerade weil sich solche Sachen schnell rumsprechen. Aber mittlerweile habe ich echt Bedenken wieder zurückzufliegen... Fragen die ich mir stelle sind; Wie schaut nun der Back Bay aus? (das war mein Lieblingsplatz ;-) ..)
Die Sprachschule ist ja mittlerweile scheinbar auch schon geschlossen.
Dies fand ich gerade in meiner Zeit als optimal um Kontakte zu knüpfen.
Aber Urlaub sollte Urlaub sein und wenn Abenteuerurlaub mit dem Spiel was man wieder alles zurück nehmen kann. Mittlerweile war ich in Asien und habe mich da umgesehen uns muss sagen das es dort schon noch anders zugeht als in Tobago... und gerade dies finde ich sehr traurig.
Hier nochmal für alle Träumer ein paar Eindrücke von damals: http://www.back-bay.de/BilderTT2006/index.html

War jemand von euch in der letzten Zeit in Tobago... ich rede aber nicht von einem Hotelurlaub (Da ist Tobago sicherlich sicher und zu empfehlen)

viele Grüße,
riny
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Beitragvon Andrea » Donnerstag 23. Oktober 2008, 12:12

Tolle Bilder , schöne Unterwasseraufnahmen.
Ich schließe mich Dir an ...... schade , schade , um das traumhafte Eiland ...

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Beitragvon Alex » Donnerstag 23. Oktober 2008, 13:07

Die Sprachschule ist ja mittlerweile scheinbar auch schon geschlossen.
Naja... "auch schon"... ich kenne keine einzige Sprachschule mit Namen. Ich denke, die kommen und gehen. Ist ja auch kein Ort, an dem man wirklich ersthaft Englisch lernen kann.

War jemand von euch in der letzten Zeit in Tobago... ich rede aber nicht von einem Hotelurlaub (Da ist Tobago sicherlich sicher und zu empfehlen)
Februar. Norden. Zur Sicherheit kann ich nichts sagen... mir ist nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Man hört, dass die Kriminalität allgemein zugenommen haben soll. Aber diese Dinge spielen sich wahrscheinlich in den Lowlands ab.

Tobago ist nicht das Paradies. Da leben ganz normale Leute, nette und weniger nette. Die meisten Leute auf Tobago sind relativ arm, und viele auch arbeitslos. In Gegenden wie den Lowlands, wo die soziale Kontrolle kleinräumlicher Strukturen (Dorfgemeinschaft) nicht mehr funktioniert, muss man sich nicht wundern, wenn da die Kriminalität schon mal etwas höher ist. Klar... die Kriminalität schwappt teilweise von Trinidad nach Tobago über und über Tobago werden auch eine Menge Drogen geschleust (mit Yachten). Ein Raubüberfall am Strand? Einsame Strände in armen Ländern sind immer ein Risiko. Die Vorstellung vieler Touristen, für wenig Geld mal schnell rüberzufliegen und sich mit den Einheimischen auf gleicher Augenhöhe zu verbrüdern, ist doch vom Prinzip her Unsinn. Orte, an denen man sich noch mit Einheimischen verbrüdern kann, sind nicht so einfach (und billig) zu erreichen wie Tobago. Ein Mord im Shade? Das ist auch eigentlich kein Ort für Touristen, auch wenn das einige, die glauben sich in kürzester Zeit "unter die Leute mischen" zu können, nicht einsehen wollen.

Ich bezweifle nicht, dass die Kriminalität zugenommen hat. Aber für den normalen Touristen gilt: wenn man ganz normal in einem Hotel übernachtet, nicht verzweifelt irgendwo einsame Strände sucht und nicht nachts irgendwelche öffentlichen Parties aufsucht, dann merkt man das überhaupt nicht. Hier den Eindruck entstehen zu lassen (nicht von Dir, Riny), dass man (tagsüber) nicht mehr um die Insel fahren, mal hier und da anhalten kann, hier und da in einen kleinen Laden zu gehen, hier und da in einer kleinen Kneipe eine Flasche Wasser und Chips zu kaufen etc. ist schlichtweg lächerlich.

Die Leute fliegen nach Tobago mit der Vorstellung, dass da alles locker und leicht zugeht, die Sonne immer scheint, und die Leute alle glücklich sind. Willkommen in der Realität!

Gruß,
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Beitragvon Malapascua2 » Freitag 24. Oktober 2008, 01:16

Alex hat geschrieben:Einsame Strände in armen Ländern sind immer ein Risiko.


In Asien nicht.
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Beitragvon Alex » Freitag 24. Oktober 2008, 11:06

In Asien nicht.
Mhh... ich glaube nicht, dass wir von derselben Sache sprechen.
Auf Tobago ist die Länge von "einsamen Stränden" sehr begrenzt. "Einsame Strände" in den Lowlands sind Orte, die meist als einsame Orte bekannt sind. Jeder, der es böse meint, muss nur ein bisschen auf der Lauer liegen, um den nächsten schutzlos aussehenden Einsame-Strände-Suchenden aufzulauern. So ein hilflos aussehendes Pärchen ist schon mal schnell abgezockt.

Wenn ein Strand irgendwo in einem ländlichen Gebiet liegt (und damit i.d.R. auch arm), ist es ja auch wieder eine andere Sache. Dann kommt es kaum zu solchen kriminellen Aktionen, weil die Zahl der potentiellen Opfer eher gering ist und sowieso die soziale Gemeinschaft auf dem Land soetwas selten zulässt.
Daher ist das Problem auch eigentlich nur in den Lowlands (die eher städtisch sind) vorhanden. Allerdings ist Tobago so klein und das andere Ende der Insel so relativ schnell (1.5h) erreicht, dass solche Aktionen auch schon mal über den Rand der Lowlands hinausgehen kann.


Gruß,
Alex

P.S.: Außerdem sollte man bei "einsamen Stränden", die sehr offen sind, schon aus anderen Gründen vorsichtig sein. An Küstenabschnitten, die sehr flach ins Meer übergehen, gibt es oft sehr unangenehme Strömungen.
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Beitragvon kelly » Sonntag 15. März 2009, 18:01

Back Bay ist immer noch so wie immer,allerdings geht die Polizei in Zivil ab und an Kontrolle
Aber wo wollt Ihr den in Zukunft alle hin????
Finds immer noch ok
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Beitragvon Thorsten » Montag 6. April 2009, 15:11

Jetzt muss ich auch noch mal meinen Senf dazugeben.
Ich war 2005 für 2 Monate da und sehr begeistert! Hab noch regelmäßig Kontakt zu Einheimischen und die berichten schon auch, dass es wohl bzgl. Kriminalität schlimmer geworden ist.
Trotzdem gilt meiner Meinung das Gleiche, wie für alle ärmern Länder dieser Welt. Die Menschen sind größtenteils nicht gemeiner und krimineller als in westlichen Gefilden, sgar das Gegenteil trifft zu!!!
Wer allerdings nicht weiß, wie man sich in "solchen" Ländern verhalten muss, damit meine ich Goldkettchen, Foto um den Hals, Protzen in Clubs u.ä., der wird wahrscheinlich schlechte Erfahrungen machen, weil so die wenigen Kriminellen angezogen werden.
Ich bin auch am Überlegen im Juni wieder nach Tobago zufliegen, mal sehen...

Grüßle

Thorsten

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Beitragvon Julian_B » Mittwoch 13. Mai 2009, 22:05

Moin,

ich war im März dieses Jahres nun auch das erste Mal auf Tobago, und ich fand es sowas von schön dort, unglaublich! :) Wir haben direkt am Pigeon Point gewohnt, und dort auch überhaupt keine Probleme gehabt. Auch sind wir die Insel mit gemietetem Jeep abgefahren, und hatten nicht ein negatives Erlebnis. Im Landesinneren sah es teils tatsächlich nicht so nett aus. Auch die Art wie die Einheimischen sich im Straßenverkehr bewegen, ist nicht ganz ohne (an das Verkehrschaos da kommt keine italienische Großstadt ran :D).
Der einzige Moment in dem uns etwas mulmig war, war als plötzlich mitten im Urwald ein Weißer mit Harpune in der Hand aus dem Gebüsch gesprungen ist, und sich vor unserem Fahrzeug aufgebaut hat. Allerdings war der auch in friedlicher Mission unterwegs, er warnte uns nur vor unwegsamen Gelände, und fragte ob wir ein Satellitentelefon hätten :shock:. Könnte schnell passieren, dass wir es brauchen, falls wir uns festfahren. Der nette, nicht ganz ungefährlich aussehende Kerl, war übrigens Schweizer :lol:.
Sehr empfehlen kann ich übrigens für ein leckeres Essen das "Bamboo Restaurant" in Crown Point. Sieht von außen aus wie eine größere Bar, dort werden aber absolut hervorragende Meeresfrüchte serviert (ich habe noch nie so gute Jakobsmuscheln gegessen). Selbst im Coco war das Essen weit unterlegen.

Beste Grüße aus dem Hamburger Alstertal,
Julian
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