Krankenversicherung im Ausland (Langzeitaufenthalt)

Wir wollen hier zwar eine wirkliche medizinische Beratung nicht ersetzen, aber hier kann man sich zu gesundheitlichen Problem äussern

Krankenversicherung im Ausland (Langzeitaufenthalt)

Beitragvon Alex » Montag 15. September 2008, 11:55

In einem Thread wurde eine grundsätzliche Frage zum Thema "Krankenversicherung im Ausland" gestellt.

Also:
- Wie kann man sich sinnvoll versichern, wenn man längere Zeit im Ausland ist (>1 Jahr)? In Entwicklungsländern?
- Muss man und sollte man die heimische Versicherung kündigen?
- Unterschiede Deutschland/Schweiz?
- etc.

Vielleicht könnten erfahrene "Langzeit-Gäste", also solche die lange im Ausland gelebt haben, ihre Erfahrungen zu dem Thema hier beitragen.

Gruß,
Alex


P.S.:
Der ursprüngliche Thread war folgender:
http://www.traveltalk.weltreiseforum.com/ftopic10515.html
Bitte aber hier und nicht in dem verlinkten Thread antworten.
Alex
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Beitragvon vts-hh » Dienstag 11. November 2008, 22:31

Hi, bin gerade eben auf dieses Thema hier gestossen: es gibt Auslandskrankenversicherungen, die man bis zu 3 Jahren Abwesenheit abschliessen kann (gar nicht mal soo teuer: zwischen 40-80€/Monat) Diese haben nichts mit der heimischen (deutschen) Versicherung zu tun, die somit gekündigt - oder, wenn man hier privat versichert ist, sinnvollerweise auf "Anwartschaft" gesetzt werden kann (heisst, dass man den Vertrag nur gegen Gebühr von 1% des normalen Beitrages ohne Versicherungsschutz beibehält, um danach ohne neue Gesundheitsprüfung den alten Vertrag wieder zu aktiviert).
Normalerweise ist man nach der Rückkehr dann auch noch, je nach Versicherung, ca 2 Monate in Deutschland nachversichert ist, so dass dann erst mal kein Stress entsteht.
Es gibt verschiedene Krankenversicherungen, die diese langen Auslandsaufenthalte versichern. Allerdings weiss ich nicht wie die Lage ist, wenn man im Ausland verheiratet ist.

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Beitragvon Aremonus » Dienstag 11. November 2008, 23:19

Ich mach's für mein Chinaaufenthalt einfach so, dass ich hier in der CH versichert bleibe, aber noch eine Zusatzversicherung für Weltweit abschliesse - sind so 130 Franken (80€) pro Jahr...
Nur sind in China die Spitäler so günstig, dass man schon was Ernstes haben muss, um über die CHF 600 selbstbehalt pro Jahr hinaus zu kommen :wink:

Wenn man den Wohnsitz wechselt bietet meine Versicherung (CSS) auch ein Auslandschweizerschutz an (weiss aber nicht was der kostet)...

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Beitragvon Kaffirahm » Mittwoch 12. November 2008, 20:38

In vielen Ländern wollen die Spitäler Cash sehen. Ausländische Versicherungen interessieren die zum Teil nicht die Bohne. Man sollte also schon etwas Kohle als Sicherheit auf einem Konto liegen haben.
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Beitragvon Pantitlan » Donnerstag 13. November 2008, 04:22

Ich habe meine Schweizer Krankenkasse weiterlaufen lassen, allerdings mit dem höchstmöglichen Selbstbehalt. Falls ich doch krank werde, bin ich über meinen Arbeitgeber in China versichert. Aber ich trau dem nicht so ganz über den Weg. Daher mache ich das lieber doppelt.

Die Beobachtung von Kaffirahm kann ich bestätigen. Das ist auch in China so: Wenn man in ein Krankenhaus geht, muss man zuerst bezahlen, dann wird man behandelt. Ich gehe aber einmal davon aus, dass dies bei der Notfallstation nicht so gehandhabt wird.

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Beitragvon Aremonus » Donnerstag 13. November 2008, 18:45

Naja, als ich mal ins Krankenhaus ging, musste ich erst nacher bezahlen...
aber wäre kein Problem, wenn ich es schon vorher müsste - die nehmen ja Kreditkarte :wink:

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Beitragvon gabe » Donnerstag 13. November 2008, 19:10

Eine Auslandskrankenversicherung macht eigentlich am meisten Sinn in Länder mit einem sehr teuren Gesundheitssystem. Vorallem die USA und Japan. Aber auch in Ländern mit einem günstigeren Krankensystem möchte man ja vielleicht in eine private Klinik damit man nicht vom staatlichen Gesundheitssystem gebrauch machen "muss".

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Beitragvon Pantitlan » Donnerstag 13. November 2008, 19:22

Ich kenne keine Krankenhäuser, die Kreditkarten annehmen. In China musste ich oder meine Bekannten immer stets vorher und in bar bezahlen. In Japan war das glaube ich auch so. In Thailand ganz sicher und in Peru auch. In Peru meinte der Arzt allerdings, ich könne ihm ja die Kreditkarte mit dem PIN sagen, dann würde er für mich das Geld aus dem Automaten lassen - naja, so krank war ich dann auch nicht. :)

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Beitragvon Aremonus » Donnerstag 13. November 2008, 21:25

Na gut, bei mir war es so, dass ich einen Oberarzt des Spitals perönlich kannte, so dass die das nicht so eng sahen^^
Hätte aber gedacht, dass das bei allen so ist...

Wäre wirklich mal interessant, das auf der Notfall zu sehen - ich meine, man kann mit einem geplatzten Blinddarm nicht noch zur Bank rennen und Geld holen :lol:

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Beitragvon Pantitlan » Freitag 14. November 2008, 12:12

Ich habe schon gehört, dass dann die Leute bezahlen müssen, welche jemanden einliefern oder den Krankenwagen rufen, sofern das Unfallopfer nicht genügend Geld mit sich trägt - was natürlich dazu führt, dass man jemanden im Ernstfall liegen lässt. Ich weiss aber nicht mehr, ob das für China oder andere Länder gilt.

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Beitragvon Aremonus » Samstag 15. November 2008, 23:42

Schwören die Ärzte dort keinen hypokratischen Eid?

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Beitragvon Pantitlan » Sonntag 16. November 2008, 04:03

Schwören vielleicht schon... :)

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Beitragvon vts-hh » Montag 17. November 2008, 19:47

Denke, wir sollten hoffen, dass wir die Antwort darauf nie am eigenen Leib erfahren müssen... Bis jetzt war das Schlimmste, was mir im Ausland passiert ist, eine Mittelohrentzündung. Aber auch in dem Fall musste ich vor Ort alles bar bezahlen, was ich aber nicht so schlimm fand, da ich das Geld von meiner deutschen Versicherung zu 100% erstattet bekam. Möchte mir aber nicht vorstellen, was wäre, wenn ich gesundheitlich nicht mehr in der Lage wäre, das Geld zu besorgen....

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Beitragvon bine » Dienstag 23. Dezember 2008, 23:55

Pantitlan hat geschrieben:Ich habe schon gehört, dass dann die Leute bezahlen müssen, welche jemanden einliefern oder den Krankenwagen rufen, sofern das Unfallopfer nicht genügend Geld mit sich trägt - was natürlich dazu führt, dass man jemanden im Ernstfall liegen lässt. Ich weiss aber nicht mehr, ob das für China oder andere Länder gilt.


ich wurde im Iran 2 mal angefahren. Das erste mal hat mich der Kollege des Unfallfahrers ins Krankenhaus gebracht und vor dem Röntgen hat der schon Cash rausgeholt.

Das 2te mal leider mit Fahrerflucht. War 2 Tage im Krankenhaus und hätte die OP eigendlich im Voraus bezahlen müssen, aber bei mir haben sie eine Ausnahme gemacht. Vor dem verlassen musste ich allerdings die Rechnung begleichen. Freundlicherweise hat dies das Pärchen erledigt bei denen ich damals 2 Wochen wohnte. Einige Tage später hat dann die Krankenkasse ihnen das Geld zurückerstattet.

Ich habe eine normale schweizer Krankenkasse mit Unfalleinschluss.Kostet etwa 300sFr pro Monat. Zum Glück habe ich aber noch Geld von der Ausgleichskasse bekommen, aber ob das ganz legal ist weiss ich nicht. Leider gibt es auch da ein selbstbehalt von 2500sfr pro Jahr was ich selber bezahlen muss :twisted:

Ich werde mich jedenfalls das nächste mal nach einer anderen Lösung umschauen. Aber mit dem schlimmsten Fall hab ich nie gerechnet

Es gibt anscheinend auch "sau"teure Versicherungen für Krankentaggeld, Denke nicht dass sich das lohnt, Aber in meinem Fall war ich 4 Monate in der Schweiz und konnte am anfang nicht arbeiten und dann stetig mehr. Auch in diesem Fall wieder ein paar tausend minus.

Dies soll nicht vor dem Reisen abschrecken, nur ein bisschen die Augen öffnen. Geldreserve auf dem Konto finde ich sehr wichtig

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Beitragvon Jess.Hardy » Mittwoch 20. Mai 2009, 10:52

Hi ihr alle,

ich war letzten Sommer für knapp 3 Monate in den USA. Zwei Wochen bevor ich heimgeflogen bin, musste ich ins Krankenhaus. Hatte allerdings keine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen gehabt.
Das zahle ich heute noch ab. War im Emergency room, und für die ganzen Untersuchungen musste ich knapp 3,000 $ zahlen (bzw zahle diese immernoch ab :? ).
Seitdem schließe ich immer ne Auslandskrankenversicherung ab, auch wenn mein Urlaub nur 2 Wochen dauert.. auf 321.versicherung . de habe ich damals nen guten Vergleichsrechner gefunden. Bei der Allianz wär mir das nämlich zu teuer gekommen.
Also, seitdem nie mehr ohne :wink:

Schöne Grüße

Jess
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Beitragvon carliO » Donnerstag 2. Juli 2009, 14:40

An die CH Veteranen:
Bin ein Dütscher und seit 6 Jahren in CH.
Habe nun die unbeschraenkte Aufenthaltsbewilligung beantragt, die ich hoffentlich bekomme.
Will demnaechst fuer ca. 1 Jahr nach S-Amerika.
Wollte letzte Woche meine obligat. Krankenvers. (OKV) kuendigen- geht aber nicht solange man in CH gemeldet ist.
Will bzw. muss gemeldet bleiben weil ich mit dem eigenen Mopped (CH- Kennz.) unterwegs.
Frage: Kann ich mit dem eigenen PW/Mopped (CH-kennz.) in die Welt hinaus und mich in CH abmelden?

Soweit ich weiss gilt die OKV bei Unfall nicht-dass macht normalerweise die SUVA.
Da ich kuendige (Job)bin ich aber vermutlich nicht mehr in der SUVA.
d.h. ich muss die OKV erweitern (Unfall+Ausland) was nicht billig ist.
Es gibt doch viel billigere Moeglichkeiten z.B. bei WorldNomads.

Wie habt Ihr das gemacht?

Gruesse carliO
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Beitragvon Reiselustige » Donnerstag 4. Februar 2010, 21:49

vts-hh hat geschrieben:Hi, bin gerade eben auf dieses Thema hier gestossen: es gibt Auslandskrankenversicherungen, die man bis zu 3 Jahren Abwesenheit abschliessen kann (gar nicht mal soo teuer: zwischen 40-80€/Monat) .


Das hört sich ja ´gut an um welche handelt es sich denn dabei????????

Wer mir Info's für eine Reise durch Nepal, Indien, Thailand Malaysia, Singapur, Australien, Neuseeland und eine wenig USA geben kann, dem wäre ich sehr dankbar. Start der Reise 01.11.2008.
Danke schonmal, und viel Spass beim Reisen. ;o)
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Beitragvon vts-hh » Freitag 12. Februar 2010, 01:05

das mit den 3 jahren war glaube ich die dkv. aber sicher bietet auch die sdk eine versicherung für längeren auslandsaufenthalt für 70-80 euro pro monat an (bei denen hab ich mich mal für 7 monate versichert und dafür meine eigene versicherung in einen "ruhestand" versetzt um geld zu sparen).wahrscheinlich gibt es sowas in der art bei fast jeder privaten krankenversicherung in deutschland. einfach mal nachfragen. wo bist du denn in deutschland regulär versichert?

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Beitragvon Brati » Freitag 11. Februar 2011, 18:08

Bei einer "Langzeitreise",sagen wir mal 6-12 Monate,bei der ich mein Job kündige,wo ja die Gesetzliche KV in Deutschland weg fallen würde,ich mich aber für den Zeitraum mit einer AuslandsKV abdecken würde,muss ich mich dann zusätzlich noch in Deutschland versichern?

Mein Versicherungsfritze erzählt mir was von ner Versicherungspflicht und ich müsste das tun,also entweder privat oder bei einer von den gesetzlichen.
Stimmt das?
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Beitragvon Boracay » Freitag 11. Februar 2011, 18:22

Brati hat geschrieben:Bei einer "Langzeitreise",sagen wir mal 6-12 Monate,bei der ich mein Job kündige,wo ja die Gesetzliche KV in Deutschland weg fallen würde,ich mich aber für den Zeitraum mit einer AuslandsKV abdecken würde,muss ich mich dann zusätzlich noch in Deutschland versichern?


Nein.

Lies mal die entsprechenden Beiträge im Weltreiseforum durch.
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Beitragvon vts-hh » Dienstag 15. März 2011, 16:14

wenn Du mindestens 6 Monate im Ausland bist, reicht eine Auslandsversicherung (Achtung: einfache AuslandsKV decken nur einen Zeitraum von ueblicherweise 6 Wochen ab!!!). Eine deutsche Versicherung brauchst Du dann fuer diesen Zeitraum nicht. Achte auf eine moegliche "Nachversicherung" bei der AuslandsKV - heisst, bei Rueckkehr nach Deutschland bist Du fuer einen gewissen Zeitraum noch nachversichert, was Dir Zeit gibt Deiner gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen und eine deutsche Versicherung abzuschliessen :)

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Beitragvon tumi8 » Montag 31. Oktober 2011, 16:30

hallo zusammen*
gibts den in diesem Thread aktuelle Tipps für Schweizer, die sich in der SChweiz abmelden? Erfahrungsberichte Langzeitreisender?
Mein Man und ich werden uns nächsten Mai abmelden und auf unbestimmte Zeit auf WEltreise sein (mit dem eigenen Fahrzeug)...
STA kenen wir bereits.... und die Offerte der eigenen Kasse haben wir auch schon eingeholt....
lg
tumi*

*heb den blick, und du siehst keine grenzen*
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Beitragvon sterler » Montag 26. Dezember 2011, 12:48

Hi,

ich habe hier eine etwas "technischere" Frage.

Ich plane demnächst für eine Weile ins Ausland zu gehen. Zumindest für den Anfang- ich werde im Frühsommer 2012 aufbrechen- werde ich dann noch immatrikuliert sein und habe mich folglich nach einer AKV für Studenten umgesehen. Allerdings werde ich dann im Herbst aller Voraussicht nach nicht mehr immatrikuliert sein. Kann mir jemand einen Rat geben wie ich mich dann während der Dauer meines Auslandsaufenthaltes (mindestens bis Anfang 2013) versichern kann?

Vielen Dank

St. Erler
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Beitragvon maharani » Montag 26. Dezember 2011, 13:01

Also mein Vorschlag wäre, die Krankenkasse in der Schweiz (Konditionen in Deutschland weiss ich nicht) weiterlaufen zu lassen.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die "normalen" (ich meine nicht die Touristenspitäler) Spitäler in Indien und Nepal keine Kreditkarten nehmen sonder VOR der Untersuchung das Bargeld haben wollen. Ich hatte letztes Jahr einen Unfall in Nepal und musste MRI / CT machen und ohne Bargeld läuft auch in einem besseren Spital gar nichts.
Tipp: Lass Dir von deiner Krankenkasse ein Schreiben aufsetzen (auf Englisch, Chinesich oder sonst die Sprache des Landes in welches Du reist) mit dem Inhalt, dass Du versichert bist und was für Konditionen dies einschliesst - mir hat das in Nepal sehr sehr viel geholfen.
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