Reiseliteratur für den Iran - Tehran von der anderen Seite

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Reiseliteratur für den Iran - Tehran von der anderen Seite

Beitragvon Pantitlan » Montag 7. Juli 2008, 09:25

Wer noch nie im Iran war, der denkt meist an krasse Ultrareligiöse, Steinigungen und Frauen in Schleiern. Doch gerade im Norden von Tehran gibt es auch einen anderen Iran, ein dekadenten, verruchten der Oberklasse mit Trinkgelagen und so weiter. Diesen Iran hat Tirdad Zolghadr in ein seinem Roman mit dem vielversprechenden Titel "Softcore" beschrieben. Ich selber habe das Buch noch nicht gelesen, aber die Buchbesprechung im Spiegel macht mich neugierig. Hat jemand das Buch gelesen und kann etwas dazu sagen?

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Beitragvon zurken » Montag 7. Juli 2008, 13:40

man munkelt, dass auch die religiösen Führer es sich gut gehen lassen....

lies das mal und berichte!
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Beitragvon abacus » Donnerstag 17. Juli 2008, 15:49

Zum Thema passend und auch sehr interessant:

wir sind der Iran

Das andere werde ich mir zulegen, danke für den Tip.

Grüße
sven
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Beitragvon zurken » Donnerstag 17. Juli 2008, 18:09

also die Ossis als Vorbild für eine neue Revolution? Kommen die dann auch alle hier rüber :D Ich wüsste gern mal, wie viele Iraner für und wie viele gegen die Mullahs sind. Wenn man Einheimische fragt, sagen die einen 80% dagegen, die anderen 80% dafür. Eine Statistik wirds ja wohl kaum geben.
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Beitragvon Aremonus » Freitag 18. Juli 2008, 09:11

Eine von einem US Amerikanischen Institut publizierte Studie besagt dass eine grosse Mehrheit der arabischen Bevoelkerung ein saekulaeres westliches Leben in Wohlstand dem Religioesen Leben vorziehen wuerde. Ich glaube dieser Studie sogar, da ich dasselbe in Europa auch beobachte...

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Beitragvon zurken » Freitag 18. Juli 2008, 11:45

Wenn das so ist, warum ändert sich dort nichts? Und die Iraner sind keine Araber, und Shiiten und keine Suniten....

"ein westliches Leben in Wohlstand dem Religioesen Leben vorziehen"
Es gibt Leute, die genau das Gegenteil behaupten, nämlich die Muslime in Europa betreiben den Versuch einer Islamisierung der Europäer, wofür sie Argumente sammeln:

http://www.pi-news.net/

Wenn ich in muslimischen Ländern bin, drängt sich mir auch der Eindruck auf, die wollen alle weg von der Religion, aber ich kann nur mit Leuten reden, die Englisch können, und die haben das gelernt, weil sie pro westlich eingestellt sind.
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Beitragvon Pantitlan » Freitag 18. Juli 2008, 16:24

Aremonus hat geschrieben:Eine von einem US Amerikanischen Institut publizierte Studie besagt dass eine grosse Mehrheit der arabischen Bevoelkerung ein saekulaeres westliches Leben in Wohlstand dem Religioesen Leben vorziehen wuerde. Ich glaube dieser Studie sogar, da ich dasselbe in Europa auch beobachte...


Ich glaube sowieso, dass wir es hier mit einer falschen Alternative zu tun haben. Was würden sie denn wählen, wenn die Frage wäre: wollt ihr ein sekuläres westliches Leben führen, oder ein religiöses Leben im Wohlstand? Da würde das Resultat dann sicher noch einmal anders aussehen...

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