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 | Schildkrötenfleisch in Madagaskar |  |
Verfasst am: Mo 05. Mai. 2008; 06:08 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4059 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Madagaskar ist das Paradies für viele Naturforscher und Hobbybiologen. Die Tier- und Pflanzenwelt auf dieser grossen Insel vor Afrikas Ostküste ist einzigartig. Die meisten Arten wie etwa die Lemuren kommen nirgendwo sonst auf der Welt vor. 80 Prozent aller Tiere auf Madagaskar gibt es nur dort.
Besonders auch seltene Schildkrötenarten, die nicht nur schön aussehen, sondern sich auch im Kochtopf von Gourmets guttun. Und dies auch immer häufiger: "Der illegale Fang seltener Schildkröten nimmt auf der Tropeninsel Madagaskar immer größere Ausmaße an", schreibt n-tv auf seiner Website. Hintergrund ist, dass die Polizei im Süden der Insel bei der Stadt Ampanihy einen Ochsenkarren mit 46 Strahlenschildkröten, 70 Kilogramm getrocknetem Schildkrötenfleisch und auch etlichen Waffen sichergestellt hat. Gemäss Polizei Angaben würde der Schmuggel mit dem Fleisch und den Panzern, die leicht einmal 3000 Euro kosten, derzeit extrem zunehmen.
Viele der Schildkröten landen in Thailand, wo der Handel mit den geschmuggelten Tieren floriert. Tierschützer fanden vor kurzem auf dem Chatuchak-Markt in Bangkok 25 ausländische Arten, von denen die meisten international geschützt sind und nicht gehandelt werden dürfen. Die meisten aus Madagaskar. |
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Verfasst am: Mo 05. Mai. 2008; 18:55 |
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| gonethou |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 21.04.2008 |
| Beiträge: 95 |
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Naja, einerseits tut's mir leid um die Schildkröten aber andererseits würde mich schon interessieren wie Schildkrötenfleisch schmeckt. Das mag vermutlich kontrovers klingen und hinreichend Stoff für Diskussionen geben.
Da mir aber gesagt wurde, kann allerdings auch völliger Blödsinn sein, dass Schildkrötenfleisch sehr gut sein soll, ist es sicherlich ein Versuch wert. Dem wäre ich nämlich weniger abgeneigt als etwa Schlangen oder Skorpionsfleisch.
Dass dadurch viele Schildkröten vor dem Aussterben stehen, ist ein Jammer und jene Arten würde ich auch niemals wissentlich essen. Man kann's im Endeffekt aber nicht wissen was nun einem aufgetischt wird.
Wie sieht da die Situation aus? Gibt es nicht speziell in Costa Rica(?) gezüchtete Tiere die man dann auch mal schön futtern kann, wo das ganze nicht so schlimm wäre, oder irre ich mich da?
Hat's schon mal jemand probiert? Ist gut? |
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Verfasst am: Di 06. Mai. 2008; 02:41 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4059 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Ich verstehe ohnehin nicht, wieso diese Tiere nicht gezüchtet werden, wenn sie so einen hohen Marktwert haben. Es dürfte ja nicht generell unmöglich sein, Schildkröten zu züchten. Hier in China, wo ich gerade lebe, gibt es zumindest an allen Ecken kleine Schildkrötchen zu kaufen. Die sind recht süss.
Aber vermutlich ist das Problem, dass die seehr lange brauchen, bis sie alt und gross genug sind, dass man sie essen kann. Eine Schildkröte zehn Jahre zu füttern, bis man das Fleisch verkaufen kann, macht vermutlich wirtschaftlich wenig Sinn. Weisst du mehr über diese Zuchten in Costa Rica? |
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Verfasst am: Mi 07. Mai. 2008; 13:56 |
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| gonethou |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 21.04.2008 |
| Beiträge: 95 |
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Nein, leider. Da sind vermutlich Stammtischgerüchte die sich langsam zu vermeintlichen Wahrheiten entwickeln.
Jetzt wo du natürlich das Argument eingeworfen hast, dass Schildkröten ewig lange brauchen um erwachsen zu werden damit man sie essen kann, ergibt eine Farm natürlich keinen Sinn mehr. Vielleicht hat mein Kollege das genaue Gegenteil gemeint. Diese Schildkrötenschutzprojekte an den Stränden Costa Ricas, von dem habe ich mal was gelesen, sicher sogar. Da kann man als Volontär Schildkröten bewachen, oder so. |
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Verfasst am: Do 08. Mai. 2008; 02:50 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4059 |
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| Aber sind das dann nicht eher einfach Schutzzonen? Wieso sollten Voluntäre eine kommerzielle Farm betreuen? |
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Verfasst am: Di 29. Jul. 2008; 09:18 |
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| Rastlos |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 29.07.2008 |
| Beiträge: 112 |
| Wohnort: Münster |
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| Pantitlan hat folgendes geschrieben: | | Aber sind das dann nicht eher einfach Schutzzonen? Wieso sollten Voluntäre eine kommerzielle Farm betreuen? |
Ja, es sind reine Schutzzonen an den Küsten von Costa Rica - sowohl Pazifik als auch Atlantik.
Kommerzielle "Schildkrötenfarmen" gibt es dort nicht. Bedingt durch das Verhalten bei der Eiablage bzw. die Auswahl des Standortes mach eine Zucht von großen Meeresschildkröten auch beinahe unmöglich. Was geht ist allenfalls das AUsgraben der Eier und ausbrüten unter kommerziellen Bedingungen. |
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_________________ Wer rastet der rostet und es gibt einfach zu viel Schönes auf unserer Erde zu entdecken!
www.weltbummeln.de |
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Verfasst am: Do 14. Aug. 2008; 12:56 |
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| mn73 |
| Holidayresort-Guru |
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| Anmeldungsdatum: 09.08.2008 |
| Beiträge: 10 |
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Hallo Pantitlan!
Wenn dir die Schildkrötenhetze nahe gegangen ist, dann könntest du deinen nächsten Urlaub ja mit deren Rettung verbringen. Die Abschlachterei der älteren Tiere (die aber meist noch viel älter geworden wären) und Ausbeutung der Nester kann man nicht verhindern aber man kann wenigstens eine kleine Hilfe leisten, indem man die Nester bewacht. Nicht nur in Madagaskar, sondern auch in China, Indien etc., oder in der Türkei und Griechenland braucht man Helfer die in der Dämmerung, wenn die Schildkröten zum Eier ablegen kommen, die Strände bewachen. Denn die Schildkröten werden nicht im Wasser gefangen, sondern feige am Strand "eingesammelt" und erst dann getötet wenn sie in der Küche landen. Der psychische Stress muss unvorstellbar sein. In Griechenland suchen sie eigentlich immer Leute, dort ist vor allem "archelon" sehr organisiert. Meist wird einem Kost und Logie angeboten, nur die Anreise muss man selbst zahlen und man hat eigentlich fast immer "frei".
lg |
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