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Work&Travel: Wo, wie lang, welche Möglichkeiten/Jobs gib
BeitragVerfasst am: Do 29. Mai. 2008; 22:21 Antworten mit Zitat
Michael18
Fullmoonpartyjäger
Anmeldungsdatum: 29.05.2008
Beiträge: 20




Guten Tag die Damen und Herren,
diesen Thread erstelle ich anlässlich meines Vorhabens, in diesen Sommerferien 1-4 Wochen meiner Freizeit mit einem sogenannten "Work&Travel" Programm zu verbringen. Da ich keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet habe, ist IHRE Meinung oder vielmehr Erfahrung gefragt. Warum? Weil das Ganze recht kurzfristig ist und ich nun möglichst schnell etwas finden möchte oder aber zumindest mir ein Bild von den Möglichkeiten, die bestehen, machen möchte.
Also, wenn Sie schonmal Erfahrung mit so etwas gesammelt haben, dann schreiben Sie doch einfach in diesen Thread hinein! Meine einzigen Anforderungen für Vorschläge wären die folgenden:
-Die Arbeit deckt in etwa mindestens 80% der Gesamtkosten ab
-Die Arbeitszeit beträgt zwischen 6 bis maximal 12 Stunden am Tag
-Die Reisekosten sind verhältnismäßig gering
-Die Umgebung bietet viele Möglichkeiten, den Feierabend vielseitig zu gestalten (Nachtleben, sportl. Aktivitäten, Natur ....)
-Nach Möglichkeit sollte die Arbeit den Körper stark beanspruchen, da ich mich gleichzeitig auch fit halten möchte
-Die Arbeit sollte keine Qualifikationen erfordern und unkompliziert sein
-Die Organisation über die die Unternehmung läuft sollte zuverlässig sein

Das wär's soweit, also zunächst bin ich einfach mal offen für ALLES. Auch bloße Erfahrungsberichte helfen. Selbst Tips für eine gute "Location" sind bereits hilfreich, sollte dort die Möglichkeit bestehen, ohne Probleme und ohne Voranmeldung spontan eine Arbeit für kurze Zeit zu finden. Da ich nur zwischen einer und vier Wochen Zeit habe, sollte das Programm dementsprechend "kurz"/lang sein.

Bisher habe ich folgendes gefunden:
[Vitalise, keine Direkt-URL da ich nicht weiß ob die Forenregeln das erlauben]
Dort kann man für Behinderte Menschen als Volunteer tätig sein. Was mir dabei aber nicht passt, ist die mangelhafte Beschreibung der Tätigkeiten, sowie die sehr langen Arbeitszeiten von 14 Stunden was auch das Hauptproblem darstellt. Ideal wäre ein ausgeglichenes Verhältnis von Arbeits - und Freizeitzeiten (tolles Wort, haha).

Also ich wäre für JEGLICHEN konstruktiven Beitrag SEHR DANKBAR. Meinetwegen kann man hier auch reinspammen, wenn man denn wirklich nichts Besseres zu tun hat, toll wäre das aber nicht.

Ich danke schonmal im Voraus für eventuelle Beiträge!

Also grundsätzlich kann hier wirklich jeder jeden noch so kleinen Ratschlag niederschreiben .. außer den Rahmenbedingungen habe ich ja auch noch keine genaue Vorstellung wo ich z.B. hinfliegen möchte ... da bin ich auch generell für alles offen. Ob nun Thailand, Japan, China, Italien, Spanien, Schweden ... es geht halt zunächst einmal alles. Aber wenn dann die Flugkosten zu hoch sind lohnt es sich für mich natürlich nicht weil ich ja nicht so lange weg möchte.
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BeitragVerfasst am: Do 29. Mai. 2008; 23:31 Antworten mit Zitat
gonethou
Yetijäger
Anmeldungsdatum: 21.04.2008
Beiträge: 93




Wie wärs mit WWOOF?
http://www.wwoof.org/

Ansonsten wären natürlich diverse Workcamps genau das richtige. Diesbezüglich kenn ich mich allerdings überhaupt nicht aus, ich verweise auf die Linksammlung von Wikipedia. Da gibt es massenweise Organisationen die sich auf das spezialisiert haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Workcamp#Weblinks

Den Begriff Work&Travel hab ich bis jetzt noch nicht gehört, allerdings wäre das Work&Travel Prinzip rein vom Sinn her eher für das WWOOF interessant. Bei Workcamps ist man zu sehr an den Ort gebunden.

Ok, mir fällt gerade ein dass die Dienste unentgeltlich sind. Ehm, also vergiss die Links. Very Happy
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BeitragVerfasst am: Fr 30. Mai. 2008; 02:19 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 3968
Wohnort: Beijing (Basel)




Die Work&Travell-Programme bezeichnen doch in eingen Ländern einfach eine bestimmte Visa-Kategorie. Aber ist das nun genau das gleiche wie das Working-Holiday-Visum, das für ein Jahr gilt?

Ansonsten: Wenn ich mir diese Liste anschaue, würde ich mal vermuten, dass du es schwer hast, einen Job zu finden. Geh doch ein bisschen einen Kompromiss ein. Nicht alles muss perfekt sein.

Willst du denn nun innerhalb Europas oder in Uebersee was finden? Bei kleinem Budget würde ich mich auf Arbeit in einem Nachbarland konzentrieren. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dies könnte auch wegen der Visa einfacher sein. So ein Working Holiday Visum ist auch nicht gratis und verlangt zudem Organisationsaufwand. Den kannst du zwar an eine Organisation abgeben, aber dann wirds wieder teuer...

Ob sich das alles bei vier Wochen Sommerferien lohnt? Wäre es nicht fast eine bessere Alternative, drei Wochen zu hause zu arbeiten und dann drei Wochen zu reisen?

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BeitragVerfasst am: Fr 30. Mai. 2008; 18:19 Antworten mit Zitat
Michael18
Fullmoonpartyjäger
Anmeldungsdatum: 29.05.2008
Beiträge: 20




Du gehst dabei von 6 Wochen aus, die ich nicht habe, da ich die ersten beiden Ferienwochen keine Zeit habe. Ob Übersee oder nicht ist mir im Prinzip egal, da kommt es nur halt drauf an, wie das mit den Reise- oder Flugkosten aussieht. Was Visazeugs anbelangt: Das wäre natürlich ein gewisses Kriterium. Lieb wär's mir wenn man für das Land kein Visum braucht. Sowas ist aber durchaus nicht unüblich. Für Japan beispielsweise darf man auf Grund deutsch-japanischer Abkommen für 4 Wochen ohne Visum ins Land reisen, soweit ich weiß.
Was das "zuerst hier arbeiten" anbelangt: Ich will weg von zu Hause. Nicht umsonst will ich nicht hier arbeiten. Ich brauch mal Ruhe von meinem sozialen Umfeld. Nicht dass mich irgendjemand besonders stören würde. Aber Jahr für Jahr, Tag für Tag hat man die gleichen Personen um sich. Und von denen braucht man gelegentlich auch mal Pause. Deswegen möchte ich mich in den Ferien mal von zu Hause entfernen. Da ich die ersten beiden Ferienwochen auch weg bin, ist dieses "Problem" quasi auch gelöst. Im Übrigen habe ich von "Morgenstund hat Gold im Mund" ohnehin noch nie was gehalten. Daher passt das schon ganz gut, Morgens bis spät Nachmittags zu arbeiten und dann halt feiern bzw. sightseeing gehen. Zudem finanziert das verdiente Geld dann größtenteils den Urlaub und daher ist das Unternehmen dann auch noch ökonomisch. Bei körperlichen Arbeiten hält man sich zudem auch noch fit, da brauch ich dann kein schlechtes Gewissen zu haben, dass ich in den Ferien mal nicht ins Fitnesscenter gegangen bin.
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BeitragVerfasst am: Sa 31. Mai. 2008; 03:40 Antworten mit Zitat
Pantitlan
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Ja, in der Theorie ist deine Idee schon gut. Aber greifen wir mal das Thema Japan auf. Das ist ein gutes Beispiel, weil ich Japan doch einigermassen gut kenne. Als Deutscher braucht man für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Das heisst aber auch: Du darfst in Japan nicht arbeiten bzw. keiner bezahlten Arbeit nachgehen. Tust du es trotzdem, ist das illegal und du läufst Gefahr, Probleme zu bekommen. Diese Gefahr ist nicht sehr gruss, aber sie existiert. Das grössere Problem ist allerdings, ohne richtiges Visum einen Job zu finden. Du sprichst vermutlich kein Japanisch, willst illegal arbeiten und dann noch immerhalb von einem Monat eine Stelle finden - wie sollte jemand Dich nehmen? Vielleicht wenn du alle anderen preislich unterbietest, aber damit tust du weder dir noch anderen einen Gefallen. Du hast also zwei Alternativen: Entweder du besorgst dir das richtige Visum, für das du in Japan und neun anderen Ländern glücklicherweise qualifiziert bist, was aber Zeit und Geld kostet, oder du arbeitet bei Wwoof, wo du kein Visum brauchst, wenig arbeiten musst aber halt auch keinen Lohn, sondern nur Essen und Unterkunft kriegst. Ich würde Dir Wwoof empfehlen. Hier haben wir übrigens noch eine Diskussion über Wwoof in Japan: http://www.traveltalk.weltreiseforum.com/ftopic360.html

Ich arbeite derzeit in China und ich kann Dir sagen: für nur vier Wochen wäre es der Papierkram nicht wert gewesen. Ich habe alles in allem etwa sechs oder sieben halbe Tage damit verbracht.

Wenn du in Europa bleibst, kannst du ja innerhalb der EU wegen der Personenfreizügigkeit überall eine Stelle finden. Ausser in den Ländern, die an diesem Working Holiday teilnehmen, wirst du wohl für solche Handarbeiten kaum ein Visum bekommen. Die haben dort überall selber genug schlecht ausgebildetete Leute, die arbeitslos sind und um die sie sich zuerst kümmern müssen.

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BeitragVerfasst am: Sa 31. Mai. 2008; 10:27 Antworten mit Zitat
Michael18
Fullmoonpartyjäger
Anmeldungsdatum: 29.05.2008
Beiträge: 20




Ich glaube ich muss das hier an der Stelle mal präzisieren:
Also ich suche überwiegend nach Leuten, die so ein Work&Travel Programm schonmal mitgemacht haben. Workcamps fallen für mich leider weg, weil ich wegen der unbezahlten Arbeit die Flugkosten nicht decken kann .. und mit Geld kann ich im Moment nicht prahlen. Daher habe ich mich für Work&Travel entschieden, weil ich ja da das Problem mit der Finanzierung durch die Arbeit lösen kann.
Von Organisationen, die vorweg Geld für die Vermittlung verlangen, halte ich nicht sehr viel. Da gibt es dann doch öfter mal sehr gute kostenfreie Alternativen. An einem Workcamp habe ich auch bereits teilgenommen. "Vermittelt" wurde ich damals durch die Website: www.rausvonzuhaus.de . Bei Work&Travel konnte ich da allerdings bis jetzt noch nichts Nützliches finden. Es geht mir ja aber auch wie gesagt darum, dass mir jemand, der schon Erfahrung mit sowas gesammelt hat, hilft, etwas zu finden. Weil ich nicht dann irgendwie in Thailand landen will und dann guck ich blöd rum weil's doch gar keine Arbeit für mich gibt o.ä.
Was ich bisher in Erfahrung bringen konnte ist dass Australien und Neuseeland viele Angebote für Work&Travel haben und dass man da nur hinfliegen muss und sofort zu arbeiten anfangen kann, weil es überall Angebote dafür gibt. Aber das kann man ja unter 2 Monaten an sich vergessen, mit den hohen Flugkosten die man dann hat.

€: Also innerhalb der EU mit meinem Aufenthalt zu bleiben ist für mich vollkommen ausreichend. Muss nicht unbedingt Übersee sein.
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