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 | Tsunami auf den Solomonen |  |
Verfasst am: Mo 02. Apr. 2007; 10:03 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1789 |
| Wohnort: Deutschland |
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Verfasst am: Fr 06. Apr. 2007; 12:27 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4212 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Scheint recht hügelig zu sein. Hier mal ein Ausschnitt aus der Wikipedia:
| Zitat: | | Die Salomonen umfassen eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs, deren größte Inseln Guadalcanal (höchste Erhebung Mount Makarakomburu mit 2.447 Meter), Santa Isabel, Makira, Malaita, New Georgia und Choiseul sind, sowie schätzungsweise 992 kleinere Inseln und Atolle. Die Vegetation der Inseln ist geprägt von bewaldeten Hügellandschaften. Das tropische Klima ist vom Ozean gemildert. |
Soweit ich weiss, sind ja auch "nur" eine handvoll Menschen umgekommen. Das finde ich bei einer 10 Meter Flutwelle noch erstaunlich. Was mich hier interessieren würde: Wie ist die Siedlungsstruktur? Also leben die Leute direkt am Strand als Fischer oder dann doch ein bisschen weiter im Landesinneren? |
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Verfasst am: Fr 06. Apr. 2007; 13:05 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
| Beiträge: 1194 |
| Wohnort: Hamburg |
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| Pantitlan hat folgendes geschrieben: | Scheint recht hügelig zu sein. Hier mal ein Ausschnitt aus der Wikipedia:
Soweit ich weiss, sind ja auch "nur" eine handvoll Menschen umgekommen. Das finde ich bei einer 10 Meter Flutwelle noch erstaunlich. Was mich hier interessieren würde: Wie ist die Siedlungsstruktur? Also leben die Leute direkt am Strand als Fischer oder dann doch ein bisschen weiter im Landesinneren? |
Die Bewohner vieler Südseeinseln - auch die der Salomonen - sind "Tsunami-erfahren": Ihre Dörfer und Häuser bauen sie - soweit auf den jeweiligen Inseln möglich - traditionell meist auf höheren Gebieten, auf den Salomonen, sogar weitgehend auf den Hochebenen.
Direkt am Wasser stehen nur Behelfshäuser, die nur gelegentlich bewohnt werden, oder nur von den Ärmsten oder Ausgestossenen.
Diese Forderung nach "Luxus-Hütte, direkt am Strand mit direktem Meerblick" ist erst durch modernen Tourismus entstanden.
(Ich provoziere oft Kunden mit solchen Forderungen: "Also: Bevorzugte Tsunami-Lage !")
Ich erinne mich noch an Zeiten, wo selbst auf Trinidad kaum jemand in Strandnähe wohnte. Nur ein paar Fischer hatten dort ein paar "Shacks" wo ihre Netze lagerten. Ansonsten dienten Strände als Toilette und Müll-Entsorge-Stelle ! WER wollte da schon hausen ?
Penguin |
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Verfasst am: Fr 06. Apr. 2007; 13:20 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4212 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Penguin hat folgendes geschrieben: |
Diese Forderung nach "Luxus-Hütte, direkt am Strand mit direktem Meerblick" ist erst durch modernen Tourismus entstanden.
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Da fällt mir gerade etwas dazu ein. Als wir für eine Reportage auf Langkawi, Malaysia, waren, haben wir mit Fischern geredet, die früher am Strand gewohnt haben und von denen ein paar vom grossen Tsunami weggespühlt wurden. Sie müssen nun aus "Sicherheitsgründen" ihre alten Hütten am Strand verlassen und in neuere Siedlungen weiter im Landesinneren ziehen. Die alten Häuser aber, die müssen nicht abgerissen werden, sondern sie können an Touristen vermietet werden!  |
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Verfasst am: Fr 06. Apr. 2007; 15:17 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
| Beiträge: 1194 |
| Wohnort: Hamburg |
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| Pantitlan hat folgendes geschrieben: | | Penguin hat folgendes geschrieben: |
Diese Forderung nach "Luxus-Hütte, direkt am Strand mit direktem Meerblick" ist erst durch modernen Tourismus entstanden.
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Da fällt mir gerade etwas dazu ein. Als wir für eine Reportage auf Langkawi, Malaysia, waren, haben wir mit Fischern geredet, die früher am Strand gewohnt haben und von denen ein paar vom grossen Tsunami weggespühlt wurden. Sie müssen nun aus "Sicherheitsgründen" ihre alten Hütten am Strand verlassen und in neuere Siedlungen weiter im Landesinneren ziehen. Die alten Häuser aber, die müssen nicht abgerissen werden, sondern sie können an Touristen vermietet werden!  |
Es waren ja Indonesier, Malayen, Philippinos, die ihre untersten Bevökerungsschichten, bzw zugewanderten ungeliebten Minderheiten als Wohngebiete zuerst Sumpfgebiete zuwiessen, wo die Pfahlbauten-Städte entstanden.Später wurden daraus Siedlungen in den Strandzonen, und noch später wurden daraus LUXUS Unterkünfte zu hohen Zuschlägen für "Overwater-Bungalows" für Touristen.
Penguin |
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