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Weltreiseforum Foren-Übersicht » Nordafrika und Sahara » Wüstentour mit Kamelen - wo? Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
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Wüstentour mit Kamelen - wo?
BeitragVerfasst am: Di 17. Okt. 2006; 17:19 Antworten mit Zitat
Pia
Pauschaltourist
Anmeldungsdatum: 15.10.2006
Beiträge: 3




Wir würden gerne eine Wüstentour mit Kamelen machen, so ca. 7 Tage, und möglichst ursprünglich. Wer hat Empfehlungen für z.B. Niger oder Namibia oder sonstige "richtige Wüsten" (nicht unbedingt Tunesien oder Marokko...)? Kennt jemand Veranstalter, die gescheite Touren anbieten oder Kontaktadressen vor Ort von Organisationen, mit denen man sowas machen kann? Wir wollen über Weihnachten 2006 fahren und ich fürchte, dass man da zumindest vorbuchen muss.
Danke für Infos!
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BeitragVerfasst am: Mi 18. Okt. 2006; 00:51 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
Wohnort: Deutschland




www.wuestenwandern.de
Bei dem Anbieter ist es i.d.R. so, dass Du nur Dein Tagesgepäck trägst und damit zu Fuß gehst. Das restliche Gepäck trägt das Kamel.

Ich habe es bis jetzt nicht geschafft, bei dem Anbieter eine Tour zu machen. Aber es ist, soweit ich weiß, der einzige (europäische) Tour-Anbieter, der Wüsten-WANDERN anbietet.
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BeitragVerfasst am: Mi 18. Okt. 2006; 11:51 Antworten mit Zitat
Penguin
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 1194
Wohnort: Hamburg




Alex hat folgendes geschrieben:
www.wuestenwandern.de
Bei dem Anbieter ist es i.d.R. so, dass Du nur Dein Tagesgepäck trägst und damit zu Fuß gehst. Das restliche Gepäck trägt das Kamel.

Ich habe es bis jetzt nicht geschafft, bei dem Anbieter eine Tour zu machen. Aber es ist, soweit ich weiß, der einzige (europäische) Tour-Anbieter, der Wüsten-WANDERN anbietet.


Es gibt ca 50 Anbieter von Wüstentouren, darunter auch bekannte Studien- und Expeditionsreisen-Anbieter wie Hauser und Ikarus.
Die letzten Touren dieser Art habe ich mit Reisefieber (Oman/Mongolei) gebucht.
Erstaunlicherweise werden ausgerechnet in AUSTRALIEN die meisten Touren solcher Art - auch mit Kamelen - angeboten. (Nicht umsonst ist Australien das Land mit den meisten Kamelen, bzw meist Dromedaren)
Zu erwähnen wären aber auch Länder wie Mongolei, China, Pakistan, Indien, Oman und auch Dubai.

Penguin
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BeitragVerfasst am: Mi 18. Okt. 2006; 16:00 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
Wohnort: Deutschland




Persönlich würde ich fürs Erste die Sahara bevorzugen, weil sie schlicht "klassisch" ist... Smile Wenn schon Wüstenerfahrung, dann doch auch mit der Sahara-Wüste! Nach Namibia oder in die Wüste Gobi oder Taklamakan kann man dann später immer noch. Eine Wüstentour mit Kamelen in Australien ist ja wohl völlig lächerlich. Darüber bin ich genauso erstaunt wie Penguin.

In Mauretanien gibt es große und schöne zusammenhängende Wüstengebiete mit Sanddünen. Das ist auf GoogleEarth sehr schön zu erkennen.
Marokko ist problematisch, weil die "guten" Wüstengebiete an der Grenze zu Algerien liegen, das als sehr unsicher gilt. Weiß nicht...
Aber ansonsten werden auch sehr viele Touren in Libyen angeboten, die allerdings i.d.R. erheblich teurer sind. Dafür hat man die Möglichkeit, im Rahmen der Reise Kulturdenkmäler wie die Ruinen von Leptis Magna und Ähnliches zu besuchen, ohne dabei von Scharen anderer Touristen gestört zu werden (man denke an die Akropolis in Athen Rolling Eyes) . Denn Libyen hat sich bisher nur dem höherklassigen Tourismus (insbesondere Kultur- und Naturtourismus) geöffnet.

Habe gerade mal bei "Wüstenwandern" geschaut. Es werden keine einwöchigen Touren über Weihnachten angeboten.
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BeitragVerfasst am: Do 19. Okt. 2006; 14:46 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
Wohnort: Deutschland




Für alle anderen:
Alex hat folgendes geschrieben:
Habe gerade mal bei "Wüstenwandern" geschaut. Es werden keine einwöchigen Touren über Weihnachten angeboten.
Aber über Silvester:
http://www.wuestenwandern.de/reisetermine/alle_termine.html
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BeitragVerfasst am: Mi 21. März. 2007; 17:25 Antworten mit Zitat
Wüstenmaus
Pauschaltourist
Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 1
Wohnort: 85614 kirchseeon




Ist zwar für Dich nicht mehr aktuell, aber man weiss ja nie.
Ich hab soeben eine wunderbare Seite gefunden.
Marokko mit Wüstentrekking
www.spirit-of-sahara.de
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BeitragVerfasst am: Fr 23. März. 2007; 19:53 Antworten mit Zitat
Pia
Pauschaltourist
Anmeldungsdatum: 15.10.2006
Beiträge: 3




Hier nun der (endlich....) der "Erfahrungsbericht" für unsere Mauretanien-Tour mit www.wuestenwandern.de
Wir hatten uns auf eine entspannte Tour eingestellt (Level 2 von 5) und mehr als die Hälfte der Gruppe war total überfordert, bei teilweise bis zu 7 Stunden strammen Wanderungen. Angekündigt war: "wir gehen entspannt durch die Wüste, jeder in seinem Tempo". Die Wirklichkeit war ein Schinderei ohne Ende, und keine Zeit für Pausen. Obwohl Jerome, der Inhaber, ein netter Kerl ist, können wir die Tour wirklich nicht empfehlen (insbes. stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht). Die website ist supertoll, die hat uns auch animiert, aber die Realität sieht anders aus. Bei einer "budget-Tour" mit Freunden hätte man ein Auge zudrücken können, aber dass bei einer 13-Tage-Reise für 2.200 Euro um so lächerliche Dinge wie Brot diskutiert werden muss, ist einfach ärgerlich. Wir hatten den Eindruck, dass die Bedürfnisse der Kamelführer wichtiger waren als unsere (Lagerfeuer gab es halt für sie statt für die Teilnehmer, frisches Brot auch, während die Teilnehmer das alte essen sollten, etc.). Und wenn man nach 10 Tagen Wüste das gebuchte (und vom Teilnehmer) bezahlte Hotel erreicht und es dort statt den versprochenen Zimmern nur Schaumstoffmatten im Durchgang gibt, dann ist das einfach inakzeptabel. Jerome kennt die Leute dort und für ihn ist es auch völlig okay, wenn er dann halt irgendwo auf dem Boden liegt, aber für uns war es das nicht. Interessanterweise habe ich ganz ähnliche Kommentare von Leuten gehört, die auf früheren Touren mit wuestenwandern unterwegs waren...

------------------------------------------------------------
Hinweis der Forenleitung:
Stellungnahme des Veranstalters siehe unten
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BeitragVerfasst am: Fr 23. März. 2007; 20:11 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
Wohnort: Deutschland




Mmhh... das klingt ja wirklich enttäuschend.
Bei den hohen Preisen (die, glaube ich, vor wenigen Jahren noch viel geringer waren) würde ich auch erwarten, dass die zahlenden Gäste frisches Brot bekommen und die gebuchten Zimmer auch existieren. Dass jemand in der Wüste auf dem Boden liegt, heißt ja nun wahrlich nicht, dass man auch gerne in einem Hotelflur auf Matrazen nächtigt. Das klingt doch sehr nach erheblichen Organisationsmängeln.

Was für Leute waren das denn, die überfordert waren. Denn natürlich ist eine solche Wüstenwanderung eine sportliche Angelegenheit (je nach Art auch eine Herausforderung). Ansonsten würde man ja auch Kameltrekking buchen, wobei man dann auf den Kamelen reitet. Ein Marathon ist auch eine Schinderei und trotzdem bezahlen Leute dafür, mitmachen zu dürfen...

Es wäre schön, wenn Du noch etwas mehr über die Reise berichten würdest.
Vielleicht wird die Kritik ja verstanden...

Gruß,
Alex

EDIT: Wenn Hotelzimmer gebucht aber nicht vorhanden waren, dann solltet ihr das Geld dafür zurückverlangen.
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BeitragVerfasst am: Fr 23. März. 2007; 20:21 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4212
Wohnort: Beijing (Basel)




Zitat:
Es wäre schön, wenn Du noch etwas mehr über die Reise berichten würdest.
Vielleicht wird die Kritik ja verstanden...


Gut möglich, dass früher oder später auch die Organisatoren über diesen Beitrag stolpern, da dieses Forum recht gut gelistet wird.

Also das mit diesen Hotelzimmer dürfte ja wirklich kein so grosses Problem sein. Wenn halt das eine Hotel voll ist, kann der Organisator ja in ein anderes wechseln und sollte dabei auch ein bisschen kulant sein, wenn es mehr kostet. Und das, so finde ich, ist nicht einmal davon abhängig, ob der Preise hoch oder nicht ist. Aber wenn man eine versprochene Leistung nicht einhalten kann, sollte man etwas anderes etwa gleichwertiges anbieten. Eine Übernachtung im Gang gehört sicherlich dazu.

Und das mit dem Brot verstehe ich nicht? Natürlich muss man auch die angestellten korrekt behandeln. Aber wieso hat er denn nicht einfach mehr Brot gekauft, dass es für beide reicht? Das finde ich irgendwie nicht so ganz logisch.

_________________
www.zipr.ch/oliboli
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BeitragVerfasst am: Fr 23. März. 2007; 20:28 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
Wohnort: Deutschland




Zitat:
Also das mit diesen Hotelzimmer dürfte ja wirklich kein so grosses Problem sein. Wenn halt das eine Hotel voll ist, kann der Organisator ja in ein anderes wechseln und sollte dabei auch ein bisschen kulant sein, wenn es mehr kostet.
So groß ist die Auswahl an Hotels wahrscheinlich nicht.

Zitat:
Und das mit dem Brot verstehe ich nicht? Natürlich muss man auch die angestellten korrekt behandeln. Aber wieso hat er denn nicht einfach mehr Brot gekauft, dass es für beide reicht? Das finde ich irgendwie nicht so ganz logisch.
Das Brot wurde sicher vor Ort gebacken und den Führern hat es wohl zuviel Mühe bereitet, frisches Brot für alle zu produzieren.


Aber ich bin jetzt wirklich neugierig, wie diese Reise abgelaufen ist.
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Stellungnahme zum Beitrag "Pia Wüstenreise"
BeitragVerfasst am: Di 24. Apr. 2007; 14:41 Antworten mit Zitat
Wuestenwandern
Pauschaltourist
Anmeldungsdatum: 24.04.2007
Beiträge: 1




Für uns als der angesprochene Reiseveranstalter ist es verwunderlich, dass die Teilnehmerin ihre Kritikpunkte nicht uns direkt mitteilt und uns so – bei gerechtfertigten Punkten – die Möglichkeit zur Stellungnahme und natürlich Verbesserung der Situation für die Zukunft gibt.

Die Teilnehmerin erwähnt zum Beispiel nicht, dass wir bei dieser Tour leider mehr als eine Woche starken Wind/Sandsturm hatten. Dies ist nicht der Normalzustand, erschwert das übliche Niveau der Tour aber deutlich. Wir können das Wetter nicht ändern, die Route der Tour haben wir jedoch nach Rücksprache mit den Teilnehmern abgeändert, um dem schwierigeren Wandern bei starkem Wind Rechnung zu tragen. Pausen haben wir regelmäßig gemacht und dadurch, dass wir bei dieser Tour mit zwei Guides unterwegs waren, wovon einer meist vorne und der andere am Schluss der Gruppe gelaufen ist, musste kein Teilnehmer Angst haben, verloren zu gehen. Wenn wir auf einer Karawane unterwegs sind, müssen wir bestimmte Etappenziele erreichen, um Wasserstellen zu erreichen bzw. die geplante Strecke möglichst zu schaffen. Wir versuchen, dem Tempo aller Teilnehmer gerecht zu werden und reagieren (siehe oben) soweit möglich auch mit Veränderung der Route oder des Tempos. Dies geht aber leider nicht immer, denn wir sind eben nicht in der Zivilisation sondern in der Sahara unterwegs. Die angesprochenen 7 Stunden sind wir vielleicht an einem Tag gewandert, die restliche Zeit bewegte sich im angegebenen Niveau von bis zu 5 Stunden täglich. Und es war beileibe keine Schinderei für alle Teilnehmer!

Zum Thema Brot: Es ist nicht so, dass die Teilnehmer ständig altes Brot essen müssen und unsere Nomadenbegleiter sich jeden Tag ihr frisches Brot backen. Zum angesprochenen Vorfall hier unsere Sicht der Dinge: Der Brotkonsum in der Gruppe war 100% höher als der jahrelange Durchschnitt. Keine schlimme Sache, dem wir bei unserem Zwischenstopp in einer Oase nachgekommen sind und anstatt 50 ganze 100 Brote gekauft haben. Die Nomaden essen im Übrigen das Brot nicht wie wir sondern es ist Bestandteil einer traditionellen Mahlzeit, wo der frischgebackene Fladen in kleine Stücke gerissen wird und mit einer Soße vermischt wird. Dies kann man mit dem Baguette was die Touristen essen nicht machen. Es ist also keine Boshaftigkeit, wenn sich die Nomaden ihr Brot backen, was sie zur Zubereitung ihres Essens benötigen. Niemand wirft gerne Lebensmittel weg, gerade in Afrika. So rösten wir das Brot wenn es etwas älter ist auf und nach einigen Tagen des Unterwegsseins backen wir dann Brot für die Gruppe, was bei Sandsturm und einer großen Gruppe nicht immer leicht ist für die Nomaden. Nach der Mitteilung der Teilnehmerin am 3. oder 4. Tag nach Loslaufen aus der Oase, dass sie es unmöglich fände, altes Brot essen zu müssen und die Nomaden würden sich frisches zubereiten, haben wir reagiert und die Nomaden angewiesen ab sofort nur noch Brot zu backen.

Auch die Feststellung, dass die Bedürfnisse der Kamelführer wichtiger sind als die der Touristen, finden wir völlig inakzeptabel. Sie sind GENAUSO wichtig. Das bedeutet, wir machen keine Unterschiede zwischen zahlenden Touristen und unseren afrikanischen Mitarbeitern. Ihr Leben in der Wüste ist im Gegensatz zu unserem kurzen touristischen Aufenthalt ungleich härter. Sie haben bei Sandsturm keinen reservierten Platz im großen Zelt, wo gegessen wird. Dass Sie sich am Abend/Morgen dann im kühlen Monat Januar ein Feuer machen (und das nicht aus romantischem Anlass sondern zum Kochen und Wärme finden) sollte eigentlich nicht negativ bewertet werden. Auch wegen des Sandsturmes konnten wir im Übrigen nicht im normalen Maß abendliche Feuer für die Gruppe machen. Das ist schade aber eben nicht immer zu ändern.

Zum Hotel: Die Teilnehmerin spricht hier die letzte Nacht vor dem Abflug an. Wir kamen am Abend gegen 20:30 in der Hauptstadt an und mussten bereits um 1 Uhr in der Nacht am Flughafen zum Check-In des Rückfluges sein. Es ist in der Reisebeschreibung kein einziges Wort über ein Hotel bzw. „versprochene Zimmer“ enthalten. Zitat aus den Reiseleistungen: „Transfer mittags nach Nouakchott und Rückflug (Nachtflug) nach Deutschland“ . Wir haben in den ca. 4,5 Stunden etwas zu Abend gegessen und dann im Hof eines Hauses unter einem offenen traditionellen Nomadenzelt noch ca. 2 Stunden geruht bevor es zum Flughafen ging.

Wie schon Eingangs erwähnt, finden wir es schade, dass sich die Teilnehmerin mit Ihrer Kritik nicht zumindest parallel an uns gewendet hat. Unser Ziel ist es immer, ein höchstmögliches Maß an Qualität auf unseren Reisen zu leisten. Dies ist aus verschiedenen Umständen nicht immer möglich, andere Standards der bereisten Länder oder klimatische Faktoren setzen eben Limits. Generell haben wir immer sehr zufriedene Teilnehmer, was auch aktuelle Befragungen unserer Teilnehmer zeigen. Gerechtfertigte Kritik nehmen wir gerne an und setzen sie, soweit möglich, auch um.

Jerome Blösser
Für das Team Wüstenwandern

_________________
www.wuestenwandern.de
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BeitragVerfasst am: Di 24. Apr. 2007; 22:06 Antworten mit Zitat
Penguin
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 1194
Wohnort: Hamburg




Diese geschichte erinnert mich fatal an meine Veranstaltererfahrungen mit Expeditionsreisen, auch in Punkto Brot, Übernachtungsstellen, Transportmittel.
Da wurden landesübliche Pick ups zu "lebensgefährlichen Höllenfahrten auf offenen Pritschen-Lastwagen, wo man sich nicht festhalten konnte und ständig in Gefahr war auf die Strasse geschleudert zu werden !"
Dabei hatten die absichtlich auf der Ladefläche des Pick Ups - der für das gepäck vorgesehen war - Platz genommen, weil das lustiger war, und der Minibus transportierte die Gepäckstücke dann eben auf den Sitzen.

Mir dem einheimischen - selbstgebackenen Brot beim Inselwandern durch Mikronesien war man nicht zufrieden, sondern verlangte nach Amerikanischem Weissbrot zum Frühtstück. Ein Fischer erklärte sich bereit, extra vier Stunden mit dem Boot zur Hauptstadt zu fahren, wollte aber das zusätzliche Benzin bezahlt haben. Er fragte, wievile Toast Scheiben gebraucht würden, um Verschwendung zu vermeiden, und brachte dann auch genau 60 Scheiben.
Hinterher vor Gericht hiess es dann, für übliches Toastbrot wurde SECHS DOLLAR pro Scheibe verlangt, und sie bekamen RECHT, weil in den Reisebedingungen NICHT daraufhingewiessen wurde.

Ergebniss: IN Zukunft: Reisebeschreibung: 2 Seiten. dazu ACHT Seiten detailierte Reisebedingungen mit unzähligen Unterpunkten wie Matratzenbeschaffenheit, Hängemattenbeschaffenheit, Strassenbeschaffenheit, Wasserbeschaffenheit, lokale Brotsorten, Essengepflogenheiten, Lampenkonstruktionen (KEINE Lampenschirme Confused Ich habe mindestens 50 Reklamationen zu lesen bekommen, die sich seitenlang darüber ausliessen, dass es in den Unterkünften auf Galapagos KEINE Lampenschirme gab: UNZUMUTBAR dort zu schlafen !!! Shocked Konstruktion und - GANZ WICHTIG: HÖHE DER SITZFLÄCHEN (alleine deshalb vier verlorene Prozesse !) und sowas für Abenteuer und Expeditionsreisen !!! Crying or Very sad
Damit sollen jetzt KEINE HIER Anwesenden kritisiert werden: Schliesslich war ich - in Mauretanien - nicht dabei, und kann es nicht beurteilen !

Penguin
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