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Weltreiseforum Foren-Übersicht » Rund ums Fliegen » Flüge in den letzten 6 Jahren um 1/4 teurer geworden
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Flüge in den letzten 6 Jahren um 1/4 teurer geworden
BeitragVerfasst am: Fr 22. Sep. 2006; 09:25 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
Wohnort: Deutschland




Laut Statistischem Bundesamt haben sich Flüge für private Individualreisen von August 2000 bis zum August 2006 um rund 26% verteuert. Das geht allein auf nicht im Ticketpreis enthaltene Gebühren zurück:

http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2006/p3980051.htm
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Re: Flüge in den letzten 6 Jahren um 1/4 teurer geworden
BeitragVerfasst am: Fr 22. Sep. 2006; 22:58 Antworten mit Zitat
Penguin
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 1194
Wohnort: Hamburg




Alex hat folgendes geschrieben:
Laut Statistischem Bundesamt haben sich Flüge für private Individualreisen von August 2000 bis zum August 2006 um rund 26% verteuert. Das geht allein auf nicht im Ticketpreis enthaltene Gebühren zurück:

http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2006/p3980051.htm


Das ist totaler Schwachsinn: Die "durchschnittlichen" Preise haben sich um 116% verteuert. Und zwar in den letzten FÜNF Jahren.

Die UNTERE PREISGRENZE der Flugtickets ist sogar um ca 380% gestiegen. (Was spielt es da für eine Rolle, dass die Bussinesclass-Tarife im Durchschnitt sogar gesunken sind ?)

"Verwässert" wird das Ganze noch vor allem durch die Einführung der unzähligen "Billig-Airlines" und deren direkte und indirekte Tarife.
Aber da handelt es sich im wesentlichen um NEU-Einsteiger, meist sogar um neue Routen. Und viele davon werden auf Kosten der Steuerzahler sogar erst finanziert.

Penguin
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BeitragVerfasst am: Sa 23. Sep. 2006; 09:05 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
Wohnort: Deutschland




Zitat:
Das ist totaler Schwachsinn: Die "durchschnittlichen" Preise haben sich um 116% verteuert. Und zwar in den letzten FÜNF Jahren.

Da würde mich aber einmal interessieren, warum Du glaubst, besser als das Statistische Bundesamt bescheid zu wissen... Question Rolling Eyes

Eine "untere Preisgrenze" ist doch kaum statistisch zu verwerten. Oder wie ist die definiert?

Zitat:

"Verwässert" wird das Ganze noch vor allem durch die Einführung der unzähligen "Billig-Airlines" und deren direkte und indirekte Tarife.
Aber da handelt es sich im wesentlichen um NEU-Einsteiger, meist sogar um neue Routen.

Die Aussage kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Warum verwässern neue Fluglinien die Statistik? Außerdem ist der große Boom der Gründung neuer Billigfluglinien mittlerweile schon einige Jahre her, womit sie gar nicht mehr "neu" wären.
Was sind denn für Dich "indirekte Kosten"? "Nicht im Ticketpreis enthaltene Gebühren" wurden berücksichtigt!
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BeitragVerfasst am: Sa 23. Sep. 2006; 18:01 Antworten mit Zitat
Penguin
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 1194
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Alex hat folgendes geschrieben:
Da würde mich aber einmal interessieren, warum Du glaubst, besser als das Statistische Bundesamt bescheid zu wissen... Question Rolling Eyes


Nicht "besser" sondern REALISTISCHER !

Was nützt ein "statistischer Durchschnitt" der im wesendlichen von rein Derdata erfassten verkauften Flugtickets ausgeht, wo Geschäftsreisetickets ca 90% ausmachen ?

Kennst Du nicht das "statistische Fussbad" ?

Da meine beiden Füsse nicht in EINEN Eimer passen, verteile ich sie auf ZWEI:
Mit einem Fuss stehe ich in kochendem Wasser, mit dem anderen in Eiswasser.
Nach statistischem Durchschnitt gehts mir blendend ! Shocked

Eine Preisuntergrenze lässt sich sogar sehr leicht auswerten:
Man nimmt die Preisdatenbank eines Consolidators: Der hat z. B. XXX Airlines von YYY Destinationen nach ZZZ Destinationen enthalten.
Das sind dann eine genau festgelegte Zahl von Verbindungen/Airline.
Man nimmt jeweils den tiefsten Preis teilt ihn duch die Anzahl der Tarife und hat den Durchschnitt der sogenannten Unterpreisgrenze aller verfügbaren Tarife. (Nun nimm alle Consolidator zusammen: Darfst mir glauben, dass die untereinander ganz gering abweichen, ausser einigen Exoten, die nur ganz wenige Airlines anbieten)
Wenn Du jetzt alle Tarife nimmst, die es vor xxx Jahren gab, und vergleichst sie mit den genau gleichen Daten dieser Tarife heute, dann hast Du die Preisentwicklung. Confused
Hab ich mich verständlich ausgedrückt ?

Penguin
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BeitragVerfasst am: Sa 23. Sep. 2006; 23:10 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1789
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Zitat:
Das sind dann eine genau festgelegte Zahl von Verbindungen/Airline.
Man nimmt jeweils den tiefsten Preis teilt ihn duch die Anzahl der Tarife und hat den Durchschnitt der sogenannten Unterpreisgrenze aller verfügbaren Tarife. (Nun nimm alle Consolidator zusammen: Darfst mir glauben, dass die untereinander ganz gering abweichen, ausser einigen Exoten, die nur ganz wenige Airlines anbieten)
Wenn Du jetzt alle Tarife nimmst, die es vor xxx Jahren gab, und vergleichst sie mit den genau gleichen Daten dieser Tarife heute, dann hast Du die Preisentwicklung. Confused
Hab ich mich verständlich ausgedrückt ?

Man nimmt jeweils den tiefsten Preis und teilt ihn durch die Anzahl der Tarife? Du meinst wohl, man nimmt die SUMME der tiefsten Preise und teilt diese durch die Anzahl. Ansonsten macht es keinen Sinn.
Die "untere Preisgrenze" nach dieser Definition halte ich für eine Statistik mit geringem Informationsgehalt. Da viele Airlines von den günstigsten Tickets nur geringe Kontingente vergeben, müsste die Statistik, um einen Aussagewert zu haben, auch die Anzahl der verkauften Tickets in der jeweiligen Preiskategorie enthalten. Das ist natürlich kaum möglich, weshalb eine solche Statistik nicht zu erstellen ist. Möglich wäre nämlich, dass die Größe des Kontingents an Super-Billig-Tickets stark zugenommen hat, aber der Preis von zehn Euro auf fünfzehn Euro gestiegen ist. Deine Statistik ist sinnlos, wenn sie nicht auf den tatsächlich in Anspruch genommenen Preisen basiert.

Aber man sollte sich zudem vor Augen halten, dass kleine Zahlen per se schon immer höheren prozentualen Schwankungen unterworfen sind als großen Zahlen. Eine Preiserhöhung für ein Billig-Ticket von 1 Euro auf 3 Euro entspricht einer Preiserhöhung von 200%. Eine Preiserhöhung von 1000 Euro auf 1500 Euro entspricht einer Preiserhöhung von nur 50%.
Eine Kerosinzuschlag von fünf Euro wirkt sich auf Billigtickets für fünfzig Euro also viel mehr aus, als auf normale Tickets für vielleicht 500 Euro.
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BeitragVerfasst am: So 24. Sep. 2006; 10:33 Antworten mit Zitat
Penguin
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Alex hat folgendes geschrieben:
Du meinst wohl, man nimmt die SUMME der tiefsten Preise und teilt diese durch die Anzahl. Ansonsten macht es keinen Sinn.
Die "untere Preisgrenze" nach dieser Definition halte ich für eine Statistik mit geringem Informationsgehalt.

Da viele Airlines von den günstigsten Tickets nur geringe Kontingente vergeben, müsste die Statistik, um einen Aussagewert zu haben, auch die Anzahl der verkauften Tickets in der jeweiligen Preiskategorie enthalten. Das ist natürlich kaum möglich, weshalb eine solche Statistik nicht zu erstellen ist.


Irgendwie hast Du damit auch recht, aber - absolut gesehen - wäre dann JEDE Statistik sinnlos. Crying or Very sad
Ich spreche aber von einer realistischen Ausgangsbasis für den "Normalverbraucher"
Ich habe von Entwicklung der Tickets gesprochen.
Airlines, die es vor 5 Jahren noch nicht gab, kann man noch nicht vergleichen, genauso fallen die raus, die es nicht mehr gibt.

ALL das hat sich zu Ungunsten des Verbrauchers entwickelt.

Ich nehme nur mal eine Route Deutschland Karibische Insel, wo bis vor ein paar Jahren 16 Airlines Tickets angeboten haben.
Jede der Airlines hat auch einen respektablen Anteil seiner Sitzplätze für die beiden preiswertesten Tarife verkauft (bis zu 60% - ich hab in der Planung gearbeitet, und wir kannten die Quoten der Konkurrenz)
Heute verkehren auf der gleichen Route gerade VIER Airlines und die verkaufen maximal 15 % der Sitze für die beiden günstigsten Tarife, die bereits 3 1/2 mal so hoch sind wie die günstigsten vor 5 Jahren.
Dazu kommt dass "Tax&Gebühren" von damals durchschnittlich 24 DM auf ca 185 EURO gestiegen sind.
Das nenne ich keine Preissteigerung sondern eine Preisexplosion !
Mangels Konkurrenz kommen die damit durch. (Und wenn Leute dabei "unten rausfallen" und ganz aufs Reisen verzichten müssen, oder statt die Familie in der Karibik ca alle 2 jahre, jetzt nur noch ca alle 6 Jahre besuchen ?? Wen störts ? Wen Interessierts ?

Die Reisebüros können nix dafür, da die an der Kalkulation nicht beteiligt sind: Die Airlines kassieren vom Reisebüro direkt oder indirekt den Preis, mit dem sie werben. Durchschnittlich bekamen wir vor Jahren von den Airlines ca 11 % des Reisepreises als Provison.
Heute liegt das bei einem durchschnittlichen "Kopfgeld" von ca 20 Euros.
Billigtickets bis ca 400 Euro ausgenommen: NIX ! oder 5 Euro

Manche Airlines, wie vor allem Lufthansa, geben den Reisebüros prinzipiell NIX ! zusätzlich kassieren sie vom Reisebüro 50,- Euro MEHR, als wie sie es z.B. über ihre eigenen Vertriebskanäle als Endpreis anbieten.
Nu hab ich mal aus der Schule geplaudert, das Ganze etwas simpliziert.
Es gibt noch ein paar Nischen, (Von daher kämen "Gegenbeispiele" aber die spielen anteilmässig keine grosse Rolle. )

Penguin
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BeitragVerfasst am: So 24. Sep. 2006; 11:00 Antworten mit Zitat
Alex
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Beiträge: 1789
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Zitat:
Ich spreche aber von einer realistischen Ausgangsbasis für den "Normalverbraucher"
Ich habe von Entwicklung der Tickets gesprochen.

Naja... wir sind uns ja einig, dass zumindest die Richtung der Preisentwicklung eindeutig nach oben gezeigt hat. Smile

Zitat:
Die Reisebüros können nix dafür, da die an der Kalkulation nicht beteiligt sind: Die Airlines kassieren vom Reisebüro direkt oder indirekt den Preis, mit dem sie werben. Durchschnittlich bekamen wir vor Jahren von den Airlines ca 11 % des Reisepreises als Provison.
Heute liegt das bei einem durchschnittlichen "Kopfgeld" von ca 20 Euros.
Billigtickets bis ca 400 Euro ausgenommen: NIX ! oder 5 Euro
Manche Airlines, wie vor allem Lufthansa, geben den Reisebüros prinzipiell NIX ! zusätzlich kassieren sie vom Reisebüro 50,- Euro MEHR, als wie sie es z.B. über ihre eigenen Vertriebskanäle als Endpreis anbieten.

Ja... das liegt wohl an der Konkurrenz durch Online-Reisebüros (Expedia, Opodo und Co). Oder?
Die Beleuchtung wird einfach besser. Da erreicht das helle Licht auf einmal viele Nischen, die zuvor im geschützten Schatten lagen. Aber in der Situation sind z.B. die Apotheker auch (und die haben auch noch mindestens vier Jahre dafür studiert, mit einem automatisierten Warenlager in Holland zu konkurrieren).

Zitat:
ALL das hat sich zu Ungunsten des Verbrauchers entwickelt.

Zitat:
Mangels Konkurrenz kommen die damit durch. (Und wenn Leute dabei "unten rausfallen" und ganz aufs Reisen verzichten müssen, oder statt die Familie in der Karibik ca alle 2 jahre, jetzt nur noch ca alle 6 Jahre besuchen ?? Wen störts ? Wen Interessierts ?

Naja... so gering ist der Wettbewerb ja nun auch wieder nicht. Man kann die Route Deutschland-Trinidad/Tobago ja nicht als separaten Markt betrachten, weil die meisten Touristen sich nicht im Voraus das exakte Reiseziel aussuchen, sondern eher "Urlaub in der Karibik" anpeilen.
Und auch wenn es mir ehrlich Leid tut, dass Du Deine Familie seltener besuchen kannst, liegt es nicht in der Verantwortung der Fluggesellschaften, für Deine Familienbesuche einen günstigen Transport um den halben Globus bereitzustellen. Noch vor fünfzig Jahren waren solche Familienbesuche den oberen Zehntausend der Einkommenspyramide in den Industriestaaten vorbehalten.
Außerdem werden die Natur, das Weltklima und unsere Kinder es uns danken, wenn wir nicht für den Monatslohn eines unqualifizierten Arbeiters um die Welt fliegen können.
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BeitragVerfasst am: So 24. Sep. 2006; 21:25 Antworten mit Zitat
Penguin
Forenveteran
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Alex hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Die Reisebüros können nix dafür, da die an der Kalkulation nicht beteiligt sind: Die Airlines kassieren vom Reisebüro direkt oder indirekt den Preis, mit dem sie werben. Durchschnittlich bekamen wir vor Jahren von den Airlines ca 11 % des Reisepreises als Provison.
Heute liegt das bei einem durchschnittlichen "Kopfgeld" von ca 20 Euros.
Billigtickets bis ca 400 Euro ausgenommen: NIX ! oder 5 Euro
Manche Airlines, wie vor allem Lufthansa, geben den Reisebüros prinzipiell NIX ! zusätzlich kassieren sie vom Reisebüro 50,- Euro MEHR, als wie sie es z.B. über ihre eigenen Vertriebskanäle als Endpreis anbieten.

Ja... das liegt wohl an der Konkurrenz durch Online-Reisebüros (Expedia, Opodo und Co). Oder?

Nicht wirklich: Im Prinzip sind das nur eben ein paar zusätzliche "Reisebüros" mehr
Und Konkurrenz unter Reisebüros gabs - logischerweise - schon immer
Eine wirkliche Alternative in dem Sinne sind sie nicht, vor allem weil ihre Mittel extrem eingeschränkt sind, im Vergleich zu jedem "stationären" Reisebüro.


Die Beleuchtung wird einfach besser. Da erreicht das helle Licht auf einmal viele Nischen, die zuvor im geschützten Schatten lagen. Aber in der Situation sind z.B. die Apotheker auch (und die haben auch noch mindestens vier Jahre dafür studiert, mit einem automatisierten Warenlager in Holland zu konkurrieren).

Im Gegenteil: Die Nischen werden eklatant WENIGER und immer kleiner !

Zitat:
ALL das hat sich zu Ungunsten des Verbrauchers entwickelt.


Zitat:
Mangels Konkurrenz kommen die damit durch. (Und wenn Leute dabei "unten rausfallen" und ganz aufs Reisen verzichten müssen, oder statt die Familie in der Karibik ca alle 2 jahre, jetzt nur noch ca alle 6 Jahre besuchen ?? Wen störts ? Wen Interessierts ?


Naja... so gering ist der Wettbewerb ja nun auch wieder nicht. Man kann die Route Deutschland-Trinidad/Tobago ja nicht als separaten Markt betrachten, weil die meisten Touristen sich nicht im Voraus das exakte Reiseziel aussuchen, sondern eher "Urlaub in der Karibik" anpeilen.
Und auch wenn es mir ehrlich Leid tut, dass Du Deine Familie seltener besuchen kannst, liegt es nicht in der Verantwortung der Fluggesellschaften, für Deine Familienbesuche einen günstigen Transport um den halben Globus bereitzustellen. Noch vor fünfzig Jahren waren solche Familienbesuche den oberen Zehntausend der Einkommenspyramide in den Industriestaaten vorbehalten.
Außerdem werden die Natur, das Weltklima und unsere Kinder es uns danken, wenn wir nicht für den Monatslohn eines unqualifizierten Arbeiters um die Welt fliegen können.


Ich weiss nicht, von welcher Situation Du ausgehst: Vor 50 Jahren gabs noch keinen Weltumspannenden Flugverkehr, selbst als ich vor ca 35 Jahren in Spanien lebte und mein Haupt-Auftraggeber in Schweden sass.
Da gab es einfach KEINE Flugverbindung, egal wieviel Geld ich bereit war auszugeben. da hiess es: ZUGFAHREN !

Die "Ethnic Fares" GAB es seit ca 30 Jahren. Seit Anfang des internationalen - umspannenden - Flugverkehrs. (Ich bin 1976 für gerade 240 Dollar nach Südamerika geflogen.) DAVOR sind wir eben per Schiff von Continent zu Kontinent gejuckelt: Familienbesuch ? Nun ja ! DAS waren halt andere Zeiten !

Ich habe übrigens absichtlich NICHT Trinidad als Beispiel genommen.
Sondern die geschilderte Situation gilt für JEDES Lateinamerikanische Land, das keinen Massentourismus aus Europa anzieht.

Penguin
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BeitragVerfasst am: Mo 25. Sep. 2006; 06:55 Antworten mit Zitat
Alex
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Zitat:
Die Beleuchtung wird einfach besser. Da erreicht das helle Licht auf einmal viele Nischen, die zuvor im geschützten Schatten lagen. Aber in der Situation sind z.B. die Apotheker auch (und die haben auch noch mindestens vier Jahre dafür studiert, mit einem automatisierten Warenlager in Holland zu konkurrieren).

Im Gegenteil: Die Nischen werden eklatant WENIGER und immer kleiner !

Das meinte ich auch.
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BeitragVerfasst am: Do 09. Nov. 2006; 00:22 Antworten mit Zitat
Pantitlan
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Interessant ist dabei auch die Entwicklung, dass die Preise immer kleiner scheinen. Die billigsten ausgewiesenen Preise waren meiner Erinnerung nach von Jahren noch höher als jetzt. Doch die Preise werden einfach umgewälzt auf Buchungspauschale, den nie mehr wegzudenkenden Treibstoffzuschlag und wohl auch die "Sicherheitstaxen".

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BeitragVerfasst am: Fr 10. Nov. 2006; 10:56 Antworten mit Zitat
Penguin
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Pantitlan hat folgendes geschrieben:
Interessant ist dabei auch die Entwicklung, dass die Preise immer kleiner scheinen. Die billigsten ausgewiesenen Preise waren meiner Erinnerung nach von Jahren noch höher als jetzt.


DAS täuscht ! Du sprichts von den Billigairlines, die mit IHREM UNTERSTEN PREIS werben.
Diese Airlines und diese Werbemasche sind komplett neu !
Sowas gabs früher nicht: z.B. Tjaereborg hat NIE mit seinen günstigsten "Restpreisen" geworben: Die musste man gezielt erfragen
Und die wurden NUR als ENDPREISE herausgegeben.
da hat so mancher Rentner - da flexibel und Terminunabhängig - für 99 DM Thailand oder Sri Lanka besucht. Ich hab die Dinger verkauft ohne Ende ! Umgekehrt zu heute gabs die allerdings meist nur auf den letzten Drücker. heute kriegst Du diesen ECKPREIS meist PLUS HORRENDER ZUSCHLÄGE nur wenn Du 11 Monate oder sowas VORHER buchst.

Penguin
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BeitragVerfasst am: Fr 10. Nov. 2006; 12:37 Antworten mit Zitat
Pantitlan
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Beiträge: 4212
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Genau, das meine ich ja. Deswegen schrieb ich ja auch "scheinen". Wie sichs tatsächlich entwickelt hat, kann ich nicht beurteilen. Aber dafür haben wir ja die oben zitierte Statistik.

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