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 | Vertuschungsskandal nach Minenunglück und falsche Journis |  |
Verfasst am: Sa 01. Nov. 2008; 08:55 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4220 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Ich habe gerade eine seltsame Story vor mir, bei der mich eure Meinung interessieren würde: Vor drei Monaten sind in einer Mine 35 Menschen umgekommen. Der Minenbesitzer berichtet das nicht, sondern zahlt allen Journis Schweigegeld. Das müssen unglaublich viele gewesen sein. Einer von ihnen hat die Geschichte dann in einem Blog publik gemacht - nachdem er übrigens selber kassiert hat.
Nun behaupten aber die chin. Medien, dass diese Journalisten gar keine gewesen seien. War nun einfach dieser Minenbesitzer so unglaublich blöd oder versucht man hier einfach die Reputation von chinesischen Journalisten zu retten. Das würde ja dazu passen, dass China seit einiger Zeit versucht, die westliche Berichterstattung schlecht zu machen. Was meint ihr?
Hier der Link zum Originaltext:
http://german.china.org.cn/txt/2008-10/31/content_16697322.htm
Zum Thema passt auch noch ein Absatz eines Reutersartikels:
| Zitat: | | Scams involving journalists and people posing as journalists to demand hush money are common in China. Authorities jailed four men in October who tried to blackmail a local official by threatening to write incriminating information about government abuse of power in land usage. In January, a reporter for a Beijing-based newspaper was beaten to death by hired thugs during an investigation into an unlicensed coal mine in Shanxi. Officials there said he lacked accreditation and suggested he may have been seeking payoffs. |
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Verfasst am: Sa 01. Nov. 2008; 11:14 |
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| robbe |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 08.07.2008 |
| Beiträge: 103 |
| Wohnort: Lampertheim, Germany |
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China will wohl das Image als korruptes Land (nicht nur in Regierungsbereichen) in so Bereichen loswerden, die eigentlich objektiv seien sollten. Ist ja eigentlich nichts Neues, dass die chin. Regierung gegenüber dem Ausland alles etwas verschönt darstellt.
Aber was auch sein kann ist, dass anfangs nur weniger Journalisten bestochen wurden und dies dann etwas bekannt wurde, sodass sich einfach ein paar mehr Leute als Journalisten ausgegeben haben um zu kassieren.
Ich glaube das ist auch etwas naiv, wenn man so etwas vertuschen will, da müsste man ja sehr vielen Leuten Geld geben. So ein Unglück lässt sich ja nicht einfach unter den Teppich kehren, dafür ist es etwas zu groß. Denk ich mal. Es muss ja nicht mal ein Journalist bekannt machen, so eine Explosion bekommen doch mehrere Leute mit. |
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Verfasst am: Sa 01. Nov. 2008; 13:36 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4220 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Das seltsame ist an der Geschichte ja auch, dass die Strafe für den Mienenbesitzer tiefer war als seine Bestechungsgelder... Aber vielleicht konnte er die ja irgendwie abziehen,...`? |
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| Weltreiseforum Foren-Übersicht » China, Taiwan und Tibet |
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