Im Stern ist ein recht spannender Hintergrundsartikel zu einem sehr traurigen Phänomen in Indien, das rund 250 000 Frauen in Südenindien betrifft. Sie sind von ihren Eltern an die Tempel verkauft worden, um dort als Dienerinnen zu arbeiten. Tatsächlich müssen sie allerdings dort den Priestern Sex anbieten. Spätestens wenn sie Kinder bekommen werden sie auf die Strasse gestellt und enden als Prostituierte. Da den meist aus armen Familien stammenden Frauen die Bildung fehlt, ist es für sie auf den Arbeitsmarkt schwer, eine Stelle zu finden. Die indische Regierung versucht dem entgegenzuwirken und bietet jedem Mann, der so eine Frau auf den Tempeln heiratet, eine Geldsumme. Doch das scheint nicht zu funktionieren.
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