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 | Positive/Negative Erfahrungen mit Konsulaten/Botschaften |  |
Verfasst am: Do 14. Feb. 2008; 10:14 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
| Beiträge: 1532 |
| Wohnort: Tokyo, Cape Town und Zürich |
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| Ich hatte heute eine positive Erfahrung mit der Visa Abteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran in Bern. Ich bin noch von keiner Botschaft so zuvorkommend behandelt worden als von dieser. Ich habe relativ kurzfristig ein Visum für den Iran eingeholt und zweimal angerufen. Ein Angestellter dort, welcher sehr gut französisch spricht, hat sich um mich gekümmert und war äusserst freundlich und hilfsbereit. Eine solche Erfahrung habe ich bis jetzt nur einmal mit dem Konsulat von Bangladesh in Genf gemacht und die Nordkoreanische Botschaft war auch relativ freundlich. Praktisch bei allen anderen hatte ich neutrale oder teilweise sogar negative Erfahrungen gesammelt. Am unfreundlichsten sind die Leute jeweils auf dem chinesischen Konsulat in Zürich. Mich würde vorallem interessieren, ob Ihr ebenfalls irgendwo positive Erfahrungen gemacht habt. |
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Verfasst am: Do 14. Feb. 2008; 11:07 |
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| Leftwing |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 22.09.2004 |
| Beiträge: 149 |
| Wohnort: Vitudurum |
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Kenne nicht viele Konsulate, aber am freundlichsten waren meist die Moldawier. Sie haben oft eine Angestellte zur Hand die Englisch sprich, ansonsten klappt es mit französisch und sie beantworten auch eher spezielle fragen mit viel Geduld.
Ein Glücksspiel ist es bei den Russen, manchmal pochen sie auf die abstrusesten Regelungen, an einem anderen Tag wenn sie gehetzt sind schauen sie darüber hinweg und alles verläuft in geordneten Bahnen. |
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Verfasst am: Do 14. Feb. 2008; 11:18 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4217 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Das finde ich ein gutes Thema. Nunja... China ist ein lustiges Thema. Nicht nur, weil sich an der Türe (innen und aussen) der chinesischen Botschaft in Bern derzeit ein kleiner Kleber befindet mit der tibetischen Flagge. Man fühlt sich bereits wie im Land selber: Als ich vor einer Woche dort war, ist der Angestellte dort einfach für eine Stunde verschwunden und hat die Leute warten lassen. Kein Grund, kein Nichts... Das ist genau das gleiche, was mir gelegentlich bei der chinsischen Eisenbahn passiert... Wobei man sagen muss, dass diese junge Frau, die sie nun angestellt haben, doch recht freundlich ist.
Sehr freundlich fand ich die Kirgisische Botschaft. Als ich das Visum einholen wollte, habe ich die Adresse gesucht. Die Webseite funktionierte gerade nicht, beziehungsweise sie stand zum Verkauf. (Ich frage mich, wie lange sie die Rechnung schon nicht bezahlt haben, bis so etwas passiert. Ein Irrtum von mir ist nicht möglich. Es WAR wirklich die Seite). Deswegen habe ich um 10 Uhr abend angerufen und dachte, dass bestimmt ein Band läuft. Abgenommen hat die Frau des Botschafters. Sie hat mir die Adresse gegeben und sich überhaupt nicht geärgert, dass ich zu so einer Unzeit anrufen. Sie hat mir sogar noch eine schöne Reise gewünscht und mich willkommen geheissen hat. Nicht mit so einer Floskel, sondern halt sehr persönlich.
Auch ganz lustig fand ich die von Laos in Kunming. Die Geschichte habe ich hier vor Jahren auch schon einmal erzählt, aber was solls. Ich wollte über die damals noch geschlossene Grenze nach Kambodscha weiter. O-Ton des Botschafters: "Machen Sie am besten schon in Laos in Visum für Kambodscha und gehen sie zur Grenze. Offiziell ist sie für Ausländer geschlossen, aber für etwa 20 Dollar lassen Sie die Grenzwächter schon durch." Ich wurde also vom Botschafter direkt zur Korruption gedrängt.
Sonst fand ich die Konsulate eher neutral. Ich denke mal, dass eben kleinere und weniger touristische Länder sich mehr über Gäste freuen. War mal jemand auf der thailändischen Botschaft? |
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Verfasst am: Do 14. Feb. 2008; 22:41 |
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| cora |
| Touristenfallenentschärfer |
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| Anmeldungsdatum: 01.02.2007 |
| Beiträge: 131 |
| Wohnort: Luzern |
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Ich war bis jetzt positiv überrascht von der britischen Botschaft/Konsulat in Genf. Mein Mann hat problemlos ein Visum bekommen, und sogar noch gratis, freu*
Die amerikanische Botschaft in Bern hat ein Touristenvisum für 2 Jahre ausgestellt das nenn ich mal Service und Tourismusförderung  |
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_________________ Kein Ereignis ist vollkommen, erst die Erinnerung macht es dazu. |
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 | Negative Erfahrung bei dem Schweizer Konsulat in TNT |  |
Verfasst am: So 17. Feb. 2008; 10:16 |
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| mike |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 18.09.2004 |
| Beiträge: 559 |
| Wohnort: Mettmenstetten |
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Na zu diesem Thema weiss ich doch auch noch eine kleine Geschichte.
Leider eine Negative Erfahrung und zwar mit dem Schweizer Konsulat in Trinidad und Tobago.
Vor zwei Jahren wurden wir in unserem Gästehaus in Tobago ausgeraubt. Pässe, Flugtickets, Geld, Kreditkarten, Mobiles, Kameras, Laptop und noch so einiges wurde mitgenommen wärend wir schliefen.
Nun ja, nachdem alles in die wege geleitet war von der Polizei her, riefen wir auch sogleich das Konsulat an. Die erste Überraschung, die Person am anderen Ende spricht kein Wort deutsch, nur Französisch oder Englisch. Ok, dies war für mich kein Problem, da ich mich in English sehr gut verständigen kann.
Ich habe ihr denn Sachverhalt erklärt, also dass wir Ausgeraubt wurden und wir keinen Pass, ID und eigentlich kein Geld mehr haben. Ok, ehrlich gesagt habe ich ihr verschwiegen, dass ich noch eine einzige EC Karte hatte.
Nun kommt aber der Hammer.... Sie sagt nun zu mir am Telefon, ich müsse nach Trinidad kommen und einen Barscheck austellen lassen für die Botschaft in Venezuala, damit sie mir den Passierschein ausstellen. Der Barscheck für drei Person soll für 300US$ ausgestellt werden...
hmmmm.. Wie kann ich einen Barscheck ausstellen ohne Geld??? Antwort von Ihr, ja diesen braucht ihr, sonst wird kein Passiergschein ausgestellt...
Ok, so ging ich auf die Bank und wollte diesen Scheck ausstellen lassen. Und schon war ich bei nächsten Problem. Die Bank kann mir keinen Barscheck ausstellen ohne einem gültigem Aussweis. Auch der Polizeirapport wurde nicht Anerkannt. Ok.. Ich hatte zum Glück noch eine ID, was zwar die Frau vom Konsulat nicht wusste, somit konnte ich den Scheck ausstellen lassen.
Am nächsten Tag gings rüber nach Trinidad mit der Fähre. Aber auch da gabs nochmals eine Hacken. Beim Ticketverkauf wird eine ID verlangt. Diese Leute haben aber den Polizeirapport angenommen und es war kein Problem.
Im Konsulat wurden wir dann freundlich in Empfang genommen und man hat sich unserem Anliegen angenommen.
Nachdem alles geregelt war, wurde uns gesagt, dass wir den Passierschein in ein paar Tagen erhalten werden. Der könne nur in Venezuela ausgestellt werden, da dort die Botschaft sei. Ok, ist ja kein Problem, Venezuala ist ja nicht weit weg, etwa 12km von Trinidad entfernt und wir haben ja noch zwei Wochen bis zur abreise!!!
Nach einer Woche habe wir uns dann wieder beim Konsulat gemeldet und nachgefragt wo unsere Dokumente sind. Ach die seien immer noch in Venezuela, sagte uns die Dame vom Konsulat!!! Wir haben sie dann darauf aufmerksam gemacht, dass wir in einer Woche die Insel verlassen und wir bis dann die Dokumente brauchen, da es sonst ein Problem geben könnte mit der ausreise. Sie sagte uns, dass sie sich darum kümmern möchte.
Inzwischen haben wir neue Kreditkarten aus der Schweiz erhalten!!! Die hatten zwei Tage bis Trinidad und drei Tage bis Tobago. Also inerhalb einer Woche hatten wir sie wieder und dies von Europa aus.
Nach weiteren drei Tagen riefen wir abermals im Konsulat an. Wieder die gleiche Antwort, sie den Passierschein noch nich erhalten. Schlussendlich war ein Tag vor der Abreise und dies noch am Abend die Information, dass sie die Dokumente erhalten haben und wir doch bitte nochmals nach Trinidad kommen sollten. Nun ja, um diese Zeit fährt keine Fähre mehr und am nächsten Tag fliegt der Flieger um 11 Uhr. Ich habe sie gefragt, wie sie sich dass denn Vorstelle. Schlussendlich haben wir uns geeinigt, dass sie uns das ganze durchfaxt was sie dann auch gemacht hat.
Wir waren natürlich in der Zwischenzeit auch nicht ganz Untätig und haben im Imigration Office und auch bei der Fluggesellschaft uns Erkundigt und nach Lösungen gesucht.
Schlussendlich konnten wir die Insel ohne die Dokument verlassen, da uns die Airline kannte (waren 8 Jahre immer die gleichen Leute am Schalter). Auch ein Informationsschreiben vom Imigrationoffice lag bei Ihnen auf.
Wieder zurück in der Schweiz kam nach vier Wochen ein Brief vom Konsulat TNT und in diesem Brief waren unsere Dokumente, die wir eigentlich in TNT gebraucht hätten. |
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_________________ Bilder von diversen Reisen. Bilder und Infos von Tobago
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