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| Ginge es Tibet und seinem Volk besser, wenn es Unabhängig wäre? |
| Ja, China behindert Tibets Wohlstand und Wohlfahrt. |
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25% |
[ 2 ] |
| Nein, aber die Leute wären wahrscheinlich Glücklicher, da sie frei wären. |
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37% |
[ 3 ] |
| Nein, es würde den Leuten bald schlechter gehen. |
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25% |
[ 2 ] |
| Nein, ein unabhängiger Religionsstaat Tibet würde sogar die stabilität Ostasiens zusätzlich gefährden |
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12% |
[ 1 ] |
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| Stimmen insgesamt : 8 |
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 | Wäre Tibet besser dran ohne China? |  |
Verfasst am: Mi 30. Jan. 2008; 20:28 |
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| Aremonus |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 07.10.2005 |
| Beiträge: 619 |
| Wohnort: Basel |
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Gewisse Kreise fordern ja seit Jahren die Unabhängigkeit Tibets von China, aber eins muss man China dabei wirklich lassen:
Die Infrastruktur und die soziale Versorgung der Tibeter wurde stark verbessert, es gibt Ärzte, Spitäler, Schulen, Internet und auch eine verbesserte Anbindung an die Aussenwelt.
Auch verglichen mit Nepal ist Tibet relativ gut dran.
Andererseits ist das Besetzen Tibets natürlich ein krasser Verstoss gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker (wobei Volk ein ziemlich abstrakter Begriff ist, gerade für mich als Schweizer^^) |
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Verfasst am: Do 31. Jan. 2008; 02:49 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4217 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Das Problem ist ja ein anderes. 50 Jahre Siedlungskolonisation lassen sich auch nicht mehr so einfach rückgängig machen. In Lhasa wohnen jetzt schon mehr Chinesen als Tibeter. Viele von ihnen sind dort geboren und aufgewachsen. Die kann man auch nicht einfach raufwerfen.
Dies ist wohl auch ein Grund, wieso selbst der Dalai Lama heute keine Unabhängigkeit mehr fordert, sondern bloss eine grössere bzw. überhaupt einmal eine richtige Autonomie. |
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Verfasst am: Do 31. Jan. 2008; 07:02 |
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| Lars |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 06.01.2005 |
| Beiträge: 103 |
| Wohnort: wieder unterwegs |
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| Zitat: | | Die Infrastruktur und die soziale Versorgung der Tibeter wurde stark verbessert, es gibt Ärzte, Spitäler, Schulen, Internet und auch eine verbesserte Anbindung an die Aussenwelt. |
Doch war es das, was die Tibeter wollten? Für die Tibeter hatte der Wohlstand nie höchste Priorität gehabt, für die mesiten Leute war es wichtig, ihre Religion auf traditionelle und offene Weise auszuüben.
| Zitat: | | Das Problem ist ja ein anderes. 50 Jahre Siedlungskolonisation lassen sich auch nicht mehr so einfach rückgängig machen. In Lhasa wohnen jetzt schon mehr Chinesen als Tibeter. Viele von ihnen sind dort geboren und aufgewachsen. Die kann man auch nicht einfach raufwerfen. |
Das sehe ich leider auch so. Viele der Chinesen in Tibet sind ja auch nicht ganz freiwillig da, sondern wurden teilweise "gezwungen", dorthin zu ziehen.
Ich sehe auch ganz klar die Zukunft Tibets in dem Sinne, dass die Leute uneingeschränkt ihrer Religion nachgehen können, autonomer regieren können, China aber bei aussenpolitischen Fragen die Fäden in der Hand halten.
Als wir in Dharamsala (Ind) mit jungen Tibeter gesprochen haben, waren wir erstaunt, wie tief der Frust der jungen Menschen sitzt. Sie wollen endlich Taten sehen. Zwar respektieren den DalaiLama fast uneingeschränkt, doch viele Fragen sich bereits, was zu machen ist, wenn er einmal nicht mehr da sein sollte. |
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| Weltreiseforum Foren-Übersicht » China, Taiwan und Tibet |
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