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 | Welches Visum ist das richtige? |  |
Verfasst am: Mo 25. Jun. 2007; 20:36 |
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| micmax |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 25.06.2007 |
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Meine 16-jährige Tochter hat gerade die mittlere Reife geschafft und möchte vor der Oberstufe ein Jahr "Schulpause" machen und unsere Verwandten in Florida besuchen. Der Besuch würde sich auch anbieten, da der 86-jährige Onkel nach der bevorstehenden Hüftoperation auch ein wenig Hilfe im Haus gebrauchen könnte. Wir haben das bei unserem diesjährigen Osterurlaub mit der Verwandtschaft in den USA besprochen. Jetzt haben wir ein B-2-Visum beantragt (Interview-Termin am 17.07.). Der Konsulat-Beamte meinte ob da nicht ein Au-Pair-Visum besser wäre. Ich bin jetzt etwas verunsichert, ob man bei dem Interview den Antrag auf das Visum noch verändern kann (statt B-2 das Au-Pair).
Kann mir jemand einen Tip geben? |
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Verfasst am: Mo 25. Jun. 2007; 22:02 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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| Wohnort: Deutschland |
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| Zitat: | | Der Konsulat-Beamte meinte ob da nicht ein Au-Pair-Visum besser wäre. |
Sind B-Visa (Besucher) nicht leichter zu bekommen als Temporary-Workers-Visa?
Da sie von ihrem Onkel mit Sicherheit sowieso kein reguläres Gehalt bekommt, würde ich doch eher das B-Visum beantragen.
Allerdings bin ich da auch kein Experte... was genau meinte der Beamte denn mit "besser"? Nebenbei arbeiten darf sie mit einem B-Visum natürlich nicht.
http://germany.usembassy.gov/germany/visa/visitor_visa.html
http://germany.usembassy.gov/germany/visa/temporary_workers.html
Natürlich geht es mich nichts an. Aber wem einmal ein Jahr lang bei der Bundeswehr eine Unmenge seiner Gehirnzellen durch Nicht-Denken "eingeschlafen" sind und der danach eine Weile kaum in der Lage war, mehr als zwei Stunden einer Vorlesung konzentriert zu folgen, der wird von "Schulpausen" sehr wenig halten... Damit wird sie es in der Oberstufe sehr schwer haben, wieder in einen normalen Lernrhythmus zu kommen. Mit anderen Worten.... ich halte es für eine hirnrissige Idee.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Di 26. Jun. 2007; 13:57 |
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| micmax |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 25.06.2007 |
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Vielen Dank für die Info!
Der Beamte meinte damit: wenn man bei der Einreise mit einem B2-Visum den Grund der Reise nennt (in dem Fall Pflege des Onkels) könnte es passieren, das der dortige Beamte der Meinung sein könnte, das J-Visum sei das richtige. Gehalt bezieht meine Tochter natürlich nicht, das ist eine Hilfeleistung innerhalb der Familie.
Sicher haben wir uns auch Gedanken gemacht, ob es gut ist, sie ein Jahr Schulpause machen zu lassen. Aber es ist eben die Gelegenheit, kostengünstig ein Jahr im Ausland sein zu können. Man weiß ja nicht, ob der Onkel in 3 Jahren, nach dem Abi, überhaupt noch ist.
Gruß
Conny |
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Verfasst am: Di 26. Jun. 2007; 15:35 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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Wenn sie ein B-2-Visum hat, würde ich bei der Einreise die Pflege des Onkels gar nicht nennen, höchstens den Besuch des Onkels (weil er sehr alt ist und blabla). Alles andere könnte bei einem Besuchervisum zu Missverständnissen führen. Da sie ja tatsächlich nicht in den USA arbeiten wird, gibt es dann im Land auch keine Probleme.
Vielleicht wäre für alle Fälle ein Schreiben des Onkels noch ganz nützlich, in dem vielleicht auch die Verwandtschaftsverhältnisse erwähnt sind.
Aber ansonsten muss man sich natürlich auf die Einschätzung des Beamten in der Botschaft / dem Konsulat verlassen.
Ich persönlich sehe nicht, warum sie ein Working-Visum beantragen sollte, nur weil der Zollbeamte an der Grenze die unentgeltliche Hilfestellung für einen Onkel als entgeltliche Dienstleistung missverstehen könnte. Oder wird eure Tochter da von morgens bis abends den Onkel pflegen müssen?
Müsst ihr wissen... allerdings ist eure Tochter auch nur einmal im Leben in der Oberstufe und hat meist auch nur einmal im Leben die Chance, ein gutes Abi zu machen. Aber wie auch immer...
Warum kann sich denn nicht ein halbes oder ganzes Jahr in einer Highschool in der Ortschaft des Onkels verbringen? Das ist doch mittlerweile üblich (ich war 1/2 Jahr in NZ). Dann ist sie ein Jahr im Ausland und lernt doch ordentlich Englisch und mit etwas Glück auch etwas mehr. Dann spart sie sich zudem die 11. Klasse. Allerdings akzeptieren das (Aussetzen der 11. Klasse) die (deutschen) Schulen nur, wenn sie eine gute Schülerin ist. Es ist auch nicht ganz leicht, weil man schon einiges verpasst. Ansonsten kann sie aber auch einfach ein Jahr lang dort zur Schule gehen und macht dann eben in Deutschland doch noch die 11. Klasse. Das kostet zwar, aber sie hat kein ganzes Jahr einfach so verloren. Und Freunde findet sie so auch viel leichter. Aber dann ist sie natürlich nicht so sehr für den Onkel da. Naja... ich sehe schon... nicht so leicht...
Aber im Prinzip ist es meiner Ansicht nach gar nicht so wichtig, was man lernt, sondern nur dass man nicht nichts lernt... denn auch das Lernen unnützer Dinge kann die Lernfähigkeit für nützliche Dinge erhalten.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Di 26. Jun. 2007; 17:23 |
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| micmax |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 25.06.2007 |
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| Wohnort: Bad Neuenahr-Ahrweiler |
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Das mit der Schule haben wir auch schon überlegt und uns die High School vor Ort auch schon angesehen. Aber um ein F-1 Schülervisum zu erhalten muss man ein I-20 Formular der Schule haben. Diese Formular darf aber nur von Schulen ausgestellt werde, die an einer, ich nenne es mal "Austauschorganisation" angeschlossen sind. Das ist die Schule vor Ort leider nicht. Also gibt es kein I-20 Formular und somit auch kein F-1 Visum. Da kam uns die Möglichkeit mit dem B-2 Visum am besten vor. Aber scheinbar ist das mit den USA sehr, sehr schwierig.
Du siehst, wir sind nicht so blauäugig an die Sache rangegangen, wie es vielleicht aussieht.
Das Schreiben der Familie habe ich schon vorliegen, auch die Bestätigung, das meine Tochter im August 2008 an die Schule zurückkehren wird (man muss ja Beweise bringen, das man wieder nach Deutschland zurückgeht).
Da wir so ca. alle 2 Jahre "drüben" sind, kennt sie auch schon viele aus der Nachbarschaft des Onkels. Wie gesagt, man weiß nicht, ob die Gelegenheit noch mal kommt. Aber zwischenzeitlich kommen mir so meine Bedenken, da der ganze Aufwand, der hier betrieben werden muss, doch sehr groß ist...
Aber vielen Dank nochmals für den Tip, was man bei der Einreise besser nicht sagt!
Ich werde sie auf jeden Fall bei der Einreise begleiten, weil ich denke es ist besser, jemand ist bei ihr, wenn es Schwierigkeiten geben sollte...
Gruß
Conny |
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Verfasst am: Di 26. Jun. 2007; 17:51 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1815 |
| Wohnort: Deutschland |
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| Zitat: | | Diese Formular darf aber nur von Schulen ausgestellt werde, die an einer, ich nenne es mal "Austauschorganisation" angeschlossen sind | Achso. Naja, das nenne ich ja mal eine überflüssige Regulierung (im Fall deutscher Studenten)...
| Zitat: | | Aber vielen Dank nochmals für den Tip, was man bei der Einreise besser nicht sagt! | Das war aber mehr "common sense" als echtes Wissen.
Viel Glück.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Mi 27. Jun. 2007; 18:03 |
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| dh_dave |
| Fullmoonpartyjäger |
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| Anmeldungsdatum: 04.02.2007 |
| Beiträge: 20 |
| Wohnort: Thurgau Schweiz |
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Mit dem B1 darf überhaupt nicht gearbeitet werden, auch im Haushalt helfen und dafür gratis Essen/Wohnen gilt als Arbeit deshalb hat der Konsulat-Beamte zum Wechsel geraten.
| Zitat: | | Ich werde sie auf jeden Fall bei der Einreise begleiten, weil ich denke es ist besser, jemand ist bei ihr, wenn es Schwierigkeiten geben sollte... |
Ich denke da könntest du wenig ausrichten. Es wird bestimmt nachfragen am Zoll geben, den 1 Jahr lang den Onkel besuchen....
So einfach mal ein Jahr Schulpause machen finde ich auch übertrieben, wie will sie sich dann später ins Berufsleben integrieren wenn sie schon in der schule ne Pause braucht ? und wie stellt ihr euch das vor was die Lücke in einem Bewerbungsschreiben aussagt??
Eine Sprachschule ist da bestimmt besser, und sie kann ja trotzdem dem Onkel helfen.
gruss david |
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