 |
|
 |
 | Neue Einreisebestimmungen USA |  |
Verfasst am: So 10. Okt. 2004; 16:28 |
|
|
| Pantitlan |
| Site Admin |
 |
 |
| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4269 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
|
|
 |
 |
 |
|
| Was haltet ihr eigentlich von den neuen Einreisebestimmungen in den USA? Geht ihr überhaupt noch? |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: Di 26. Okt. 2004; 12:10 |
|
|
| Yokohama |
| Forenveteran |
 |
 |
| Anmeldungsdatum: 16.09.2004 |
| Beiträge: 313 |
| Wohnort: Adliswil |
|
|
 |
 |
 |
|
Die Einreise nach USA war gar nicht mal so schlimm. Foto und Fingerabdrücke waren schnell gemacht und auch sonst waren die Herren ziemlich freundlich.
Die Ausreise hingegen war der reine Albtraum. Ein Teil der Leute kriegte einen Stempel auf sein Ticket was bedeutete dass er sich einer genaueren Kontrolle zu unterziehen hatte. Ich hatte Glück, jedoch traf es meine Frau.
So standen wir also in dieser Schlange für den Security Check. Die anderen 3 Linien gingen zügig voran. Mir fiel ziemlich schnell auf dass sich in dieser "special Line" eigentlich nur Schwarze, Mexikaner, Asiaten etc. befanden. Ausser mir war da kein weisser (und ich stand ja freiwillig in dieser Linie). Aber Diskriminierung gibts in den USA ja nicht
Jedenfalls verpassten wir dadurch unser Flugzeug, weil wir für über 2 Stunden aufgehalten wurden (eigentlich verpasste fast jeder in dieser Linie sein Flugzeug) Glücklicherweise konnten wir eine Stunde später eine andere Maschine von Miami nach New York nehmen und erwischten so den Weiterflug nach Zürich doch noch.
Und als wir in Zürich auf unser Gepäck warteten gabs noch eine weiter Ueberraschung. Mein Schlösser meines Koffers wurden mit einer Zange aufgebrochen. Das heisst ich kann jetzt einen neuen Koffer kaufen. Auch der Koffer meiner Frau war leicht beschädigt.
So gerne wir das Land Amerika auch mögen, die Ein-/Ausreisepolitik ist so mühsam, dass wir so schnell nicht mehr hingehen werden. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: Do 28. Okt. 2004; 07:38 |
|
|
| Lionel |
| Forenveteran |
 |
 |
| Anmeldungsdatum: 16.09.2004 |
| Beiträge: 631 |
| Wohnort: Zürich |
|
|
 |
 |
 |
|
Ich war vor einem Monat in den USA und hatte Glück, dass ich kurz vor dem 1. Oktober zurück fliegen konnte. Deswegen habe ich überhaupt keine Änderungen bei der Ein- oder Ausreise bemerkt. Im Gegenteil. Das letzte mal hatte ich etwas 45min für die Einreise und dieses mal dauerte die Prozedur gerademal 15sek!
Freiwillig werde ich wohl die USA nicht mehr besuchen aber es kommt ja vor, dass man jemanden besuchen will. Da mache ich eine Ausnahme! |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: Di 07. Dez. 2004; 08:14 |
|
|
|
| Die USA mag ein wunderschönes Land sein. Aber die einzige Chance dem Land die Stirn zu bieten, ist ein totales Embargo von jedem einzelnen von uns: Sei es nicht mehr reisen, Ami-Produkte kaufen (die sowieso alle in Billigländern hergestellt sind), Firmen meiden, die mit Amierikanern etwas zu tun haben. Man muss konsequent und täglich in einem vereinten Europa (ich rede ja nicht von der EU) zeigen, das mit nicht alles mit sich machen lässt. Aber so lange wir uns bevormunden lassen und jede Neuerung aus diesem Teil der Welt auch nocht toll finden, ändert sich nichts. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: Di 07. Dez. 2004; 08:33 |
|
|
|
Hallo Du annonymer Gast!
Findest du es nicht ein bisschen billig, einfach über die USA herzuziehen? Man darf nicht vergessen, dass fast die Hälfte Bush nicht gewählt hat (bei der ersten Wahl sogar mehr als die Hälfte).
Und dann stellt sich die Frage, was es nutzt, wenn du amerikanische Produkte boykottierst. Ausserdem ist bei uns ja amerika sowieso wirtschaftlich nicht soo stark vertreten. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: Do 09. Dez. 2004; 11:08 |
|
|
|
Hello Pantitlan
Leider ist die USA bie uns mehr in der Wirtschaft und Politik infilitriert als wir annehmen oder zu glauben wagen. Warum sollte man nicht ein Land boykottieren, das selbstherrlich und immer wieder zu Boykott aufruft. Viele Leute realisieren nicht, dass 1984 in den USA täglich Wahrheit ist. Sie wollten es einfach gar nicht wahrhaben und verleugnen in ihrer Dekadenz die Brisanz des Themas Freiheit. Das hat im Fall überhaupt nichts mit poitschem Lager zu tun. Findest Du es richtig, dass in den USA die Polizei einfach ohne Durchsuchungsbefehl dein Haus/Wohung auf den Kopf stellen können, oder dich hinter Gitter bringen können OHNE Angaben von Gründen. Die Wo ist das Recht dieses angeblichen Rechtstaates. Und wieso unterstützen die US-Politiker egal von welcher Seite Diktatoren und Gauner und schmeissen sie bei Nichtgebrauch wieder weg. Europa mag zwar mit Kolonialismus eine fatale Vergangenheit haben, aber was hier läuft müssen alle bezahlen, nur nicht die USA selbst.
Der Gast |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: Do 09. Dez. 2004; 12:23 |
|
|
| Pantitlan |
| Site Admin |
 |
 |
| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4269 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
|
|
 |
 |
 |
|
@Der Gast
ich habe doch gar nichts gesagt. ich glaube, du hast mein statement mit dem von Good Year verwechselt.
Macht nichts, ich teile deine Ansicht weitgehend, auch wenn ich sie ein bisschen stark formuliert finde.
Die Frage von Good Year finde ich dennoch berechtigt: was genau kann ein Boykott bewirken. Selbst Sadam Hussein oder Qadafi, welche ungleich schlechtere Bedingungen hatten, wurden durch Boykotte eher gestärkt. Ich glaube, dass Boykotte ohnehin nur fürs Gewissen derer sind, die sich reinwaschen wollen, von der Schuld der anderen. Klarstes Beispiel für mich war ja die Haiderwahl in Oesterreich vor ein paar Jahren. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: Do 16. Dez. 2004; 08:39 |
|
|
|
Hallo Pantitlan
Gebe Dir vollkommen recht. Ich bin ein bischen stark voreingenommen, wenn es um die USA geht. Ein Boykott oderEmbargo muss es gar nicht sein. Aber es kann doch eine ganz klare Abgrenzung der "alten Welt" vor der "neuen Welt" (gibt es die überhaupt???) geben. Ich denke mehr an eine Verweigerung des übergreifenden "Amerikanischen": sei es am Arbeitsplatz oder im TV. oder im Konsumverhalten. Dabei merken wir nicht wie unsere Gesellschaft in Selbstverblendnung und Dekadenz zu einer billigen Zweiklassengesellschaft verkommt. Die Werte, für die man/wir nach dem 2. Weltkrieg im Aufschrei der 60iger oder 70iger gekämpft, den Wohlstand den vielleicht auch unsere furchtbaren Eltern begründet haben, wird mit Füssen getreten. Aber zum Schluss immer noch: Die USA ist ein wunderschönes Land....und jedes Land hat seine Vor-und Nachteile |
|
|
|
|
 | Die Demokratie in den USA geht flöten |  |
Verfasst am: Sa 15. Jan. 2005; 21:47 |
|
|
|
Also mein Onkel ist Amerikaner und selbst der wurde bei der Ausreise nach Deutschland unmöglich behandelt und hat fürchterlich geschimpft, als er bei uns war.
Ich denke in den USA ist eine schlimme Clique an der Regierung, die langsam aber sicher die Bürgerrechte unterminiert und sich selbst unglaublich bereichert.
In Amerika muss man ja mittlerweile aufpassen etwas gegen die Regierung zu sagen, so etwas gab es bei uns zuletzt unter Hitler.
Land der Demokratie - War vielleicht mal früher so. Heute nicht mehr.
Ich rate jedem ab dorthin zu fahren. Ein kritischer Beitrag im Internet kann schon reichen, um wieder in den Flieger gesetzt zu werden (Es gibt Beispiele dafür). Ich finde das erschreckend. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: Di 10. Mai. 2005; 18:13 |
|
|
|
| Ja, schon, aber wenn man in den USA Verwandte hat und die sehen möchte, bleibt einem keine Wahl. Und für mich wäre es das erste Mal in meinem Leben, dass ich meinen Fingerabdruck abgeben muss und der registriert wird...hmmm...gefällt mir eigentlich schon nicht so, Gruss, Mischa |
|
|
|
|
| Weltreiseforum Foren-Übersicht » USA und Kanada |
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1
|
|
|
|
|
Hier sind weitere Links im Reiseforum: Redaktionelle Seiten für Reisevorbereitungen,
Reisezubehör, Reiseberichte von Forenmitgliedern, Nachrichten rund ums Reisen (NEU)
|