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Höhenkrankheit (insb. Cuzco)
BeitragVerfasst am: Mo 25. Aug. 2008; 16:52 Antworten mit Zitat
Annemariechen25
Pauschaltourist
Anmeldungsdatum: 13.08.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Köln/Pulheim




Hallihallo....

so hätte da noch eine kleine Frage zur Höhenkrankheit.
Wir landen am Mo in Lima und fliegen Di morgens direkt nach Cusco. Dort möchten wir uns dann ein paar Tage an die Höhe gewöhnen.

Man sollte sich zwar pö apö an die Höhe gewöhnen ( 2000 auf 3000 etc), leider ging das von unserer Tourplanung nicht anders, dass wir direkt auf 3000 meter höhe landen.

Hat jemand Erfahrung damit? wie lange braucht man um sich an die Höhe zu gewöhnen?

Danke schön!
Liebe Grüße
anne
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BeitragVerfasst am: Mo 25. Aug. 2008; 20:45 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1790
Wohnort: Deutschland




Das ist leider ein übliches Problem. Manche spüren gar nichts, manche bekommen aber auch Probleme (von Kopfschmerzen bis Sehstörungen).
Guter Gesundheit und Fitness zu sein bedeutet auch nicht, dass man deswegen weniger anfällig für die Höhenkrankheit ist.

Im Prinzip kann man nur abwarten, wie eure Körper reagieren. Auf jeden Fall viel Wasser trinken (4-6 Liter, auch wenn man nicht durstig ist), kein Alkohol.

Gruß,
Alex
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BeitragVerfasst am: Di 26. Aug. 2008; 02:13 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4220
Wohnort: Beijing (Basel)




Cusco liegt ja nicht soo wahnsinnig hoch. Das ist etwa 3400 Meter. Machu Pichu sogar ein bisschen tiefer. Wenn ihr Euch ein paar ruhige Tage gebt am Anfang sollte das nicht so schlimm sein.

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BeitragVerfasst am: Di 26. Aug. 2008; 14:43 Antworten mit Zitat
Rastlos
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 29.07.2008
Beiträge: 158
Wohnort: Münster




Pantitlan hat folgendes geschrieben:
Cusco liegt ja nicht soo wahnsinnig hoch. Das ist etwa 3400 Meter.

Die Höhe reicht aber allemal, um so manchen für ein paar Tage lahm zu legen Laughing

Alex hat das wichtigste eigentlich schon gesagt und auch der Tipp von Pantitlan ist Gold wert (keine übermäßige Anstrengung in den ersten paar Tagen). Wenn Ihr Euch daran haltet, dann bleibt Ihr hoffentlich von der Höhenkrankheit verschont - eine Garantie gibt es allerdings nicht.

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BeitragVerfasst am: Di 26. Aug. 2008; 17:15 Antworten mit Zitat
stephan
Rastloser
Anmeldungsdatum: 18.05.2008
Beiträge: 64
Wohnort: Raum Stuttgart




Ab 3000 Meter wirds schon knifflig, wenn man ungeübt UND empfindlich ist. Im "Normalfall" (keine Gebrechen, durchschnittlich jung/alt) merkt man fast nichts, wenn man sich kaum (oder nur waagrecht) bewegt. Aber wehe, man strengt sich an oder muss bergauf gehen. Das ist nicht zu unterschätzen.

Das hat übrigens kaum mit körperlicher Fitness im herkömmlichen Sinn zu tun. Die Vorsichts-/Gewöhnungsmaßnahmen gelten für einen Marathonläufer genauso.
Und OB man "empfindlich" auf Höhe reagiert, merkt man erst, wenn man oben ist. Very Happy
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BeitragVerfasst am: Mi 27. Aug. 2008; 01:49 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4220
Wohnort: Beijing (Basel)




Dass die Luft dünner ist, merken alle. Man kommt schneller aus der Puste. Aber das ist ja noch nicht die Höhenkrankheit.

Zitat:
Die akute Höhenkrankheit (im Englischen als Altitude sickness oder acute mountain sickness oder abgek. AMS bezeichnet) ist ein Symptomkomplex, der etwa 6-12 Stunden nach Aufstieg in Höhen von meist über 2500 m auftritt und unbehandelt bis zum Tod führen kann.

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BeitragVerfasst am: Mi 27. Aug. 2008; 08:36 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1790
Wohnort: Deutschland




Zitat:
Ab 3000 Meter wirds schon knifflig, wenn man ungeübt UND empfindlich ist. Im "Normalfall" (keine Gebrechen, durchschnittlich jung/alt) merkt man fast nichts, wenn man sich kaum (oder nur waagrecht) bewegt. Aber wehe, man strengt sich an oder muss bergauf gehen. Das ist nicht zu unterschätzen.

Das hat übrigens kaum mit körperlicher Fitness im herkömmlichen Sinn zu tun. Die Vorsichts-/Gewöhnungsmaßnahmen gelten für einen Marathonläufer genauso.
Und OB man "empfindlich" auf Höhe reagiert, merkt man erst, wenn man oben ist.

Ja... ich glaube auch, dass Stephan da verschiedene Dinge vermischt. Er redet von Kurzatmigkeit, hier geht es aber um die Höhenkrankheit!

Gruß,
Alex
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BeitragVerfasst am: Mi 27. Aug. 2008; 17:36 Antworten mit Zitat
stephan
Rastloser
Anmeldungsdatum: 18.05.2008
Beiträge: 64
Wohnort: Raum Stuttgart




Ich vermische nichts, tschuldigung, wenn das so rüberkommt. Die "Kurzatmigkeit" ist eines der Alarmzeichen.

Meinen ersten Ätna-Aufstieg damals musste ich 100 Meter unterm Gipfel abbrechen, weil bei meinem Begleiter zur Kurzatmigkeit die anderen Symptome dazukamen (Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen).
Das Ohrensausen kennt auch meine Frau seit unserem letzten Aufstieg.

Es ist ratsam und am gesündesten, bei Auftreten der Kurzatmigkeit hellwach zu sein und sich kritisch zu beobachten.
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BeitragVerfasst am: Mi 27. Aug. 2008; 18:08 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1790
Wohnort: Deutschland




Kurzatmigkeit ist ganz sicher kein "Alarmzeichen", da man durch die dünnere Luft automatisch kurzatmiger wird (besonders wenn man nicht so fit ist). Das heißt erstmal gar nichts.

Zitat:
Meinen ersten Ätna-Aufstieg damals musste ich 100 Meter unterm Gipfel abbrechen, weil bei meinem Begleiter zur Kurzatmigkeit die anderen Symptome dazukamen (Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen).
Das Ohrensausen kennt auch meine Frau seit unserem letzten Aufstieg.
Tatsächlich? Smile
Ohne euch zu nahe treten zu wollen... aber das klingt eher nach mangelnder Fitness. Schon bei kurzzeitigem Aufenthalt in nur 3000m (ihr seid ja bergauf gewandert) die Höhenkrankheit zu bekommen, ist doch sehr früh. Aber gut... das Ohrensausen wäre natürlich ein Symptom.

Das Problem von Cuzco ist aber ein viel größeres, weil man schon auf 3400m landet und dort auch verbleibt.

Gruß,
Alex
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BeitragVerfasst am: Mi 27. Aug. 2008; 18:32 Antworten mit Zitat
stephan
Rastloser
Anmeldungsdatum: 18.05.2008
Beiträge: 64
Wohnort: Raum Stuttgart




Alex hat folgendes geschrieben:
Kurzatmigkeit ist ganz sicher kein "Alarmzeichen", da man durch die dünnere Luft automatisch kurzatmiger wird (besonders wenn man nicht so fit ist). Das heißt erstmal gar nichts.


Wenn der relativ ungeübte 08/15-Bergwanderer (zu denen ich mich, aber auch die TO zähle) diese schon ignoriert, halte ich das für gefährlich.

Zitat:
Tatsächlich? Smile
Ohne euch zu nahe treten zu wollen... aber das klingt eher nach mangelnder Fitness.

Aber du weißt es nicht, oder?

Zitat:
Schon bei kurzzeitigem Aufenthalt in nur 3000m (ihr seid ja bergauf gewandert) die Höhenkrankheit zu bekommen, ist doch sehr früh. Aber gut... das Ohrensausen wäre natürlich ein Symptom.

Ich finde deine Aussagen, die du hier lesbar für alle "Anfänger/ungeübte" schreibst, sehr grenzwertig. Unterm Strich ist deine Aussage doch:
Kopfschmerzen, Ohrensausen, Kurzatmigkeit, 1 Tag auf über 3000 Meter macht überhaupt nichts, alles kein Problem und keine Symptome für Höhenkrankheit. Einfach weiterlaufen!
Die medizinische Literatur, und vermutlich auch die seriöse Bergsteigerliteratur, sagen da was anderes.

Irgendwie steht das in starkem Kontrast zu deinem ersten Beitrag hier im Thread, den ich der potentiellen Gefahren als angemessen und gut erachte.
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BeitragVerfasst am: Mi 27. Aug. 2008; 18:50 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1790
Wohnort: Deutschland




Vielleicht definieren wir "Kurzatmigkeit" einfach unterschiedlich. Aber Kurzatmigkeit ist per se erstmal eine natürliche Folge der dünnen Luft in größeren Höhen. Das muss in diesem Sinne erstmal kein Anzeichen wirklicher Höhenkrankheit (in problematischem Ausmaße) sein. Daher braucht man sich auch nicht schon wegen Kurzatmigkeit Sorgen um die eigene Gesundheit machen.

Ich bin tastsächlich sehr dafür, Symptome Ernst zu nehmen. Ohrensausen und Kopfschmerzen würde ich schon ernst nehmen. Aber Panik würde ich deswegen nicht schieben, wenn ich doch sowieso gleich wieder absteige. Gerade auch wenn es nur um eine Höhe von 3000 Metern geht...


Zitat:
Ich finde deine Aussagen, die du hier lesbar für alle "Anfänger/ungeübte" schreibst, sehr grenzwertig. Unterm Strich ist deine Aussage doch:
Kopfschmerzen, Ohrensausen, Kurzatmigkeit, 1 Tag auf über 3000 Meter macht überhaupt nichts, alles kein Problem und keine Symptome für Höhenkrankheit. Einfach weiterlaufen!
Die medizinische Literatur, und vermutlich auch die seriöse Bergsteigerliteratur, sagen da was anderes.

So habe ich das nicht gesagt. Bei Kopfschmerzen und Ohrensausen sollte man sich schon überlegen, ob man weiter bergan läuft. Ich würde das aber nicht gleich der Höhenkrankheit zuschreiben, wenn es nur um eine Höhe von 3200 Metern (und das war ja nur der höchste Punkt) geht. Man steigt auf und direkt wieder ab. Wieso "1 Tag"? Man bleibt ja nicht den ganzen Tag auf 3000m. Echte Komplikationen der Höhenkrankheit sind da eher unwahrscheinlich.

Gruß,
Alex
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BeitragVerfasst am: Mi 27. Aug. 2008; 19:59 Antworten mit Zitat
stephan
Rastloser
Anmeldungsdatum: 18.05.2008
Beiträge: 64
Wohnort: Raum Stuttgart




So kann ich dir zustimmen, natürlich ist alleine das kurzatmigsein nicht zwingend ein Todesurteil. Very Happy

Das mit dem "1 Tag" bezog sich auf dein
Zitat:
Schon bei kurzzeitigem Aufenthalt in nur 3000m (ihr seid ja bergauf gewandert) die Höhenkrankheit zu bekommen, ist doch sehr früh

Ich bin kein Arzt und lasse mich gerne belehren, aber mich würde überraschen, wenn bei 1-tägigem Aufenthalt keine Höhenkrankheit auftreten könnte.
Zitat:
wenn es nur um eine Höhe von 3200 Metern (und das war ja nur der höchste Punkt) geht. Man steigt auf und direkt wieder ab. Wieso "1 Tag"? Man bleibt ja nicht den ganzen Tag auf 3000m.

OK, definiere "Tag"...Very Happy wir wahren zum Beispiel keine 24 Stunden dort oben, aber schon um die 8-10 Stunden um die 3000 Meter, und das auch mal an 2 tagen hintereinander. Da steigt man nicht einfach hoch, rammt sein Kreuz in die Asche und geht wieder runter, das wäre dort Frevel Laughing . Da gibt es so viel zu sehen, wenn man sich für Geologie interessiert.
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Höhenkrankheit (insb. Cuzco)
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