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 | Nordkorea sagt Langhaarigen den Kampf an |  |
Verfasst am: Di 01. Feb. 2005; 18:19 |
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| swissgabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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Text von Spiegel Online:
Korea sagt Langhaarigen den Kampf an
Die kommunistische Regierung Nordkoreas droht Langhaarträgern mit Bloßstellung, sollten sie nicht auf ihren bourgeoisen Kopfschmuck verzichten. Die hirnrissige Begründung: Lange Haare behindern die Gehirnaktivität, indem sie den Nerven Sauerstoff entziehen.
Seoul - Die Regierung Nordkoreas hat langhaarigen Männern den Kampf angesagt. Sie werden aufgefordert, ihr Haar in "sozialistischer Manier" zu tragen. Ansonsten gelten sie als "blinde Anhänger der Bourgeoisie" und "unhygienische, antisozialistische Dummköpfe". Machthaber Kim Jong Il, der selbst lange Jahre eine "wilde Frisur" trug, setzte kürzlich mit einem neuen Kurzhaarschnitt ein Zeichen.
Unterstützt wird die Aktion von Nordkoreas führendem Fernsehsender, der Langhaarsünder mit Namen und Adresse nennt und damit öffentlich bloßstellt. Die Aktion "Lasst uns unser Haar gemäß dem sozialistischen Lebensstil zurechtmachen" startete bereits im Oktober vergangenen Jahres und fordert, dass Haare nicht länger als fünf Zentimeter getragen werden sollen. Älteren Männern wird jedoch ein Zugeständnis gemacht: Um mögliche Glatzen zu kaschieren, dürfen sie die Haare bis zu sieben Zentimeter lang wachsen lassen.
Als Grund für das Kurzhaarschnitt-Plädoyer wird angeführt, dass lange Haare die Gehirnaktivität behinderten, indem sie den Nerven im Kopf Sauerstoff entzögen. Warum es Frauen dann allerdings immer noch erlaubt ist, ihre Haare lang zu tragen, bleibt unklar.
Hintergrund der Aktion ist die wachsende Besorgnis der Regierung, dass ausländische Einflüsse und Informationen in zunehmendem Maße in das Land kommen und dass sie die Kontrolle über die Bevölkerung verliert.
Auch in Südkorea waren in den siebziger Jahren zum Höhepunkt der Herrschaft des Machthabers Park Chung Hee lange Haare bei Männern verboten. Langhaarige Studenten wurden festgenommen und auf Polizeiwachen gebracht, wo ihnen zwangsweise die Haare geschnitten wurden. Erst nachdem sie schriftlich ihr Bedauern bekundet hatten, wurden die Haar-Sünder freigelassen.
Sang Hun Choe, AP |
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Verfasst am: Sa 05. Feb. 2005; 01:37 |
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| Kimchi |
| Hardcoretraveller |
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| Anmeldungsdatum: 17.10.2004 |
| Beiträge: 85 |
| Wohnort: Berlin |
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Sang Hun ist ein Bekannter von mir ^^
Zum Artikel: Jepp, da herrscht halt Ordnung..^^
Die Nordkoreaner haben einen für ihr Regime auf Dauer tödlichen Fehler begangen: Sie haben Sonderwirtschaftszonen und Kapitalismus, wenn auch auf Sparflamme, zugelassen....Auch im Kumgang-Gebirge merken die Nordkoreaner langsam, wie die böse Welt da draußen wirklich tickt und was für Annehmlichkeiten der ach so schreckliche Kapitalismus bringen kann...
Auf Dauer wird das Regime daran zugrunde gehen; dieser Haarerlass ist der verzweifelte Versuch entgegenzusteuern, aber es wird nichts nutzen. |
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_________________ C.O.R.E.A - Can One Really Experience All ? |
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Verfasst am: So 06. Feb. 2005; 03:01 |
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Wie ist das nun eigentlich mit diesen Sonderwirtschaftszonen? Existieren die denn schon und kann man die evtl von China aus Visafrei besuchen? Naja, ich eröffne dazu mal ein Thema...
| Zitat: | | Sang Hun ist ein Bekannter von mir ^^ |
Wollen wir uns wichtig machen?  |
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Verfasst am: Mi 09. Feb. 2005; 09:17 |
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| Kimchi |
| Hardcoretraveller |
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| Anmeldungsdatum: 17.10.2004 |
| Beiträge: 85 |
| Wohnort: Berlin |
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Um mich wichtig zu machen, ist er nicht bekannt genug Fand es halt lustig den Namen unter dem Artikel zu lesen ^^ |
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_________________ C.O.R.E.A - Can One Really Experience All ? |
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 | die Zeitungsenten |  |
Verfasst am: Mo 13. Jun. 2005; 20:06 |
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...Kim Jong Il hat zwar vorne etwas wenig Haare, hinten dafür umso mehr. Soviel zu besoffenen Meldungen der BBC, die dann überall in unseren Ländern herumgeistern.
Wirtschaftszonen: es gibt derer 2 - von den chinesischen unterscheiden sie sich schon dadurch, daß es dort die Gewerkschaft ebenso gibt wie das bescheidene, aber immerhin vorhandene koreanische Arbeitsrecht.
Für Besuche:
1 liegt in Käsong nahe der südkoreanischen Grenze, ist von China also ein bißchen weit
1 liegt tatsächlich nahe der chinesischen Grenze - den Weg zur Botschaft für ein Visum wird Dir aber nicht erspart bleiben |
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