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| Wohin würdet ihr am liebsten reisen? |
| Kasachstan |
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12% |
[ 1 ] |
| Uskekistan |
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50% |
[ 4 ] |
| Turkmenistan |
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12% |
[ 1 ] |
| Kirigistan |
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25% |
[ 2 ] |
| Tadschikistan |
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0% |
[ 0 ] |
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| Stimmen insgesamt : 8 |
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 | Lieblingsrepublik in Zentralasien? |  |
Verfasst am: Sa 02. Okt. 2004; 05:29 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4420 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| In welches der fünf postsowjetischen, zentralasiatischen Länder würdet ihr am liebsten reisen? Und warum gerade dorthin? |
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Verfasst am: Do 21. Okt. 2004; 00:00 |
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| Kimchi |
| Hardcoretraveller |
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| Anmeldungsdatum: 17.10.2004 |
| Beiträge: 85 |
| Wohnort: Berlin |
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lol ich bin ja so blöd ^^
ganz im ernst: habe instinktiv auf kasachstan geklickt...nur weil mir die flagge so gut gefällt...grins
mir als unbedarftem nichtsiwsser fallen aber auf anhieb keine großen unterschiede zwischen den zentralasiatischen staaten auf, außer dass manche mehr und manche weniger islamis(tis)ch geprägt sind...
(Mongolei mal außen vor gelassen)
Wenn, dann würde ich aber gerade mal in die Mongolei reisen wollen...Als Korea-Fan kommt einem das Aussehen der Menschen und die Sprache wie ein Gruß aus vergangenen Zeiten vor ^^ |
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_________________ C.O.R.E.A - Can One Really Experience All ? |
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Verfasst am: Do 21. Okt. 2004; 02:40 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4420 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Naja, das ist ja kein schlechter Grund, um in diesen Ländern eines auszusuchen. So wie ich die Lage einschätze, dürftest Du dann auch die Flagge im Verlaufe der Reise oft genug sehen...
Naja, es gibt natürlich Aehnlichkeiten zwischen den Ländern dort, das steht ja ausser Frage. Aber sie sind doch keineswegs so ähnlich, dass sie sich nur im Grad ihres Islamismus unterscheiden würden. Ich denke ein wichtiges Merkmal ist die unterschiedliche ethnische Zusammensetzung. Tadschikistan ist zum Beispiel von einer iranischsprachigen Bevölkerung besiedelt, während der Rest eine Turksprache spricht. In Kasachstan gibt/gab es jedoch eine grosse Menge an Russen, doch die ziehen allmählich wieder zurück. Ein anderes wichtiges Merkmal ist auch die unterschiedliche Geographie, die vom extrem alpinen Tadschikistan und Kirgistan bis zu den Wüsten von Turkmenistan oder Kasachstan reicht. Dies bedingt auch Unterschiede in der traditionellen Bewirtung der Felder und so weiter. Während in den Bergen eher so ein vertikaler Nomadismus vorherrschte (das korrekte Wort fällt mir gerade nicht ein, gemeint ist jene Form von Nomadismus, den es auch in der alten Schweiz gab - also mit Hochweiden usw.) gehört der Wüstennomadismus eher zum horizontalen Gewerbe - wenn ich das mal so ausdrücken darf.
Mittlerweile gibt es auch grosse politische Unterschiede, die hier allerdings eher unbekannt sind. Während Kirgistan den Schein einer Demokratie zu wahren versucht, hat Turkenistan eine Neuauflage des stalinistischen Personenkults erlebt.
Insgesamt also eine sehr spannende Gegend.  |
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Verfasst am: Mo 28. März. 2005; 18:00 |
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| zurken |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 28.03.2005 |
| Beiträge: 197 |
| Wohnort: wuppertal |
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| warum willst du das denn wissen? willst du Reisen dahin anbieten? Übliche Sehenswürdigkeiten gibt es eigentlich nur in Usbekistan, für Abenteuer sind alle geeignet: korrupte Beamte, geldgierige Polizisten, Kontrollen, Diebstahl, unverträgliches Essen + Klima, schlechter Sprit, badewannentiefe Straßenlöcher usw. |
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Verfasst am: Di 26. Dez. 2006; 15:18 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4420 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Neinnein... Ich biete keine Reisen an. Ist auch keine Marktuntersuchung oder so... Aber ich überlege mir selbst schon länger einmal die Gegend anzusehen ... Wir haben hier ja sowieso immer mal wieder um Fragen... wieso? hm... vermutlich, weil die entwickler dieser forensoftware diese möglichkeit einfach eingebaut haben und ich das irgendwie noch lustig finde... |
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Verfasst am: So 11. Feb. 2007; 15:36 |
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| Monrise |
| Traveller |
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| Anmeldungsdatum: 11.02.2007 |
| Beiträge: 65 |
| Wohnort: Ulaanbaatar/Lichtenau |
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Warum hast Du eigentlich die Mongolei weggelassen, ist doch nun wirklich Zentralasien, wenn Du sie noch dazu bastelst, dann stimme ich auf alle Fälle ab.  |
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Verfasst am: So 11. Feb. 2007; 18:03 |
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| Nik |
| Holidayresort-Guru |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 8 |
| Wohnort: Basel |
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| Das sind nur die ehemaligen Sowjetrepubliken. Afghanisten gehört sonst ja auch noch zu Zentralasien. Der richtige Begriff für diese Gegend wäre übrigens Mittelasien. |
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_________________ Der Mensch möchte gern vor den Folgen seiner Laster bewahrt werden,
aber nicht vor den Lastern selbst.
(Ralph Waldo Emerson) |
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Verfasst am: Fr 02. März. 2007; 20:57 |
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| Monrise |
| Traveller |
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| Anmeldungsdatum: 11.02.2007 |
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Ok, die Argumentation akzeptiere ich schon deshalb, weil 90 Prozent aller Westeuropäer der Meinung sind, die Mongolei war eine Republik in der Sowjetunion und selbt offizielle Quellen, das so verbreitet haben, was aber nicht der Fall war.  |
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Verfasst am: Fr 02. März. 2007; 21:24 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Monrise hat folgendes geschrieben: | | ...weil 90 Prozent aller Westeuropäer der Meinung sind, die Mongolei war eine Republik in der Sowjetunion ... |
war doch auch so!
Aber im Ernst: was sind das für offizielle Quellen, die eine unoffizielle Wahrheit verkünden? |
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Verfasst am: Sa 03. März. 2007; 17:38 |
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| Monrise |
| Traveller |
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| Anmeldungsdatum: 11.02.2007 |
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Wenn es so war, dann kannst Du sie ja auch da oben reinschreiben.
Ich weis ja nicht, wann Du dort warst, ich kenne das Land seit 1985, da war eine straffe Grenzkontrolle zu überwinden, der Zug wurde fast auseinander geschraubt, als Geld waren Tugrig und nicht Rubel im Umlauf daneben gab Devisengeschäfte dort, was es in der Sowjetunion beispielsweise überhaupt nicht gab, es wurde mongolisch gesprochen, Russen waren unverdienter Weise total unbeliebt und mussten in eigen Bussen zur Arbeit fahren und aus der Regierung waren gerade einge Funktionäre entfernt worden, die eine russische Frau geehelicht hatten und jeden Japaner hat man förmlich am A...geleckt.
An der Grenze schleppten Russen heimlich Waren in die Sowjetunion und Mongolen taten das Gleiche in die andere Richtung.
Um mal nur über Äußerlickeiten zu reden. Ich habe eigentlich nie den Eindruck gehabt in der Sowjetunion zu sein. |
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Verfasst am: Sa 03. März. 2007; 18:33 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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Also ich weiss nicht so genau, was dich daran stört. Es geht um die fünf postsowjetischen Mittelasiatischen Repuliken. Die Mongolei war faktisch nie ein Teil der Sowjetunion. In der politischen Realität aber durchaus. Das ganze Land ist ja praktisch nur dank sowjetischem Geld gelaufen, nachdem die Sowjetunion dann zusammenbrach, mussten diese ganzen "sozialistischen Fortschritte" wieder rückgängig gemacht werden. Wieder mehr Nomadismus, die Bilder von den Kindern, die in der Kanalisation leben, kennen wir ja auch nur zu gut. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es auch militärhilfe: faktisch eine Besetzung des Landes, die aber gar nicht nötig gewesen wäre, denn das Land war dank dem vielen "Entwicklungsgelds" ohnehin Sowjettreu.
Ursprünglich hatte es ja einmal irgend einen Vertrag gegeben, dass die Mongolei als Pufferzone zwischen China und der Sowjetunion bestehen bleiben soll und keinem der beiden Länder direkt unterstellt sein dürfe. Ich wage mal zu behaupten, dass es das dünnbesiedelte nur diesem Umstand verdankte, dass es überhaupt eine formale Unabhängigkeit bewahren konnte. Zu diesem Thema gibt es übrigens eine spannende Dissertation, die vor Jahren mal gelesen habe. Vielleicht finde ich irgendwo in meinem Fussnoten noch, wie der Titel dieser Dissertation hiess. Ich glaube, ich habe einmal darauf referiert.
| Zitat: | | weil 90 Prozent aller Westeuropäer der Meinung sind, die Mongolei war eine Republik in der Sowjetunion und selbt offizielle Quellen, das so verbreitet haben, was aber nicht der Fall war |
Die Frage ist untergangen: Was sind denn das für Quellen? |
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Verfasst am: Sa 03. März. 2007; 23:14 |
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| Monrise |
| Traveller |
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Zu den Quellen würde ich nochmal nachschauen, kann sein dass ich einige noch finde aber ich habe selbst vorige Woche auf einer halboffiziellen Webseite, gelesen, dass die Mongolei 1990 gegründet wurde.
Was den Status der Mongolei bis 1990 betrifft ist mir eine Dissertation von jemanden, der nie dort war eigentlich ziemlich egal, ich war dort und nicht nur ne Woche, ich war auch in der Sowjetunion und es waren völlig zwei paar Stiefel, was die wirtschaftliche Abhängigkeit betraf, war die Mongolei genauso von der DDR abhängig und von der Tschechoslowakei, deshalb würed auch keine auf die Idee kommen es war defakto ein Bestandteil derselben.
Sowjetisches Militär war in allen RGW Ländern außer Kuba stationiert, in der DDR war es damals zehnmal soviel wie in der Mongolei und wenn das ein Kriterium wäre, dann ist heute noch die Bundesrepublik ein Teil der USA, denn wnne ich heute zum Beispiel bei Nürnberg oder Frankfurt über die Autobahn fahre, dann lese ich heute noch die speziellen Verkehrsregelungen für das amerikanische Militär, eigentlich sollten die doch schon lange weg sein?.
Das Land war übrigens seit 1961 Mitglied der UNO und es war lange Zeit garnicht so klar, ob nicht doch die Chinesen dort den entscheidenden Einfluss gewinnen würden.
Ich lasse mir da von keinem einreden, dass das die Sowjetunion war, egal wer da daher kommt, ist genauso ein Quatsch wie damals die Gänsefüschen DDR.
Also richtig, in der obigen Umfrage hat die Mongolei wirklich nichts zu suchen. |
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