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 | Peru: Mit dem Auto von Lima über La Oroya und Aya nach Cuzco |  |
Verfasst am: Mi 29. Nov. 2006; 14:37 |
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| Manuela |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 29.11.2006 |
| Beiträge: 3 |
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Hallo!
Ich plane im März mit dem Auto von Lima nach Cuzco zu fahen. Dazu habe ich dir die Route über La Oroya und Ayacucho ausgesucht. Meine Fragen sind nun folgende:
1) Wieviele Tage sollte man da einplanen um auch mehrfach anhalten zu können und Aufnahmen zu machen, ich will mich da nicht abhetzen.
2) Ist dies überhaupt zu empfehlen? Ich würde mit einer Peruanerin diese Strecke fahren. Bekannte aus Lima raten mir aus u.a. Sicherheitsgründen davon ab. Flug und Bus kommt aber nicht in Frage, weil man Landschaftlich nicht viel sieht, ich glaube die Busse fahren auch eine andere Strecke.
3) Auf den ersten 170 km macht man eine Höhenunterschied von 4800 m mit! Das ist schon extrem und für viele mit körperlichen Problemen verbunden.
4) Rückweg würde ich über Nazca und Ica fahren, wieviel zeit ist da angemessen?
Vielen Dank
manuela |
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Verfasst am: Mi 29. Nov. 2006; 15:02 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4420 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Meine Informationen sind nicht die neusten. Kann Dir also nur begrenzt helfen. Ich versuche es aber trotzdem.
| Zitat: | | Wieviele Tage sollte man da einplanen um auch mehrfach anhalten zu können |
Ich hatte für eine ähnliche Strecke damals etwa einen Monat gebraucht. Da hatte ich dann aber noch eine Woche Zeit in Lima. Würde also sagen, dass die Rundreise in drei Wochen machbar ist. Mehr ist natürlich immer besser.
| Zitat: | | Bekannte aus Lima raten mir aus u.a. Sicherheitsgründen davon ab. |
Vermutlich zu recht. Die Gegend rund um Ayacucho war immer das Kerngebiet des "Leuchtenden Pfads". Ich habe nicht mehr so mitverfolgt, was die derzeit treiben. Aber wenn du ein bisschen im Internet unter diesem Stichwort suchst, findest du bestimmt heraus, wie aktiv die noch sind. Die haben dort viele Strassenüberfälle gemacht.
| Zitat: | | Auf den ersten 170 km macht man eine Höhenunterschied von 4800 m mit! |
Bis auf etwa 3000 Meter sollte es keine Probleme geben. Wenn Du selber fährst würde ich halt schauen, dass du die Strecke nicht an einem Tag fährst, sondern wenigstens einmal auf etwa 3000 oder 3500 Metern übernachtest, damit Dein Körper zusätzliche rote Blutkörper bilden kann. Das geht eigentlich recht schnell. Du musst einfach sehr genau auf Deinen Körper achten: Wenn Du Kppfschmerzen kriegst, solltest du auf keinen Fall höher rauf. Am besten ein paar hundert Meter wieder runter. |
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Verfasst am: Mi 29. Nov. 2006; 21:18 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1813 |
| Wohnort: Deutschland |
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Verfasst am: Fr 01. Dez. 2006; 19:41 |
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| Manuela |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 29.11.2006 |
| Beiträge: 3 |
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Danke für die Antworten,
ich will nochmal zum zeitlichen kommen. Ich werde mich wohl nur 3 bis maximal 4 Wochen in Peru aufhalten.
Meine Idee war also die Rundreise in 2 Wochen zu schaffen, da ich den Rest der Zeit in Lima bei Bekannten verbringen werde.
Wenn ich also überlege, daß ich am ersten Tag der Fahrt gerade mal 140 km fahren kann, wenn wir auf ca. 3700 m übernachten sollten, ist die Frage, ob man überhaupt genug Zeit hat um irgendwo etwas mit Ruhe anzuschauen?
Wie ist es eigentlich dort mit Mietwagen und Versicherung? Der Wagen sollte natürlich Vollkasko versichert sein. Wobei das ja dort nicht unbedingt das selbe heißt wie hier. Worauf sollte man also achten?
Vielen Dank
manuela |
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Verfasst am: Fr 01. Dez. 2006; 19:49 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4420 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Zwei Wochen finde ich zu knapp. Die Route wäre vielleicht machbar. Aber du darfst dabei die Höhenunterschiede nicht ausser acht lassen: Ich bin damals von Lima nach Cusco (nur 3200 Meter) geflogen und hatte dort oben bereits Mühe, mich zu bewegen. War die ersten beiden Tage ständig ausser Atem. Ich bin zwar dann zwei Wochen später ohne Probleme auf 5300 Meter gegangen, aber eben, da war ich akklimatisiert.
Auch wenn du auf 4000 Meter ankommst ohne die Höhenkrankheit zu kriegen (was natürlich schon möglich ist), wirst du sicherlich nicht die Energie haben, um all das schnell zu machen.
Wie willst du eigentlich von Cuszo runter? Gibt es da eine direkte Strasse oder musst du über Puno und Arrequipa kehren, so wie ich das damals gemacht habe?
PS: schau dir auch unbedingt noch die Links zur Höhenkrankheit von Alex an. |
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Verfasst am: Fr 01. Dez. 2006; 21:20 |
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| Lars |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 06.01.2005 |
| Beiträge: 103 |
| Wohnort: wieder unterwegs |
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Hallo Manuela
Also, was das Zeitliche betrifft, denke ich, dass es zwar knapp ist, aber machbar. Wir haben eine aehnliche Reise letzen Februar gemacht, allerdings mit dem Bus.
Von Lima, Nasca, Arequipa, Cuzco, Puno und danach nach Arica (Nordchile) in etwa 2 Wochen. Hatten allerdings nie Probleme bezueglich Hoehenkrankheit gehabt. Wenn du in Arequipa (2315m) stoppst und eine Nacht bleibst und danach nach Cuzco (3400) faehrst, denke ich solltest du bis dahin keine Probleme bekommen. Auch Puno ist danach "nur" auf 3800m. So machst du einen langsamen Aufsteig und hast genug Zeit, dich zu akklimatisieren.
Ein anderer Punkt ist, dass du mit dem Auto eine sehr gefaehrliche Strecke faehrst - die Strassen sind zum Teil in furchtbaren Zustand, es gibt ab und zu Car/Bus-Jack. Und danach kommt noch dazu, der Hoehenunterschied bei deiner Route von 0 auf 4000m geht. Ich wuerde dir davon abraten und die alternative Route via Arequipa nehmen.
Gruss
Lars |
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Verfasst am: Fr 01. Dez. 2006; 21:25 |
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| Manuela |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 29.11.2006 |
| Beiträge: 3 |
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Von Cuzco nach Nasca gibt es eine Straße, die Ruta Nacional 26. Diese ist größtenteils asphaltiert, außer ein Stück von vermutlich 60 km zwischen Abancay und Cholcambamba, wobei diese Information nicht mehr ganz aktuell ist, vielleicht ist das Stück bereits auch asphaltiert.
Die Links zur Höhenkrankheit werde ich mir natürlich auch noch genau durchlesen.
Gruß
manuela |
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