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Weltreiseforum Foren-Übersicht » USA und Kanada » USA und Kanada - Das Land des Bösen und sein Nachbar
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USA und Kanada - Das Land des Bösen und sein Nachbar
BeitragVerfasst am: Mo 11. Jul. 2005; 19:07 Antworten mit Zitat
jrjun
Gast




Ich find das als vollkommen schwachsinnige Überschrift.
Aufgrund einiger einem nicht genehmer politischer Entscheidungen kann man nicht ein ganzes Land so abqualifizieren. Confused

Ich glaub, auch Deutschland oder Japan hat genug am Kerbholz, das man einen solchen Titel jederezeit vergeben kann? Shocked
Also, wer selbst im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Wie wärs mit einem Untertitel: Land der grossen Städte und weiten Landschaften oder so ähnlich, würde ja schon viel sympathischer klingen?

lg
jrjun

BeitragVerfasst am: Mi 12. Okt. 2005; 00:31 Antworten mit Zitat
Aremonus
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beiträge: 655
Wohnort: Basel




oder Land der Fettsucht und Konsumwut? Razz
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BeitragVerfasst am: Di 17. Jan. 2006; 23:37 Antworten mit Zitat
Gast




Aremonus hat folgendes geschrieben:
oder Land der Fettsucht und Konsumwut? Razz

Sind wir denn so anders? Ich glaube auch die Schweiz holt hier gewaltig auf. Sei es im Konsum oder auch in der erwähnten Überfettung der Bevölkerung.

Re: USA und Kanada - Das Land des Bösen und sein Nachbar
BeitragVerfasst am: Di 17. Jan. 2006; 23:58 Antworten mit Zitat
Gast




jrjun hat folgendes geschrieben:
Ich find das als vollkommen schwachsinnige Überschrift.


Ich kann <jrjun> nur unterstützen. Überhaupt... Welche Personifizierung ist mit "des Bösen" überhaupt gemeint? Die Soldaten, welche im 2. Weltkrieg mithalfen, dass der Krieg beendet wurde? Der Erfinder des Hamburgers bzw. der Fastfood-Kette? Etwa Bill Gates, der der Reichtste Mann der Welt ist und zugleich jene Person ist, die am Meisten Geld spendet? Jene, die die Videospiele erfanden? Jene, die den PC erfanden und Heimtauglich machten? Jene, die uns mit Unterhaltungsfilme beglücken (sonst müsste ich wohl immer noch Schweizer-TV gucken)? Ist es etwa Elvis? Ist es der Präsident, welcher im 89/91 den Sadamm in die Schranken wies, als er abertausende von Kurden umbringen lies und in Kuweit einmarschierte? Ist's Bush Jr., als er etwas am beenden ist, dass schon vor Jahren hätte passieren sollen? ist es jener, der zuliess, dass die Flugzeuge am 11.9. in die Towers fliegen konnten? Oder etwa all jene, die nur eine Chance in einem Land erhalten, die sie möglicherweise in der Heimat nicht erhalten?

Ich glaube, dass Amerika's Geschichte, deren Politik, Land & Leute sehr lebhaft ist. Viel Positives & Gutes ist dabei, manch Negatives und Schlechtes. Aber es soll hier jemand ein Land aufzählen, bei dem das nicht so ist. Jedes Land hat so seine dunkeln Seite. Aber auch Gutes. Ich denke, wir kennen einfach die Geschichtsbücher nicht mehr, sondern nur noch die tägliche Nachrichtensendung. Das ist schade.
Für eine Travel-Forum wünsche ich mir diesbezüglich eine passendere Beschreibung.

Re: USA und Kanada - Das Land des Bösen und sein Nachbar
BeitragVerfasst am: Mi 18. Jan. 2006; 10:27 Antworten mit Zitat
Gast




Man kann hier ja unterschiedlicher Meinung sein, aber:

jrjun hat folgendes geschrieben:
Ich find das als vollkommen schwachsinnige Überschrift.
Aufgrund einiger einem nicht genehmer politischer Entscheidungen kann man nicht ein ganzes Land so abqualifizieren. Confused


Nein, das kann man nicht. Aber ich finde, man muss auch die "feine" Ironie im Titel sehen. Wenn ich zum Beispiel bei einer Geschichtsprüfung darüber diskutieren müsste, wie man den Titel interpretieren kann und muss, würde das schon eine halbe Dissertation geben. Insofern finde ich den Titel alles andere als Schwachsinnig. Ob er in ein Reiseforum gehört, ist natürlich die andere Frage.

jrjun hat folgendes geschrieben:
Ich glaub, auch Deutschland oder Japan hat genug am Kerbholz, das man einen solchen Titel jederezeit vergeben kann? Shocked
Also, wer selbst im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.


Sind wir denn Japaner? Nein im Ernst. Jedes Land hat etwas am Kerbholz. Aber im Fall von Japan und Deutschland sind das historische Lasten, während zum Beispiel die Foltergefängnisse, welche die USA offenbar in Osteuropa betreiben, reine Gegenwart sind.

jrjun hat folgendes geschrieben:
Wie wärs mit einem Untertitel: Land der grossen Städte und weiten Landschaften oder so ähnlich, würde ja schon viel sympathischer klingen?


Klingt schon symphatischer. Aber grosse Städte und weite Landschaften... Das würde noch für ein paar Länder zutreffen.

Zitat:
Ich glaube, dass Amerika's Geschichte, deren Politik, Land & Leute sehr lebhaft ist. Viel Positives & Gutes ist dabei, manch Negatives und Schlechtes.


Zweifellos. Aber hier geht es nicht nur um Geschichte, sondern eben auch um die Gegenwart. Als Reiseland mag ich die USA auch. Aber von der Politik halte ich nicht so viel.

BeitragVerfasst am: Di 15. Aug. 2006; 04:59 Antworten mit Zitat
tripex
Fullmoonpartyjäger
Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 26
Wohnort: Germany, Berlin




Auch wenn ich Amerika(s Regierungsjunta) nicht besonders positiv geneigt bin hat eine derartige politische Meinungsbildung (denn als solche kann sie nur aufgefasst werden) in einem politisch neutralen Reiseforum nichts aber auch gar nichts zu suchen. Ironie hin oder her.
Es ist eine Schande, dass dieser Titel schon ein Jahr so besteht!

Andreas
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BeitragVerfasst am: Di 15. Aug. 2006; 16:44 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1813
Wohnort: Deutschland




@tripex:
Dein Vor-Poster hat es besser erfasst. Wenn Du den Text (der sicher streitbar ist) dennoch als "politische Meinungsbildung" empfindest, dann hast Du die Pointe nicht verstanden. So wie ich das sehe, soll die Bemerkung "Land des Bösen" nur ein "Return"-Seitenhieb auf die Tatsache sein, dass von amerikanischer Seite unliebsame Drittstaaten gerne mal als "böse" hingestellt werden. Keinesfalls sollen damit die USA als Land böser Menschen oder Ähnliches qualifiziert werden.

Zitat:
jrjun hat folgendes geschrieben:
Ich find das als vollkommen schwachsinnige Überschrift.
Aufgrund einiger einem nicht genehmer politischer Entscheidungen kann man nicht ein ganzes Land so abqualifizieren. Confused

(Antwort von 'Gast')
Nein, das kann man nicht. Aber ich finde, man muss auch die "feine" Ironie im Titel sehen. Wenn ich zum Beispiel bei einer Geschichtsprüfung darüber diskutieren müsste, wie man den Titel interpretieren kann und muss, würde das schon eine halbe Dissertation geben. Insofern finde ich den Titel alles andere als Schwachsinnig. Ob er in ein Reiseforum gehört, ist natürlich die andere Frage.
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BeitragVerfasst am: Mi 16. Aug. 2006; 01:52 Antworten mit Zitat
tripex
Fullmoonpartyjäger
Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 26
Wohnort: Germany, Berlin




Alex hat folgendes geschrieben:

Wenn Du den Text (der sicher streitbar ist) dennoch als "politische Meinungsbildung" empfindest, dann hast Du die Pointe nicht verstanden.


Ein Reiseforum dient nicht zum Streiten von politischen Texten, erst recht nicht in einem Topicnamen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht nur ich sondern der ueberwiegende Teil der Leser diesen Untertitel (zumindest beim Ueberfliegen) als politische Meinungsbildung empfindet. Du noetigst damit allen anderen auf, die bzw. Deine Pointe zu verstehen. Das ist anmassend.

Andreas
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BeitragVerfasst am: Mi 16. Aug. 2006; 08:38 Antworten mit Zitat
Alex
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 19.02.2005
Beiträge: 1813
Wohnort: Deutschland




Zitat:
Du noetigst damit allen anderen auf, die bzw. Deine Pointe zu verstehen. Das ist anmassend.
Der Text ist nicht von mir.

Zitat:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht nur ich sondern der ueberwiegende Teil der Leser diesen Untertitel (zumindest beim Ueberfliegen) als politische Meinungsbildung empfindet.
Halte ich auch für wahrscheinlich.

Wie ich im letzten Beitrag schon sagte, halte ich die Einleitung für streitbar. Und ich bezweifle auch nicht, dass der Text leicht missverstanden werden kann. Aber Tatsache ist, dass ich es für ausgeschlossen halte, dass der Moderator des Forums (der zwangsläufig die Region gut kennt) einen Hass auf die Vereinigten Staaten hat und nur Kanada mag oder, falls er den Text nicht verfasst hat, einen solchen akzeptiert. Daher bliebe es eine Fehlinterpretation, egal wie viele Menschen genauso irregeleitet werden.

Ob es, davon abgesehen, eine gute Einleitung für ein Reiseforum ist (das übrigens auch für regionsspezifische, politische u.a. Diskussionen genutzt wird), obwohl es scheinbar so oft missverstanden wird, steht dann noch auf einem ganz anderen Blatt.
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BeitragVerfasst am: Mi 16. Aug. 2006; 21:21 Antworten mit Zitat
Pantitlan
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Zitat:
Es ist eine Schande, dass dieser Titel schon ein Jahr so besteht!


Er besteht tatsächlich schon mehr als ein Jahr: nämlich seit wir dieses Forum im Herbst 2004 eröffnet haben. Manche Leute stören sich an dem etwas zynischen Titel, der auf amerikanische Tradition anspielt, andere Staaten als "böse" zu bezeichen (Reich des Bösen, Sowjetunion; Achse des Bösen mit Iran, Irak und Nordkorea), wenn deren Politik gerade nicht gefällt. Mir gefällt er im Prinzip - und er ist auch von mir.

Natürlich ist diese provakative Aussage nicht politisch neutral. Muss sie aber auch nicht sein. Ich verstehe dieses Forum nämlich nicht als "politisch neutral", sondern als "politisch vielseitig". Das heisst, es besteht die Möglichkeit auf solche Titel zu reagieren und zu kritisieren, wie es in diesem Thread hier geschieht. Was sich innerhalb der normalen Anstandsregeln bewegt, wird auch nicht gelöscht.

Was aber klar ist und eigentlich nicht extra betont werden müsste: Damit sind nicht die vielen Menschen gemeint oder die Landschaft - beides hervorragende Gründe um das "Land des Bösen" zu besuchen, sondern ausschliesslich eine imperialistische Grossmachtspolitik, welche weltweit Leiden schafft und die ein Mensch, welcher sich an der Humanität und den Menschenrechten orientiert nicht gutheissen kann.

Wir haben hier noch eine kleine Abstimmung, ob dieser Titel geändert werden sollte: http://www.traveltalk.weltreiseforum.com/ftopic2518.html

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BeitragVerfasst am: Do 09. Nov. 2006; 19:16 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4420
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Ich glaube, nach der Wahlnacht von gestern kann man den Titel ändern... Smile

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BeitragVerfasst am: Do 09. Nov. 2006; 20:17 Antworten mit Zitat
Aremonus
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beiträge: 655
Wohnort: Basel




lol, diese Diskussion wieder Laughing

Naja, ob die Irakpolitik besser wird, wage ich zu bezweifeln; die Beste Irakpolitik, um Freiheit und Gerechtigkeit im Irak zu sichern, wäre, die Truppen abzuziehen und der Bevölkerung ihre Freiheit zurück zu geben...

Ich weiss nicht, was schlimmer ist:
Ein Europa, das nichts tut oder eine USA, die das Falsche tut...

Ist ja eigentlich auch egal; die Amerikaner sind von der Mentalität her garnicht so verschieden von uns Europäern, auch wenn eine Arrogante und Skrupellose Regierung vielleicht darauf hindeuten möchte; die Deutschen sind ja genauso wenig böse, auch wenn sie einmal unter einer noch viel schlimmeren Regierung noch viel schlimmeres getan haben.

Die Demokraten freuen sich, die Republikaner ärgern sich, Rummy räumt das Feld... ob die Demokraten, obwohl sie mir mit
Zitat:
A Democratic Congress will restore accountability to Washington and help change a disastrous course in Iraq. The mandate is clear.
eine bessere Irakpolitik versprechen, diese auch erdenken und durchsetzen können, ist meiner Meinung nach mehr als fraglich.

Übrigens:
Auch die Demokraten verwendeten den Ausdruck "Axe des Bösen" und rechtfertigen somit die ironische Anspielung weiterhin

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