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 | Welche Sights in und um Peking empfehlenswert? |  |
Verfasst am: Do 16. Sep. 2004; 19:07 |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
| Beiträge: 236 |
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schnasselfred
Beitrag vom Montag, Februar 16, 2004 @ 14:49
Hallo, Gemeinde!
Ich bin derzeit über der Planung für eine Tour durch China, derzeit mit den Stationen
- Beijing
- Xi'an
- Yangzi (Chang Jiang) zwischen Chongqing und Yichang
- Wuhan
- Nanjing
- Shanghai und drumherum (Zhouzhuang, Suzhou, Yangzhou, Wuxi, Wuzhen).
Das ganze soll April/Mai innerhalb etwa 3 Wochen über die Bühne gehen.
Ich selbst habe die Hauptattraktionen Beijings bereits zweimal erlebt, samt Mauer bei Badaling und Jou(...?).
Xi'ans Terracottas ebenso.
Beide Städte haben aber meine Mitfahrer noch nicht gesehen, ab Yangzi ists allen neu.
Habt Ihr Tips, was wir außer der Underground City Beijing in den ersten beiden Städten noch mit erkunden könnten?
Sind Ausflüge ab Beijing zur Mauer am Yellow Cliff Pass und an das Ende am Meer bei Shanhaiguan empfehlenswert?
Könnt Ihr Infos geben, wie weit heran an/hinein in den 3-Schluchten-Damm bei Sandouping man kommt und was man dort erkunden kann (auch in der Umgebung)? Über die Baustelle latschen?
Nur einmal Kranfahren am Staudamm, nur einmal ne Turbine stoppen...
Wäre sehr nett, wenn Ihr mir helfen könntet.
Dankeschön.
Pantitlan
Beitrag vom Montag, Februar 16, 2004 @ 17:21
Also die Flussfahrt lohnt sich mittlerweile nicht mehr so sehr, es sei denn, du siehst gerne halbüberflutete Städte. Ich habe mal einen Artikel dazu geschrieben, den ich dann aber leider nicht veröffentlichen konnte. Wenn ich ihn finde und es Dich interessiert, hänge ich ihn hier mal rein, damit du dir in etwa vorstellen kannst, was dich erwartet. Von der Schiffschleusse aus kannst du den Staudamm nicht sehen. Zumindest ich konnte das nicht. Aber vielleicht kannst du von Yichang aus irgendwie dorthin gehen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der Damm Sperrzone ist...
Wuhan und Nanjing? Denk daran, dass es dort im Sommer so heiss ist, dass Du Dich nicht wirst bewegen können. Ich glaube Wuhan lohnt sich nicht so sehr... Ich war selber nicht...
schnasselfred
Beitrag vom Dienstag, Februar 17, 2004 @ 11:28
Daß die Gegend unter dem Stauwasser leidet, ist mir klar. Hätte das ganze gern vorigen April noch bereist. Leider zog mein Kumpel damals ob SARS das "Bin-auf-Arbeit-unverzichtbar"-As aus dem Ärmel. Nun nehmen wir dieses Jahr halt die verwässerte Variante.
Die Beschreibung der Flußfahrt interessierte mich daher sehrwohl, schon um zu wissen, was einem allein organisatorisch "dargeboten" wird. Die Reiseverunstalter halten sich da mit Details verdächtigerweis sehr zurück.
Falls der Artikel fürs Forum zuviel wird, nähme ich ihn auch per eMail
Achso: Ist Ende April/Anfang Mai wirklich schon Sommer da drüben?
Pantitlan
Beitrag vom Dienstag, Februar 17, 2004 @ 12:22
Nein, ich glaube April sollte gerade etwa ideal sein. Ich war im August dort und es war unglaublich heiss. In Nanjing wurde mir sofort schwindlig, sobald ich das klimatisierte Zimmer verlassen habe...
Also hier mal der Artikel:
Kreuzfahrt nach der Sintflut
Der neue Tourismus in den Drei Schluchten
Die Hitze hier in Yichang ist drückend. Es ist einer jener Tage, bei denen man auf Anhieb versteht, weshalb das Yangtzebecken den Übernahmen Backofen Chinas bekommen hat. Ich bin nicht der einzige, der hier auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen ist. Ganz vorne, auf der Mole, sehe ich ein chinesisches Fernsehteam. Es filmt die Leute, die wie ich auf das Boot warten. Auf halbem Weg dorthin entdecke ich unter einem Baum ein älteres europäisches Pärchen. Ich geselle mich zu ihnen. Es stellt sich heraus, dass er ein pensionierter deutscher Ingenieur ist. Auch er will, zusammen mit einer Frau, die berühmte Bootsfahrt durch die Drei Schluchten unternehmen. Ich sollte den beiden in den nächsten drei Tagen immer wieder begegnen.
Das alte, rostige Schiff legt an. Ich frage mich, ob es wirklich eine gute Idee ist, eine Tour auf diesem alten Kutter zu unternehmen. Der deutsche Ingenieur lächelt bloß über meine Sorge und meint, dass das Boot auf dieser Reise wohl das kleinste Problem sei und sofort sprudelt es aus ihm heraus: er sei eher ein bisschen skeptisch wegen des Dammes. Im letzten Mai habe nämlich ein chinesisches Experten-Team feine Haarrisse im Damm entdeckt. Was für die offizielle chinesische Meinung offenbar kein Problem ist, scheint dem alten Ingenieur durchaus Kopfschmerzen zu bereiten. Im schlimmsten Fall, so erzählt er mir, könne dies dazu führen, dass der Damm breche. Das wäre dann das Aus für unsere Tour und wohl auch für die Millionen Chinesen, die unterhalb des Dammes wohnen würden.
Wenig erbaut über diese Information besteige ich das Boot. Ich habe Glück. Meine 6er Kabine ist fast leer. Ich teile sie bloß mit einem jungen Chinesen aus Schanghai. Er heißt Hongling und spricht in erstaunlich gutem Englisch die ganze Zeit von seinem großen Traum: dem Reisen. Er erzählt mir, er habe anfangs Jahr den Job gekündet und wolle nun für ein paar Monate sein eigenes Land kennen lernen. Zuerst den Yangtse hoch, danach wolle er nach und nach alle 52 Minderheiten in China besuchen.
Kaum habe ich es mir in der Kabine gemütlich gemacht, fährt unser Seelenverkäufer los. Durch das nicht ganz dichte Fenster dringt dichter Dieselqualm. Gegen Abend erreichen wir den Damm. Wahrend wir darauf warten, durch die Schleuse etwa hundert Meter in die Höhe gehievt zu werden, erzählt mir mein chinesischer Zimmergenosse voller Stolz, dass wir eines der ersten Boote seien, welches durch die neue Schleuse fahren könne. Denn der Yangtze war nämlich von Anfang Juni bis Mitte Juli für die Schifffahrt komplett gesperrt. Während dieser Zeit wurde der Stausee hinter dem Damm gefüllt. Innerhalb von wenigen Tag stieg der Wasserspiegel bis zur 135 Metermarke und verwandelte die weltbekannten Drei-Schluchten-Fahrt in einen Ein-See-Trip.
Nein, er finde nicht, dass er diese Reise zu spät unternommen habe, erzählt mir mein chinesischer Begleiter. Es störe ihn eigentlich nicht, dass die Schluchten nun ein bisschen breiter seien. Das sei halt ein Opfer für die Modernisierung Chinas. Wir Westler würden bloß an schöne Landschaften denken. Doch die Leute, die am Fluss leben haben andere Sorgen: sie fürchten sich vor den jährlichen Überschwemmungen und sie wollen Handel treiben, wofür es nun einmal einen schiffbaren Fluss brauche. Und außerdem, wenn er ehrlich sein solle, sei er auch ein bisschen Stolz darauf, dass China dieses riesige Projekt ohne ausländische Hilfe habe fertig stellen können.
Ich frage ihn, ob er denn nicht den Kulturschätzen nachtrauere, die bereits in den Fluten verschwunden seien oder die noch zerstört würden. Mein Gegenüber überlegt einen Augenblick und meint dann, dass die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ja noch immer besichtigt werden können. Ähnlich hatte es auch im Reisebüro in Yichang geklungen, als ich mich danach erkundete, ob die Drei-Schluchten-Fahrt nach der Flutung des Stausees noch immer angeboten würde und ob die Fahrt heute überhaupt noch interessant sei. Es wurden mir die gleichen Fotos von noblen Kreuzfahrtschiffen und tiefen Schluchten unter die Nase gerieben, mit welchen wohl schon vor Jahren Touristen geködert werden sollten. Ich fragte mich damals, ob es wohl noch keine neuen Bilder gibt oder ob sich tatsächlich nur so wenig verändert hat?
Ich sollte es am nächsten Morgen mit eigenen Augen sehen. Immer wieder schauten halb überflutete Hütten aus den schlammigen Fluten des Flusses. Dahinter ganze Städte, die abgerissen werden oder noch werden sollen, um ein paar Meter weiter oben am Hang neu aufgebaut zu werden. Zwischen den Städten schlängeln sich Villen dem Berg entlang. Sie sind alle auf der gleichen Höhe: dem zukünftigen Flusslevel. Mein chinesischer Freund weiß: hier haben sich reiche Leute ein Haus gebaut, damit sie später direkt am Flussufer wohnen könnten.
Schon bald ist das erste Ausflugsziel angesagt: der Weiße Kaisertempel. Nach der Legende soll dieser Tempel vor nunmehr fast zwei Tausend Jahren errichtet worden sein. Was man aber sieht, schaut beträchtlich jünger aus.
Seit ich meinem chinesischen Reisegefährten erzählt habe, dass ich über die Reise einen Artikel schreiben wolle, lässt er mich nichts mehr alleine ansehen. Wie wir in den alten Mauern rumspazieren, macht er mich auf eine Tafel aufmerksam. Auf ihr sind die Vorzüge aufgezählt, die es hat, wenn das Wasser im Jahre 2009 nochmals um 40 Meter steigt und damit die endgültige Höhe erreicht hat: Zum einen würde der Berg, den wir mühsam in der feuchten Hitze hochgestiegen waren, zu einer Insel. Die Besucher würden den Tempel dann durch einen langen Unterwassertunnel erreichen. Zum anderen könne um die Insel herum die alte Stadtmauer auf einem höheren Level wieder aufgebaut werden. Dadurch werde der Tempel berühmte, was schließlich mehr Touristen anziehen und die Region wirtschaftlich fördern würde. Alles schreit nach dem einen Fazit: der neue Tempel wird bedeutend besser als das Original.
Am nächsten Tag ist eine weitere Touristenattraktion angesagt: Fengdu. Hier gehen wir vom Boot, um die berühmte Geisterstadt anzusehen. Kaum sind wir am Land angelangt, habe ich das Gefühl schon mitten in einer Geisterstadt zu sein. Um mich herum stehen Reste von Hochhäusern. Manche Gebäude sind bereits abgebrochen worden, bei anderen fehlen bloß die Scheiben (sie sind wohl herausgerissen worden, um das Glas wieder zu verwenden). Hinter den fensterlosen Löchern hängen hier und da Wäscheleinen und das eine oder andere Gesicht schaut auf die Reisegruppe herab.
Das seien Leute, die nicht umziehen wollen, erklärt mir mein Chinese. Sie seien mit den neuen Wohnungen nicht zufrieden, die sie am anderen Flussufer bekommen hätten. Das scheint mir seltsam, zumal die neuen und modernen Wohnungen in der Ferne recht attraktiv aussehen. Erst später erfahre ich, dass die versprochenen Entschädigungsgelder für die abzureisenden Gebäude entweder zu gering waren oder Teile davon in die Taschen korrupter Kader flossen, so dass die Leute gar kein Geld mehr hätten, um umzuziehen...
Unsere Reiseführerin führt die Gruppe schnell durch die Ruinenstadt. Vorbei an den Händlern, die verzweifelt ihre Waren an die vorbei huschenden Touris loswerden wollen. Sichtbar die einzige Möglichkeit, in einer Geisterstadt zu überleben... Ich werde seltsam angeschaut, weil ich den Bauschutt fotografiere...
Der deutsche Ingenieur gesellt sich zu mir. Er meint, dass von solchen Städten eine große Umweltgefahr ausgehe. So haben vor ein paar Monaten mehrere chinesische Zeitungen enthüllt, dass Teile des gefluteten Geländes noch immer kontaminiert seien, weil Industrie- und Haushaltmüll sowie die Abfälle von Kranken- und Schlachthäusern vor der Flutung nicht entsorgt worden seien. Im schlimmsten Fall würden sich diese Gifte im Stauseesammeln und den See in die größte Giftkloake der Welt verwandeln.
Endlich sind wir in der richtigen "Ghosttown" angekommen, dem Highlight unserer Reise. Doch nach all den Geisterstädten, die ich unterwegs gesehen habe, war sie recht enttäuschend...
schnasselfred
Beitrag vom Mittwoch, März 3, 2004 @ 12:36
Moin allerseits,
nochmal zum Thread:
Gibts off-the-beaten-track wirklich nichts sehenswertes in Beijing?
Oh Wissende, offenbaret Euch!
schnassel
Pantitlan
Beitrag vom Freitag, März 5, 2004 @ 17:46
Was ich in Peking noch cool fand, das sind so genannte Wasserbars. Also shui-bar auf chinesisch. Dort kann man rein, bezahlt nur einmal Eintritt, bleibt so lange mal will, trinkt so viel man will und kann unter einer Menge von Spielen aussuchen. Macht natürlich nur Spass, wenn Du mit ein paar Leuten zusammen gehst...
Sarah
Beitrag vom Sonntag, März 7, 2004 @ 20:14
Hallo du Optimist
Starte in vier Wochen meine Reise in Moskau und werde mit der transsibirischen Eisenbahn so gegen Ende April in Peking sein.
Habe vor, dort einige Tage (oder ev. eine Woche) zu bleiben.
Was hälst du davon, wenn wir Schweizer mal gemeinsam durch die strassen ziehen würden.
was meinst du ?
JoDo
Beitrag vom Sonntag, März 7, 2004 @ 22:55
Was mir in Peking gut gefallen hat sind die Nebenstraßen, die es wohl bald nicht mehr geben wird. Da sich ja intensiv auf die Olympiade vorbereitet wird, geht einigen Stadtvierteln ja der alte Charme verloren.
Was mir noch gut gefallen hat, war die Fahrt zur Mauer. Wir sind mit dem Taxi an die Mauer gefahren und der Fahrer hat auf uns gewartet. Hat nicht viel gekostet und auf den Fahrer war verlass, er stand auch noch nach drei Stunden an der selben Stelle
kandaharlady
Beitrag vom Montag, März 8, 2004 @ 17:02
man kann also eigentlich auch mit dem Bus zum Mauer fahren. Und es kostet auch nicht so viel..
Was man in Peking noch besichtigen kann,ist etwa in der gegend von der Vorbotene Stadt.Dort bleibt noch die meinsten alte Häuern von Peking.Und die kleine Gasse..Und gegenüber von "Bei Hai Park" gibts eine neue Barstrasse seit etwa einem Jahr. Obwohl diese Barstrasse neue ist,liegt sie eigentlich in der alte Stadtteil..diese Strasse ist gerade an deinem See,am Abend ist dort sehr schön. Und gehen jetzt auch sehr viele Auslander dorthin. Übrigends "Bei Hai Park" ist gerade vor der vorbotene Stadt.
JoDo
Beitrag vom Dienstag, März 9, 2004 @ 00:58
Sicherlich ist der Linienbus noch günstiger, kandaharlady. Für mich war aber, wo ich leider kein Chinesisch spreche, das Taxi die sicherere Alternative.
Pantitlan
Beitrag vom Dienstag, März 9, 2004 @ 01:02
Wie konntest du denn dem Taxifahrer klar machen, wohin Du willst? Also ich habe so eine Tour genommen. Die starten irgendwo in der Stadt und fahren gleich hin. Das ist ziemlich billig und man muss nicht umsteigen. Taxis fand ich immer ziemlich nervig..
JoDo
Beitrag vom Dienstag, März 9, 2004 @ 01:21
Wir hatten ein Hotel mit Pagen. Den haben wir gefragt was so etwas kosten könnte und er hat es dann auch dem Taxifahrer gesagt. Geht aber auch, wenn man eine Karte dabei hat und auf die Stelle zeigt. Die Menschen dort waren immer sehr hilfsbereit und in Peking verstehen die Taxifahrer auch meist etwas Englisch.
kandaharlady
Beitrag vom Mittwoch, März 10, 2004 @ 14:03
also trotzdem denke ich,dass mit dem Bus besser ist. Dann musst du nur die Station finden und gar nichts mehr sprechen..und es gibt immer die Gafahr,dass der Taxifahrer dich herrum bringt,um mehr Geld verlangen zu können.Sonst wenn ich selbst in China bin,ist es auch schon paar mal passiert..
schnasselfred
Beitrag vom Donnerstag, März 11, 2004 @ 10:04
Hallo Sarah!
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich. Welche zuerst? OK, die gute:
Nichts gegens Umherziehen einzuwenden. Treffpunkt können wir ja ausmachen, wenn meine Kleinstreisegruppe die Unterkunft gebucht haben wird (derzeit steht noch offen, welche es wird, wir buchen teilweise voraus, aber eben nur teilweise).
Hm, nun die schlechte. Wie sag ichs am besten, ach - einfach frei heraus:
Ich habe Ricola nicht erfunden - will sagen, bin kein Bündler sondern Bundesdeutscher . Na, sehr enttäuscht?
Kickt Ihr mich jetzt aus dem Forum? Obwohl, ich hatte mich ja schon im Visum-Thread geoutet, ist auch nichts passiert
So long
schnassel
schnasselfred
Beitrag vom Donnerstag, März 11, 2004 @ 10:24
Hallo Panty, JoDo, Kandaharlady!
Der Tip mit den Wasserbars klingt echt gut. Wir haben ja ein paar Tage, da kann man ruhig einen Abend versumpfen
Wegen der innerbeijingschen Ausflüge (und da gehören Ba Da Ling und Shi San Ling wohl auch noch dazu) mache ich mir gar keine Gedanken, entweder gehts mit ein bissel Englisch, Russisch, Chinesisch. Oder wir zaubern die Zettel hervor, auf denen wir uns zuvor an der Rezeption oder von einem Helfer die schwierigeren Sachen haben in Chinesisch aufschreiben lassen.
Hat vor ein paar Jahren, da ich noch gar kein Chinesisch konnte, auch funktioniert.
Daß man bei Taxifahrern aber aufpassen sollte, ist mir bewußt.
Unser Mauerausflug soll uns aber nach Shan Hai Guan führen, das wird ohnehin eine Zugfahrt mit Übernachtung zwischendrin.
Hat jemand eine Ahnung, ob Mao zu besichtigen sich lohnt, wenn man schon mal auf dem Tian An Men steht? Und die Große Halle des Volkes: angucken oder nicht?
Zai jian!
schnassel
Sarah
Beitrag vom Donnerstag, März 11, 2004 @ 12:43
hey schnassel
kein problem. ich habe ricola auch nicht erfunden (obwohl ich schweizerin bin), desshalb werden wir sicher keine probleme haben
sarah
schnasselfred
Beitrag vom Freitag, März 12, 2004 @ 14:47
Na, Sarah, was ich Dich fragen wollte:
Wo führt Dich Dein weiterer Weg in China denn so hin?
Ich sammle nämlich schon Ideen für die nächste Reise.
schnassel-und-tschau
Sarah
Beitrag vom Mittwoch, März 17, 2004 @ 14:44
schnassel hallo
nun, wo mein weg mich genau hin führt weiss ich noch nicht so ganz genau. geh einfach da hin wo ich gerade lust habe.
aber eine ungefähre route habe ich schon. die verrat ich dir dann vielleicht in beijing.....
schnasselfred
Beitrag vom Donnerstag, März 18, 2004 @ 12:58
Nin hao, sichGeheimnisvollGebende Sarah!
Dann plan mal gut Pufferzeiten ein, April/Mai ist Inlandstourismus-Hoch-Zeit in China, was die Ticketbeschaffung ad-hoc fürs Weiterkommen interessant machen könnte.
Zai jian !
Sarah
Beitrag vom Freitag, März 19, 2004 @ 00:38
oh ungeheimnissvoller schnassel
der massentourismus zu der zeit ist mir gekannt !
nun ja bin geheimnissvoll und seeehhhrrr flexiebel !!!
aber:
sarah heiss ich wirklich
Pantitlan
Beitrag vom Dienstag, März 23, 2004 @ 14:42
Bezüglich Tickets: das hat sich ja in den letzten JAhren massiv verbessert. Mittlerweile ist das kein so grosses Problem mehr, von ein paar Hauptstrecken abgesehen. Ich habe oft grade Tickets für den nächsten Zug kaufen können. Vor allem Hardseater ist in der Regel nicht wirklich ein Problem...
Und Züeg sind immer noch bequemer als Busse. Chinesische Überlandstrassen sind nicht gerade der Schlusspunkt der Tiefbauentwicklung.
schnasselfred
Beitrag vom Freitag, März 26, 2004 @ 09:31
Zur Sarah:
quote:oh ungeheimnissvoller schnassel
nur weil die mich umrankende Mystik nicht auf einem Schild vor mir hertrage?
quote:nun ja bin geheimnissvoll und seeehhhrrr flexiebel !!!
*räusper*
quote:sarah heiss ich wirklich
Ach mööönsch, jetzt ist die Spannung wech...
Zum Thread:
Ja, das mit den Karten scheint meistenteils zu stimmen. Zur Not kann man auf den Hauptstrecken auch versuchen, eine Fahrkarte für eine noch hinter dem eigentlichen Ziel liegende Station zu bekommen. Der Trick soll schon mehrfach funktioniert haben, allerdings sollte das Gepäck dann nicht separat transportiert werden
Die Realität holt Dich früh genug ein.
Pantitlan
Beitrag vom Donnerstag, April 1, 2004 @ 13:33
Bin mal gespannt, wie das mit Euch so wird... Woher aus Deutschland bist du denn eigentlich, Schnassel?
Sarah
Beitrag vom Donnerstag, April 1, 2004 @ 18:26
hey oli
aus schnassel und mir wird gar nichts. der nimmt alles so genau !!!
übrigens ich habe dein mail nicht übersehen, ich komm nur langsam in zeitnot !!!
werde mich aber auf jeden fall nochmal melden bevor ich gehe
Pantitlan
Beitrag vom Donnerstag, April 1, 2004 @ 18:27
oh, schon Streit, bevor ihr euch kennt?
Hm, also wenn Du mich nochmals sehen willst, müssen wir schon bald was abmachen. Kandi meinte, du gehst schon am 8ten und ich habe auch viel zu tun. Aber mein Angebot steht natürlich noch.
kandaharlady
Beitrag vom Freitag, April 2, 2004 @ 14:44
Bist du nun schon wieder in Basel?sarah. Es scheint wirklich so,dass du jetzt viel zu tun hast. Ich möchte eigentlich dir noch gerne mal zeigen,wie unsere Währung aussieht,bevor du gehst..
grüssli
kandi
schnasselfred
Beitrag vom Freitag, April 2, 2004 @ 15:27
Nö, Panti. Ich streite mich doch gar nit. Ich ruhe doch hier in mir selbst *schnarch*
Nur: so sind halt die Menschen:
Hört man ihnen nicht zu, maulen sie rum.
Hört man ihnen dann zu, kommts auch nicht wirklich anders.
Merkt man sich, was man gehört hat, kommts noch schlimmer.
Und läßt man gucken, daß man es sich gemerkt hat - achweh, mein Herz will mir schier zerspringen vor Gram über das, was einem da dräut!
So muß das zarte Pflänzchen Liebe ja verdorren, bevor es zu sprießen überhaupt die Chance bekam. Ohweh!
Na, wer nicht das Rezept fürn rechtes Schweizer Ofentürli rausrückt, hat bei mir eh schlechte Karten. Nech, ausihrerkochkunsteingeheimnismachende Sarah? Aber bei mir verpaßte eh nüscht, da kann ich Dich trösten. Zumindest kein Schweizer Ofentürli
Mein Avatar hat einen schwammigen Bezug zu meinen Koordinaten (nein, ich wohne nicht gleich nebenan - das wäre zu einfach, wo bei Euch doch Geheimnisvölle gefragt ist), zudem schnassel ich klischeekonform den Kaffee weiß und mit viel Zucker, hähä.
Nun, wollen wir nicht ne Quiz-Ecke aufmachen?
Tschaui!
Sarah
Beitrag vom Samstag, April 3, 2004 @ 14:15
nun schnassel, nicht böse sein.
ich meine das ja alles nicht so ernst.
statt uns da über die ofenküechli zu unterhalten sollten wir mal nägel mit köpfen machen.
ich bin ab dem 24. april in beijing. bist du dann noch/schon in der gegend ?
schnasselfred
Beitrag vom Sonntag, April 4, 2004 @ 15:18
Ha, wenn ich alles ernst nähme, strotzten meine Beiträge nicht so von Smileys.
Also: wenn nichts dazwischenkommt, trudle ich am 24.04.2004 mit meinen Kumpels in Beijing ein.
Woran erkenn ich Dich?
schnasselfred
Beitrag vom Sonntag, April 4, 2004 @ 15:22
PS: Bin ich fett geworden oder warum bin ich plötzlich XL-Member? Achso, die 30 überschritten. Postings mein ich. Mensch, hab ich wirklich so viel gequasselt?
Pantitlan
Beitrag vom Donnerstag, April 8, 2004 @ 19:17
Wenn du fleissig weiter postest, lieber Quasselfred, wirst du noch ganz anderes als XL-Member. Ich glaube, aber 50 Postings und dann ab 100... Also nicht aufgeben!
Oh, am 24.4. mach ich meine Geburtstagsparty. Aber vielleicht mache ich per Webcam eine Liveschaltung. Dann könnt ihr aus China auch mal reinschauen, wies so abgeht...
schnasselfred
Beitrag vom Donnerstag, April 8, 2004 @ 22:50
OK, ich hoffe, ich denke in jener Situation dran. Vielleicht bekomme ich Secret-Sarah noch herbei - derzeit funkstillt sie gerade ein bissel.
Das YHostel, in dem wir absteigen, warb übrigens laut mit ihrem "computer with CD burner". Dabei sind die handelüblichen Fakes doch so billig, daß man nun wirklich nicht mehr selber brennen muß
Feierst Du eigentlich Deinen oder den des Forums?
Pantitlan
Beitrag vom Donnerstag, April 8, 2004 @ 22:55
meinen eigenen... das Forum ist ja noch nicht so alt. Ich glaube, irgendwann im Novemver oder Dezember 2003 hats begonnen.
schnasselfred
Beitrag vom Donnerstag, April 8, 2004 @ 23:07
Hey, der wievielte Jahresring wird Dir denn verliehen (wenn Du einem unwissenden diese Indiskretion gestatten mögest)?
Pantitlan
Beitrag vom Freitag, April 9, 2004 @ 15:18
Hm, da müsste man mich ja fällen, um meine Jahresringe zu zählen. Da ist es vielleicht einfacher und sicherer, wenn ich auf die 29 Kerzen auf meinem Kuchen verweise. Wieviele Kerzen werden denn bei Dir das nächste Mal flackern?
schnasselfred
Beitrag vom Freitag, April 9, 2004 @ 18:28
Mann, so jung und schon ein eigenes Forum
Ich werde dieses Jahr auch 29, allerdings zum 5. Male (Achtung: matheolympiadische Herausforderung - bitte genau nachdenken!!!)
Is noch ein bissel hin. Aber sei ohne Bange, Dein Forum hat die exklusiven Rechte, falls es über die Party was zu berichten gibt.
So, nun harre ich immer noch des Nagels von Sarah, daß ich ihm den von ihr erwünschten Kopf verpassen kann.
Huuhuuu, Saaa-raaahhh!!!
Los, ruft mal alle mit...
Pantitlan
Beitrag vom Freitag, April 9, 2004 @ 22:20
zum 5ten Mal 29? Also gemäss Taschenrechner müsstest Du dann ja 145 sein? Oder bezieht sich das auf deine 5. Reinkarnation...? Hm... hey, Du hast schon Sarah mit deinen Rätseleien auf die Palme gebracht! Pass also auf!
Ja, und wo Du im grossen Kanton wohnst, lies sich auch noch nicht erraten!
Yokohama
Beitrag vom Freitag, April 9, 2004 @ 23:53
Müsstest dann wohl so ca 34 werden. Gell Schnassel schnasselfred
(XXL-Member)
Schnasselfred
Beitrag vom Samstag, April 10, 2004 @ 11:51
Ja, Panti, scheint so, als ob ich Sarah vergrault habe (vielleicht trampt sie auch nur schon nach Mockba).
Denk mal drüber nach, ob Du als Admin mich nicht ob dieser abstoßenden Postings aus dem Forum werfen solltest.
Die Mathe-Rätselei haste leider viel zu kompliziert gelöst, aber auch Yoko hama nicht das richtige Ergebnis entlocken können (trotz des Hinweises, den ich extra noch mit drei Ausrüflizeichen versetzt hatte), aber es war schon der richtige Weg.
Also:
Wann wird man denn zum ersten Male y Jahre alt? Nun einfach mit den Fingern weiterzählen... Ist doch ganz einfach
Hm, da fällt mir ein: Vielleicht bin ich Sarah auch nur zu alt *hohoho*...
Ein Frohes Osterfest allen, die sich um diese Zeit hier rumtreiben
wünscht der
schnasselfred!
Pantitlan
Beitrag vom Samstag, April 10, 2004 @ 13:00
Also nach meiner Fingertechnik würde das 33 machen... sprich momentan wärst Du 32... bekomme ich nun den ersten Preis?
Hm, aber stimmt schon. Lady Sarah ist auf jeden Fall ein paar Jährchen jünger als Du. (Und vor allem: mittlerweile schon unterwegs...)
Sarah
Beitrag vom Samstag, April 10, 2004 @ 13:16
hallo ihr
meine zeit laeuft gleich ab.
bin in moskau zur zeit. und schnassel nicht verzagen, ich werde mich troz deinem alter bei dir melden
morgen mehr
Yokohama
Beitrag vom Samstag, April 10, 2004 @ 21:41
Ja Panti du hast wohl recht... Aber ist auch nicht ganz fair. Ich habe meine Berechnungen 7 Minuten vor Mitternacht gemacht. Das muss ja schiefgehen
schnasselfred
Beitrag vom Samstag, April 10, 2004 @ 23:46
Beeindruckende Fingertechnik, Panti. 100 Punkte an den Kandidaten.
Von Yoko bin ich schon ein bissel enttäuscht: Echt ne billige Ausrede.
Tja, bleibt mir nur noch das mich umwabernde kantonale "Geheimnis". Aber das werde ich hier nicht so simpel preisgeben. Na, vielleicht bind ich es ja Sarah auf die Nase - für den Fall, daß wir uns in Beijing über den Weg laufen.
Apropos Sarah: Was heißt hier "trotz" meines Alters? Wegen, Sarah, wegen! In meinem Alter wäre Verschmähung durch die Jugend ein Anlaß zu einer vielleicht tödlich verlaufenden Depression! Kannste das verantworten?
Zudem ist das vielleicht meine letzte Chance, endlich zu erfahren, wie man wirklich ein Schweizer Ofentürli bereitet - huahaha! Na, ich werde wohl mal einen Thread im Reiseschmaus-Forum lostreten müssen, hier erbarmt sich ja offenbar niemand meiner...
Jaja, strafet nur einen alten Mann wie mich mit Hohn und Nichtachtung #seufz#
kandaharlady
Beitrag vom Montag, April 19, 2004 @ 15:13
Hi zusammen. Hat Sarah nicht mehr geschrieben. Sie ist im Moment im Zug nach Peking,glaube ich. Weiss nicht,ob ihr gut geht..
gruss
kandi
schnasselfred
Beitrag vom Dienstag, April 20, 2004 @ 01:08
Sarah hat mir am Sonnabend früh erst ne Mail aus Irkutsk getrollt. Da ging es ihr lesbar gut.
Die genaue Location könnt ich bei Interesse nochmal nachforschen.
Sarah
Beitrag vom Mittwoch, April 21, 2004 @ 11:27
hallo ihr
ich bin jetzt in ulan baator und immer noch ganz frisch und munter. ich moechte hier niemanden langweilen, darum panti: wo kann ich mal meinen reisebericht (kurzversion) loswerden ?
seid bitte alle ganz lieb zu schnassel. ich habe ihn glaub ich unabsichtlich sehr beleidigt. war aber wirklich nicht boese gemeint.
Pantitlan
Beitrag vom Mittwoch, April 21, 2004 @ 13:16
Also ich mache Dir mal ein Thema auf... da kannst Du dann erzählen, was Du so erlebt hast...
schnasselfred
Beitrag vom Donnerstag, April 22, 2004 @ 03:10
Ja, los! Macht einen Bauchmiezel-Thread für mich auf!
Pantitlan
Beitrag vom Donnerstag, April 22, 2004 @ 13:09
Was ist den Bauchmiezel? Ist das so was, wie bei uns Bauchpinsel?
Jedenfalls war das Thread für Sarah gedacht. Sobald Du unterwegs bist, bekommst Du auch ein eigenes Thema, ok?
schnasselfred
Beitrag vom Samstag, April 24, 2004 @ 16:52
So, bin in Beijing. Keine Spur von Sarah
Was ist Bauchpinseln?
Tschau bis dereinst!
schnassel
Pantitlan
Beitrag vom Freitag, Mai 28, 2004 @ 13:54
Ich sags Dir, sobald du mir erklärst, was ein Bauchmietzel-thread ist... |
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Verfasst am: Fr 20. Okt. 2006; 10:05 |
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| Pantitlan |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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Holen wir mal wieder dieses uralte Thema hoch, aber ich habe gerade noch in der aktuellen Ausgabe des Quantas Flugmagazins ein paar Tipps für Tagesausflüge gefunden, jenseits der etwas "langweiligen" Klassikern wie der Grossen Mauern oder den Ming Gräbern (die ich übrigens auch nach drei Peking Besuchen noch nie besichtigt habe).
Da ist vor allem der Dashanzi Art Destrict genannt. Auch bekannt als 798 Factory. Eine Künstler Gegend für Gegenwarts und Untergrundskunst. Heute wohl ein bisschen kommerzialistiert, was ich so gehört habe. War selber leider nie dort. Gegründet wurde sie 2002 und bietet verschiedene Galerien und moderne Kunstaustellungen in ehemaligen Fabrikräumlichkeiten. Die Fabrik befindet sich etwas nordöstlich vom Stadtkern und sollte leicht auffindbar sein.
Etwa eine Stunde von der Grossen Mauer in Badaling entfernt gibt es eine schöne Villengegend mit atemberaubend schöner Architektur. Die Gegend heisst Commune by the great Wall und offenbar wissen auch die Macher davon, dass sie attraktiv ist und verlangen 35 US-Dollar für eine Tour durch die noch nicht vermieten Luxushäuser. Bald sollen dort noch ein Erstklass-Spa entstehen. Eher war für Leute, die in Geld schwimmen.
Chuandixia ist eine der letzten intakten antiken Dörfer in der direkten Gegend von Peking. Es gibt zwar noch viele solche Orte, aber ich kenne keinen anderen, wo man ein altes Dorf so nahe von Peking besuchen kann. Im Artikel wird es als "Geheimtipp" bezeichnet. Daher erkläre ich kurz wie man hinkommt. Mit der Ubahn nach Pingguoyang und dann mit dem Taxi. Die Fahrt sollte rund 40 Dollar kosten. Aber vielleicht sollte man sich die chinesischen Zeichen dafür notieren, damit es der Fahrer dann auch wirklich findet.
Ich selber habe keine dieser drei Orte besucht, habe aber vor, dies bei meinem nächsten Pekingbesuch nachzuholen und schauen, ob es wirklich was taugt. Falls jemand von Euch schon dort war, wäre ich über Kommentare dankbar.
Gruss aus dem Flugzeug,
Pantitlan |
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