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 | Unruhen in Chittagong (Bangladesh) Was sind die Hintergründe |  |
Verfasst am: Mi 26. Jul. 2006; 20:51 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4269 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Durch den Beitrag eines Forummembers bin ich auf diesen Konflikt in Ostbangladesh Aufmerksam geworden. Die Gegend um Chittagong soll sehr schön sein, aber eben nicht ganz ungefährlich, wie das EDA warnt. Nun wollte ich wissen, ob jemand eine Ahnung hat, worum es bei diesem Konflikt überhaupt geht, denn das besagte Forenmember hat geschrieben, dass dieser Konflikt die Touristen nicht wirklich berühre... |
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Verfasst am: Mi 26. Jul. 2006; 23:21 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1793 |
| Wohnort: Deutschland |
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Verfasst am: Do 27. Jul. 2006; 00:39 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4269 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Vielen Dank für den interessanten Link. Wusste doch, dass ich von dir was spannendes kriege...
Es geht also um Landknappheit, da vor allem nach 1971 die muslimischen Bengalen langsam die Mehrheit der Bevölkerung stellen statt den indigenen Bergvölkern. Ein Problem, das wir auch bei vielen anderen Bergvölkern kennen, und nicht nur dort.
| Zitat: | | Teil des pakistanischen Entwicklungsplans für die Chittagong Hill Tracts war auch die intensive Besiedlung der Chittagong Hill Tracts durch Bengalen aufgrund der wachsenden Landknappheit im dichtbesiedelten bengalischen Kernland. Diese Politik wurde später von der Regierung Bangladeshs fortgeführt. |
und um die Ressourcenverteilung:
| Zitat: | | Der neuen Regierung Bangladeshs ging es einerseits um die nationale Einheit und Sicherheit, die sie durch eine mögliche Autonomie der Chittagong Hill Tracts in Gefahr sah, andererseits um die weitere Erschließung der reichen natürlichen Ressourcen inklusive Gas und Öl. Die geographische Lage der Bergregion ist sicherheitspolitisch einigermaßen prekär. |
Auf der anderen Seiten haben wir die Bergvölker, die sich dem Staat und seinem Nationalismus nicht zugehörig fühlen und die Siedlungskolonialisatoren wieder draussen haben möchten. Eigentlich ein ähnliches Bild wie in den palästinensischen Gebieten.
Die Lage scheint sich nach einem längeren Friedensprozess wieder einigermassen zuzuspitzen. Denn im Februar 2001 entführten Anhänger der UPDF vier ausländische Ingenieure, drei Briten und einen Dänen, im Bezirk Rangamati und ließen sie einen Monat später wieder frei. Andrerseits muss man sich auch fragen, ob es wirklich so gefährlich ist, wenn nun seit fünf Jahren niemand mehr entführt wurde. |
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