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 | Camino Santiago |  |
Verfasst am: So 28. Aug. 2005; 21:52 |
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| Fabyian |
| Traveller |
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| Anmeldungsdatum: 27.08.2005 |
| Beiträge: 74 |
| Wohnort: Beijing |
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...jetzt ist es schon bald ein Jahr her, dass ich auf dem Jakobsweg war. Oft sehne ich mich nach der Zeit, schwelge in Erinnerungen und lasse die Erlebnisse revuepassieren. War das toll!
Pilgern nach Santiago de Compostela bedeudet, Land und Menschen, Einheimische und Wanderer, kennenzulernen. Sich selbst kennenlernen. Fuer mich war die Pilgerschaft ein ganz besonderes Erlebnis. Ich habe faszinierende Menschen getroffen, verschieden doch mit dem selben Ziel.
Es gibt soviel zu erzaehlen. Von den ersten Tagen, den Herbergen und ihren Hospitaleros, den Blasen, die dann doch noch kamen, dem toten Polen und nicht zuletzt von der Ankunft in Santiago.
Ich moechte auf jeden Fall wieder auf den Weg, dann vielleicht die Kuestenroute. Ich habe einen Spanier getroffen, der das 16. Mal den Weg von Roncevalles aus geht. Kann suechtig machen.
Wie ist es den anderen ergangen? Wuerde mich hier ueber Beitraege freuen.
Buen camino |
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Verfasst am: Di 13. Sep. 2005; 12:35 |
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| Marco |
| Fullmoonpartyjäger |
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| Anmeldungsdatum: 27.09.2004 |
| Beiträge: 22 |
| Wohnort: Berlin |
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Hallo Fabyian,
ich war im Frühjahr 2003 unterwegs. Zu dritt pilgerten wir von León nach Santiago. Leider hatten wir nur insgesamt 3 Wochen Zeit, und da wir noch Madrid besichtigen wollten, konnten wir erst ab León starten.
Mit dem Flieger ging es nach Madrid und von dort aus mit der Bahn nach León. Im dortigen Kloster verbrachten wir zwei Tage, bevor es in Richtung Westen ging.
Der Camino war sehr, sehr leer, da es März war, und in manchen Herbergen waren wir die einzigen, die dort nächtigten...
Welch ein Gegensatz zum Hochsommer!
O Cebreiro war zum Beispiel sehr schön, dort hatte es uns gut gefallen. Es gab viele nette Orte, und zum Beispiel trafen wir einen 60jährigen Galizier, der mit einer normalen Tragetasche und Slippern ganz spontan von León nach Santiago lief. Kurzerhand rief er seine Frau in La Coruna an und erzählte ihr, dass er zwei Wochen später nach Hause käme...
Angel aus La Coruna hatte auch eine neu erworbene Bohrmaschine im Gepäck, und trotz seines schlichten Schuhwerks hatte er abends niemals Blasen...
Ein Höhepunkt des Tages war stets ein leckeres Pilgermenü in einer der vielen Gasthäuser. Judias y jamon y huevos fritos - dies konnte man gar nicht genug essen...
Die Kapellen, die Klöster am Wegesrand, die Landschaften im Bierzo und in Galizien - diese Wanderung war einer der schönsten in meinem Leben.
Ich bin viel zu Fuß unterwegs gewesen: in den Rocky Mountains, auf dem West Highland Way, in Irland, in der Hohen Tatra, im Riesengebirge, entlang der ehem. deutsch-deutschen Grenze - doch die Pilgertour auf dem Jakobsweg war am reizvollsten!!
Es grüßt Marco
http://sambamarco.piranho.de/Camino.htm |
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