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 | Aktuelle Situation in Kenia (Unruhen und deren Auswirkungen) |  |
Verfasst am: Mo 07. Jan. 2008; 16:16 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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Es ist schon traurig was für Auswirkungen solche Ereignisse auf den Tourismus, und somit auf die Einnahmequelle von tausenden von Leuten, haben. Aber ich selber würde zur Zeit vermutlich auch nicht nach Kenya reisen.
Touristenorte sicher – dennoch grosse Angst vor Rückschlägen im Tourismus.
Infolge der Unruhen, welche Kenia nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen vom 27. Dezember 2007 durchlebt, hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) seine Reisehinweise gestern angepasst. Bis zur Klärung der Lage wird von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Kenia abgeraten. Aufgrund der angekündigten Massendemonstrationen, der zunehmenden Gewaltspirale in Städten und steigender Kriminalität als „Begleiterscheinung“ ist die weitere Entwicklung der Lage ungewiss.
In den Touristenorten soll die Lage ruhig aber angespannt sein. Maya Furrer, früher USA-PM bei Hotelplan und inzwischen an der Küste Kenias wohnhaft, meldet von dort: „Die Touristenorte an der Küste sind sicher. Natürlich kam es auch hier in den letzten Tagen zu einigen Einschränkungen, jedoch ist hier alles sicher. Das Hauptproblem für uns an der Südküste von Mombasa war in den der letzten Tagen, dass Benzin teils ausverkauft war und auch Nahrungsmittel wie frisches Gemüse etc. von den Lieferanten nicht geliefert werden konnten. Somit waren bei uns bereits am 31.12 teils Sodas ausverkauft und gestern hatten wir für einige Zeit auch kein Brot und keine Milch mehr im Hotel. Die Situation hat sich nun aber wieder gebessert und wir werden wieder von Lieferanten versorgt. Hauptsorge der Hoteliers ist nun die weitere Zukunft des Tourismus hier in Kenia, und wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickeln wird."
Kenia hatte nach den Attentaten in Mombasa und Nairobi 2002 bereits einen Einbruch des Tourismus erlebt, von dem es sich sehr gut erholt hatte.
Quelle: travelinside |
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Verfasst am: Mo 04. Feb. 2008; 10:08 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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Bei der aktuellen Situation finde ich, dass es nicht viel bringt, noch gross in Marketingaktivitäten zu investieren. Zuerst müssten die Probleme vor Ort gelöst werden.
| Zitat: | Kenias Tourismus will Geld von Regierung
Der kenianische Tourismussektor hat bei der Regierung 9,3 Mio. Euro für die Markterholung verlangt.
Der durch die politischen Unruhen beeinträchtigte Tourismus in Kenia leidet weiterhin unter den tiefen Einreisezahlen. Deshalb hat der Tourismussektor nun bei der kenianischen Regierung umgerechnet rund 9,3 Mio. Euro für die Markterholung verlangt.
Gakunga Mwangi, Sprecher des Tourismusministeriums erklärt: «Wir haben diesen Betrag aus der Staatskasse verlangt, um dringende Marketing- und Erholungsprogramme zu implementieren. Die Einbussen sind generell hoch.»
Quelle: travelinside |
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Verfasst am: Mo 04. Feb. 2008; 11:39 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
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| Wohnort: Hamburg |
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Das sehe ich auch so. Nach den letzten grossen Anschlägen, hat es fast drei Jahre gedauert, bis sich der Kenya Tourismus einigermassen erholt hat, aber das Niveau der Ende 80-er wurde nie wieder, auch nur annähernd erreicht.
Wie soll man auch werben ?
Seit der Aktion mit dem Überfall auf die Deutschen im - eigentlich "sicheren" Diani Gebiet, ist auch dort "Tote Hose" Mehr als die Hälfte der Hotels ist geschlossen.
Das Problem ist hauptsächlich, dass die herrschende Bevölkerungsgruppe, die Kikujus, sowieso latent Touristenfeindlich sind. (Hauptsächlich, weil sie meist in Gebieten siedeln, die vom Tourismus NIX abbekommen) Nur machen sie dann eben bandenmässige "Ausflüge" in die Siedlungsgebiete der Erzfeinde, der Luos, und wenn ihnen dabei zufällig ein paar "Weissnasen" dazwischengeraten: Auch gut !
Ich könnte Euch auch noch weitere Hintergrundinfors zu dem Thema Stammes-Situation in Kenya liefern. Weiss aber nicht, ob das jemand gross interessiert.
Penguin |
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Verfasst am: Di 05. Feb. 2008; 12:44 |
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| datsophie |
| Holidayresort-Guru |
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| Anmeldungsdatum: 04.02.2008 |
| Beiträge: 10 |
| Wohnort: Nürnberg |
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| das auswärtige amt warn in letzter zeit u.a. auch vor mombasa! Kisumu, Narobi , Eldoret und co sollen auf keinen Fall bereist werde ! |
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_________________ ..: I tried my best 2 run away ... I'm on fire Soca my desire !!:.. |
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Verfasst am: Di 05. Feb. 2008; 13:04 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1813 |
| Wohnort: Deutschland |
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Auswärtiges Amt:
| Zitat: | Stand 05.02.2008
(Unverändert gültig seit: 28.01.2008)
Zum Seitenanfang
Aktueller Hinweis
Von nicht notwendigen Reisen nach Kenia wird bis auf weiteres abgeraten.
Die Unruhen und Ausschreitungen, zu denen es in Kenia nach den Präsidentschaftswahlen vom 27. Dezember 2007 gekommen war, sind in der Fläche abgeflaut. Die Opposition hat erklärt, ihre Strategie des Widerstands gegen das verkündete Wahlergebnis und die Ernennung Präsident Kibakis zum Wahlsieger zu ändern. Geplant waren punktuelle Streikaktionen in Unternehmen, die Mitgliedern der Regierungsparteien PNU und KANU gehören, zu denen es aber bisher nicht kam. Geplante Kundgebungen wurden immer wieder abgesagt. Am 25. und 26. Januar kam es allerdings zu schweren Ausschreitungen in Nakuru (Lake Nakuru National Park), am 26. Januar auch in Naivasha, bei denen zahlreiche Menschen ums Leben kamen. Im Raum Naivasha waren die Ausschreitungen mit Barrikaden der Fernstraße zwischen Nairobi und Nakuru (weiter nach Kisumu oder Eldoret) verbunden.
Am 24. Januar 2008 kam es nach Vorgesprächen des ehem. VN-Generalsekretärs Kofi Annan mit Präsident Kibaki und Oppositionsführer Odinga zu einem symbolhaften ersten Gespräch zwischen den beiden Kontrahenten. Nach wie vor gibt es aber noch keine Annäherung der Positionen der gegenüberstehenden Lager, die Konsultationen des Annan-Teams dauern an.
Von den Ausschreitungen betroffen waren hauptsächlich die Innenstadt und die Slumgebiete Nairobis (Kibera, Mathare und Kangemi) sowie u.a. die Städte Eldoret, Kisumu, Kakamega, und Mombasa. Im Falle eines nicht völlig auszuschließenden Wiederaufflackerns von Unruhen könnten diese Städte erneut Schauplätze sein.
Von Reisen in das Rift Valley und die Provinzen Western und Nyanza wird abgeraten; dringend abgeraten wird von Reisen in die Städte Eldoret, Kakamega und insbesondere Kisumu sowie Nakuru und Naivasha.
Weiterhin gilt: bis zu einer allgemeinen und nachhaltigen Beruhigung der Lage sollten politische Kundgebungen, Menschenansammlungen sowie die Nähe der o.a. Slumgebiete unbedingt gemieden werden. |
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Kenia/Sicherheitshinweise.html#t5
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Mo 15. Sep. 2008; 21:13 |
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| Nzuri |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2008 |
| Beiträge: 3 |
| Wohnort: Rheinland |
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Hey Leute, ich war im Februar und im Juli. Bei beiden Reisen habe ich ich mich stets sicher gefühlt.
Ich fahre bald wieder hin....
Nzuri  |
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Verfasst am: Di 16. Sep. 2008; 03:10 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4420 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Sicher fühlen und sicher sein, das können teilweise schon ganz verschiedene Dinge sein. Wie schätzt du denn nun die innenpolitische Lage ein? Längerfristig stabil? Du kannst dich da vermutlich ein bisschen besser aus. |
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Verfasst am: Di 16. Sep. 2008; 22:14 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
| Beiträge: 1697 |
| Wohnort: Zürich, Chiang Mai & Tokyo |
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Längerfristig stabil sind in Afrika wohl sehr wenige Länder. Kenya würde ich nicht unbedingt dazu zählen.
Es mag stimmen, dass sich sicher fühlen und sicher sein zwei verschiedene Dinge sind. Ich kann mich aber auch in einer europäischen Grossstadt sicher fühlen und dann irgendwo Probleme kriegen. Wie in vielen anderen Länder, auch ausserhalb Afrikas sollte Kenya wohl mit vorsicht bereist werden. Reine Badeferien selber sind zur Zeit jedoch problemlos. |
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Verfasst am: Mi 17. Sep. 2008; 01:38 |
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| sandsturm |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 17.10.2004 |
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| Wohnort: Bern |
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| Reine Badeferien in Kenya? Ich dachte, nach Kenya geht man in erster Linie wegen den Safaris und nicht zum Baden. Oder irre ich mich da? |
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_________________ Bitte keine PN. Ich beantworte gerne jede Frage. Aber nur solche, die im Forum gepostet sind, sonsts bringt das ja nicht allesn etwas. |
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Verfasst am: Mi 17. Sep. 2008; 07:53 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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| Hier in der Schweiz wird Kenya im Pauschalreisebereich hauptsächlich als Badedestination mit ein paar Tagen Safari dazu angeboten. Selbstverständlich gibts auch Leute die mehr Safari verbringen und dann noch ein paar Tage Strand anhängen. |
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Verfasst am: Mo 17. Nov. 2008; 23:09 |
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| Nzuri |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2008 |
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@Pantitlan
in der Tat, ich kenne mich recht gut im Land aus und bekomme auch viele insider- infos, da ich überwiegend Einheimische kenne.
Bis auf das normale Risiko wie überall in der Welt, überfallenzu werden ist es in Kenia sicher. Die Menschen haben einmalmehr begriffen, wie wichtig der tourismus fü sie ist. Ständig wird über Neuankömmlinge berichtet. Es gibt bestimmte Gegenden in Mombasa und Nairobi, in denen ich Nachts nicht rumlaufen würde, aber da ist man als Touri sowieso nicht.
Also: Ich bin im Januar wieder unten.
Gruß  |
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Verfasst am: Di 18. Nov. 2008; 06:52 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Und wie schätzt du die Lage ein? Findest du in dem Fall, dass das Auswärtige Amt einfach übertreibt, oder meinst du, es sei einfach dort sicher, wo nicht ausdrücklich gewarnt wird? |
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