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 | stopover in USA mit temporären Reisepass |  |
Verfasst am: Mi 09. Apr. 2008; 00:54 |
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| tripex |
| Fullmoonpartyjäger |
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Ich wurde in Guatemala um meinen Reisepass gebracht und habe nun einen neuen temporären für ein Jahr. Ich habe einen Rückflug von Costa Rica über Newark (USA) nach Dublin und am nächsten Tag mit Ryan Air weiter nach Berlin. Die Botschaft meinte, da dieser temporäre Reisepass (trotz der 65 EUR) nicht maschinenlesbar ist, bräuchte ich nun ein Visa für die USA. Das würde mich neben einigen Tagen Wartezeit auf einen Termin+Visaausstellung wohl auch weitere $131 kosten. Nehmen die das wirklich so ernst bei einem stopover von gerade mal 2h und lassen einen hängen, wo man doch eigentlich sowieso raus/weiter will? Mein alter Pass war auch nicht lesbar und es hat damit keinerlei Probleme gegeben.
Über Erfahrungsberichte und weniger Vermutungen würde ich mich freuen.
Ciao
Andy |
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Verfasst am: Mi 09. Apr. 2008; 07:42 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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Da handelt es sich tatsächlich um einen speziellen Fall und dass da jemand gefunden wird, der das selbe durchgemacht hat ist eher schwierig.
Dass Du mit einem Pass der nicht maschinenlesbar ist ein Visum für die USA brauchst scheint unbestritten. Das Problem in den USA ist, dass die Abflughalle nicht als steriler Zollbereich gilt, anderst gesagt, Du könntest diese einfach so verlassen und in den USA bleiben. Die Kontrollen sind somit die selben, egal ob Du in den USA bleibst oder einfach den Transit machst. Ohne Visum würdest Du vermutlich garnicht in der Lage sein, von Guatemala überhaupt in die USA ab zu fliegen. Die einzige Möglichkeit die ich hier sehe wäre, dass die US Botschaft für solche Fälle unter Umständen spezielle Visas anbieten würde aber dazu müsstest Du die Botschaft kontaktieren da ich nicht weiss, ob es sowas überhaupt gibt. Ein Visa zu beantragen wäre auch auf alle Fälle günstiger und mit weniger Umständen verbunden als den Flug über andere Destinationen um zu buchen. |
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Verfasst am: Fr 11. Apr. 2008; 20:29 |
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| tripex |
| Fullmoonpartyjäger |
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Die Dinge haben sich nun etwas geaendert. Ich wurde heute ein zweites mal in Nicaragua beraubt, 4 Tage vor meinem Abflug und dummerweise ist das Wochenende dazwischen, so dass ich keine Moeglichkeit mehr habe, ein USA Visa oder meine Travelers Cheques vor meinem geplanten Abflug zu bekommen. Zum Glueck wurde diesmal lediglich "nur" mein gesamtes Gepaeck gestohlen, aber keine Dokumente. Trotzdem habe ich nur noch genuegend Geld, um die Zeit bis zu meinem Abflug zu ueberbruecken.
Ich habe schon in Guatemala City meine Airline aufgesucht und die meinten, es gaebe da keine Probleme mit meinem neuen Pass, hab ihn der Dame vorgezeigt. Aber die sass auch im Office. Mein alter Pass war genauso (maschinen-)lesbar wie mein jetzt vorlaefiger, halt mit diesen spitzen nach links zeigenden Klammern. Insofern verstehe ich nicht, warum es da ein Problem geben sollte. Ausserdem steht in dem Pass eindeutig: Fuer alle Laender.
Vielleicht suche ich am Montag noch die US-Botschaft in San Jose auf.
Bin gespannt
Andy |
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Verfasst am: Sa 12. Apr. 2008; 02:01 |
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| Pantitlan |
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Ohje, da lief ja wohl alles schief... wie kommt es, dass du zwei Mal innert kurzer Zeit beraubt (Raub ist mit Gewalt, Diebstah ist, wenn dus nicht merkst) wurdest. Ist es dort wirklich so gefährlich, oder ziehst du so was an?
Dass mit "für alle Länder" würde ich mal nicht überbewerten. Auch wenn Du ein Visum brauchst, ist er noch "für alle Länder". |
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Verfasst am: So 15. Jun. 2008; 18:14 |
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| tripex |
| Fullmoonpartyjäger |
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hier mein blog zu meinem Rückflug, werd ich auch noch später auf meine
Homepage einbinden
Da bin ich ohne ein einziges Stirnrunzeln über meinen neuen Pass in den Boardingbereich des Flughafens San Jose in Costa Rica gekommen und war mir relativ sicher, beim tatsächlichen Besteigen erst Recht keine Probleme zu bekommen. Wahrscheinlich wollten sie ohnehin nur noch den Boarding Pass sehen. Aber ich wurde vom Airlinepersonal beim letztmaligen Checken meines Boarding Passes UND Passports sofort zur Seite beordert. Ein Pass eines Deutschen, ausgestellt in Guatemala ist wohl zu ausgefallen. Ich ahnte schlimmes! Ich sagte, ich hätte auf Grund eines Diebstahls meines alten Passes einen neuen. So recht glauben wollte er mir nicht und fragte nach weiteren IDs wie Führerschein, Personalausweis oder Kreditkarten. Ich sagte, ich sei aller meiner früheren Dokumente bestohlen worden und könne ihm leider nur den neuen Pass vorlegen. Ich hätte nicht mal Gepäck. Er rief mit seinem Handy offenbar direkt in Amerika beim Heimatschutzministerium an und buchstabierte im Natoalphabet meine gesamten Passdaten an die andere Leitung. Anschließend mußte ich einige Fragen beantworten, wann, wo und wie ich die Staaten die letzten Monate betreten oder verlassen habe. Nach einigen Minuten Bangen sagte er mir "You are good to go." Wow! Ich hatte ein verdammt gutes Gefühl, daß nun auch beim Transit vor Ort in Amerika alles gut läuft, schließlich hat er ja schon dort angerufen und das OK bekommen.
Nun saß ich nach andert halb Jahren mal wieder in einem Flugzeug. Kam mir fast wie eine Ewigkeit vor. Zwei Sachen sind mir dabei neu aufgefallen.
Erstens habe ich einige Zeit den Schatten des Flugzeuges direkt aus meinem Fenster sehen können. Das ist ein allmählich immer kleiner werdender Punkt, der sich, wenn er mal über Wolken gleitet, mit einen regenbogenfarbenen Ring schmückt. Warum, weiß ich (noch) nicht so genau. Vielleicht kann das ja jemand erklären, bevor ich danach recherchiere.
Zweitens kam ein anderes Flugzeug wahrscheinlich gleicher Größe und gleicher Geschwindigkeit in nicht allzu weiter Entfernung von vielleicht 1 km aber auf gleicher Höhe mehr oder weniger vorbeigeschossen. Der Sichtkontakt dauerte nur geschätzte 15-20 Sekunden was einem schlagartig klar werden läßt, wie schnell man sich eigentlich bewegt und einem die unten langsam vorbeischwebenden Wolken doch täuschen können.
Mein Flug ging direkt über die Karibik und so habe ich neben Cuba auch Key West gesehen. Die lange Verbindungsstraße ist kilometerweit zu sehen. Kurz darauf streiften wir Florida und ich gratulierte mir für meine Entscheidung, die Ostküste der USA erstmal aufgespart zu haben. Miami, Fort Lauderdale und West Palm Beach sind mehr oder weniger ein Konglomerat von Städten, die sich entlang der Ostküste von Florida erstrecken. Das sieht alles andere als natürlich aus, weil eben entsprechend des American Dreams Haus an Haus steht. Und jeder will ein Haus direkt am Wasser oder aber den Strand wenigstens nur via Fußweg erreichbar haben. Die weniger Reichen müssen mit dem Auto zum Strand fahren. Jedenfalls ist die besiedelte Küste einfach zu übersehen, weil sie einfach nur in einer Breite von vielleicht 50 km besiedelt ist. Dahinter scheinen noch irgendwelche Wasseraufbereitungsanlagen zu sein und dann kommt nichts mehr. Kann es sein, daß das genauso wie in Australien ist, wo der Großteil der Leute nur an der Küste wohnt? Amerika hat im Gegensatz zu Australien ja nur ein klitzekleines bißchen mehr Einwohner.
Nach West Palm Beach verließen wir allmählich wieder das Festland und gingen erst wieder in der Nähe von Wilmington an Land und flogen von dort entlang der Küste bis zum Zielflughafen von Newark, welcher als permanenter Überfüll- bzw. Ausweich- oder Zweitflughafen von New Yorks JFK Airport angesehen werden kann. Der JFK ist zwar groß, vielleicht der größte der Welt, aber man kann Flugzeuge halt noch nicht übereinanderstapeln und daher hat auch dieser seine Grenzen. Außerdem meiden besonders Billigairlines diesen Mega-Airport, weil die dortigen ultrahohen Securityeinrichtungen eine höhere Flughafensteuer nach sich ziehen, die sich wiederum negativ auf den Gesamtflugpreis auswirkt.
Ich bzw. der Pilot landete sicher bei schönstem Wetter. Ca. eine Minute aber mit Sicherheit weniger als 90 Sekunden nach unserem touch-down (wir hatten die Landebahn gerade verlassen) landete schon die nächste Maschine auf der selben Landebahn. Ich find das ja ehrlich gesagt etwas krass. Wie sehen eigentlich die Prozeduren aus, falls die erste Maschine aus welchen Gründen auch immer nicht von der Landebahn verschwindet? Ich bezweifle, daß bei diesem engen Zeitfenster die Zeit bei Bekanntwerden eines Problems noch für ein Durchstarten ausreicht. Wer einige Fotos von Problemen dieser Art sehen will sollte mal hier (www.darkroastedblend.com/2007/11/airplane-oops-situations.html) klicken.
Beim U.S. Customs and Border Protection wurde ich lediglich gefragt, warum ich kein Gepäck habe und ein anderes mal, was mit meinem alten Pass passiert sei. Ich sagte es ihm und er meinte nur shit happens. Die ganze Prozedur hat mich nicht länger Zeit gekostet als jeden anderen in der Reihe, nämlich ca. eine Minute inkl. Fingerabdrücke und einem Foto von mir mit meinem 2 Wochen Bart.
Insofern ein weiteres mal keine Probleme bei der Einreise in die USA entgegen allen anderen immer die Pferde scheu machenden Geschichtenerzählern oder eher Geschichtenerfindern, denn meistens stecken keine wahren Erfahrungen dahinter. Selbst die dt. Botschaft hat demzufolge offensichtlich keine Ahnung, was Einreisebestimmungen der USA betreffen. Ein vorläufiger deutscher Reisepass ist im Laufe seiner Gültigkeit (nur ein Jahr ab Ausstellung) vollkommen OK für die USA. Das einzige "Problem" (vermute ich) war die Verlinkung meiner neuen Passnummer zu meiner alten, daher auch die Prüffragen meiner Reisehistory. Transit oder nicht spielt wie gehabt keine Rolle. Ich habe dieses grüne I-94W für 3 Monate ohne den geringsten Aufstand bekommen und ich wüßte absolut nicht, warum das bei anderen anders gehandhabt werden sollte, außer sie haben vielleicht schon anderweitige Probleme, in die USA zu kommen.
Ich empfinde es als Gerechtigkeit liebender Mensch durchaus als meine Pflicht, das auch mal zu sagen. Schließlich hätte ich die Story im Negativfall auch ins Internet gestellt. Man ließt im Internet meistens nur die negativen Stories.
Ich bin bis jetzt also schon 4 mal in die USA eingereist, wovon ich 2 mal schon aus wesentlich verständlicheren Gründen hätte abgewiesen werden können. Einmal hatte ich vergessen (nicht gewußt) mein I-94W Formular bei einem Stopover abzugeben und wollte damit nach fast einem Jahr (also fast 9 Monaten Überfrist) nochmal in die USA. Die staunten nicht schlecht, aber nach einigem Hin und Her gaben sie mir doch ein neues I-94W, nicht ohne mir im ernsten Ton zu sagen: "Don't keep it again!"
Ein anderes mal hatte ich einen schweren Rucksack, aber keinen Nachweis, wie ich vorhätte, das Land zu verlassen. Wieder etwas, was ich nicht wußte, daß man es für Amerika brauchte. Ich wollte halt mit Greyhound nach Mexico hatte aber noch kein Ticket, weil ich mir das erst in Amerika kaufen wollte, weil es billiger war als in Canada. Eine Zwickmühle. Auch diesmal ließen sie mich passieren, aus purer Kulanz, sagten sie jedenfalls.
Also die Fragen und Sicherheitschecks wie Fingerabdrücke, Fotos, keine Flüssigkeiten an Board und Schuhe beim Durchleuchten ausziehen sind schon gigantisch im Vergleich zu allen anderen Ländern, aber ich kann nicht behaupten, die Amis lassen nicht mit sich reden, wenn es um unvollständige oder ausgefallene Reisedokumente geht. Sicherlich ist auch viel Ermessensspielraum dabei und wahrscheinlich spielen auch persönliche Faktoren wie ethnische Abstammung, Aussehen und lockeres Auftreten eine Rolle, aber wenn man nicht gerade als überheblicher Deutscher daherkommt und im Hinterkopf hat, daß sowieso jedes Land selbst ohne Angabe von Gründen jedem die Einreise verweigern könnte, dann hat man wohl bessere Karten, daß sich eine fragliche Situation zum Guten wendet.
Meine Maschine nach Dublin hatte mehr als eine Stunde Verspätung, obwohl wir (inkl. Pilot) pünktlich drin saßen und die Tür verriegelt und das Flugzeug sowie Besatzung abflugfertig ware. Der Grund war wohl ein Gepäckstück, welches sich in unsere Maschine statt in die richtige verirrt hatte. Kann ja schonmal vorkommen bei so einem so triebsamen Flughafen.
Als wir uns dann zu der Landebahn aufmachten gerieten wir in einen feinsten Flugzeugstau. Wir kamen nicht mal im Schrittempo voran. Auf dem Weg zum Anfang der Landebahn düste alle 45 bis 60 Sekunden eine abhebende Maschine an uns vorbei, welches die gesamte Flugzeugschlange aufzurücken erlaubte. Noch eine weitere Landebahn weiter kam unregelmäßig im Durchschnitt alle 2-3 Minuten eine Maschine runter. Manchmal landeten sogar quasi 2 Flugzeuge gleichzeitig nebeneinander auf jeweils einer Piste, was natürlich eine weitere Verspätung für die nervös mit den Flügeln auf den Boden tippelnden Flugzeuge bedeutet. Aber ist wahrscheinlich sicherer und effektiver, als zu viele Flugzeuge in der Luft Schleifen drehen zu lassen.
Als wir dann endlich an der Reihe waren, zählte ich während unseres take-offs mal die Flugzeuge in der Schlange, ganze 24. Nächstes mal versuche ich nicht gerade im Berufsverkehr zu fliegen.
Ich hatte zwar wieder einen Fensterplatz (schließlich hatte ich fast 4 Monate im vorraus gebucht) und anfängliche Hoffnungen, wieder einen Sonnenuntergang aus der Luft genießen zu können , aber durch die Verspätung war nun pure Nacht. Kann man Airlines eigentlich deshalb verklagen?
Wenigstens flogen wir direkt über Manhatten, dessen Skyline ich schon beim Landen gesehen habe. Das Empire State Building
war klar zu erkennen und ebenso ein offenbar riesiger LCD Schirm. Ein bißchen näher hätte man sogar den Inhalt vom Flugzeug aus erkennen können. Ansonsten fallen einem viele besonders erleuchteter spots auf, die sich bei näherem Hingucken als Baseballcourts entpuppen, Amerikas Volkssport schlechthin.
Es gab wieder leckeres abgepacktes Essen, das ich einer amerikanischen Fluggesellschaft angemessen zu mir nahm, nämlich doppelt so viel in der Hälfte der Zeit. Wenn etwas kostenlos ist kann ich mich nicht zurückhalten. Aus irgendeinem Grund gibt es sowieso immer überschüßige Portionen.
Auch wenn wir um den Sonnenuntergang gebracht wurden, den Sonnenaufgang konnte uns keiner nehmen. Der Pilot versuchte uns zwar zu ärgern, in dem er die Sonne konstant und direkt ansteuerte statt sie mittels einer Schlangenlinie mal an die linke und rechte Seite zu lassen (kann man ihn deshalb nicht verklagen?) aber trotzdem schimmerte sie minutenlang von unten durch die Wolken. Und das nicht nur einige Sekunden sondern Minuten. Sah richtig toll aus.
Der Pilot holte von den 80 Minuten Verspätung ganze 70 Minuten wieder ein. Wußte ich gar nicht, daß in Flugplänen eine derartige Flexibilität eingebaut ist. Aber wahrscheinlich verhält es sich wie beim Auto, wo es eine ökonomische Optimalgeschwindigkeit gibt. Normalerweise werden die Turbinen auch ca. 30 bis 40 Minuten vor touch down auf Sparflammme gedrosselt und das Flugzeug gleitet mehr oder weniger nur noch nach unten. Diesmal ist das erst direkt einige Minuten vor der Landung passiert.
Beim Vorzeigen meines neuen Passes werde ich nun meistens mit einem Gracias durchgewunken. Das muß wohl an dem Ausstellungsort Guatemala-Stadt liegen. Ich wußte bis jetzt gar nicht, daß darauf mindestens genauso geguckt wird wie auf das Foto, den Namen und die Nationalität. |
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Verfasst am: Mo 16. Jun. 2008; 01:54 |
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| Pantitlan |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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Aber wie es kommt, dass du in so kurzer Zeit gleich zwei Mal ausgeraubt oder bestohlen wurdest, hast du uns nach wie vor vorenthalten!!!
| Zitat: | | Einmal hatte ich vergessen (nicht gewußt) mein I-94W Formular bei einem Stopover abzugeben und wollte damit nach fast einem Jahr (also fast 9 Monaten Überfrist) nochmal in die USA. Die staunten nicht schlecht, aber nach einigem Hin und Her gaben sie mir doch ein neues I-94W, nicht ohne mir im ernsten Ton zu sagen: "Don't keep it again!" |
Hier wissen die Amis wohl selbst, dass sie ein etwas dümmliches System haben und ich versehe echt nicht, wieso die so Formular verliebt sind. Selbst Chinesen sind weniger bürokratisch. Wenn die Amis schon der ganzen Welt maschinenlesbar Pässe aufzwingen wollen, dann sollen sie auch Maschinen aufstellen, welche diese Pässe lesen und automatisch verarbeiten können. Dann braucht es nicht mehr irgendein HX5-Formular.
| Zitat: | | Ein anderes mal hatte ich einen schweren Rucksack, aber keinen Nachweis, wie ich vorhätte, das Land zu verlassen. Wieder etwas, was ich nicht wußte, daß man es für Amerika brauchte. Ich wollte halt mit Greyhound nach Mexico hatte aber noch kein Ticket, weil ich mir das erst in Amerika kaufen wollte, weil es billiger war als in Canada. Eine Zwickmühle. Auch diesmal ließen sie mich passieren, aus purer Kulanz, sagten sie jedenfalls. |
Auch hier sollte man dies vielleicht im internationalen Vergleich betrachten. Ich nehme an, du bist auf dem Landweg eingereist, oder? Ich habe bis jetzt etwa 30 Landgrenzen überquert und hatte dabei noch NIE ein Weiterreiseticket. Und ich wurde auch noch NIE nach einem gefragt, obwohl es in den meisten Ländern vorgeschrieben ist.
| Zitat: | | Sicherlich ist auch viel Ermessensspielraum dabei und wahrscheinlich spielen auch persönliche Faktoren wie ethnische Abstammung, Aussehen und lockeres Auftreten eine Rolle... |
Ist ja auch nichts, worauf ein Rechtsstaat stolz sein könnte. Ist allerdings bei uns in dieser Hinsicht auch nicht wirklich viel besser.
Wie auch immer. Ich finde es trotzdem gut, dass alles geklappt hat und freue mich, dass du deine mehr oder weniger positive Geschichte mit uns geteilt hast. |
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Verfasst am: Mo 16. Jun. 2008; 04:29 |
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| tripex |
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| Anmeldungsdatum: 14.08.2006 |
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Wenn Du nach dem Warum fragst, weiß ich es natürlich nicht. die Menschen sind dort eben arm und nehmen sich alles, was sie können. Nur etwas mehr Vorsicht als in Deutschland reicht bei weitem nicht aus.
Das erste mal wurde mir eine Dokumententasche aus einer mit zwei Knöpfen gesicherten Oberschenkeltasche an der Hose geklaut. Die zwei Knöpfe wurden ohne, daß ich etwas gemerkt habe geöffnet und die Tasche herausgezogen. Das passierte während eines Events. Ich habe gehört, daß selbst wenn die Tasche mit einem Schloß gesichert gewesen wäre, die Diebe die Hosentasche unten aufgeschnitten hätten um die Tasche so entnehmen zu können, alles ohne es zu bemerken.
Das zweite mal wurde mir einfach mein gesamter Rucksack direkt neben meinem Bett während ich darin schlief weggetragen. Auch diesmal habe ich nichts bemerkt. Mir blieben nur noch meine Klamotten (zum Glück hab ich mich einfach nur so hingelegt), mein wallet+pass (auch in der Hose), meine Schuhe sowie meine technischen Geräte, die ich auf einer Art Nachttisch die Nacht über geladen hatte. Diesmal waren es keine Profis, denn diese technischen Geräte hatten grüne Lade-Leuchtdioden und waren äußerst gut sichtbar. Allerdings hatte ich sie wohlsorglich in Plastiktüten eingewickelt, um bei entfernen wenigstens aufzuwachen. |
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