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 | Stromversorgung in Laos - ein Unternehmer findet Nische |  |
Verfasst am: So 04. Mai. 2008; 05:46 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4276 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Laos ist ein Land mit einer jämmerlichen Infrastruktur. 60 Prozent der Bevölkerung hat keinen Strom. Der Grund, dafür liegt an den niedrigen Strompreisen des Monopolisten: Er hat so zu wenig Geld, um weiter zu investieren, gleichzeitig aber schreckt er auch andere Investoren ab.
Nun hat aber ein deutscher Unternehmer eine Möglichkeit gefunden, hier doch Gewinn bringende Geschäfte zu machen. Er baut kleine Kraftwerke für die Dorfgemeinschaften und bietet diese jemandem vor Ort über ein Franchnisse-Sytem an. So verdienen Leute vor Ort mit und haben ein Interesse daran, die Anlagen gut zu warten, was ja normalerweise ein Problem bei solchen kleinen, dezentralen Anlagen ist. Da der Strom vor Ort erzeugt wird, braucht es keine langen und teuren Ueberlandleitungen.
So weit scheint mir das ein sehr erfolgsversprechendes Rezept zu sein. Bin mal gespannt, ob es auch in anderen Ländern anwendung finden wird. Was haltet ihr davon?
Hier noch ein detailierter Bericht über das Projekt:
http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=1&id=38371&source=homepage |
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Verfasst am: Di 06. Mai. 2008; 17:10 |
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| epsilon5 |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 16.10.2006 |
| Beiträge: 123 |
| Wohnort: zürich |
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hallo zusammen
das ist eine gute sache. ich wünsche diesem projekt viel glück.mit den grossen dämmen wie zb. in china/thailand . geht nur das ganze ökosystem drauf.
gruss
epilon5 |
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Verfasst am: Di 13. Mai. 2008; 10:55 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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| Wohnort: Tokyo, Cape Town und Zürich |
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Das hört sich wirklich spannend an und ist wie bereits schon erwähnt viel Nachhaltiger als die Staudämme und die anderen Kraftwerke in der Gegend.
Wie werden die Minikraftwerke betrieben? |
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Verfasst am: Di 13. Mai. 2008; 14:55 |
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| gonethou |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 21.04.2008 |
| Beiträge: 121 |
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Hm, ich glaube in dem Artikel stand drinnen mittels Wasserkraft.
Aber sollte es nicht das längerfristige Ziel einer Stromversorgung sein das Stromnetz zu verbinden und wenn mal ein Kraftwerk ausfällt, dass es dennoch eine Stromversorgung für das jeweilige Dorf gibt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass nach dem beschriebenen System jeder Betreiber der einzelnen Kraftwerke eher eigennützig handeln wird. Da bräuchte es natürlich einen zentralen Verwalter (=Staat?, Dachverband), weil sonst ja nur die Gewinnmaximierung auf dem Tagesplan steht?
Aber grundsätzlich, dass es überhaupt Strom gibt in den Dörfer ist natürlich ein gewaltiger Schritt und auch zu begrüßen. Versteht mich nicht falsch, die Idee ist toll und sicher unterstützenswürdig. |
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Verfasst am: Di 13. Mai. 2008; 15:47 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Ja eben, dieses verbindende Netz ist eben das Problem in Laos, da das Land nicht sehr dicht besiedelt ist und der Bau von Stromleitungen zu teuer wäre. |
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Verfasst am: Mi 14. Mai. 2008; 08:24 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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| Es gibt teilweise Stromverbindungen aber wie Pantitlan schon sagte, vorallem in der Bergregion ist das viel zu teuer und lohnt sich nemals. Die kleineren Anlagen sollen lokal verwendet werden. |
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Verfasst am: Mi 14. Mai. 2008; 14:13 |
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| gonethou |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 21.04.2008 |
| Beiträge: 121 |
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Ok, schon klar. Aber die Dörfer in euren schweizer Bergen werden ja wohl auch mit Strom versorgt sein
Und mir ist schon klar dass man die Schweiz eher nicht mit Laos vergleichen kann, aber Ziel eines jeden Staates sollte es doch sein den Wohlstand zu vermehren, nicht wahr. So auch in Belangen der Stromversorgung, das sicherlich ein Gut ist, das vom Staat oder ähnlichem angeboten werden sollte.
Die Lösung mag vielleicht für 20, 30 Jahre eine gute sein, und danach?
Aber nicht falsch verstehen, dass laotische Dorfbewohner mitten im nirgendwo nun in den Genuss eines kalten Biers kommen ist den Aufwand schon alleine wert! |
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Verfasst am: Mi 14. Mai. 2008; 14:31 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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Vor allem wir Ausländer können nun noch mehr Beer Lao trinken...
Nun ja, das mit der Schweiz stimmt schon. Sie hat aber auch lange gebraucht, bis sie alle Ecken elektrifiziert hat.
In Laos ist das Problem eben scheinbar der tiefe Strompreis. Er wirft zu wenig Profit ab, um Ueberlandleitungen zu bauen. Aber teurer kann er wohl auch nicht werden, weil ihn sich sonst die Städter nicht leisten können. Ein Dilema in einem armen Land.
Sicher sollte Laos irgendwann reicher werden und sich Leitungsstrom leisten können. Aber es ist ja nicht nötig, dass sie Leute so lange warten, oder? Ausserdem: In Laos gibts ja auch viele Orte, an die noch keine Strassen führen. |
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Verfasst am: Mi 14. Mai. 2008; 14:43 |
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| gonethou |
| Yetijäger |
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| Anmeldungsdatum: 21.04.2008 |
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Das klingt nach einem interessanten Reiseziel.
Das schreib ich mir hinter die Ohren für irgendwann mal! |
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Verfasst am: Mi 14. Mai. 2008; 14:51 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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Definitiv. Es ist eines der Lieblingsländer von vielen hier. Lies mal ein bisschen in den alten Beiträgen im Forum, und du wirst sehen, wieso das so ist...  |
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Verfasst am: Mi 14. Mai. 2008; 19:15 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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| Das was Panti gesagt hat kann ich unterschreiben ... Mit oder ohne Strom in den Bergen, Laos ist super. |
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