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 | Elefanten in Südafrika |  |
Verfasst am: Mi 30. Apr. 2008; 12:26 |
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| Alex |
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Verfasst am: Mi 30. Apr. 2008; 13:32 |
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| swissgabe |
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| Wie bei vielem gibt es hier wohl ein Pro und Con. Aber die Elefanten zerstören schnell mal landwirtschaftliches Nutzland und ich vermute, dass die Tiere auch den ökologischen Lauf negativ beeinflussen würden. Die Abschüsse sollten einfach nicht einen (primär) kommerziellen Zweck mit sich bringen. |
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Verfasst am: Mi 30. Apr. 2008; 14:23 |
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| Alex |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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Hier auch ein Video zu dem Thema:
http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,in4e3ehk0m6q0d19~cm.asp
| Zitat: | | Die Abschüsse sollten einfach nicht einen (primär) kommerziellen Zweck mit sich bringen. |
Der Abschuss wird ja von den Parkverwaltungen durchgeführt.
| Zitat: | | Wie bei vielem gibt es hier wohl ein Pro und Con. Aber die Elefanten zerstören schnell mal landwirtschaftliches Nutzland und ich vermute, dass die Tiere auch den ökologischen Lauf negativ beeinflussen würden. | Um das landwirtschaftliche Nutzland geht es noch nicht, denke ich. Die Elefanten zerstören aber einfach zu viele Bäume (siehe auch Video oben) und damit die Natur, in der nun mal nicht nur sie sondern auch andere Tiere leben. Elefanten-Überpopulationen führen zu einer Versteppung der Landschaft.
Ich weiß auch nicht, wie sich die Population "in früheren Zeiten" konstant gehalten hat. Haben Elefanten natürliche Feinde?
Für mich sind Elefanten ein wenig wie Nilpferde. In der allgemeinen Wahrnehmung der Welt verniedlicht, obwohl es sich um ziemlich gefährliche Tiere handelt.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Mi 30. Apr. 2008; 21:33 |
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| swissgabe |
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Und die Parkverwaltung nimmt keine kommerziellen Abschüsse vor? Im Bericht steht, dass das Elfenbein zwischengelagert wird und erst verkauft werden würde falls das wieder legal wäre.
Elefanten haben eigentlich keine natürlichen Feinde ausser manchmal Löwen die es auf kleinere Elefanten abgesehen haben. Aber das ist eher selten und eigentlich nur im Hochsommer der Fall. Alle anderen Tiere gehen den Elefanten aus dem Weg. Wie sich der Bestand der Tiere reguliert hat weiss ich nicht genau, aber die Tockenzeit im Sommer ist auch für Elefanten nicht ungefährlich.
Nilpferde sind viel gefährlicher als Elefanten, zumindest was die Anzahl Todesfälle angeht. Sie stehen ungeschlagen an erster Stelle, vor dem Büffel und den Löwen. Bei den Elefanten kommt es auch darauf an, um welche Art es sich handet. Die Elefanten in Namibia sollen viel gefährlicher sein als die die es üblicherweise in Südafrika gibt. |
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Verfasst am: Mi 30. Apr. 2008; 21:48 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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| Zitat: | | Nilpferde sind viel gefährlicher als Elefanten, zumindest was die Anzahl Todesfälle angeht. Sie stehen ungeschlagen an erster Stelle, vor dem Büffel und den Löwen. Bei den Elefanten kommt es auch darauf an, um welche Art es sich handet. Die Elefanten in Namibia sollen viel gefährlicher sein als die die es üblicherweise in Südafrika gibt. | Ich denke, dass die höhere Zahl von Todesfällen durch Nilpferde darauf zurückzuführen ist, dass Nilpferde oftmals aus dem Wasser heraus angreifen und dabei die Opfer überraschen. Auch wenn es die Tiere natürlich wohl eher selten aus purer Angriffslust tun, ist das für den arglos dahinrudernden Menschen gefährlicher als eine über die Steppe trampelnde Herde Elefanten.
Aber einer Herde Elefanten oder auch nur einzelnen Tieren würde ich mich nur bei übersichtlichem Gelände nähern. Denn wenn Du Pech hast, steht unbemerkt im Busch neben Dir Tier eine Mutter mit Kalb. Und die macht Dich platt.
Warum die Elefanten in Namibia gefährlicher sein sollen als die in Südafrika verstehe ich aber nicht.
| Zitat: | | Und die Parkverwaltung nimmt keine kommerziellen Abschüsse vor? Im Bericht steht, dass das Elfenbein zwischengelagert wird und erst verkauft werden würde falls das wieder legal wäre. | Wie definierst Du denn einen "kommerziellen Abschuss"? Die Parkverwaltungen oder die zuständige Behörde beschließt Abschüsse von Herden und führt sie durch. Was sollen sie denn sonst mit dem Elfenbein machen als es einzulagern (verkaufen steht natürlich nicht zur Diskussion)?
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Mi 30. Apr. 2008; 21:56 |
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| swissgabe |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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Das mit den Elefanten in Namibia habe ich mal im Fernseher gesehen. Die haben im Etosha 1-2 Meter tief im Sand nach Wasser gebudlet, das machen andere Elefanten in Südafrika anscheinend auch nicht.
Das mit den Nilpferden stimmt. Es gibt viele Unfälle im/auf dem Wasser. Auf Löwen oder Elefanten ist man in den meisten Fällen auch besser vorbereitet, sofern man diese sieht.
Kommerzielle Abschüsse sind wohl dadurch zu definieren, dass daraus in irgend einer Art Geld gemacht wird. Das Elfenbein könnte man auch verbrennen. |
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Verfasst am: Mi 30. Apr. 2008; 22:10 |
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| Alex |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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| Zitat: | | Kommerzielle Abschüsse sind wohl dadurch zu definieren, dass daraus in irgend einer Art Geld gemacht wird. Das Elfenbein könnte man auch verbrennen. | Ich fände es nicht gut, das Elfenbein zu verbrennen. Das wäre eine echte Verschwendung. Einfach verkaufen sollte man es auch nicht, weil das Wilderei bestärken könnte (wer kann schon sagen, woher der eine oder andere Stoßzahn kommt?). Aber man könnte das Ganze einlagern und dann nach und nach (so dass Geld nur langsam in die Kassen kommt, sonst werden Amtsträger in Versuchung geführt) an ausgewählte Abnehmer im Ausland verkaufen.
Nur weil das Elfenbein letztendlich verkauft wird, sind die Abschüsse ja nicht kommerziell. Die Abschüsse werden doch entsprechend wissenschaftlicher Überlegungen beschlossen und durchgeführt.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Do 01. Mai. 2008; 04:39 |
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| Pantitlan |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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Besteht denn eine Chance, dass Elfenbein irgendwann wieder verkaufbar wird? Diese Stosszahne Jahrhunderte lang einzulagern bringt ja auch nichts...
Und wegen Verschwendung> gefaelschte Markenartikel werden auch zerstoert, obwohl man die gut nach afrika exportieren koennte und den aermsten bettlern schenken koennte...  |
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Verfasst am: Do 01. Mai. 2008; 08:31 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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| Zitat: | | Besteht denn eine Chance, dass Elfenbein irgendwann wieder verkaufbar wird? Diese Stosszahne Jahrhunderte lang einzulagern bringt ja auch nichts... | Würde man die Stoßzähne auf einmal verkaufen, dann würden ganz plötzlich schöne Summen in die Kassen gespült. Das würde - von anderen negativen Effekten mal abgesehen - sicher Menschen dazu verleiten, damit "die eigene Haushaltskasse etwas aufzubessern" (auf die eine oder andere Weise). Würde man dagegen das Elfenbein nur nach und nach an ausgewählte Abnehmer verkaufen, könnte man vielleicht nur ganz besondere Anbieter auswählen. Das wären dann möglicherweise gar nicht mal diejenigen, die am meisten bieten. Auf einen Schlag Tonnen von Elfenbein zu verkaufen und dabei den Anspruch aufrechtzuerhalten, nur "besondere" Abnehmer zu bedienen, ist unpraktikabel. Da würden die "Ausnahmen" wohl nicht gering sein. Und schwupps... ist man wieder bei kommerziellem Elfenbeinhandel, Leute sehen, dass Geld zu machen ist, die Hemmschwelle der Aufhebung eines Verbotes sinkt, Wilderei etc. etc.
| Zitat: | | Und wegen Verschwendung> gefaelschte Markenartikel werden auch zerstoert, obwohl man die gut nach afrika exportieren koennte und den aermsten bettlern schenken koennte | Gefälschte Markenware zu verkaufen würde bedeuten, die Urheberrechte der Entwickler weiter zu missachten. Da wollte jemand mit fremder Arbeit (nämlich der Entwicklung und Vermarktung eines Produktes) Geschäft und Gewinn machen. Das ist nach meiner Auffassung unmoralisch (auch wenn dann immer dieses komisch Konfuzius-Zitat gebracht wird, dessen heutige Deutung ich mir irgendwie nicht vorstellen kann). Wenn man diese Schiffsladungen dann auch noch in Afrika auf der Straße verteilt, muss man sich nicht wundern, wenn die einheimische Textilindustrie in Afrika völlig den Bach runter geht. Wer kauft schon noch Kleidung, wenn es sie kostenlos gibt? Aber es ist ja nur für die Armen? Die Armen würden die Textilien (ich interpretiere Markenartikel mal als Kleidung) an Händler weiterverkaufen (z.B. um sich Nahrung zu kaufen und weil ihnen Gutschi oder Brada oder Doltsche nicht so steht), und dies zu einem Spottpreis, weil das (kostenlose) Angebot so groß ist. Tragen würden sie dann letztendlich wahrscheinlich nicht die Armen, sondern andere, die damit ein Schnäppchen gemacht haben. Das wäre dann ein Schnäppchen auf Kosten der Inhaber der Markenrechte und der einheimischen Texttilproduktion.
Geschenke können manchmal sehr zerstörerisch sein. Das subventionierte europäische Milchpulver könnte man auch als Geschenk deuten, immerhin werden die Subventionen an die europäischen Milchbauern vom Steuerzahler aufgebracht. Leider kann nicht einmal in Äthiopien ein Milchbauer zu so niedrigen Kosten produzieren und wird somit durch das "Geschenk" aus dem Geschäft geworfen. Ich denke nicht, dass man sich über ein solches "Geschenk" freuen sollte.
Das zu "Geschenken an die Armen".
Aber davon mal abgesehen... ich finde nicht, dass man industriell hergestellte Fälschungen mit Elfenbein vergleichen kann. Den jahrzehnte gewachsenen Stoßzahn eines Elefanten einfach zu verbrennen. Das würde mir ja im Herzen wehtun.
Gruß,
Alex |
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