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Verfasst am: Di 20. Nov. 2007; 23:17 |
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| swissgabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es in der Zeit von Idi Amin kein Vergnügen war, sich in Uganda auf zuhalten oder das Land zu bereisen. Auch der Völkermord in Ruanda um 1994 ist ein sehr tragisches Kapitel in der Weltgeschichte und das was passierte ist sehr traurig.
Es hat niemand behauptet, das Rwanda oder Uganda das Paradies auf Erden seien aber es scheint mir ein grosser Unterschied zu sein, diese zwei Länder Heute oder vor 15 oder 30 Jahren besucht zu haben. Zeiten ändern sich. 1991 war in Jugoslawien Krieg, heute geht man in Kroatien baden. In Mozambik war bis von ein paar Jahren Bürgerkrieg, heute entstehen Luxuriöse Resorts an super schönen Stränden.
Das was Du übrigens geschildert hast und Dir vor manchen Jahren erfahren ist, passiert genau so noch heute in vielen anderen Länder. Sei es im Sudan, in der Elfenbeinküste oder im Kongo. Diese Länder werden ja sowieso nicht bereist. Wie aber sieht es mit der Gewalt in Brasilien oder Südafrika aus? Auch das Thema Kinderprostitution wurde aufgegriffen. Sollte man sich aus diesem Grund überlegen, nicht mehr nach Thailand oder nach Kambodscha zu reisen?
An den meisten Destinationen gibt es negative Punkte zu finden. Ich selber habe in verschiedenen Länder auch negative Erfahrungen gemacht und fühle mich von verschiedenen Länder weniger angezogen als von anderen. Aber aus diesem Grund eine Grundsatzdiskussion zu starten hilft jemandem der das Land bereisen möchte nicht viel. Da sich besonders ein Afrika Reisender mit seiner Destination wohl auseinander gesetzt hat und deren Geschichte und Vergangenheit kennen sollte. |
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Verfasst am: Mi 21. Nov. 2007; 04:31 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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Das was du schreibst klingt tatsächlich sehr schlimm und ich verstehe, dass man nach einer solchen Erfahrung mit einem Land mühe hat. Ginge mir auch nicht anders. Aber ich teile dennoch Swissgabes Meinung, dass 12 Jahre schon eine Weile her sind (kann natürlich nicht beurteilen, ob sich was geändert hat, oder nicht).
Was mich ein bisschen überrascht, ist, dass dieser Kumpel von dier schon 1972 wusste, was AIDS ist. Wenn ich mich richtig erinnere, kam das bei uns ja erst anfangs 80er Jahre auf. |
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Verfasst am: Mi 21. Nov. 2007; 12:55 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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Lieber Penguin,
zwar weiß ich nicht, woher Pantitlan das Jahr 1972 hat. Aber nach Deiner Zeitrechnung müsste Dein Erlebnis auf jeden Fall spätestens 1980 gewesen sein ("zuletzt vor etwa 12 Jahren" + "Und nach fast 15 Jahren später wars um keinen Deut besser. Seitdem mache ich einen Bogen um bestimmte Länder."). Die Krankheit AIDS wurde aber erst ein Jahr später überhaupt identifiziert. Bis die Information über diese neue Krankheit zu Kommandanten irgendwelcher Militärpatrouillen gelangt ist, dürfte es auch noch einige Jahre mehr gedauert haben.
Deshalb frage ich mich: War das vor oder nachdem Du in Kambodscha aus einem explodierenden Helikopter in ein Reisfeld geschleudert wurdest...
Genervter Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Do 22. Nov. 2007; 07:39 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 3956 |
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| Zitat: | | zwar weiß ich nicht, woher Pantitlan das Jahr 1972 hat. |
sorry, habe mich verschrieben. War 1971. Siehe hier:
| Penguin hat folgendes geschrieben: |
Ich war einige Male da, das erste Mal 1971 und zuletzt vor etwa 12 Jahren. |
Weiter oben schreibt Penguin, dass er zwei Mal war. Das heisst, diese Geschehnisse müssen auf der ersten Reise gewesen sein, weil er ja schreibt, dass es später nicht viel anders war. Aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden, oder Penguin hat sich irgendwo bei den Details oder den Jahreszahlen vertippt oder verrechnet. |
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Verfasst am: Do 22. Nov. 2007; 20:52 |
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| Sanook |
| Rastloser |
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| Anmeldungsdatum: 11.08.2006 |
| Beiträge: 44 |
| Wohnort: Rheinland |
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Hi,
ist inzwischen auch schon ein Weilchen her, dass ich in Rwanda, Uganda und ganz kurz in Burundi gewesen bin (10 Jahre ...), hatte allerdings keine vergleichbaren negativen Erfahrungen wie Penguin, obwohl ich damals 2 Monate in Butare/Rwanda gewohnt habe ("touristische" Pfade gab es zu der Zeit im ganzen Land nicht).
Vor allem nach Uganda und Rwanda würde ich gerne irgendwann nochmal reisen, beides auf ihre Art sehr schöne, interessante Länder mit durchaus netten und liebenswerten Menschen.
Als Frau allein in Rwanda (oder Uganda, Kenya, ...) unterwegs zu sein ist aus meiner Erfahrung kein Problem, ich war auch schon alleine in Kenya und z.T. in Rwanda unterwegs, die Leute sind halt neugierig, aber nicht böse, man kommt v.a. leicht mit Frauen in Kontakt - und mit Kindern sowieso.
Das Wort "mzungu" ist übrigens das Swahili-Wort für "Weißer, Europäer" und ist durchaus zunächst völlig wertfrei. V.a. in Kenya rufen es einem die Kinder auf dem Land überall hinterher in der Hoffnung auf Ansprache oder um was zu bekommen... - kommt drauf an, wie man mit umgeht  |
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Verfasst am: So 25. Nov. 2007; 22:23 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
| Beiträge: 1168 |
| Wohnort: Hamburg |
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| Alex hat folgendes geschrieben: | War das vor oder nachdem Du in Kambodscha aus einem explodierenden Helikopter in ein Reisfeld geschleudert wurdest...
Genervter Gruß,
Alex |
Bin auch genervt: Wo ist meine Antwort vom 22.Nov ca 11 Uhr ?
Kambodja war natürlich vorher.
Die Gesprächsfragmente waren natürlich aus verschiedenen Momenten und Situationen zusammengetragen, natürlich Aids betreffend NACH 1984
Erst ab diesem Jahr wurde die Krankheit unter diesem Begriff international bezeichnet.
Auch wenn die ersten Fälle bereits seit 79 bekannt wurden, aber damals unter diversen anderen Begriffen liefen.
Penguin
Ich habe ja geschrieben, dass Ihr dass NICHT hören wolltet.
Versucht wenigstens richtig mit zu lesen und die Hintergründe zu verstehen: Es gab z.B. KEINERLEI Kinderprostitution. Es gab auch keinen Tourismus. Aber die Angst der Menschen, und vor allem der Kinder vor JEDEM Fremden war schon erschreckend, und - wie man weiss - nicht ohne Grund.
Penguin |
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 | uganda |  |
Verfasst am: Di 04. Dez. 2007; 18:05 |
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| kaktussi |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 04.12.2007 |
| Beiträge: 1 |
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Also ich war zuletzt 2003 in Afrika. Ich hab auch einige Tage in Uganda verbracht. Wir waren zu zweit unterwegs hatten jedoch zu keiner Zeit Angst und fühlten uns nie bedroht. Aufgrund der nur begrenzten Zeit waren wir "nur" in Kampala und Jinja. Im Allgemeinen fand ich den Süden Ugandas deutlich besser organisiert als Kenia....was sich nicht zuletzt an der doch deutlich geringeren Mitfahreranzahl in den Matatus zeigte. Wir sind mit Öffis von Kenia nach Uganda gefahren. Akamba Busline kann ich nur empfehlen....so bevor ich noch mehr Sachen erzähl, die eigentlich nicht zum Thema passen mache ich jetzt Schluss.
Schönen Abend!  |
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 | Re: uganda |  |
Verfasst am: Di 04. Dez. 2007; 20:59 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
| Beiträge: 1168 |
| Wohnort: Hamburg |
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| kaktussi hat folgendes geschrieben: | | Also ich war zuletzt 2003 in Afrika. Ich hab auch einige Tage in Uganda verbracht. Wir waren zu zweit unterwegs hatten jedoch zu keiner Zeit Angst und fühlten uns nie bedroht. |
Muss ich dazu sagen, dass ich mich persönlich NIE bedroht fühlte.
Das war irgendwie von "neutraler-immuner Warte" aus.
links und rechts...... und ich.....
Penguin |
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Verfasst am: Mo 04. Feb. 2008; 23:35 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1606 |
| Wohnort: Deutschland |
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| Zitat: | | War vielleicht schon jemand auf dem weissen nil kayaken? |
Nein, aber das macht der folgende Anbieter (gegen ordentlich Cash):
http://www.surfthesource.com
Das dürfte aber nicht mehr lange funktionieren. Unterhalb des alten Staudammes soll ein neuer Staudamm gebaut werden, der auch die Bujagali Falls verschlucken wird. Rafting wird dann angeblich gar nicht mehr möglich sein.
| Zitat: | | Wie sieht es in Ruanda aus als Frau alleine? | Ruanda ist sehr geordnet. Einer Frau würde ich aber doch nicht empfehlen, alleine zu reisen.
Ruanda ist das am dichtesten besiedelte Land Afrikas. Genauso wie in Uganda (außer vielleicht im chronisch unsicheren Norden Ugandas) findet sich außerhalb der Nationalparks kein Flecken unberührter Natur mehr. Zum Glück gibt es in Uganda besonders mit dem Murchison Falls NP und dem Queen Elizabeth NP zwei sehr große Schutzgebiete.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Di 19. Feb. 2008; 15:06 |
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| regenwaldmaja |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2008 |
| Beiträge: 4 |
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hallo vada, scheinst ja auch noch nicht so sicher zu sein mit dem reisen nach uganda > ich glaub es ist allein durchaus möglich > soll viele 'tolle' busse geben; ich habe im südlichen Afrika allerdigns auch nicht so tolle erfahrungen mit den menschen vor ort gemacht > in botswana wurde ich sogar mal ausgeraubt, naja dehalb habe ich auch so meine zweifel, ob das in uganda besser wird. mich fasziniert aber die natur > hast du eine ahnung wie man ans gorilla permit kommt ohne 2500 Euro und mehr für eine `'super Gruppenreise' hinzublättern?
tschüssi erst mal |
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Verfasst am: Di 19. Feb. 2008; 16:36 |
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| swissgabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
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Verfasst am: Sa 03. Mai. 2008; 19:01 |
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| Fiffi |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 03.05.2008 |
| Beiträge: 1 |
| Wohnort: 27432 Bremervörde |
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Moin !
Bin in den letzten Jahren einige Male in Uganda gewesen. Null Probleme. Mit dem eigenen Wagen durch den Murchinson Falls Park bis Arua an die Kongolesische Grenze, und jetzt im Februar in den Süden zum Queen E. Park und weiter durch Ruanda und nach Burundi.
Alles ohne irgendwelche Probleme oder Unannehmligkeiten.
Biete auch einen Wagen mit Fahrer an, der euch nach euren Wünschen überall rumfährt.
Völlig individuell und nach eigenen Plänen die schönen Länder geniessen.
Schreibt mir und ich helf euch beim organisieren.
Tschüß Stefan " Fiffi" Buck |
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