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 | Warum muss ein Tourist mehr bezaheln als ein Local |  |
Verfasst am: Mi 25. Mai. 2005; 20:11 |
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| tobagowi |
| Fullmoonpartyjäger |
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| Anmeldungsdatum: 27.04.2005 |
| Beiträge: 19 |
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Kann mir einer diese Frage beantworten?
Warum muß man als Tourist an den Agail-Wasserfällen als Toursit 30 TT $ und als Local nur 15 TT$ Eintritt zahlen.
Ich finde soetwas geht überhaupt nicht klar. Stell sich soetwas einmal einer bei uns vor.
Z.B für ins Museum:
Einheimische 5 EUro Auländer 10 Euro. Da wäre morghen das Fernsehen da.
Junge, die sollen mal nicht so einen Blödsinn dort unten machen |
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_________________ There 2 kinds of people in this world, trinis and those who wanna be |
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Verfasst am: Mi 25. Mai. 2005; 23:43 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Bei uns sind auch die meisten Ausländer in der Regel nicht zehn mal reicher als die Inländer! Ausserdem, ist auch die Frage, ob nun Ausländer mehr oder ob Inländer weniger zahlen. Wieso das nicht das Problem mit dem halb-leeren/vollen Glas ist: es scheint doch in der Tat als gerecht, wenn zum Beispiel Schulklassen (bei uns übrigens auch oft so) billiger oder gar gratis ihr eigenes Land anschauen dürfen, findest du nicht? Mich ärgert das zwar auch immer, wenn ich an so einer Kasse stehe, zumal ich auch nicht gerade reich bin und als Langzeitbackpacker nicht immer so viel Kleingeld bei mir habe. Aber im Endeffekt muss ich doch sagen, dass ich als Europäer doch sehr privilegiert bin und da froh sein sollte, statt mich über ein paar Cents zu ärgern.
Uebrigens, das Phänomen gibt es nicht nur in Tobago. In Indien gibt es Tempel, wo einheimiche 5 Ruppies und Ausländer 250 bezahlen müssen. Das fand ich dann doch auch wieder ein bisschen arg krass. |
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Verfasst am: Do 26. Mai. 2005; 08:06 |
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| Hanjo |
| Rastloser |
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| Anmeldungsdatum: 17.09.2004 |
| Beiträge: 39 |
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Na da hst Du noch Glück gehabt, normalerweise wird versucht 15 $ von den Touristen zu bekommen (natürlich US) dies wären dann 90 TT$ das liegt dann an der Verhandlungsführung.
Man kann auch ungeführt an die Fälle dann kostet es gar nichts aber ist das sinnvoll.
Von dem Geld leben wieder ein paar Familien.
Mann nennt dies auch Touris erwischen und jeder der die Möglichkeit hat probiert es auch.
Es gibt noch viele andere Beispiele wo man die Preise in $ angibt und wenn ein Tourist kommt sagt man es sind US bei den Einheimischen sind es dann logischerweise TT$. und die meisten Touristen bezahlen dann so ufert das Ganze dann aus. |
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Verfasst am: Do 26. Mai. 2005; 20:24 |
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| tobagowi |
| Fullmoonpartyjäger |
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| Anmeldungsdatum: 27.04.2005 |
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| Wohnort: Tobago und Düsseldorf |
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Familien ernähren oder nicht. Ich bin gerne bereit ein paar tt in eine Dose dort am Eingang zu schmeißen. Aber so finde ich es eben nicht ok. Wenn es nun ein Tempel wäre und die Einheimischen dort ihren Glauben folgen und ich als Tourist Eintritt bezahlen soll, habe ich null Probleme mit. Aber bitte doch nicht für einen Wasserfall. Das verärgert echt eine menge Touris und Trinidad Tobago wollen doch den Tourismus fördern. Ich habe manchmal den EIndruck das die Locals das alles garnicht wollen, alles viel zu viel Stress. Better Relax and Lime...... Haben ja eigentlich auch Recht  |
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Verfasst am: Do 26. Mai. 2005; 20:37 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4222 |
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| Achso, das ist ein Wasserfall? Das habe ich irgendwie nicht so genau gelesen. Hm... so was ist dann natürlich schon nervig. In Laos wollen sie neuerdings auch Geld für Wasserfälle - also bitte! Da bin ich dann auch einfach an der Kasse vorbeigelaufen und habe alles von der anderen Seite aus angesehen... |
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Verfasst am: Fr 27. Mai. 2005; 13:53 |
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Die Jungs versuchen es halt, ist doch legitim, wenn die dummen Touris es halt zahlen... so what.
Ich hatte mal eine Auseinadersetzung mit einem Taxifahrer, der mir Nachts um 11h für die Strecke Scarborough ---> Bon Accord 40TT$ statt der üblichen 5TT$ abknöpfen wollte, irgendwann während des Disputs antworte er auf meine feststellung : " Rasta, yuh not easy " mit " thats how we do it "
am ende einigten wir uns auf 20TT$. Aber ich glaube Nachts müssen auch Locals mehr fürs Taxi hinlegen...
ansonsten ist Bartons BBQ auch so eine typische Touri Trap, wofür Locals 20TT$ zahlen, muss der Touri mal locker 40TT$ hinlegen, ausser man kennt den Local Preis
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Verfasst am: Fr 27. Mai. 2005; 14:19 |
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| mike |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 18.09.2004 |
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Hallo zusammen.
mal eine kleine Frage am Rande. Wo auf der Welt ist das nicht so? Ausser vielleicht in einem reichen Land!!!!
Ich würde genau gleich handeln, wenn ich in solch einem Land wäre und auch nicht allzuviel Geld habe.
Und wenn man sich geschickt anstellt auf Tobago werden einem auch Locals Preise angeboten. |
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Verfasst am: Fr 27. Mai. 2005; 15:54 |
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| tobagowi |
| Fullmoonpartyjäger |
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| Anmeldungsdatum: 27.04.2005 |
| Beiträge: 19 |
| Wohnort: Tobago und Düsseldorf |
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| um hier mal ein klar zu stellen..... Trinidad und Tobago ist kein armes Land. Es gibt eine ganz Mange reiche Leute. Fast jeder der mit Touris zu tun hat, hat auch ne menge Kohle in der Tasche. Sicherlich gibt es auch viele die kein Geld haben aber viele tun ja auch nichts dafür. Wenn man einen einfachen Job ausübt wie z.B. Fischer (will ich hier nicht als lockere Arbeit bezeichnen), aber die machen auch Kohle ohne Ende, die Jungs mit den Car Rental Bootstouren, Tauchen und und und, alos die Tourismusbranche. Den geht es wirklich nicht schlecht. Aber wenn man keinen Bock auf Arbeit hat (haben die meißten dort nicht) verdient man auch nichts. Trinidad und Tobago ist eines der wenn nicht das reichste Land in der Karibik. Die bekommen es einfach nur nicht geregelt. |
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Verfasst am: Fr 27. Mai. 2005; 16:07 |
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| mike |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 18.09.2004 |
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Naja Tobagwi
TNT ist eines der reichsten Länder der Karibik das Stimmt. Aber dies gilt vor allem für Trinidad. Auf Tobago gibt es viele, die Arbeiten und trotzdem kein Geld (im Verhältnis zu uns) haben. Es sind nicht alle im Tourismusbereich tätig. |
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Verfasst am: Mo 30. Mai. 2005; 08:49 |
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die sehen es halt mit dem Arbeiten lockerer, wenn die Geld brauchen gehen die schon Arbeiten, verdienen Sie genug das es für sagen wir 3 Tage reicht, gehen Sie halt erst am 4 darauffolgenden Tag wieder Arbeiten, halt easy goiing  |
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Verfasst am: Fr 05. Aug. 2005; 13:37 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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Nee nee nee...
Tobago ist eine arme Insel. Mit Tourismus in gemäßigten Ausmaßen kann man keine Volkswirtschaft reich machen. Man kann aber verhindern, dass eine Insel auf das Entwicklungsniveau von Haiti (ärmstes Land Amerikas) zurückfällt. Nur ist mäßige Armut auf einer tropischen Insel nicht annähernd so drückend wie anderswo.
Falls es jemandem auffällt/aufgefallen ist: zur Zeit hat die T&T-Regierung für Tobago ein Entwicklungsprogramm (Tobago Development Program oder so) aufgelegt, um die Insel endlich dem Stand der Nachbarinsel Trinidad anzunähern. In Goldsborough (oder wie auch immer das Dorf auf halber Strecke Scarborough-Speyside heißt) ist z.B. eine nigelnagelneue Highschool aus dem Boden gestampft worden, genauso in Speyside. Bezahlt wird das Ganze zu einem großen Teil auch von der UN und EU, auch wenn das in T&T keiner zu wissen scheint. Nein, nein, heißt es dann, "the governement" bezahlt das.
Der einzige Grund, warum die Arbeitslosigkeit sich in Tobago nicht an die 30% (realistisch) annähert, besteht darin, dass "the government" schon seit Menschengedenken Öl-Geld in ABM-Maßnahmen vernichtet. Den größten Anteil daran hat die staatliche Straßenbaugesellschaft ("Works" heißt die, glaube ich, sehr bezeichnend). Es gibt Listen, in die sich jeder Tobagonian, ob Mann oder Frau, egal welchen Bildungsstands, eintragen kann. Reihum bekommt dann jeder alle paar Monate für einige Zeit einen "Job" im Straßenbau. Um sich die Lebensgrundlage zu sichern, ist dabei natürlich jeder darauf aus, die Arbeit möglichst schleppend voran kommen zu lassen. Wenn man an den zahlreichen Baustellen vorbeikommt (besonders zwischen Scarborough und Speyside) achte man mal darauf, wieviele Leute arbeiten und wieviele Leute nur rumsitzen. Das ist wie in der DDR: jeder hat Arbeit, aber keiner arbeitet! Da habe ich schon absurde Szenen beobachten können. Zum Beispiel haben die vor der Einfahrt des (durch einen Erdrutsch kürzlich verschütteten) KingsBay Wasserfall auf der Hauptstraße beide Fahrtrichtungen auf einer Länge von ein paar Metern gleichzeitig asphaltiert. Man konnte auch nicht vorbeifahren. Also stand man dort eine Weile in beiden Richtungen, bis der Fahrer eine Diskussion beendet hatte, sich in seine Walze gezwängt und sein Werk letztendlich vollbracht hatte. Ein Bekannter arbeitet bei Works (als ständiger Mitarbeiter) und hat mir schon viel krassere Geschichten erzählt.
Ach ja:Die Straßenarbeiter arbeiten von Montag bis Freitag nur von etwa 7-11 Uhr!!! Wen wunderts, dass die nie vorankommen...
Dass Tobago arm ist, merkt man schon daran, dass man dort nur wenig außerhalb des normalen Bedarfs kaufen kann. Für echtes Einkaufen muss man nach Trinidad. |
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