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 | Chinesische Wirtschaftsspionage a la Spiegel |  |
Verfasst am: Di 04. Sep. 2007; 15:04 |
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| sandsturm |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 17.10.2004 |
| Beiträge: 511 |
| Wohnort: Bern |
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Vor einer Woche war Chinas Wirtschaftsspionage die Titelgeschichte des deutschen Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Die These des Blattes war kurz gesagt, dass die chinesische Regierung Internetwuermer konstruiert, um damit gezielt andere Regierungen auszuspionieren. Unter anderem die Deutsche. Danach ging der Schlenker rueber zu den Betrieben, die chinesische Studenten nach deutschland schleussen, um dort wiederum zu spionieren. Natuerlich sei nicht jeder Student aus China ein Spion, aber das Problem sei, dass der deutsche Geheimdienst nicht wisse, wieviele von ihnen wirklich Spione seien. Dann geht die Geschichte ueber zu betrogenen Geschaeftsleuten. Ein Beispiel> Ein Produzent wundert sich, dass die Belegschaft staendig wechselt. Eines Tages faehrt er einer Delegation nach und kommt dann an eine Fabrik, die nicht nur gleich aussieht wie seine, sondern auch genau das gleiche mit einem anderen Namen herstellt. Fazit des Autors: Auch da steckt vermutlich die schlitzohrige und schlitzaugige Regierung.
Ich fand den Artikel von den Fakten her ganz interessant und wirklich lesenswert. Falls ihn jemand online findet, also bitte einen Link setzen. Aber von der Art her total tendenzioes und mit Panikmache vor der "Gelben Gefahr". Immer wieder wird die Regierung angegriffen ohne einen Beleg oder ein Indiz zu nennen. Nun bin ich der letzte, der die chinesische Regierung verteidigen will, aber einfach nur Mutmassungen schreiben.. naja...
Falls sonst jemand den Beitrag gelesen hat, oder sich mit der chin. Spionage auseinandergesetzt hat: Das Thema wuerde mich noch recht interessieren. |
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_________________ Bitte keine PN. Ich beantworte gerne jede Frage. Aber nur solche, die im Forum gepostet sind, sonsts bringt das ja nicht allesn etwas. |
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Verfasst am: Mi 05. Sep. 2007; 18:14 |
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| gabe |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
| Beiträge: 1538 |
| Wohnort: Tokyo, Cape Town und Zürich |
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| Habe den Artikel auch im Spiegel (teilweise) gelesen. Ich finde die ganze Thematik auch sehr interessant und spannend. Aber ich kann mir irgendwie garnicht so richtig vorstellen, dass die chinesische Regierung geziehlt andere Regierungen ausspionieren würde. Sollte sich das bestätigen wäre das ja ein krasser Gesichtsverlust für China und nicht zu vergleichen mit dem Kopieren von westlichen Waren von chinesischen Unternehmen. |
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Verfasst am: Do 06. Sep. 2007; 06:04 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4222 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Habe den Artikel nicht gelesen. Also falls jemand den Link hat, wuerde mich das auch interessieren.
Aber ich dem Zusammenhang ist ja auch interessant, dass sowohl die britische wie auch die amerikanische Regierung die chinesischen Streitkraefte fuer Angriffe auf ihre Aussenministerien verantwortlich gemacht habe. Wird also wohl nicht so eine ganz leichtfertig Verdaechtigung sein.
http://baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=D3F54C24-1422-0CEF-70A8025FA0208E96 |
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Verfasst am: Sa 08. Sep. 2007; 14:50 |
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| Aremonus |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 07.10.2005 |
| Beiträge: 619 |
| Wohnort: Basel |
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hmm, also wenn die chinesische Regierung tatsächlich andere Regierungen ausspionierte, wären die sicherlich nicht so blöd, ihre eigene IP zu verwenden; die würden mal kurz nen Proxy beanspruchen wie jeder normale hacker auch. Meiner Meinung nach wurde bloss die chinesische Regierung wiedermal gehackt; die haben nämlich ein derart löcheriges Firewallsystem (besonders auch wegen QQ, welches jedem Hacker bereitwillig Einlass gewährt) dass man chiensische Regierungspcs in der Mittagspause hacken kann und vondort aus dann auch weitere PCs hacken kann.
BTW, in der Hackerszene sind Regierungspcs besonders beliebt; das ist so etwa das gleiche Gefühl, wie wenn man vor dem Polizeiposten Drogen verkauft^^
Dass wirtschaftsspionage in China vorkommt ist ja nun wirklich nichts neues; die meisten Firmen, die an dem Problem leiden, sind übrigens selberschuld - die öffnen eine Produktion in China, zahlen eher schlecht und führen kein gutes Datenrechtsmanagement - da muss man sich nicht wundern, wenn es dann einer auf eigene Faust versucht^^ |
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