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 | Ist es möglich, nach Nordkorea zu reisen? |  |
Verfasst am: Mi 15. Sep. 2004; 21:46 |
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| Anmeldungsdatum: 15.09.2004 |
| Beiträge: 236 |
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Gast
Beitrag vom Samstag, November 15, 2003 @ 20:22
Kann man denn überhaupt nach Nordkorea einreisen?
swissgabe
Beitrag vom Samstag, November 15, 2003 @ 23:13
Logisch kann man. Ich denke mal, dass man in jedes Land einreisen kann. Inklusive Nordkorea ...
swissgabe
Beitrag vom Sonntag, November 16, 2003 @ 17:50
Hier ein paar Bilder zu Nordkorea ...
Pantitlan
Beitrag vom Sonntag, November 16, 2003 @ 19:09
kannst du vielleicht noch kurz erläutern, was wir hier sehen?
swissgabe
Beitrag vom Dienstag, November 18, 2003 @ 08:25
Auf dem ersten Bild sieht man das Mansudae Monument mit dem Grossen Führer in der Stadt von Pyongyang. Das ist der Ort, wo sich alle Schulkinder verbeugen dürfen.
Auf dem zweiten Bild sieht man im Vordergrund der Kim Il Sung Square und im Hintergrund ist das "Grand People Study House", die Uni von Pyongyang.
Auf dem dritten Bild sieht man, was von vielen Südkorea-Touristes besucht wird. Es ist die Grenze zwischen Nord und Süd, welche sich beim Dorf Panmunjom befindet. Das Bild wurde von der nordkoreanischen Seite aufgenommen.
Ich hätte sonst noch viele andere Bilder von Nordkorea, falls die jemand sehen möchte ...
davey
Beitrag vom Mittwoch, November 19, 2003 @ 08:46
Habe mal gehört, dass man in Nordkorea nur mit einem Begleiter der nordkoreanischen Regierung reisen darf. Dieser fährt einen den ganzen Tag herzum und schaut, dass man auch ja auf repräsentativen Pfaden bleibt - stimmt das?
swissgabe
Beitrag vom Mittwoch, November 19, 2003 @ 19:25
Ich weiss nicht genau, was du mit repräsentativ meinst. Aber das Land "nur" mit einem Führer bereisen kann stimmt. Wir waren zu zweit und hatten zwei Führer plus einen Fahrer im Minibus.
Am ersten Abend, im Hotel, da hat uns der einte Führer freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass wenn wir in die Stadt gehen möchten oder so, doch einfach ihn fragen und er dann mit uns kommt. Die begründung war ehrlich, er hat uns gesagt, damit ER nicht Probleme bekomme. Das Hotel in Pyaongyang wo die meisten Touristen untergebracht werden liegt auf der Yangaekdo Insel. Auf dieser Insel kann man sich frei bewegen und ein wenig spazieren ohne den Führer zu fragen.
davey
Freitag, November 21, 2003 @ 08:56
Mit repräsentativ meinte ich, dass dir diese Führer einfach die Orte zeigen, in denen sich das Land von der Schokoladenseite präsentieret und dich nicht zwischen heruntergekommenen Arbeitersilos rumlaufen lassen.
Dann wart ihr insgesamt zu fünf unterwegs?
Wie fliegst du nach Nordkorea?
Swissgabe
Beitrag vom Freitag, November 21, 2003 @ 09:35
Ja, viel ist sehr repräsentativ.Ich finde, dass Nordkorea in den westlichen Medien nicht so dargestellt wird wie es auch effektiv ist. Ich bestreite nicht, dass das Land viele Probleme hat und dass die Regierung auf dem richtigen Weg ist. Aber auf der anderen Seite schreibt jeder Journalist, dass die Strassen in Pyongyang leer sind und keine Menschen zu sehen sind, was überhaupt nicht stimmt. Ich vermute, dass viele Journalisten die über Nordkorea schreiben selbst noch nie dort waren (Journalisten sind dort auch nicht wirklich erwünscht). Einige Berichte über diese Arbeitslager sind zT auch zweifelhaft und fragwürdig. Auch hier sage ich nicht, dass es keine Arbeitslager gibt, aber wenn ich als Nordkoreaner in den Westen geflohen wäre, würde ich auch nicht erzählen, wie gross Kim ist.
Air Koryo, die nationale Fluggesellschaft fliegt nach PEK, VVO, KHV, MFM, BKK und SHE. Die besten Verbindungen und am einfachsten ist es wenn man von Peking nach Nordkorea fliegt. Eine andere Möglichkeit wäre der Zug, dauert einfach ca. 24h. Ich glaube die Flüge sind nicht in allen Buchungssystemen geladen, nur in den nicht-US Systemen.
Ansonsten habe ich hier noch eine kleine Seite über Nordkorea
http://www.trump.ch/gabriel/travel/countries/northkorea/index.htm
kita
Beitrag vom Donnerstag, November 27, 2003 @ 20:41
Also ich fände Nordkorea ja absolut reizvoll.. aber wenn ich dann einen Aufpasser zur Seite gestellt bekomm, nein Danke. Vielleicht sollte denen dort mal jemand sagen, dass das unter Umständen suspekter ist, als wenn sie einfach ihre Probleme und Fehlentwicklungen zeigen würden. Mal ganz abgesehen davon, dass der Tourismus dort sicher auch recht viel Geld bringen würde. Aber lassen wir das.
Ein paar Bilder allerdings wären schon noch toll, swissgabe! Wie bist du eigentlich dazu gekommen dorthin zu reisen?
swissgabe
Freitag, November 28, 2003 @ 09:08
Es handelte sich mehr um einen Reiseleiter als um irgend etwas anderes und ich bin mir sicher, dass unsere zwei Reiseleiter gewusst haben von wo wir kommen und wo in etwa der Unterschied zu Nordkorea liegt. Vorallem der eine Reiseleiter/-in hat sich doch sehr für den Westen interessiert und beide Reiseführer haben in der DDR deutsch gelernt und auch relativ gut gesprochen. Es wurden auch bestehende Probleme in Nordkorea angesprochen (hauptsächlich Wirtschaftliche) und das hat mich doch sehr überrascht.
Ich hatte einfach ein Bedürfnis nach Nordkorea zu reisen. Ich denke, dass es kaum ein spezielleres Land zu bereisen gibt und was gibt es tolleres, mit dem Auto durch eine Millionenstadt zu fahren und keinen (ok ok, einem) Touristen zu begegnen? Das ist mir sonst nur noch in Chittagong passiert!
Fischer in Pyongyang am Taedong Fluss
Juche Tower and Taedong River
Am West Sea Barrage in der Nähe von Nampo
Weitere Bilder folgen später ...
kita
Beitrag vom Donnerstag, Dezember 4, 2003 @ 14:52
Hm.. mal abgesehen davon, dass ich eine natürliche Abneigung gegen Millionenstädte hab, klingt das wirklich nicht schlecht. Und die Uniformen, ein Traum! Aber trotzdem, einen Reiseführer lass' ich mir nicht aufschwatzen. Sonst geht das Feeling vom Reisen verloren. Dass die mal in der DDR waren, find ich lustig. Soweit ich das mit meinen paar Lenzen nämlich beurteilen kann, hat man in der DDR wenigstens jeden Bürger beobachtet, und weniger die Besucher/Touristen(?). Das hätte man sich abschauen können..
swissgabe
Beitrag vom Donnerstag, Dezember 4, 2003 @ 20:06
Ich lege eigentlich auch viel auf individualität aber Reisen ist in gewissen Ländern umständlich und hat seinen Preis den man entweder bereit ist zu entrichten oder nicht.
Ich denke, dass als Nordkorea deren Staatsbürger in Brüderstaaten geschickt hat sich sicher war, dass die keine andere Ideologien aufschnappen würden und bestimmt wieder nach Nordkorea zurück kehren werden. Dieser Kulturaustausch zwischen kommunistischen Staaten finde ich übrigens sehr interessant.
Pantitlan
Beitrag vom Donnerstag, Dezember 4, 2003 @ 22:29
Es gab ja auch solche Austausche zwischen anderen kommunistischen Staaten. Vorallem Ingenieure wurden oft nach Cuba geschickt. Als ich in Bulgarien war, habe ich so ein Homestay gemacht und wollte mich mit dem Vater dort unterhalten. Da es mit meinem Bulgarisch nicht gerade gut steht, mussten wir also eine andere Sprache finden. Schliesslich stellten wir fest, dass wir beide auf Spanisch plaudern konnten, denn er war einmal in den 70er nach Kuba geschickt worden. Leute, die jemanden aus Nordkorea kennen, habe ich allerdings noch nie getroffen. Aber vielleicht kennt sich Leftwing da besser aus, er ist ja unser Osteuropafreak...
Queenslander
Beitrag vom Samstag, Dezember 13, 2003 @ 15:20
Frage an swissgabe:
Kriegtest du keine Probleme mit der Einreise?
Ich meine,du hattest ja sicherlich japanische Stempel im Pass,wenn micht sogar welche von Südkorea?
swissgabe
Beitrag vom Samstag, Dezember 13, 2003 @ 15:35
Ich würde mal behaupten, dass ich mit der Einreise weniger Probleme hatte, als bei der einten in die USA.
Das Visum haben wir innerhalb von zwei Wochen erhalten und bei der Einreise hat sich der Immigration Beamte nicht um irgendwelche Stempel gekümmert. Es geht wohl eher darum, was für einen Pass man hat (solange es kein Südkoreanischer bzw. einen US Pass ist spielt das keine Rolle).
In Seoul hin gegen hat der Zöllner bei der Ausreise den Nordkorea vermerk gesehen und mich mit grossen Augen gefragt, ob ich in Nordkorea war. Als ich mit Ja antwortete war er doch recht überrascht und reichte mir meinen Pass rüber.
Als ich das letzte mal in Los Angeles war, im Mai 02, war ich froh, dass der Zöllner die Visas nicht angeguckt hat. Bei dieser Einreise hatte ich dann keine Probleme mehr ...
Das Bild ist von unserer kleinen Visa Seite http://www.trump.ch/gabriel/visa
Pantitlan
Beitrag vom Sonntag, Dezember 21, 2003 @ 06:14
und es gab keine weiteren probleme wegen des nordkorea visums in suedkorea? cool!
Wo hast du dir das visum denn geholt? Ich nehme nicht an, dass du 2 Wochen in Peking gewartet hast...
swissgabe
Beitrag vom Dienstag, Dezember 23, 2003 @ 12:59
Nein, das habe ich nicht.
Wenn man eine Reise gebucht hat ist das mit dem Visa eigentlich kein Problem mehr. Denn die Reise wird sowieso beim staatlichen Reisebüro gebucht und die klären da alle nötigen Dinge ab. Mit der Einladung schickt man den Pass mit dem Visa Application Formular nach Bern zur Nordkoreanischen Botschaft und nach 2 Wochen hat man den Pass wieder zurück. Das Visum kostet lediglich 40 CHF, ich finde das liegt noch drin, im Vergleich zu anderen Ländern.
Janny
Beitrag vom Donnerstag, Juli 8, 2004 @ 06:58
ehrlich gesagt finde ich deine betrachtungsweise des landes ein wenig komisch...nur das du da warst, berechtigt dich KEINESFALLS in zweifel zu ziehen, dass es arbeitslager etc. gibt, die ich uebrigens eher konzentrationslager nennen wuerde (ist auch der in der forschung anerkannte begriff)....
anscheinend hat die nordkoreanische propaganda bei dir gewirkt..sorry, aber ich fands komisch...sicher ist nordkorea nicht so boese wie wir im westen denken, aber das dir touristen keine hungernden menschen gezeigt werden, ist doch klar und das es sie gibt und das das ganze land voll davon ist, ist ebenso klar...
darueber hinaus ist die lage in pyongyang eine ganz andere als auf dem lande...
Pantitlan
Beitrag vom Donnerstag, Juli 8, 2004 @ 07:54
Hi Janny,
bist du KoreanerIn? Also, ich kenne mich in Korea zu wenig aus, um zu beurteilen, wie die Lage dort wirklich ist. War ja auch noch nie.
Aber so wie ich Swissgabes Statement lese, behauptet er ja nicht, dass es diese nicht gibt, sondern er kritisiert die Informationsquelle, was natürlich legitim ist. Er meint, dass wenn jemand von dort flüchtet, hat er allen Grund, die Konzentrationslager (spricht die Forschung wirklich von dem Begriff? Das erstaunt mich ein bisschen, weil ich das Gefühl habe, dass das hier überhaupt nicht passt.) schrecklich auszumalen - einmal dahin gestellt, wie schrecklich sie auch wirklich sind. Dieser Gedanke leuchtet mir ein, und ich finde, dass er keineswegs als Leugnung der Gräultaten zu sehen ist.
Aber es ist natürlich auch klar, dass wenn man sich zu so einer Reise entschliesst, ganz klar auch nicht vor der Propaganda gefeit ist. Dass man sich lediglich auf der Touri-Insel einigermassen frei bewegen kann, spricht ja alleine schon dafür, dass es wirklich viel gibt, was verborgen bleiben soll...
Janny
Beitrag vom Donnerstag, Juli 8, 2004 @ 15:06
Ich bin Deutscher, der sehr starkes Interesse an Korea hat und daher meint sich ein wenig auszukennen
Offizieller Term dafür ist in vielen Publikationen wirklich "concentration camp", weil es im Englischen zwar auch die Parallele zum Third Reich () gibt, aber das nicht so extrem ist wie bei uns.
Sicherlich haben viele Flüchtlinge extreme Dinge erzählt und vieles davon ist mit Sicherheit übertrieben, aber selbst um etwas zu übertreiben, muss es etwas Schlimmes als Grundfaktum geben und z.B. die Story mit der Gaskammer wurde zwar nicht bestätigt, aber unabhängige Zeugenaussagen, amerikanische Militärfotos etc. sprechen eine deutliche Sprache.
Und wusstet ihr, dass man davon ausgeht, dass es in Nordkorea bis zu 32 dieser Lager mit bis zu 600.000 Häftlingen gibt ? Deshalb und aus vielen anderen Gründen kann ich es nicht unterstützen oder gut heißen, wenn man einem solchen Regime auch noch aus Abenteuerlust einen Haufen Geld in den Rachen wirft, um diese Lager, den Pomp und die Aushungerung des Volkes voranzutreiben (wer sich Illusionen macht, dass das Geld der Bevölkerung hilft, sollte die Sonnenscheinbrille abnehmen)...
Pantitlan
Beitrag vom Dienstag, Juli 13, 2004 @ 18:26
Das mit den Konzentrationslagern irritiert mich schon ein bisschen. Und zwar nicht deshalb, weil ich dazu neigen würde, den Holocaust als derart einzigartig zu sehen, dass man keinen Begriff von dort übertragen könnte, sondern weil Konzentrationslager schon sehr stark mit dem Vorwurf des Genozids zusammenhängt. Ein solches Lager dient ja in der Regel zur Konzentration, sprich Zusammenpferchung, bestimmter definierter Gruppen. Diese Gruppen sollen dann unterscheidbar gemacht werden und vom Rest der Gesellschaft abgetrennt werden, um sie so zu vernichten. Das war schon 1915 im Osmanischen Reich so, in Nazideutschland gleich und auch bei anderen Völkermorden. Nun habe ich aber noch nie gelesen, dass Nordkorea Völkermord vorgeworfen wurde. Kann sein, dass das daran liegt, dass ich in dieser Frage nicht sonderlich belesen bin (wobei ich ja zu Völkermord gearbeitet habe) aber vielleicht auch daran, dass "politische Gruppen" vernichtet werden, welche 1948 bei der Völkermordkonvention auf Drängen der Sowjetunion als schützenswerte juristische Objekte ausgeschlossen wurden.
Für mich ist daher die Frage, was sind das für Leute in diesen Lagern? Sind das einfach "normale" politische Gefangene, oder sind das klar definierte soziale oder politische Gruppen? Ich würde dann nur im zweiten Fall von Konzentrationslagern sprechen.
swissgabe
Beitrag vom Mittwoch, Juli 14, 2004 @ 00:17
Janny, gemäss Deinem Statement betreffend meinen Aussagen schliesse ich auf folgende zwei Optionen:
1. du hast nicht verstanden was ich sagen wollte
2. du hast es falsch verstanden
Im Gegensatz du Dir akzeptiere ich auch fremde Ansichten was Tourismus in Nordkorea betrifft . Falls das nicht möglich ist, sollte man zumindest dieses Thema nicht nur subjektiv sehen. Ich hoffe dass Du nicht davon ausgehst, dass ich glaube dass das von mir ausgegebene Geld unter der nordkoreanischen Bevölkerung verteilt wird.
Würdest du eine Embargopolitik vorziehen?
Pantitlan
Beitrag vom Mittwoch, Juli 14, 2004 @ 00:36
Was ist denn der Unterschied zwischen 1 und 2, Gabriel? Ich möchte hier mal dazwischen funnken, weil ich fürchte, dass sich sonst hier böses Blut zwischen Gabriel und Jan entwickeln könnte. Es ist ja klar, dass man andere Dinge sieht, wenn man in einer Regierungstour dabei ist, oder wenn man Bücher oder Zeitung liest. Wir sollten einfach schauen, dass wir uns nicht gegenseitig einfach Dinge vorzuwerfen beginnen.
Ich finde vor allem die letzte Frage von Gabe diskussionswürdig. Also, ob es richtig ist, solche Länder zu besuchen, oder ob die Embargopolitik nicht grundsätzlich falsch ist.
swissgabe
Beitrag vom Mittwoch, Juli 14, 2004 @ 09:29
Naja, etwas nicht verstehen oder etwas falsch verstehen ist nicht das selbe, oder doch?
Über die Frage ob eine Embargopolitik richt wäre oder ob Reisen nach Nordkorea von westlichen Touristen sinnvoll sind oder nicht, lässt sich streiten. Aus meiner Sicht gewichten sich diese zwei Optionen etwa 50/50. In der Vergangenheit hat sich gezeit, dass eine strikte Embargopolitik eine Regierung im Normalfall nicht gefärden kann (Kuba, Libyen, Iran etc.).
Vielleicht wäre es noch wichtig, auch noch hier zu erwähnen, dass ich nicht mit der Absicht nach Nordkorea gereist bin um die dortige Regierung zu unterstüzten. (vielleicht sollte ich mir das mal auf ein T-Shirt drucken lassen).
Viel mehr würde mich eigentlich die Ansichten von Jan, Oliver und anderen interessieren! Was haltet Ihr davon? |
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Verfasst am: Mo 27. Sep. 2004; 14:09 |
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@Gabriel:
es ist wohl klar, dass niemand dir unterstellt, dass du die Regierung unterstützen willst. Aber es ist natürlich auch klar, dass Touristen das tun, wenn sie nach Nordkorea gehen. Die Crux liegt eigentlich darin, dass sie das wohl auch tun, wenn sie nicht nach Nordkorea reisen und die Embargopolitik stützen.
Ja, ich denke auch an diese Beispiele. Mir fallen überhaupt keine Exempel auf, wo Embargos zu mehr dienten, als die Weste derjenigen reinzuwaschen, die ein Embargo aussprachen. Immerhin - das ist schon was. |
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Verfasst am: Di 28. Sep. 2004; 14:02 |
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Es ist für mich immer wieder erstaunlich, in welchem Umfang sich viele Leute für KVDR-Experten halten, ohne jemals wirklichen Kontakt mit dem Land zu haben. Um so mehr erstaunt mich auch die Arroganz und unvorstellbare Dummheit jener Leute u.a. mit Bezug auf US-Militäraufnahmen, wo auch erst jüngst hinsichtlich dem Irak diese auch der UN vorgelegten Aufnahmen von den US-Offiziellen kürzlich als erlogen, erstunken, gefälscht und erfunden bestätigt wurden !
Ich komme aus der DDR. Und habe seit meinem Studienbeginn 1972 durchgängig Kontakt mit einer Familie aus der KVDR. Bis 1976 persönlich, 1981 gab es bei unseren damaligen Freunden in Moskau nochmals ein persönliches Treffen (die Koreaner haben damals beide in Moskau ihren Doktortitel gemacht), ansonsten gibt es leider nur einen schriftlichen Kontakt.
Es ist richtig: diese Familie darf und kann mich nicht besuchen. Und das Unglaubliche: wegen meinem Job bekam ich vor Jahren Besuch von einer Behörde der BRD und mir wurde nahegelegt auf einen persönlichen Besuch der KVDR zu verzichten. Soetwas kannte ich bis dato nur aus der DDR ... .
Mein jüngerer Bruder ist 2001 ausgewandert nach Singapur, ist seit 2002 mit einer Thai verheiratet und hat mit ihr 2003 die KVDR ausgiebig bereist. Und man hat ihm auch (einen natürlich komplett kontrollierten) Besuch bei meiner Briefpartnerfamilie ermöglicht. So konnten wir uns via Film der DigiCamcorder endlich mal wieder sehen und hören. |
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 | Besuch in der KVDR |  |
Verfasst am: Sa 02. Okt. 2004; 12:01 |
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Über die Frage "ob man überhaupt das Land besuchen kann" muste ich übrigens laut lachen.
Im SWR3 läuft u.a. die wöchentliche Sendung "Eisenbahnromatik". Vor einigen Wochen wurde dort z.B. ein von Amateuren gedrehter Film über eine spezielle Reise für Eisenbahnfreunde und über die dort dann durchgeführten Eisenbahnsonderfahrten gezeigt! Und das mit vielen Licht- und Schattenseiten des Landes. Wo z.B. wegen Heizmaterialmangel eine der Dampfloks mit Autoaltreifen "beheizt" wurde. Selbst derartige Spezialtouren sind also (mit viel Vorbereitung und viel Geld) bedingt möglich.
Wenn alles klappt, werde ich im September 2005 mir mal kurz den Süden anschauen. Gegen dessen Besuch hat die von mir bereits erwähnte Bundesbehörde natürlich nichts einzuwenden .
Zum Interesse nur noch soviel: meine Tochter kann neben japanisch und chinesisch auch schon etwas koreanisch und sie besitzt auch mehr als 300 Musik und Film CD/DVD aus diesen Ländern. Dazu kommen bei mir einige Schallplatten und Musikkasetten aus der KVDR.
Über die offizielle Embargo-Politik gegen das Land kann man ja eh nur den Kopf schütteln. So wurde neulich öffentlich bekannt, das Film-Studios in der KVDR im großen Umfang Zuarbeiten für neuste und bekannteste Zeichentrickfilme der großen US-Filmgesellschaften geleistet haben. |
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Verfasst am: Sa 02. Okt. 2004; 13:20 |
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| Pantitlan |
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Hallo Gast,
erstmal was Organisatorisches: wenn Du hier etwas schreibst, möchte ich Dich der Uebersicht wegen bitten, Dir einen Namen zuzulegen, den Du jeweils oben eingeben musst. Wenn man nichts eingibt, erscheint "Gast" als Name, was es ungemein erschwert, die Beiträge zuzuordnen. Ich nehme mal an, dass beide Beiträge aus der gleichen Feder stammen, oder? Besser noch ist natürlich, wenn sich die Mitglieder gleich registrieren - der Traum jedes Admnistrators...
Nun also zum Thema: diese Sendung mit der Eisenbahnromantik schaue ich nicht regelmässig. Aber ich habe kürzlich ein Eisenbahnfanmagazin gelesen und dort gab es einen sehr genauen Bericht über Nordkoreas Schienensystem und deren Probleme. Wie es scheint, ist Nordkorea gerade für Eisenbahnfreak eine recht interessante Destination. Wieso, das verstehe ich nicht. Ist jemand hier schon in Nordkorea Eisenbahn gefahren? Gabe, du vielleicht?
Was sind das für Zeichentrickfilme, von denen Du sprichst? Und kannst du vielleicht die Quelle der Information angeben? Würde mich noch interessieren.
Die Geschichte mit der deutschen Behörde macht stutzig. Da beginnt man sich zu interessieren, welcher Beruf denn derart sicherheitsrelevant ist. Bist du etwa Atomphysiker?
Hast du mit den Leuten aus Nordkorea denn heute noch Kontakt? Brieflich oder per Telefon? Internet hat ja angeblich nur Mr. Big Boss höchst persönlich. |
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Verfasst am: Sa 02. Okt. 2004; 18:56 |
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| Pantitlan hat folgendes geschrieben: | Hallo Gast,
Nun also zum Thema: diese Sendung mit der Eisenbahnromantik schaue ich nicht regelmässig. Aber ich habe kürzlich ein Eisenbahnfanmagazin gelesen und dort gab es einen sehr genauen Bericht über Nordkoreas Schienensystem und deren Probleme. Wie es scheint, ist Nordkorea gerade für Eisenbahnfreak eine recht interessante Destination. Wieso, das verstehe ich nicht. Ist jemand hier schon in Nordkorea Eisenbahn gefahren? Gabe, du vielleicht?
Was sind das für Zeichentrickfilme, von denen Du sprichst? Und kannst du vielleicht die Quelle der Information angeben? Würde mich noch interessieren.
Die Geschichte mit der deutschen Behörde macht stutzig. Da beginnt man sich zu interessieren, welcher Beruf denn derart sicherheitsrelevant ist. Bist du etwa Atomphysiker?
Hast du mit den Leuten aus Nordkorea denn heute noch Kontakt? Brieflich oder per Telefon? Internet hat ja angeblich nur Mr. Big Boss höchst persönlich. |
1. Eisenbahn (erwartet auch keiner von Dir, das Du das kennst)
Die KVDR ist nun mal ein weitgehend unbekanntes Land. Wo sich viele garnicht hintrauen . Und der Rest nicht hinmöchte, kein Wunder nach 54 Jahren voller Kübel Dreck über das Land. Logischerweise interessieren sich viele Eisenbahnfreunde für die spärlichen Infos. Ein bißchen Dampf fährt da ja auch noch und wer kennt schon das technische Material, was dort rollt ? Und wie der Betrieb abläuft ?
2.
Zu den Zeichentrickfilmen gehört z.B. auch ... Atlantis ! Der Film, den ich meine, über Details in der aktuellen KVDR und auch über diese Detailinfo wurde eigentlich von ARD, ZDF und den dritten Programmen in den letzten Monaten mehrfach (wenn auch immer sehr spät) ausgestrahlt.
Da ging es u.a. auch um etwa 20 noch lebende DDR-Bürger, die nach 1954 einige Jahre beim Wiederaufbau vor Ort in der KVDR halfen. Einer von ihnen begleitete das Filmteam vor Ort und besuchte mit dem Filmteam ehemalige Wirkungsstätten. Es ging dabei u.a. um eine Stadt, einen Staudamm, ein (derzeit wegen fehlenden Teilen außer Betrieb befindliches) Wasserwerk und viele andere Dinge.
3.
Du liegst völlig falsch mit Deiner Vermutung. Ich bin nur ein klitzekleiner Angestellter im ÖD mit einer speziellen (inzwischen ziemlich selten bzw. kaum genutzten) Zusatzaufgabe, wo der Verfassungsschutz die Sicherheit kontrolliert. Als AiÖD bin auch ich zur Loyalität gegenüber meinem Arbeitgeber verpflichtet und akzeptiere den Wunsch. Mein sicherer Arbeitsplatz und mein Einkommen haben selbstverständlich Priorität.
4.
Selbstverständlich habe ich noch heute Kontakt (der Kontakt zu den Freunden in der UdSSR ist dagegen 1990 leider abgerissen). 4 mal im Jahr einen Brief und 2 mal im Jahr ein Paket (leider mit extremen Gebühren). Telefon ? Vergesse es, Internet auch. Wobei laut dem Besuchskontakt meines Bruders (ex. IT-Spezi) der Arbeitsplatz meiner ex. Mitstudenten auch was mit Computern und Internetnutzung zu tun haben muß. Brüderchen hatte ihnen jedenfalls ein nagelneues Notebook mitgenommen und geschenkt. Und seine Gastgeber kannten sich bestens aus !
In dem einen Paket versende ich z.B. deutsche Lebensmittel, mit dem Hinweis: zur Auffrischung nostalgischer Erinnerungen . In dem anderen versende ich als Geschenksendung etwas Haushaltstechnik, Fachbücher, Bekleidung und Co. Und alle 2-3 Jahre kommt ein Geschenkpaket von ihm, welches jeden Asienfan glattweg umhaut .
Mal zum Schmunzeln: die wurden schon damals nur als Ehepaare zum Studium geschickt. Natürlich vorher x-mal ausgesiebt. Und die Ehepaare wurden zusammengestellt. Also nix mit Ehepartner aussuchen . Die beiden lernten sich defakto vor einer Kommisson kennen. Die Liebe kam dann später. Und übrigens: die brauchten bei uns nicht am ML-Unterricht teilnehmen ! Denn die bekamen 4 x abends pro Monat eine extra Schulung durch Leute aus der Botschaft. Unser ML-Unterricht enthielt vermutlich zu viel massive Kritik am Stalinismus und am Personenkult, sowie an anderen fragwürdigen/negativen Erscheinungen in der KVDR.
Ich selbst habe Kim Il Sung bzw. Ir Sen (das wurde dann wegen dem Klang "Irrsinn" recht fix in der DDR-Presse geändert) mal um 1984/1985 ganz kurz persönlich zu Gesicht bekommen. Da ist der mit einem Triebwagen von der KVDR aus via UdSSR und Polen in die DDR und dann weiter via CSSR, VR Ungarn wohl nach Rumänien gereist. Nicht mit dem Flugzeug ! Trotz Spurwechsel an der UdSSR-Grenze. Der flog nicht.
Vielen ist ja auch unbekannt, das der um 1970 herum gestürzte kambodschanische König Sihanuk viele Jahre in der KVDR lebte und dort noch heute ein Prachtpalast für ihn steht. Auch darüber berichteten ARD und ZDF per Film. |
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Verfasst am: Mo 04. Okt. 2004; 02:07 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 3753 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Zitat: | | Und alle 2-3 Jahre kommt ein Geschenkpaket von ihm, welches jeden Asienfan glattweg umhaut |
Ja, das kann ich mir vorstellen. Was befindet sich denn in solchen Päckchen, wenn ich fragen darf?
| Zitat: | | Vielen ist ja auch unbekannt, das der um 1970 herum gestürzte kambodschanische König Sihanuk viele Jahre in der KVDR lebte und dort noch heute ein Prachtpalast für ihn steht. Auch darüber berichteten ARD und ZDF per Film. |
Ja, das habe ich auch nicht gewusst. Nunja, gibt noch vieles, was in dem Land sehr unbekannt ist. Nach nun über 50 Jahren ist einiges vergessen gegangen. |
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 | Einreise |  |
Verfasst am: Mo 28. Feb. 2005; 16:00 |
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| tobi |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 28.02.2005 |
| Beiträge: 1 |
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| Wie bucht man denn die Reise nach Nordkorea und wie teuer wird das denn? |
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Verfasst am: Mi 02. März. 2005; 19:38 |
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| chemic |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 13.02.2005 |
| Beiträge: 6 |
| Wohnort: Sursee |
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Wäre es möglich, hier einmal ein paar Bilder von Pyöngyang z.B vom Ryugyong Hotel, Mayday Stadium usw. zu posten
Im Netz fand ich irgendwie nirgends brauchbare Fotos. |
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Verfasst am: Do 03. März. 2005; 10:56 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Das wäre grundsätzlich machbar. Wir müssten einfach jemanden finden, der solche Fotos hat, dann kann ich die hier schon einbauen. |
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Verfasst am: So 06. März. 2005; 04:37 |
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| Kimchi |
| Hardcoretraveller |
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| Anmeldungsdatum: 17.10.2004 |
| Beiträge: 85 |
| Wohnort: Berlin |
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tut mir leid....ich werde es niemals akzeptieren, was manche leute für romantisierende ansichten zu diesem regime haben...
es bestreite doch kein mensch, dass dort auch menschen wohnen, die ganz normale leben zu leben versuchen...leider ist dort ein menschenverachtendes regime an der macht, wo jedem halbwegs intelligenten menschen selbst die bush-regierung noch 1000mal lieber sein sollte...
Wer dort, wie auch immer, hinreist, wirft dem Regime Geld in den Rachen...Und viele lassen sich auch davon blenden...
Diese Familienreisen kenne ich...Da wird die Familie für den Besuch in ein relativ gut ausgebautes Apartment verfrachtet, sie bekommen ein Radio und einen Fernseher (der meistens nur Deko ist...) und spielen heile Welt...
Wie abgedreht dieses System ist, können sich viele gar nicht vorstellen und daher finde ich solche Berichte immer wieder erschreckend. |
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_________________ C.O.R.E.A - Can One Really Experience All ? |
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Verfasst am: So 06. März. 2005; 17:54 |
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| chemic |
| Pauschaltourist |
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| Anmeldungsdatum: 13.02.2005 |
| Beiträge: 6 |
| Wohnort: Sursee |
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| Jep, da geb ich dir recht. Aber ich finde es genau so bedenklich, das dieses Regime nur mit drastischen Mittel ihre Eigenständigkeit vor Amerika und Co. bewahren können. |
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| Weltreiseforum Foren-Übersicht » Nord- und Südkorea |
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