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 | GOA |  |
Verfasst am: So 18. März. 2007; 18:20 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
| Beiträge: 1194 |
| Wohnort: Hamburg |
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Hallo Leute,
Ich lese hier immer wieder über Strandresorts in Indien, und dann wieder über GOA, als sei Goa halt so n Ort, eben wie Ballermann, nur eben auf Indisch und bisschen Hippy-Movement aus alten Zeiten.
Selbst Leute, die selbst in Goa waren, berichten von diesem GOA, als obs eben EIN Ort sei.
GOA ist ein indischer Bundesstaat, der aus der ehemaligen Portugiesischen Kolonie enstand (fast 500 Jahre Porugiesisch haben ihre Spuren hinterlassen) die 1961 von Indischen Truppen überrannt und Indien einverleibt wurde.
Aber die meisten Besucher interessiert eben das Strandleben. Aber das findet nicht an einem oder ein paar benachbarten Stränden statt, sondern Goa s Strände erstrecken sich über 100 Km. auch nicht an einem Stück, sondern von breiten Flussmündungen unterbrochen - ich erinnere mich mindestens an sechs - die schwer zu überschreiten sind.
Die Brücken befinden sich meist im Inland, und wegen der Struktur des Intergrundes brechen sie auch dauernd zusammen, oder werden wegen Einsturzgefahr mal wieder gesperrt. Also weite Wege. man sollte sich VORHER entscheiden, an welchem Strand man sich hauptsächlich aufhalten will.
Generell sind die meisten Strände langestreckt, sehr flach, aber denoch aufgewühlt, mit starken Strömungen, starken Gezeitenunterschieden.
(Vergesst Tauchen und Schnorcheln, auser ganz im Süden, aber auch nix Berauschendes !)
Hübsche Hotels direkt am Meer gibts schon gar nicht, da sich die Dünenlandschaft für grössere, massive Gebäude nicht besonders eignet. So ziemlich alle Hotels stehen im Hinterland (Baugesetz: keine festen - dauerhaften - Gebäude näher als 500 Meter zur höchsten Wasserlinie erlaubt. Wird rigoros gehandhabt: Abrisskolonnen räumen alles weg, was illegal zu lange steht.
Nahe am Wasser werden Buden, Restaurants und auch kleine Unterkünfte hochgezogen, meist nur für eine Saison. Danach werden sie komplett abgebaut und womöglich an einem ganz anderen Strandabschnitt wieder aufgebaut. (Die Korruption sorgt dafür dass manche Besitzer gewarnt werden, dass in 3 Tagen die Abrisskolonne auf ihr Objekt angesetzt ist: Also schnell abbauen und woanders, auserhalb des Bezirks wieder aufbauen ! Wer nicht reagiert: Dann ist halt auch das mobile Baumaterial futsch - Schrott, und die Existenz ruiniert !)
Die "Hippy-Gegend" ist eigentlich der Abschnitt ganz im Norden, und je weiter in den Süden umso ruhiger und einsamer wirds.
Der Reihe nach:
Anjuna, mit dem riesigen ehemaligen Hippy-Markt. Die Hippy s aus den 70-ern, soweit überlebt, sind grossenteils auch wieder da: Als RENTNER !Sie bilden aber nur noch eine der vielen Fraktionen an "Alternativen" Reisenden aus aller Herren Länder. Die Szene orientiert sich auch neu, im Moment ist Saison für Hip Hop, davor wars eine Zeitlang Techno, aber auch die Stilrichtungen gliedern sich von Norden nach Süden aneinander bis zum Ort/Strand "Barga" (Meist ausgesprochen wie "Hwaga") wo die ersten Pauschalhotels sich in die Reihen der kleinen Pensionen einschmuggeln: Hier ist das Paradies für Familien, auch mit Teenagern, wegen der Disco Szene. Dies geht nahtlos über in die "Engländer-Pauschal-Ecke" Calangute, wo sich auch Pup an Pup reiht, und die preiswertesten Unterkünfte, die man - auch in Deutschen - Reisekatalogen findet.
Langsam wirds Richtung Süden "Candolim" dann "Siquerim" ruhiger und die Unterkünfte luxuriöser, und mit grösseren Abständen, bis zur Spitze dem Aguada Beach mit ein paar Luxushotels, meist erhöht gelegen, mit Blick auf die weite Flussmündung, an der auch , weiter im Inland die jetzige Hauptstadt Panaji und auch das "Alte Goa" liegt. Heute praktisch unbewohntes Ausflugsziel.
Auch der Flughafen Dabolim liegt südlich dieser DOPPELTEN Flussmündung, deshalb die langen Transferzeiten.
(Ein Taxi kostet aber nur etwa umgerechnet 12 Dollar, vom Hippy Zentrum bis Flughafen.)
Danach beginnen die südlichen Strände, angefangen mit Majorda, dem Flughafen am nähesten gelegen.
Dies wird aber langsam zu lange.
Sagt mir ob dieser mein Monolog für Euch interessant genug ist, um auch noch die südlichen Strände abzuhandeln.
Falls ich nerve (Oberlehrer - Modus ??? ) sagt Bescheid !
Penguin |
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Verfasst am: Mo 19. März. 2007; 21:06 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
| Beiträge: 1194 |
| Wohnort: Hamburg |
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OK ! Oberlehrer-Modus AUS !
KEINE Antwort ist auch ne Antwort.... aber wenn..... vergesst es einfach !
War n Versuch !
Melde mich erstmal ab.... bin auf Reisen und komme nicht an einen PC !
Viel Spass noch !
Penguin |
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Verfasst am: Mo 19. März. 2007; 21:49 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 4221 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Ich fand es eigentlich recht spannend, allerdings bin ich noch nicht dazu gekommen, alles durchzulesen. Liegt natürlich auch daran, dass ich ja auch gerade keine Indienreise plane. Also wenn Du weiter schreibst, bin ich überzeugt, dass sich Forenteilnehmer freuen werden. (Aber sind halt auch nicht alle täglich hier drin...) |
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Verfasst am: Do 22. März. 2007; 07:07 |
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| zipolite66 |
| Rastloser |
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| Anmeldungsdatum: 02.02.2007 |
| Beiträge: 63 |
| Wohnort: Regensburg |
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Hallo,
ich bin grade in Goa und habe mich fuer Arambol entschieden. Wir haben eine der nahe am Strand gelegenen Huetten ergattert und die Atmosphaere hier ist ziemlich locker und entspannt. Von grossen Parties haben wir nicht viel mitgekriegt. Liegt wahrscheinlich dran, dass die Saison bald zu Ende ist. Es gibt hier so `ne Strandbar, das Pyramid, da treffen sich abends die Leute zum Musikmachen. Recht angenehm, hippiemaessig halt. Gott sei dank kein Hip Hop:)
Der Grossteil der Traveler ist ziemlich jung. Viele Deutsche und Israelis sind hier. Ab und zu laeuft einem ein alter Hippie ueber den Weg, ich schaetz mal, die gibts in ganz Indien.
Habe mir sagen lassen, dass sich die Scene hier die letzten Jahre etwas veraendert hat. Goa wird wohl von vielen alleinreisenden Frauen angesteuert, die sich dann ihren Urlaub mit einheimischen Lovern versuessen.
Der Markt in Anjuna ist riesig gross und total mit Touris ueberlaufen. Was ich so mitgekriegt habe, ist das Einkaufen dort auch nicht besonders guenstig (relativ gesehen natuerlich). Ich habe dort keinen einzigen Einheimischen gesehen, der dort einkaufen wuerde.
Pamjim wirkte auf mich auch einigermassen modern Man merkt auf jeden Fall den europaeischen Einfluss.
Im grossen und ganzen wirkt der Teil Indiens auf mich viel, viel touristischer als der Norden.
Gruesse Christiane |
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Verfasst am: Mi 28. März. 2007; 15:03 |
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| Lana |
| Hardcoretraveller |
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| Anmeldungsdatum: 31.07.2006 |
| Beiträge: 80 |
| Wohnort: Schweiz |
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Ist schon interessant Deine Ausführungen. Hätte ich dies vorher gewusst ;o)
Ich war mich auch nicht bewusst WIE gross GOA eigentlich ist...dachte somit easy ich steige am Bahnhof aus und schlendere dann mal an den Strand und suche mir ne bleibe....naja kam dann alles ganz anders ;o)
Eigentlich wollte ich nach Colve an den Strand weil ich nach der mörder 36h Zugfahrt von Agra einfach so schnell wie möglich an den Strand wollte. Colve war aber ausgebucht und somit bin ich nach Palolem gegangen. Also erstens mal dachte ich das Meer/Strand sei vieeeel schöner alà Malediven....ist aber weit gefehlt...eigentlich ist der Strand absolut nichts spektakuläres.
Was ich absolut cool fand ist dass es eben KEINE Hotels am Strand hat. Wusste ich gar nicht dass die nicht näher als 500m bauen dürfen.
War dann in sonem Cocohut, war echt mal was anderes und es war wunderschön. Die Meeresbrandung in der Nacht war etwas gewöhnungsbedürftig. Aber sonst hatte es viele junge, sehr viele Israelis und doch auch recht viele Althippies. Discos hatte es keine, einfach die ganze Reihe Pubs/Restaurants wobei die um 22 Uhr die Musik abstellen MÜSSEN.
Trotzdem würde ich SOFORT wieder gehen, die Stimmung war einfach super. Ausser die vielen Strandverkäufer die gingen mir echt mit der Zeit ziemich auf den Zeiger...selbst wenn ich ganz vertieft in mein Buch war oder mich schlafend stellte laberten sie einem voll....hello Jewelery/Boad Tripp bla bla ;o) |
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Verfasst am: So 01. Apr. 2007; 20:00 |
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| zipolite66 |
| Rastloser |
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| Anmeldungsdatum: 02.02.2007 |
| Beiträge: 63 |
| Wohnort: Regensburg |
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Hallo Lana,
die Strandverkäufer in Arambol waren auf die Dauer auch ziemlich nervig. Hatte man eh schon 10 Fußkettchen gekauft, hätte man am besten nochmal 5 nehmen sollen...
Ich fnd´das in Indien sowieso extrem. Steigt man aus der einen Rikscha aus, kommt der nächste Fahrer schon an. Oder man läuft mit einem Stapel Postkarten in der Hand rum, dann glauben die Inder, dass man einen zweiten Stapel bestimmt auch noch brauchen kann:)
Grüße Christiane |
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Verfasst am: Mi 11. Apr. 2007; 11:58 |
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| indien |
| Rastloser |
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| Anmeldungsdatum: 09.01.2007 |
| Beiträge: 38 |
| Wohnort: Zürich |
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ich war auch in Palolem Beach und war anfangs auch etwas ettäuscht, da ich in meinen Reiseführer gelesen habe der Strand sei wie in einem Katalog! Ein Traumstrand! Ich wohnte dann auch in so einem Cocohut house und fand es dann doch wunderschön dort und blieb fast 2 Wochen!
ja die Strandverkäufer gehen einem schon mit der Zeit auf die Nerven, aber wenn man wirklich nein sagt dann gehen sie schon weiter, ich musste einfach wirklich energisch nein sagen! Fand es aber noch lustig, immer der Spruch ey my friend very good price, very cheap ich habe auch mit vielen Schmuckverkäuferinnen einfach nur geredet und das fand ich sehr intressant! |
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