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Reisen mit Kindern
BeitragVerfasst am: Fr 23. Feb. 2007; 09:52 Antworten mit Zitat
sumsum
Pauschaltourist
Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 2




Hallo zusammen

Zeit für Premieren: zum einen ist es das erste Mal, dass ich in einem Forum bin, zum anderen habe ich eine weitere Premiere geplant:

Ich möchte im nächsten Jahr zusammen mit meinem Mann und unseren Kids, die dann 5 und 3 1/2 Jahre alt sein werden, nach Thailand reisen. Leider verfügen wir beide bis anhin keine Erfahrungen ausserhalb des Pauschaltourismus... Embarassed

Daher sind wir froh über alle Berichte von Leuten, die mit kleinen Kindern solche Reisen gemacht haben. Geht das gut? Was gibt es zu bedenken? Was müssen wir unbedingt gesehen haben (kennen Thailand selber ja auch nicht)? Wann ist die beste Reisezeit? Wie sieht es medizinisch aus, wenn mit den Kids was ist?

Sind froh über alle Kommentare zu diesem Thema, damit wir uns langsam an die Vorbereitungen tasten können.

Besten Dank
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BeitragVerfasst am: Fr 23. Feb. 2007; 11:46 Antworten mit Zitat
Shopgirl_66
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 26.01.2007
Beiträge: 190




Hallo,

Thailand und Pauschaltourismus schließen sich nicht aus... oder hast du das so gemeint, dass ihr auf eigene Faust im Land herumreisen wollt?

Wenn ihr einfach 2 Wochen in einem guten Hotel auf Phuket oder Koh Samui machen wollt, dürfte es wenig Probleme geben (z.B. was Essen für die kleinen angeht ...).

Außerhalb ist es etwas schwieriger, aber durchaus auch machbar, Ich habe auf meinen Reisen immer wieder Familien auch mit kleinen Kindern getroffen.
Zu bedenken gibt es die Gepäckfrage: Rucksack ist praktischer, weil ihr dann auch beide Hände frei habt, allerdings ist das Fassungsvermögen begrenzt und jeder von euch muss die Sachen für ein Kind noch mit unterbringen.
Zweitens: Malariaprophylaxe. Erkundigt euch frühzeitig, wie man das bei Kindern macht. Aber bestimmt gibt es hier im Forum dafür auch Experten, die was dazu sagen können.
3. Unterkunft: der typische einfache Strandbungalow ist für 2 Personen gedacht, zu viert wird es eng ...
4. Essen + trinken für die Kinder: siehe oben
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BeitragVerfasst am: Sa 03. März. 2007; 13:21 Antworten mit Zitat
Kaffirahm
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beiträge: 342




Temperaturmässig wäre wohl Dezember - Januar am Besten. Abraten würde ich von März bis Mai.

Die besten Schnäppchen gibt es von Juli bis September.

Ich würde Euch ebenso ein Pauschalangebot empfehlen. Zumal vor Ort die guten Sternehotels meist teuerer sind als im Katalog.

Malariaprophylaxe. Dies ist ein Notfallmedikament für Leute die sich zum beispiel auf einer Dschungeltour befinden und kein Arzt weit und breit. Solltet ihr solches nicht planen, ist das völlig Unsinnig. Die Chance daran zu erkranken ist sonst eher gering und wenn es doch mal passieren sollte eine Klinik nicht fern.

Natürlich wird jeder Arzt in der Heimat Euch dieses Medikament ans Herz legen. Würde ich auch tun, wenn ich dabei noch etwas zusätzlich verdienen könnte. Ach ja....die Pharma freut es ebenso.
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BeitragVerfasst am: Sa 03. März. 2007; 14:36 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4221
Wohnort: Beijing (Basel)




Kaffirahm hat folgendes geschrieben:
Malariaprophylaxe. Dies ist ein Notfallmedikament


Stimmt nicht. Prophylaxe ist KEIN Notfallmedikament. Das sagt alleine schon das Wort aus. Richtig ist: Es gibt zwei Formen, wie man dann Malariamittel anwendet. Entweder als Prophylaxe, da nimmt man jede Woche eine Tablette, damit man nicht bzw. weniger stark erkrannt. Diese Art wird vor allem in tropischen Ländern mit hoher Gefährdung empfohlen. Vor allem in Indien, Afrika und dem Amazonas Becken. Dann gibt es die Notfallmedikation die ist für Ländern, in denen es Malaria gibt, aber vergleichsweise selten auftritt. Dazu gehört auch Thailand. Um hier aber sicher zu gehen, empfehle ich Dir trotzdem lieber auf einen Arzt und Tropenmediziner zu hören als auf irgendwelche Forenuser, schliesslich geht es um Dein Leben.

Zu beachten ist: Malaria ist eine tödliche Krankheit. Wenn Du erkrankst, hast du nicht wahnsinnig viel Zeit, um dich in ein Krankenhaus zu schleppen. Dies gilt umsomehr, wenn du ein bisschen abseits vom Schuss bist. Aber so ein Päckchen kostet etwa 30 Euro und du kannst ja eventuell eine Mischrechnung machen: Dass zu zum Beispiel eine Medikation für die ganze Familie mitnimmst, denn die Chance, dass alle gleichzeitig erkranken, ist eher gering...

Zitat:
Ich möchte im nächsten Jahr zusammen mit meinem Mann und unseren Kids, die dann 5 und 3 1/2 Jahre alt sein werden, nach Thailand reisen. Leider verfügen wir beide bis anhin keine Erfahrungen ausserhalb des Pauschaltourismus...


Ich war nie mit Kindern in Thailand unterwegs. Aber generell kann man zu Thailand sagen, dass dort alles relativ gut funktioniert, gut ausgeschildert ist und so weiter. Es gehört zweifellos zu den allereinfachsten Reiseländern überhaupt. Viel leichter als gewisse Europäische Länder beispielsweise. Das heisst, wenn du kein Pauschalarrangement nehmen willst, kommst du sicher problemlos zurecht.

Zur Frage, was besser ist, ein Pauschalangebot oder selbst organsisiert: Pauschal hast du natürich viel weniger Stress, dafür bist du stärker an einen Ort gebunden. Preislich ist es so, dass du selbst organisiert die Preise im Katalog vermutlich wirst unterbieten können. Aber das braucht ein bisschen Verhandlungsgeschick und auch Zeit. Noch klarer gilt das für eine Rundreise: Die ist natürlich sehr viel günstiger, wenn du es selber organisierst.


Zuletzt bearbeitet von Pantitlan am Sa 03. März. 2007; 16:45, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: Sa 03. März. 2007; 15:35 Antworten mit Zitat
Penguin
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 1194
Wohnort: Hamburg




Pantitlan hat folgendes geschrieben:
Kaffirahm hat folgendes geschrieben:
Malariaprophylaxe. Dies ist ein Notfallmedikament


Stimmt nicht. Prophylaxe ist KEIN Notfallmedikament. Das sagt alleine schon das Wort aus. Richtig ist: Es gibt zwei Formen, wie man dann Malariamittel anwendet. Entweder als Prophylaxe, da nimmt man jede Woche eine Tablette, damit man nicht bzw. weniger stark erkrannt. Diese Art wird vor allem in tropischen Ländern mit hoher Gefährdung empfohlen. Vor allem in Indien, Afrika und dem Amazonas Becken. Dann gibt es die Notfallmedikation die ist für Ländern, in denen es Malaria gibt, aber vergleichsweise selten auftritt. Dazu gehört auch Thailand. Um hier aber sicher zu gehen, empfehle ich Dir trotzdem lieber auf einen Arzt und Tropenmediziner zu hören als auf irgendwelche Forenuser, schliesslich geht es um Dein Leben.

Zu beachten ist: Malaria ist eine tödliche Krankheit. Wenn Du erkrankst, hast du nicht wahnsinnig viel Zeit, um dich in ein Krankenhaus zu schleppen. Dies gilt umsomehr, wenn du ein bisschen abseits vom Schuss bist. Aber so ein Päckchen kostet etwa 30 Euro und du kannst ja eventuell eine Mischrechnung machen: Dass zu zum Beispiel eine Medikation für die ganze Familie mitnimmst, denn die Chance, dass alle gleichzeitig erkranken, ist eher gering...

Zitat:
Ich möchte im nächsten Jahr zusammen mit meinem Mann und unseren Kids, die dann 5 und 3 1/2 Jahre alt sein werden, nach Thailand reisen. Leider verfügen wir beide bis anhin keine Erfahrungen ausserhalb des Pauschaltourismus...


Ich war nie mit Kindern in Thailand unterwegs. Aber generell kann man zu Thailand sagen, dass dort alles relativ gut funktioniert, gut ausgeschildert ist und so weiter. Es gehört zweifellos zu den allereinfachsten Reiseländern überhaupt. Viel leichter als gewisse Europäische Länder beispielsweise. Das heisst, wenn du kein Pauschalarrangement nehmen willst, kommst du sicher problemlos zurecht.

Zur Frage, was besser ist, ein Pauschalangebot oder selbst organsisiert: Pauschal hast du natürich viel weniger Stress, dafür bist du stärker an einen Ort gebunden. Preislich ist es so, dass du selbst organisiert die Preise im Katalog vermutlich wirst unterbieten können. Aber das braucht ein bisschen Verhandlungsgeschick und auch Zeit. Noch klarer gilt das für eine Rundreise: Die ist natürlich sehr viel günstiger, wenn du es selber organisierst.


Mein Vorredner hat mir praktisch ALLE Punkte aus dem Mund genommen
(bin schon etwas älter, demnach auch etwas langsamer.....) Sad
ich wollte nur noch ergänzend einige Punkte vertiefen:

Malaria: ich rate dringend davor ab. Kleinkinder damit zu traktieren.
Die Nebenwirkungen können schon bei Erwachsenen recht geftig sein, was nicht selten auftritt. Bei Kleinkindern können leicht Schädigungen des Imunsystems, Nieren, Leber usw irreparabel entstehen.
Also: Lasst ALLE Gegenden, wo Malaria auftritt, einfach aus !
Bangkok, Koh Samui, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Puket und die dortigen kleinen Insel: alles Malaria-Frei.

(Die Prophylaxe ist die sogenannte Passiv-Vorsorge: man nimmt das VOR dem Erreichen der Malatia-Gebiete ein und dann mindestens einmal p.Woche - wichtig: mit sehr viel Flüssigkeit !!! und immer bis 6 Wochen NACH Verlassen der Malatiagebiete weiternehmen.
Andere Mittel wie Halfan usw sind "Aktiv" Mittel, die erst - SOFORT - genommen werden, falls man den Verdacht hat, mit Malaria in Kontakt gekommen zu sein: Dies sind stärkere Dosen, müssen aber nur 2 bis 4 mal eingenommen werden: Unbedingt danach zum Arzt gehen, wegen Nachcheck und u.U. Eindämmen der - durch die Einnahme entstandenen Nebenefekte.)

Thailand ist tatsächlich DAS grössere Land in den Tropen, das auch für mitteleuropäische Kinder am besten geeignet ist.
Philosophische - auch berechtigte - Erwägungen über Zumutbarkeit von langen Flügen, Temperaturwechsel usw mal aussen vor.

Die Flugtauglichkeit eines Kleinkindes rate ich meist, erstmal auf einer Kurzstrecke zu "testen" Es ist - falls - in fast ALLEN Fällen Start und Landung die Kinder mitnehmen. Dann natürlich auch NIX mit Langstreckenflug.
Vor allem für ein Baby ist die Zeit-Dauer des Fluges irrelevant: Hauptsache der vertraute Geruch der Mami und das gewohnte "Futter" steht unverändert zur Verfügung.
Später -etwas älter - müssen sie nur beschäftigt werden.
"Nichtflugtauglichkeit" stellt sich spätestens nach einer halben Stunde ein, falls überhaupt ! und dann durch konstantes Brüllen, Dauernörgeln "Wann sind wir endlich da ?" Rumtoben. Kinder passen sich ansonsten nach 1/2 Stunde der Kurzzeit-"Routine" besser an, als viele Erwachsene.

OK Oberlehrer-Modus AUS !

Penguin
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BeitragVerfasst am: Sa 03. März. 2007; 22:33 Antworten mit Zitat
Kaffirahm
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beiträge: 342




Pantitlan hat folgendes geschrieben:
Stimmt nicht. Prophylaxe ist KEIN Notfallmedikament. Das sagt alleine schon das Wort aus. Richtig ist: Es gibt zwei Formen, wie man dann Malariamittel anwendet. Entweder als Prophylaxe, da nimmt man jede Woche eine Tablette, damit man nicht bzw. weniger stark erkrannt. Dann gibt es die Notfallmedikation die ist für Ländern, in denen es Malaria gibt, aber vergleichsweise selten auftritt. Dazu gehört auch Thailand.


So wie du schreibst scheinst es sehr wohl das selbe Medikament zu sein, bloss anders dosiert.

Man sollte schon die Verhältnismässigkeit im Auge behalten. Ein guter Insektenspray und abends eine lange Hose dürfte wohl das Restrisiko weiterhin drastisch vermindern.

Ich hab mal ein wenig gegoogelt. Alle Seiten die dafür waren sind irgendwie mit der Pharma verheiratet, der Rest rät eher davon ab. Wink

Hab auch mal so einen Hypochonder hier vor Ort kennengelernt. Der Arzt hatte dem für 10 Tage Urlaub in Hua Hin Medikamente im Wert von 400 Euro mitgeben. Gefressen hat er davon nichts - wanderte am letzten Tag alles in den Mülleimer.

Die Eltern müssen letzten Endes selbst entscheiden was sie tun wollen.


Nur hier noch etwas damit die Verhältnismässigkeit besser eingeschätzt werden kann:

2006 starben in Thailand ca. 160 Deutsche. Davon starben die meisten wegen Selbstüberschätzung im Verkehr oder sonstigen Aktionen. Herzinfakte oder sonst irgendwie im Suff.

Nimmt man nun die Anzahlurlauber alleine aus Deutschland, muss man die Infektionsrate für eine tödlich verlaufende Malaria wohl im Promillebereich suchen gehen. Angst vor Malaria, aber im Urlaub die Hemmschwelle sinken lassen ist wohl weitaus tödlicher.

Ich weis, es gab mal eine Deutsche, die ist nachträglich in Germany daran gestorben. Aber ich kenne weder derren Aufenthaltsort damals in Thailand, noch ihre damalige allgemeine Gesundheit.

Und auch hier wieder bedenken: 1 Tote auf xtausende von Urlaubern aus D.

Die Chance in Thailand Opfer der Landstrasse zu werden ist dann schon wahrscheinlicher.


Aber wie gesagt: up to you
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BeitragVerfasst am: Sa 03. März. 2007; 23:26 Antworten mit Zitat
Pantitlan
Site Admin
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Beiträge: 4221
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Kaffirahm hat folgendes geschrieben:
So wie du schreibst scheinst es sehr wohl das selbe Medikament zu sein, bloss anders dosiert.


Genau. Gleiches Medikament aber andere Anwendung. Das Wort Prophylaxe heisst eben, dass man etwas im Vorfeld tut, um sich gegen die Krankheit zu schützen.

[quote="Kaffirahm"]Man sollte schon die Verhältnismässigkeit im Auge behalten. Ein guter Insektenspray und abends eine lange Hose dürfte wohl das Restrisiko weiterhin drastisch vermindern.[/Kaffirahm]

Zweifellos. Bestreitet ja auch keiner.

[quote="Kaffirahm"]Ich hab mal ein wenig gegoogelt. Alle Seiten die dafür waren sind irgendwie mit der Pharma verheiratet, der Rest rät eher davon ab. Wink [/Kaffirahm]

Frage mich gerade, wie du a.) in so kurzer Zeit ersten zwischen dreihundert- bis vierhundert Tausend Suchresultate durchschauen konntest und b.) wie Du diese "Ehe" denn erkennen willst?


Kaffirahm hat folgendes geschrieben:
Nur hier noch etwas damit die Verhältnismässigkeit besser eingeschätzt werden kann:

2006 starben in Thailand ca. 160 Deutsche. Davon starben die meisten wegen Selbstüberschätzung im Verkehr oder sonstigen Aktionen. Herzinfakte oder sonst irgendwie im Suff.

Nimmt man nun die Anzahlurlauber alleine aus Deutschland, muss man die Infektionsrate für eine tödlich verlaufende Malaria wohl im Promillebereich suchen gehen. Angst vor Malaria, aber im Urlaub die Hemmschwelle sinken lassen ist wohl weitaus tödlicher.

Ich weis, es gab mal eine Deutsche, die ist nachträglich in Germany daran gestorben. Aber ich kenne weder derren Aufenthaltsort damals in Thailand, noch ihre damalige allgemeine Gesundheit.

Und auch hier wieder bedenken: 1 Tote auf xtausende von Urlaubern aus D.

Die Chance in Thailand Opfer der Landstrasse zu werden ist dann schon wahrscheinlicher.


Aber wie gesagt: up to you


"Auch die Zahl der Malaria-Fälle in Deutschland ist zurückgegangen. Für 2004 meldete das Berliner Robert-Koch-Institut 707 Fälle, sagte Sprecherin Susanne Glasmacher der Netzeitung. Im Vorjahr waren es noch 819." http://www.netzeitung.de/wissenschaft/336940.html

Dies ist allerdings weltweit. Nach Ländern aufgeteilt habe ich nichts gefunden. Mutmassen will ich nicht. Wie gesagt, würde ich hier empfehlen, den Rat von Experten einzuholen und nicht von Thailandtouristen. Allerdings gibt es auch Zahlen von Malariaerkrankungen innerhalb von Thailand, die zeigen, dass 30000 Erkrankungsfälle und 200 Tote keine ganz so harmlose Sache ist, wie sie uns Kaffirahm gerne darstellen möchte. Diese Statistik ist wiederum nicht nach Staatsangehörigkeit aufgeteilt:

" Malaria - 05.08.2005
Aktuell mehrere Meldungen: (jährlich werden, Tendenz eher sinkend, 30.000 Fälle und 200 Tote gemeldet, vor allem aus dem Norden):
- In den Südprovinzen Yala (ca. 2.000 Fälle; Stand Anfang Juni waren es noch über 400 Erkrankte, betroffen vor allem die Distrikte Bannang Sata und Than To und der Subdistrikt Kabang), Narathiwat (ca. 600) und Pattani (ca. 100) im ersten Halbjahr über 2.600 Fälle.
- Steigende (von der Regierung heruntergespielt) Erkrankungszahlen in den Südprovinzen Yala, Narathiwat, Pattani, Songkhla, Surat Thani (hier 279 Falciparum-Malaria-Fälle im Mai, vor allem in den Distrikten Khiriratnikom, Wiphawadee, Tha Chana und Muang), Phangnga und den an Myanmar grenzenden Provinzen Chumphon und Ranong" http://www.bueger.de/historie/Thailand.htm

Die Tatsache, dass mehr Leute bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen heisst meiner Meinung nach nicht, dass man bei Malaria leichtsinniger werden soll, sondern sich im Verkehr vernünftiger verhält.

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BeitragVerfasst am: So 04. März. 2007; 04:04 Antworten mit Zitat
Kaffirahm
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http://www.bueger.de/historie/Thailand.htm

Die Seite ist ja ein Paradebeispiel der Angst-Industrie der Pharma.


200 Tote - bei 62 Mio Thais und 10 Mio Anderen die sich im Land befinden. 200 Tote, die fast ausschliesslich Asiaten aus unzugänglichen Bergregionen ( also Dschungel ) stammen.

Momol, da rechnet es sich schon, dass jeder Tourist sündhaft teure Medikamente bei sich trägt, die mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit weggeschmissen werden. Wie lange dies das Gesundheitssystem noch verkraftet ?
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BeitragVerfasst am: So 04. März. 2007; 05:34 Antworten mit Zitat
Penguin
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Kaffirahm hat folgendes geschrieben:
http://www.bueger.de/historie/Thailand.htm

Die Seite ist ja ein Paradebeispiel der Angst-Industrie der Pharma.


200 Tote - bei 62 Mio Thais und 10 Mio Anderen die sich im Land befinden. 200 Tote, die fast ausschliesslich Asiaten aus unzugänglichen Bergregionen ( also Dschungel ) stammen.

Momol, da rechnet es sich schon, dass jeder Tourist sündhaft teure Medikamente bei sich trägt, die mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit weggeschmissen werden. Wie lange dies das Gesundheitssystem noch verkraftet ?


OK. Nun mal zu den Statistiken aus deustcher Sicht:
Es gibt ZWEI Statistiken:

1. Die der in Deutschland REGISTRIERTEN Fälle von Malaria:
Das schliesst Besucher und Geschäftsleute und Seeleute aus anderen Ländern mit ein, bei denen in Deutschland die Malaria festgestellt wurde. Diese Zahl liegt seit zehn Jahren konstant bei ca 2000 pro Jahr.

2. Die Zahl der bei Bewohnern Deutschlands registrierten Fälle:
Also von Urlaubern und Geschäftsreisenden.
Diese Zahl ist von ca 600 von vor zehn Jahren auf fast tausend pro Jahr angestiegen.

Die Zahl der Todesfälle pro Jahr liegt konstant bei etwa 20
Davon 18 oder 19 Infizierte aus Afrika, davon die meisten aus Kenya, gefolgt von Ghana und Gambia.
ALLE Todesfälle durch die "Falciparium" Variante.

In den letzten Jahren gab es EINEN Todesfall bei Thailandbesuchern, und zwar hielt sich diese Person nur in Bangkok und Koh Chang auf.
Ein Fall aus der Dominikanischen Republik, 3 aus Brasilien, und diverse aus New Guinea, oder Indonesien.

Bemerkenswert ist, dass die weitaus überwiegende Mehrheit der auf Auslandsaufenthalt mit "Tropenkrankheiten" Infizierten, aus der TÜRKEI stammt, darunter mit weitem Abstand auch z.B. Typhus Fälle.
Während die meisten Todesfälle bei Ägyptenreisenden registriert werden.

Penguin
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BeitragVerfasst am: So 04. März. 2007; 07:43 Antworten mit Zitat
Kaffirahm
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Penguin hat folgendes geschrieben:


Die Zahl der bei Bewohnern Deutschlands registrierten Fälle:
Also von Urlaubern und Geschäftsreisenden.
Diese Zahl ist von ca 600 von vor zehn Jahren auf fast tausend pro Jahr angestiegen.


Hier müsste man auch noch anfügen, dass der interkontinental Urlaub enorm zugelegt hat. Proportional gesehen haben Malariaerkrankungen abgenommen.


Penguin hat folgendes geschrieben:

Die Zahl der Todesfälle pro Jahr liegt konstant bei etwa 20
Davon 18 oder 19 Infizierte aus Afrika, davon die meisten aus Kenya, gefolgt von Ghana und Gambia.


Also bleiben bescheidene 10% übrig für eine Infektion auf den Rest der tropischen Länder.


Penguin hat folgendes geschrieben:

In den letzten Jahren gab es EINEN Todesfall bei Thailandbesuchern, und zwar hielt sich diese Person nur in Bangkok und Koh Chang auf.


Nach meinen Infos zu Folge:

Die Frau war sechs Monate in Thailand und hat dort unter Anderem Khoalak, Bangsa, Koh Phangan und Ranong besucht.
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BeitragVerfasst am: So 04. März. 2007; 12:52 Antworten mit Zitat
Penguin
Forenveteran
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[quote="Kaffirahm"]
Penguin hat folgendes geschrieben:

Penguin hat folgendes geschrieben:

In den letzten Jahren gab es EINEN Todesfall bei Thailandbesuchern, und zwar hielt sich diese Person nur in Bangkok und Koh Chang auf.


Nach meinen Infos zu Folge:

Die Frau war sechs Monate in Thailand und hat dort unter Anderem Khoalak, Bangsa, Koh Phangan und Ranong besucht.


Dann: Ranong ! Sad

Aber das muss dann jemand Anderes gewesen sein:

Die mit Koh Chang war nämlich "Fall" meiner Agentur.
Es ging dann darum, ob die Reisende energisch darauf hingewiessen wurde, dass Koh Chang Malaria Gebiet sei.
(Generell wird nämlich eher verbreitet, dass Küstengebiete und Inseln Thailands malariafrei wären )

Es gab noch den Fall einer Weltreisenden. die sich länger in Thailand aufhielt, aber dazwischen auch - kürzer - in Indonesien war. Und der Auslöser wurde zeitlich auf Indonesien kalkuliert.

Penguin
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BeitragVerfasst am: So 04. März. 2007; 17:34 Antworten mit Zitat
sandsturm
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Anmeldungsdatum: 17.10.2004
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Kaffirahm hat folgendes geschrieben:
http://www.bueger.de/historie/Thailand.htm

Die Seite ist ja ein Paradebeispiel der Angst-Industrie der Pharma.


200 Tote - bei 62 Mio Thais und 10 Mio Anderen die sich im Land befinden. 200 Tote, die fast ausschliesslich Asiaten aus unzugänglichen Bergregionen ( also Dschungel ) stammen.

Momol, da rechnet es sich schon, dass jeder Tourist sündhaft teure Medikamente bei sich trägt, die mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit weggeschmissen werden. Wie lange dies das Gesundheitssystem noch verkraftet ?


Habe selten eine ähnlich dümmliche und irrationale Argumentation gehört. Zum ersten: Die Tatsache, dass eine Seite nicht das gleiche propagiert wie du macht sie wohl zu "einem Paradebeispiel der Angst-Industrie"? Selten so gut gelacht. Danke, Kaffirahm!

So wie es aussieht, willst du Dich auf Zahlenspiele einlassen. Leider sind Deine Argumente auch hier eher schwächlich. Weisst du beispielsweise wie gering die Chance einer Erkrankung sein muss, dass man bereits von einer Pandemie spricht? Das ist sowas um ein Prozent rum! Wie dumm Deine Argumentation ist, zeigt sich daran, wenn man das mit den Beispiel Aids vergleicht. In der Schweiz haben wir auf 7 Millionen Einwohner rund 400 bis 500 Neuansteckungen pro Jahr. Hochgerechnet auf die rund 70 Millionen Thais und Touristen entspricht das einer Anzahl von 4000 Fällen. Das ist aber immer noch bedeutend weniger als die 30000 Malariafälle, die aber zum grösstenteil zwar nicht tödlich sind, aber dies nur dank der "Angst-Industrie". Würde man Deiner Schwachstromlogik folgen, hiesse dass, dass man auch bei Aids nicht aufpassen sollte, zumal ich pro Jahr bedeutend mehr Geld für Kondome als für Malariatabletten ausgebe.

Es reicht eben nicht, mit Zahlen um sich zu schmeissen. Man sollte auch noch das Hirn einschalten!
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