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Weltreiseforum Foren-Übersicht » Nord- und Südkorea » Besuch der Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea
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Besuch der Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea
BeitragVerfasst am: So 06. Feb. 2005; 03:04 Antworten mit Zitat
Trotzki
Gast




Vor einiger Zeit hiess es, dass Nordkorea an der Grenze zu China und zu Südkorea je eine Sonderwirtschaftszone einrichten will, damit das bankrotte Land mal wieder zu Kohle (in beiden Sinnen des Wortes) kommt. Nun habe ich hier gelesen, dass es diese Zonen bereits gibt. Hat jemand eine Idee, ob man die besuchen kann und vor allem auch, wie man das am besten mit dem Visum macht. Braucht man in Falle von China dann ein Double Entry Visa für China, oder? Weiss hier jemand Näheres?

BeitragVerfasst am: Mi 09. Feb. 2005; 09:16 Antworten mit Zitat
Kimchi
Hardcoretraveller
Anmeldungsdatum: 17.10.2004
Beiträge: 85
Wohnort: Berlin




Also wenn du nicht gerade Geschäftsmann bist, wirst du da wohl kaum hinkommen...

Du darfst in Nordkorea UNTER KEINEN UMSTÄNDEN frei im Land herumreisen oder auch nur dein Besuchsprogramm frei gestalten. Man hat immer 1-6 Begleiter, die einem zu den vorher handverlesenen Besuchspunkten bringen....

Also wenn du bei so einer Reise fragst, ob du eine der tollen neuen Fabriken sehen darfst, könntest du Glück haben, es hängt aber alles von der nordkoreanischen Regierung ab, wo du hingelassen wirst...

_________________
C.O.R.E.A - Can One Really Experience All ?
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BeitragVerfasst am: Mo 13. Jun. 2005; 20:08 Antworten mit Zitat
ollitirol
Gast




...richtig ist, daß Du nicht überall hinkommst - es gibt auch militärisches Sperrgebiet.
Zumindest nach Käsong, dort befindet sich eine Sonderzone, kommst Du - ob Du auch in die Betriebe kannst, weiß ich allerdings nicht.
Was sind das wieder für Märchen ?
Richtig ist, daß immer ein Begleiter dabei ist - allerdings kann sich jeder sein Programm vorher zusammenstellen, wie er will - Ausnahmen, wie eben militär. Sperrgebiete, gibt es.
Ein Visum für die KDVR wird immer benötigt, ist aber leicht zu bekommen.
Die koreanische Regierung hat wahrlich andere Sorgen, als sich um jeden Touristen zu kümmern, der ins Land kommt - dafür gibt es den dortigen Tourismusverband...

BeitragVerfasst am: Mo 13. Jun. 2005; 20:08 Antworten mit Zitat
kimchi.
Gast




...richtig ist, dass der größte Teil des Landes so oder so Sperrgebiet ist.

Das Besuchsprogramm umfasst viele absolut obligatorische Punkte. Interessant, dass selbst Jutta Limbach zum Denkmal des Großen Führers musste, wenn sich doch alle ihr Programm wählen dürfen....

Industrieanlagen sind allesamt Sperrgebiet, es sei denn sie zeigen die Überlegenheit des Sozialismus, so z.B. neugebaute landwirtschaftliche Betriebe....


@olli: Dann versuch doch mal bei deinem nächsten Besuch folgendes Programm durchzusetzen:

1. Keine Kultstätten für die Familie Kim
2. Einen Bauernmarkt in Pyongyang
3. Ein Krankenhaus
4. Ein Konzentrationslager in Hamgyeong
5. einen SPONTANEN Besuch bei einer nordkoreanischen Familie

etc. etc. etc.

wenn du auch nur EIN spontanes Gespräch mit einem Nordkoreaner hinbekommst, gratuliere ich dir.

spontanen Kontakt gab es mehrmals
BeitragVerfasst am: Di 14. Jun. 2005; 23:36 Antworten mit Zitat
ollitirol
Gast




...bei den Weltjugendfestspielen 1989 konnte die DVRK beim besten Willen nicht ca. 120.000 Betreuer für gleich viele Jugendliche aufbieten - ich habe mich ergo in Pyongyang mit U-Bahn etc. frei bewegt und wurde sogar immer wieder von ehem. in der DDR ausgebildeten Koreanern angesprochen.
Sehr spontanen Kontakt und auch privaten hatte und pflege ich mit Sportlern aus der KDVR.
Das mit dem Bauernmarkt ist interessant - den möchte ich, neben dem Besuch der Gewerkschaft GFTUC und dem Eishockeyturnier beim Mangyondae-Cup unbedingt sehen...

BeitragVerfasst am: So 18. Dez. 2005; 13:07 Antworten mit Zitat
sandsturm
Forenveteran
Anmeldungsdatum: 17.10.2004
Beiträge: 479
Wohnort: Bern




Nun gut, die Zeit von 1989 kann man schon nicht mehr ganz so gut miteinander vergleichen. Immerhin waren damals die DDR und Nordkorea befreudet, während das Land heute wohl überhaupt keine Freunde mehr hat.

Aber wie frei man sich in diesen Sonderwirtschaftszonen bewegen kann, würde mich schon noch interessieren und vor allem auch, was denn genau ihr Sinn ist. Normalerweise dienen die ja dazu den Handel zu fördern, in dem Handelsschranken abgebaut werden. Aber in diesem Fall kann das ja nicht sein, denn mit Nordkorea treibt ja eh niemand Handel, oder?

@Kimchi:
Deine Reiseliste ist ein bisschen, naja... Du wirst auch in den USA Guantanamo nicht besuchen dürfen. Aber wieso sollte man keinen Markt mit aufs Programm nehmen können? Was gibts denn dort Deiner Meinung nach zu sehen?
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Besuch der Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea
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