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Weltreiseforum Foren-Übersicht » Nord- und Südkorea » Nord- und Südkoreaner Gehe zu Seite Zurück  1, 2
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BeitragVerfasst am: Di 18. Jan. 2005; 01:13 Antworten mit Zitat
Kimchi
Hardcoretraveller
Anmeldungsdatum: 17.10.2004
Beiträge: 85
Wohnort: Berlin




ja, da hast du meine Aussage sehr schön verifiziert....


Chung Dong-Yong ist der grausigste Minister überhaupt....Keine Ahnung von Sachpolitik, dem wird alles zugearbeitet und er ist nur im Kabinett, weil er und Roh "Best Best Buddies" sind...schrecklich der Typ...

Der würde eigentlich in einem kleinen Seouler Lebensmittelladen hinter der Kasse stehen, wenn der nicht zur richtigen Zeit die richtigen Leute unterstützt hätte *seufz*


Zur Thematik: Genau, was ich sage: Die lassen die Leute nicht mehr rein, um den Norden nicht zu provozieren...man will doch schönen Sonnenschein ^^

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BeitragVerfasst am: Di 18. Jan. 2005; 14:09 Antworten mit Zitat
yan
Traveller
Anmeldungsdatum: 31.10.2004
Beiträge: 67
Wohnort: zuhause




Kimchi hat folgendes geschrieben:


Zur Thematik: Genau, was ich sage: Die lassen die Leute nicht mehr rein, um den Norden nicht zu provozieren...man will doch schönen Sonnenschein ^^


Natürlich hat man auch nichts gegen nordkoreanische Arbeitskräfte für nur 57 Dollar pro Monat in den Sonderwirtschaftszonen. Noch dazu, wo der Norden ganz andere Möglichkeiten hat, etwaige Streiks zu unterbinden Rolling Eyes

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BeitragVerfasst am: So 30. Jan. 2005; 05:52 Antworten mit Zitat
Kimchi
Hardcoretraveller
Anmeldungsdatum: 17.10.2004
Beiträge: 85
Wohnort: Berlin




das is die realität der welt...........der böse kapitalismus Wink

mal ehrlich:

der nordkoreaner, der dort 57 dollar vom südkoreaner und chinesen ausgezahlt bekommt, ist ein steinreicher mann und froh den arbeitsplatz zu haben....der kommt nicht eine sekunde auf den gedanken zu streiken oder auch nur ein wort des aufmuckens von sich zu geben...

57 dollar ist in einem land, wo ein altes fahrrad aus china ein unbezahlbarer schatz ist, für den sich mehrere familien zusammen tun müssen, ein unvorstellbarer verdienst, von dem man die familie ernähren kann, was erst einmal die einzige und erste priorität des durchschnittlichen landarbeiters sein dürfte...

die südkoreaner und chinesen verdienen durch niedrige produktionskosten...
ganz nebenbei hat das den effekt, dass einige tausend nordkoreaner schon angelernt sind, wenn die wiedervereinigung kommt....

diese sonderwirtschaftszonen sehe ich nicht als gefahr, sondern als bereicherung, auf dem tragischen status quo für beide seiten ein erfolg und eine positive symbiose !

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wir wissen immer alles besser...
BeitragVerfasst am: Mo 13. Jun. 2005; 20:10 Antworten mit Zitat
ollitirol
Gast




...das ist eine der unangenehmen Eigenschafte, egal ob in Deutschland oder Österreich.
Trotz aller militärischer Drohgebärden, die vom Süden genauso ausgehen - siehe Team-Spirit-Manöver mit den USA (wer da wohl als Feind gilt ?), gibt es nach wie vor die gemeinsame Erklärung des Nordens und Südens vom 15.6.2000 und viele Projekte der Annäherung und Zusammenarbeit in wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen und anderen Bereichen.
Ganz so demokratisch ist der Süden übrigens nicht - Gewerkschafter aus Südkorea machen oft genug ihre Erfahrungen mit der Demokratie der Republik Korea und auch mit ihren Gefängnissen...

BeitragVerfasst am: Mo 13. Jun. 2005; 20:10 Antworten mit Zitat
kimchi.
Gast




ja, weil sie z.B. bei ihren "friedlichen (unangemeldeten) Demonstrationen" Molotov-Cocktails in Häuser schleudern...

Die Gewerkschaften in Korea sind derart radikal, dass der Staat eingreifen muss. Sieh es mal so. Wären die koreanischen Gewerkschaften, die im übrigen deutlich mehr Rechte haben als man denkt, so einschläfernd friedlich wie ver.di oder der DGB würde der Staat sie auch in Ruhe lassen.

Demokratie ist ein Prozeß, aber wer von den beiden Koreas die Menschenrechte und die Demokratie DEUTLICH mehr achtet, dürfte wohl außer Frage stehen oder ??

Demokratie und Gewerkschaft
BeitragVerfasst am: Di 14. Jun. 2005; 23:41 Antworten mit Zitat
ollitirol
Gast




hm... ja, als Sekretär der österr. Gewerkschaft weiß ich jedenfalls, in welchem Teil Koreas die Kollegen immer wieder im Häfen landen. Insgesamt gibt es aber schon so viele gemeinsame Projekte zwischen dem Norden und Süden, daß ich - für beide Teile eines Landes - optimistisch in die Zukunft blicke...

Nord- und Südkoreaner
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