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 | Internet Zensur in China |  |
Verfasst am: Mi 07. Jun. 2006; 08:31 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Ich sitze derzeit in einem Internetcafe in China und aergere mich ueber zwei Dinge:
Erstens kann ich keine Suchmaschine benutzen. Google funktioniert zwar auf der Startseite, aber in jedem Internetcafe bisher kam statt den Resultaten eine Fehlermeldung. Das sowohl auf Google. com wie auch -de oder .ch Ich kann das zwar umgehen, indem ich die Googlebar benutze, die ich unten im Forum eingebaut habe, aber es ist nicht wirklich ideal.
Zweitens kann ich nicht auf mein Geschaeftsmailkonto zugreifen. Und dies, weil es ueber ein abhoersichereres htpps:// Protokol aufzurufen ist. Auch hier vermute ich ein System des chinesischen Ueberwachungsstaats. Kann mir jemand sagen, wie ich dieses Problem umgehen kann? |
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Verfasst am: Mi 07. Jun. 2006; 11:50 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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Zuletzt bearbeitet von Alex am Mi 07. Jun. 2006; 21:36, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: Mi 07. Jun. 2006; 21:32 |
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| Aremonus |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 07.10.2005 |
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ich find die Idee mit dem DNS gut, wenn man das in einem I-net coffeee so machen kann.
Die chinesische Zensure basiert meines Wissen nach auf bestimmten Wörtern und ein paar gesperrten Websites; dass sie ganze http-verschlüsselungen sperren, wäre mir neu.
Wenn du ins Kaffee gehst und dort mails checken möchtest, sag nem arbeitskollegen er solle deine mails auf ein hotmail konto umleiten; die können in china abgerufen werden.
Dass Google nicht geht, muss an dem Internetkaffee liegen, wenn du dann in eines gehst. Sonst vprobiers am besten mal mit der chinesischen Version von google (www.google.cn). Wenn du deinen eigenen Laptop verwendest, musst du es unter Google mit einem Klick auf "Sprachtools" und dann auf die chinesischi Flagge umstellen (manchmal klappt das eingeben von google.cn allein nicht, da google zu intelligent ist - es routed dich automatisch auf die schweizerseite von google um.)
Viel Spass mit der chinesischen Zensur!
Gibt es nicht irgendwie die Möglichkeit, die webseite innerhalb einer Webseite anzuzeigen? Könnte man doch über einen inlinframe oder so machen, dann kann man von china aus auch auf Seiten wie Wikipedia zugreifen^^ |
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Verfasst am: Do 13. Jul. 2006; 09:12 |
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| bAbbAZwack |
| Holidayresort-Guru |
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| Anmeldungsdatum: 16.08.2005 |
| Beiträge: 11 |
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| Auf www.anonymouse.org gehen und dort den gewuenschten link der nicht funktioniert eingeben. Dann funktiernert so ziehmlich jede Seite, da du dann anonym surfst und ueber einen deutschen server im internet bist. Viel Spass beim Surfen. |
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Verfasst am: Mi 19. Jul. 2006; 07:32 |
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| Fabyian |
| Traveller |
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| Anmeldungsdatum: 27.08.2005 |
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| Wohnort: Beijing |
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Hallo Panti,
ich habe mir hier http://www.traveltalk.weltreiseforum.com/ftopic567.html auch mal den Frust des chinesischen Internets von der Seele geschrieben. Erstaunlich: viele Chinesen glauben nicht an Zensur!
Meinen eigentlichen Mail-Account bei inbox.com, den ich mit Abstand den besten finde, konnte ich in China gar nicht benutzen. Nach einer Weile hatte ich yahoo, hotmail und etwa sechs weitere... Hotmail ist haesslich und ging bei mir auch nicht. Yahoo war es dann, ging aber auch nicht immer (Mails konnten nicht geoeffnet werden, waren leer oder kamen nie beim Empfaenger an).
Mit google hatte ich weniger Probleme, allerdings sind jede Menge Seiten in China gesperrt. Aber nicht immer!
Mal was zu google fuer alle, die es noch nicht wissen:
http://www.tagesschau.de/thema/0,1186,OID5237910,00.html
Alternativen:
http://www.noluv4google.com/article.php?id=800
Ich habe festgestellt, dass ich schon reichlich vergoogelt bin - andere Suchmaschinen kommen mir komisch vor... Aber zB clusty.com ist wirklich gut.
Wie ist es mit gmail? Jeder Benutzer stimmt zu, dass persoenliche Daten gelesen und weitergegeben werden. Auch als Empfaenger von gmail-Mails. Naja, die machen wenigstens kein Geheimnis draus. Weiss jemand, ob gmail in China funktioniert?
Ich bin nicht paranoid und will es auch nicht werden. Was ich von Seiten wie o.g. Anonymous halten soll, weiss ich nicht. Sieht nicht serioes aus (serioese Oberflaeche bedeutet allerdings auch nicht viel) und vielleicht werden grade die streng ueberwacht, weil jeder, der was zu verbergen hat, sich da sicher fuehlt... Ich weiss es nicht. Ob das in China funktioniert, wuerde mich aber mal interessieren. kann's selber nicht probieren - wohne nicht mehr dort (bald wieder), kann es mir aber nicht so richtig vorstellen. Die Server der geblockten Seiten sind auch im Ausland und gehen nicht.
Vielleicht ist man doch am sichersten, wenn man die ganz grossen benutzt. Da hat man eine Chance in der Masse unterzugehen...
opensky werde ich mir genauer und in Ruhe durchlesen. Fuer den Link auf jeden Fall: Danke!
Wer wirklich per mail "heikles" versenden will, der sollte in ein Cafe gehen und hotmail, yahoo etc benutzen.
Tja, falls Du, Panti, noch in China bist, ess ein paar Baozi fuer mich und hab viel Spass...
Gruss |
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Verfasst am: Do 20. Jul. 2006; 17:50 |
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| Aremonus |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 07.10.2005 |
| Beiträge: 495 |
| Wohnort: Basel |
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Also bis jetzt habe ich noch keinen Chinesen hier in chengdu getroffen, der nichts ueber die zensur weiss (ausser meiner freundin grossmutter, aber die weiss auch nicht dass es ein internet gibt^^)
anonymouse finde ich recht gut; hier im internetkaffee funktiniert es jedenfalls einwandfrei. Mit dem emailpruefen habe ich jedoch trotz zensur keine probleme, weder bei meiner schule noch bei freesurf noch bei tiscali. (ausser das tiscali zu langsam ist, drum check ich es kaum)
Wozu betreibt die Regierung diesen Aufwand eigentlich? Gerade bei Seiten wie Wikipedia ist es total Sinnfrei, eine solche zensur zu machen, ja sogar kontraproduktiv, da man der bevoelkerung so offen zeigt, dass man was zu verbergen hat. |
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Verfasst am: Do 20. Jul. 2006; 22:34 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 3830 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Gerade habe ich eine Meldung gelesen zum Thema gelesen. So hat Amnesty International den Firmen Microsoft, Google und Yahoo wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an Internet-Zensur in China Verstöße gegen die Menschenrechte vorgeworfen. (siehe dazu hier)
Noch kurz zu meinen Erlebnissen: Ich habe das ganze mit der Zensur in China noch in einem Reisebericht zusammengefasst. Sind auf dieser Seite hier die beiden letzten Absätze. Dort siehst du auch, wie sinnlos und kontraproduktiv das ganze ist: So habe ich in einem Buchladen in Peking Importbücher gefunden, bei denen ganze Seiten überklebt sind. Gegen das Licht kann man aber trotzdem noch lesen, dass es um das Tiananmen-Massaker geht. Tja, wieso tun die das? Und wieso tun sie das so schlecht und plump? Manchmal habe ich da einfach das Gefühl, dass die Zensoren selber nicht so wirklich für ihre eigene Zensur sind und so auf etwas subversive Weise versuchen, das System auszuhebeln. Aber vielleicht überschätze ich sie auch einfach und sie sind bloss sehr dumme Bürokraten. |
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Verfasst am: Do 20. Jul. 2006; 23:54 |
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| Fabyian |
| Traveller |
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| Anmeldungsdatum: 27.08.2005 |
| Beiträge: 71 |
| Wohnort: Beijing |
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Das "Anonymous" funktioniert, zeigt was Pantitlan schon vermutet hat: die Zensur ist entweder halbherzig oder einfach nicht gut.
Chinesen werden allerdings eher selten "Umwege" finden.
Das mit der Mail-Zensur ist noch unverstaendlicher. Ich habe in China keinen kennengelernt, der auch nur annaehernd soviel Probleme hatte, wie ich! Eine Vermutung war, dass englischsprachige Mails besser durchgehen, als zB deutsch. Die "Zensur-Meister" sprechen wohl nur English, wenn ueberhaupt.
Aber, wie gesagt, meine Mails waren meist so: "Liebe Mama, alles ist toll und ich fuehele mich sehr wohl..." Bei meiner Mutter kam das dann nicht an !
Zum Thema Zensur ist mir nochwas eingefallen. In einem chinesischen Reisefuehrer fuer Tibet, den meine Frau gekauft hat, steht: Sie sollten bei einer Tibetreise auf ein Messer zur Verteidigung nicht verzichten!"
So schafft man es auch, dass keiner hinfaehrt und mit eigenen Augen sieht, was Sache ist (viele Gegenden in Tibet sind Sperrzone). Abgesehen davon, halte ich die Gefahr, in Tibet ueberfallen zu werden, nicht der Rede wert - nicht mehr, als irgendwo anders in China auch. Den Tip, ein Messer zu tragen, ist der groesste Schwachsinn diesbezueglich, den man Reisendne raten kann. Wer ein Messer traegt, der muss damit umgehen koenne - sowohl vom Koennen als auch mental. Bewaffnet durch das Leben ziehen ist grundsaetzlich abzulehnen.
Und was Positives: die Bahnverbindung nach Lhasa ist fertig... Auf jeden Ffall ein Muss, wenn ich wieder in China bin! Freu mich jetzt schon riesig. |
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_________________ Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um etwas Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. |
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Verfasst am: Fr 21. Jul. 2006; 01:29 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Fabyian hat folgendes geschrieben: | Das "Anonymous" funktioniert, zeigt was Pantitlan schon vermutet hat: die Zensur ist entweder halbherzig oder einfach nicht gut.
Chinesen werden allerdings eher selten "Umwege" finden. |
Nein, dass liegt wohl an etwas anderen: nämlich, dass eben nicht im Datenstrom der Inhalt gefiltert wird, sondern eben bestimmte Seiten gespidert und dann anschliessend gesperrt wird. Wenn ich mich richtig erinnere, ist das auch die These von diesem Heiseartikel: http://www.heise.de/newsticker/meldung/74908
Aber Du hast schon recht, die meisten Chinesen wissen das nicht. Denen, welche ich so ein paar Tipps gegeben habe, waren heilfroh. Die Intellektueleren unter ihnen leiden nämlich an der Zensur.
PS: ich bin mir nich so sicher, ob diese Lhasabahn wirklich so positiv ist... |
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Verfasst am: Fr 21. Jul. 2006; 01:43 |
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| Fabyian |
| Traveller |
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| Anmeldungsdatum: 27.08.2005 |
| Beiträge: 71 |
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Meinst Du, nicht positiv wegen bestimmter Begleiterscheinungen wie die Arbeitsbedingungen der Bauarbeiter oder findest Du, dass mehr Tourismus Tibet schadet?
Ich dachte nur, fuer mich als Reisenden ist das bestimmt sehr spannend...
Was haelst Du denn von "Messer in Tibet"?
P.S. Aber es werden ja auch Schlagworte gefiltert und dann die Inhalte gesperrt. ZB wollte meine Frau in dem Forum ihrer Uni ihren ehemaligen Komilitonen schreiben, dass in Santiago die Studentet schon seit Wochen demonstrieren. Das chinesische Wort fuer "Manifestation" konnte nur umschrieben werden... |
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Verfasst am: Fr 21. Jul. 2006; 02:06 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
| Beiträge: 3830 |
| Wohnort: Beijing (Basel) |
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Nein, die Bauarbeiter sind mir eigentlich egal... Die haben ja auch in Peking oder Shanghai jämmerliche Arbeitsbedingungen. Tourismus, ja und nein... Tourismus ist ja immer so ein bisschen ein zwieschneidiges Ding. Auf der einen Seite wird er sicherlich die Lebensbedinungen der Menschen verbessern, aber halt auch einiges verschlechtern. Was mir aber am meisten Sorgen macht, ist dass nun mit dieser Bahn im Prinzip der Siedlungskolonialisierung durch die Hanchinesen Vorschub geleistet wird. Für chinesische Siedler wird es nun attraktiver nach Lhasa zu ziehen und genau das ist ja das Ziel der ganzen Besiedlungspolitik im Tibet: die Tibeter sollen zur Minderheit im eigenen Land werden. Dann nämlich haben die Chinesen dort auch keine Demokratie mehr zu fürchten.
Messer in Tibet... Ich weiss nicht. Ich war nie wirklich in der Provinz Tibet, sondern nur in den tibetischen Gebieten drum rum. Aber ich habe so den Eindruck, dass ich manchmal eher in China Lust gehabt hätte, eines einzusetzen als in Tibet. Bin also froh, dass ich nie sowas dabei hatte.
Aber Du hast natürlich recht: Wenn man so was hat, muss man damit umgehen können. Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich mich irgendwie schützen sollte, falls ich in gefährlichere Gebiete gehe. Also mit Pfefferspray oder so was. Aber ich denke, wenn man sowas wirklich einsetzt und es dann nicht richtig macht, gefährtet man sich selber viel mehr, als wenn man den Bösewicht einfach tun lässt. |
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Verfasst am: Fr 21. Jul. 2006; 14:14 |
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| Aremonus |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 07.10.2005 |
| Beiträge: 495 |
| Wohnort: Basel |
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Ich habe als Schweizer immer ein Taschenmesser dabei; ist ueberall sehr nuetzlich (zB um meine Bohnenmilch zu oeffnen.) Wuerde ich jedoch ueberfallen, wuerde ich es nicht hervor nehmen; der Raeuber kann mein Portemoannie haben, laufe nie mit viel Geld darin herum und bin auch versichert. Das Natel hat eine chinesische SIM mit so etwa 20 yuan drauf; waere also auch nicht so schlimm, wenn es gestohlen wuerde (zu mal ich eh ein neues will).
Ich denke nicht, dass die chinesische Internetzensur halbherzig gemacht ist; die einzige Moeglichkeit, das Internet in China ganz Zensiert zu machen waere, alle Verbindungen ins Ausland zu unterbrechen. Ich fuer meinen Teil sehe keinen besseren Weg fuer die Zensur als der den die Regierung ohnehin macht (manche Sites sperren und Wortfilter). Aber egal wie vollstaendig die Websiteliste und der Wortfilter auch ist; `ne 128 bit Verschluesselung ist bereits mehr als genug, um die Zensur zu umgehen. Ich rufe meine Mails immer verschluesselt ab, somit kann die Regierung Chinas garnichts filtern (eine 128 Bit verschluesselung mit einem Grossrechner zu entschluesseln wuerde - sofern man den Inhalt kennt - ein paar Sekunden dauern; dass kann sich ein Land mit mehr als 100 Millionen Usern nicht leisten. |
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