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 | Senegal: Viele Fragen (Finanzen, Sicherheit, Sprache, usw.) |  |
Verfasst am: So 09. Apr. 2006; 22:59 |
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| Indrid Cold |
| Fullmoonpartyjäger |
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| Anmeldungsdatum: 26.11.2005 |
| Beiträge: 17 |
| Wohnort: Schweiz |
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Senegal: Viele Fragen (Finanzen, Sicherheit, Sprache, usw.)
Hallo
Einleitung:
Ich bin erst 20 Jahre alt und sehr unerfahren, was das Reisen betrifft. Ich möchte irgendwann dieses, nächstes oder übernächstes Jahr mal wieder alleine in den Urlaub fliegen. Ich bin im Dezember 2005 drei Wochen alleine nach Thailand gegangen. Dabei handelte es sich um meine ersten Ferien, die ich alleine verbracht habe, meine ersten Ferien, die ich alleine organisiert habe, und um das erste Urlaubsland, das sich ausserhalb Europa befindet.
Ich habe dort sehr gute Erfahrungen gemacht. Es gab keine Probleme, keine Überfälle, keine Unglücke, alles lief gut ab. Ich hatte keinen Unfall, keine Krankheit, rein gar nichts. Ich bin dort mit der Chef-Kellnerin von meinem Hotel für die drei Wochen zusammen gekommen (nicht für Geld, nur Sympathie). Wir haben praktisch jeden Tag etwas unternommen. In den drei Wochen gab es ungefähr nur zwei, drei Tage, an denen wir nichts unternommen haben (Kino, Tempel, das vom Tsunami zerstörte Gebiet Khao Lak, Höhlen, Wasserfälle, Elefantenreiten, Zoo, Blumenfarm, usw.) . An allen restlichen Tagen haben wir viele Dinge angeschaut, besichtigt und vieles mehr. Ich hoffe nun natürlich, dass ich im Senegal ähnliches schaffen werde.
Ich interessiere mich sehr für fremde Kulturen, würde gerne viele Länder besuchen. Leider habe ich, da ich mich noch in der Ausbildung befinde, nicht sehr viel Geld. Deshalb kann ich nicht oft grossen Urlaub machen. Vor allem interessieren mich Länder in Asien und in Afrika.
Nun möchte ich gerne mal für eine oder zwei Wochen in den Senegal. Ich habe mich bisher nicht über das Land schlau gemacht. Ich habe über Japan und Thailand Reiseführer des Verlages Reise Know-How. Für Senegal gibt es bestimmt auch ein solches Buch, habe es aber noch nicht gelesen. Ich war auch noch nicht im Reisebüro und habe auch noch keine Reiseberichte gelesen.
Ich möchte, da ich alleine reise und deshalb mehr gefährdet bin als Gruppen, natürlich an einem Touristenort meinen Urlaub verbringen, dennoch möchte ich dort alleine sein, und wenn ich Kontakte knüpfe, dann mit Einheimischen. Ich gehe nicht auf Gruppen-Ausflügen oder tue mich mit anderen Touristen zusammen, in diesem Sinne bin ich eher ein Individual-Tourist als ein Gruppen-Tourist.
Dennoch möchte ich schon mal einige Fragen stellen:
- Finanzen: Bargeld sollte man ja nur wenig mitnehmen. Ich habe keine Kreditkarten. In Thailand konnte ich überall meine Bankkarte brauchen, an jedem Automaten (ATM). Und dabei handelt es sich um eine normale Maestro-Karte meiner Valiant-Bank. Ebenfalls konnte ich sogar mit der gewöhnlichen Post-Card überall Geld abheben. Trifft das auch auf die Automaten in den Tourismusorten in Senegal zu? Oder wie habt ihr das mit dem Geld geregelt?
- Gesetzte: Ich nehme keine Drogen. Ich habe noch nie geraucht oder noch nie ein alkoholisches Getränk getrunken (ob ihr es glaubt oder nicht). In Thailand gibt es für Drogen die Todesstrafe. Wie sieht das in Senegal aus? Gibt es dort sonderlich spezielle Gesetzte? In Sambia wurde im Jahr 2001 ein 55-jähriger Deutscher verhaftet und zu sechs Jahren Haft und Zwangsarbeit verurteilt, weil er mit einer Frau Oral-Sex praktizierte, was in dem Land laut Gesetzt verboten ist (Quelle: STERN-Serie „So liebt die Welt“ Teil 4)?Gibt es Dinge, die man wissen sollte?
- Typisch für das Land: Zur Kultur weiss ich auch noch nichts. In Thailand ist es z. B. üblich, Trinkgeld zu geben, dafür darf man Kinder nicht am Kopf berühren, da an diesem heiligen Ort des Körpers die Seele sitzt, man sollten in Thailand auch den König nicht beschimpfen usw. Gibt es im Senegal auch typische kulturell- oder religiösbedingte Dinge, die man wissen sollte, um nicht in ein Fettnäpfchen ins nächste zu treten?
- Airlines: Welche Airlines empfehlt ihr mir? Sie sollte möglichst von Zürich aus starten. Welche ist billig, welche ist von der Bedienung her gut? Für welche muss ich die Rückflüge rückbestätigen lassen? Gibt es Airlines, die nach Senegal fliegen, und nicht auf der EU-Schrottliste (wurde von der Schweiz übernommen) stehen? Wie lange dauert ein Flug von der Schweiz in den Senegal?
- Wohin? Soll man in die Hauptstadt des Landes? Wo befinden sich die typischen Touristenorte? Wo wart ihr?
- Kondome: Im Falle das ich eine Frau treffe und es zum Sex kommt will ich natürlich (vor allem in einem afrikanischen Land) Kondome brauchen. Soll ich diese in der Schweiz kaufen, oder kann man diese dort auch ohne Probleme kaufen? Oder ist die Qualität dort weniger gut?
- Sprache: In Thailand hatten die Leute praktisch keine Probleme mit Englisch. In Senegal ist die Amtssprache aber Französisch. Diese Sprache spreche ich allerdings nicht. Ich kann nur „Guten Tag“, „Gute Nacht“, „Auf wieder sehen“ und „Ich heisse…“ sagen, mehr nicht. Ist das in den Touristen-Orten ein Problem? Komme ich nur mit Englisch zurecht?
- Sicherheit: Auf der Seite des deutschen Auswärtigen Amtes steht folgendes:
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Reisende in die Casamance (südlicher Landesteil Senegals) sollten sich kurzfristig über die Lageentwicklung informieren. Im Grenzgebiet zu Guinea-Bissau südlich der Regionalhauptstadt Ziguinchor bzw. dem Gebiet Guinea-Bissaus führen Splittegruppen einer senegalesischen Rebellenorganisation und Militäreinheiten Guinea-Bissaus seit Mitte März 2006 eine bewaffnete Auseinandersetzung.
Die touristischen Zentren am Cap Skirring (im äußersten Südwesten Senegals gelegen) und der dortige internationale Flughafen gelten gegenwärtig als sicher. Die Straße zwischen Cap Skirring und Ziguinchor hingegen muss derzeit als gefährdet eingestuft werden.
Von nächtlichen Aufenthalten oder Autofahrten (vor allem ohne Begleitung) am Strand zwischen Lac Rose und St. Louis wird dringend abgeraten. .
In urbanen Zentren, vor allem in bestimmten Vororten von Dakar, ist eine zunehmende Kriminalität festzustellen. Die Täter schrecken auch vor Gewalteinsatz nicht zurück. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet weren. Es wird empfohlen, sich nachts nur mit dem Auto in der Stadt zu bewegen.
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremder Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren.
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Nun, ich kann mich daran erinnern, das Senegal eigentlich als eines der sicheren Länder in Afrika gilt. Auch im Buch „Erfahrung Afrika“ von Jolanda & Ingo Hoffmann wird Senegal als deutlich schönes und gutes Land mit freundlichen Leuten beschrieben.
Aber ich möchte alleine reisen. Auf was muss ich achten? Ist das in den Haupttouristen-Orten auch so schlimm wie oben beschrieben? Was habt ihr bezüglich der Sicherheit für Erfahrungen gemacht? Habe ich als weisse Person Probleme?
- Krankheiten / Impfungen: Welche Impfungen muss ich machen lassen, wenn ich nach Senegal reisen möchte? Und welche (tödlichen) Krankheiten gibt es? Sollte ich irgendwelche Medikamente mitnehmen?
- Attraktionen: Gibt es im Land Dinge, die einen Besuch Wert sind? Sehenswürdigkeiten oder dergleichen? Ich werde mich diesbezüglich noch mit einem Reiseführer, im Internet oder in einem Reisebüro informieren.
- Fotos machen / Leute treffen: Kann man dort Land und Leute einfach fotografieren, oder haben die das nicht gern? Kann man als Tourist Kontakt zu einem Einheimischen / zu einer Einheimischen treten?
- Strom: Wie sieht es in den Hotels bezüglich der Steckdosen aus? Brauche ich einen Adapter?
- Unterkünfte: Welche billigen Hotels könnt ihr mir empfehlen? Es sollte billig sein, aber schon noch eigenes WC und Klimaanlage besitzen. Das Hotel soll eine gewisse Privatsphäre der Besucher haben.
- Nahrung: Was gibt es dort für spezielle Nahrung? Ich kann zwar auf europäisches Essen verzichten, muss aber im Fall der Fälle auch einen Ort haben, an dem ich gewohntes Essen zu mir nehmen kann. Gibt es solche Restaurants in den Touristenorten?
- Touristen-Saison: Wann ist die Hochsaison für Touristen? Wann ist das Wetter am besten? Wann regnet es, wann ist es am wärmsten? Wann würdet ihr nach Senegal fliegen, wann seid ihr in Senegal gewesen?
Handy: Kann ich das im Senegal verwenden? Habe ich dort Empfang?
Ich würde es sehr begrüssen, wenn jemand diese Fragen beantworten könnte. Ich hege auch Interesse an Reisen in zwei andere Länder (Trinidad und Tobago sowie Mikronesien), zu denen ich in den entsprechenden Unterforen zu gegebener Zeit ähnliche Fragen stellen werde. |
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Verfasst am: Mo 10. Apr. 2006; 08:46 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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Hallo Indrid und willkommen im Forum,
Du hast hier ja recht viele Fragen. Da ich leider noch nie so weit suedlich in Afrika war, kann ich Dir Deine Fragen nicht durchs Band beantworten.
Zunaechst mal ist natuerlich Afrika ganz anders als Thailand. Du wirst wohl mit viel mehr Armut konfrontiert werden, was jenachdem einen grossen psychischen Druck bewirken kann. Was aber nicht heissen soll, dass du nicht dorthin gehen solltest. Ich wuerde mich einfach gut vorbereiten, damit du auch weisst, was dich erwartet. Neben den normalen Reisefuehrern gibt es ja auch noch diese KULTURSCHOCK-Reihe. Vielleicht waere da auch eines fuer den Senegal drunter.
Kondome und allgemein Medikamente wuerde ich auch der Schweiz mitnehmen. Ist dort zwar vermutlich viel billiger, aber teilweise wirds sehr schlecht gelagert.
Wegen der Sicherheit: dieses Reiseempfehlungen des EDA schaust du dir am besten an, wenn du von Anfang an weisst, dass du nicht verreisen willst... Nein im Ernst: die klingen immer viel schlimmer als sie wirklich sind. Wenn also nicht extra steht, dass sie von Reisen speziell abraten, dann ist das in der Regel sicher genug, um trotzdem zu gehen. Es ist aber gut, wenn man die Gefahren ein bisschen abschaetzen kann. Sonst kauf dir einfach einen guten Reisefuehrer. |
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Verfasst am: Mo 10. Apr. 2006; 16:57 |
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| Indrid Cold |
| Fullmoonpartyjäger |
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| Anmeldungsdatum: 26.11.2005 |
| Beiträge: 17 |
| Wohnort: Schweiz |
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Ganz neu bin ich hier nicht. Wenn ich mich nicht irre, habe ich ein oder zweimal schon etwas gefragt, bevor ich nach Thailand ging.
Von der Art und Weise her, aber auch von der Armut her glaube ich gern und schnell, dass es in Afrika noch viel derber ist.
Also ich habe heute in der Buchhandlung Stauffacher mal einen Blick in den normalen Senegal-Reiseführer von Reise Know-How geworfen. Ich denke, wenn ich mir diesen kaufen würde, hätte ich viele dieser Fragen schon beantwortet. Ich weiss über die Kulturschock-Bücher bescheid (habe zwei, zu Japan und Thailand).
Zur Sicherheit:
Ich nehme an, die schreiben alles immer etwas übertriebener als es ist und ich denke, die nehmen dort auch gleich jeden registrierten Fall auf, damit sie nichts vergessen. Und zwar aus dem Grund, damit sie sagen können „Wir haben darauf hingewiesen“, falls etwas passiert.
Ein Reiseführer wäre schon das Beste, da hast du Recht. Wie ich schon im Eröffnungsbeitrag erwähnt habe, hege ich aber auch Interesse an zwei anderen Ländern, wobei mir Mikronesien irgendwie besser gefällt.
Von daher denke ich, dass ich zuerst mal dort meinen Urlaub (dieses Jahr oder nächstes Jahr) verbringen werde. Senegal stellt schon nur wegen der Sprache und den Temperaturen her ein Handicap für mich dar.
Dennoch danke für deine Antwort. |
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Verfasst am: Mi 12. Apr. 2006; 21:13 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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- Airlines:
Air France fliegt regelmäßig nach Dakar. Ein Shuttleflug nach Paris dürfte wohl kaum ein Problem darstellen.
- Wohin?
An Dakar kommst Du sowieso nicht vorbei... kann keine Insidertipps geben, da ich noch nie dort war.
- Kondome:
Mitnehmen aus der Schweiz! Keine Frage. Aber auch während der Reise einigermaßen ordentlich lagern, das versteht sich ja von selbst.
- Sprache:
Englisch kannst Du so gut wie vergessen. Nicht mal Französisch werden alle Leute besonders gut sprechen. In frankophonen (d.h. französischsprachigen) Ländern ist Englisch wenig verbreitet.
Also: Französisch lernen!
- Sicherheit:
Meiner Ansicht nach gibt es keine Länder mit unfreundlichen Menschen. Nur kann die Hoffnungslosigkeit der Menschen selbige zu unrechten Taten verführen. Der Senegal ist ein armes Land. Von einem Freund (der meist mit Chauffeur durch die Gegend gefahren ist) weiß ich, dass es sehr gefährliche Stadtteile in Dakar gibt. Außerhalb von Ballungsgebieten, d.h. "auf dem Land", ist die Sicherheitslage in der Regel entspannter. In der südlichen Region Casamance sollte man aber besonders vorsichtig sein und je nach Sicherheitslage (siehe AA) auf eine Reise dorthin ganz verzichten. In Sezessionskriegen können Unbeteiligte schnell zwischen die Fronten geraten.
Durch die weiße Hautfarbe wird man sofort als relativ wohlhabender Mensch eingestuft. Damit ist man natürlich tendenziell einer größeren Bedrohung ausgesetzt. Genauso zeichnet die weiße Hautfarben den Träger aber auch als Bewohner einer weit entfernten Welt aus, der damit per se interessant ist. Man kann also sagen, dass man mit der weißen Haut auffällt, was vorteilhaft UND schädlich sein kann.
EDIT: Wg. der Stadtteile: Da es sehr gefährliche Stadtteile gibt, sollte man sich in Dakar nicht touristisch "treiben lassen", sondern Spaziergänge und Touren innerhalb der Stadt genau planen, damit man nicht unversehens in eines dieser Stadtteile gerät!!! Aber keine Panik, Dakar ist eine Großstadt, in der man nicht von einer Sekunde auf die andere in solche Stadtteile gerät.
- Krankheiten / Impfungen:
1. Impfungen auf jeden Fall: Diphtherie, Gelbfieber, Hepatitis A, Poliomyelitis, Tetanus, Typhus
u.U. auch: Cholera, Hepatitis B, Meningokokken-Meningitis, Tollwut
2. Prophylaxe gegen Malaria auf jeden Fall machen.
[Angaben laut Tropenmedicus Software]
siehe auch:http://www.traveltalk.weltreiseforum.com/viewtopic.php?t=1793&postdays=0&postorder=asc&highlight=malaria&start=12
Bitte zu medizinischen Fragen trotz dem einen Tropenmediziner konsultieren
- Attraktionen:
Die Insel Goree würde ich auf jeden Fall besuchen.
http://webworld.unesco.org/goree/
- Fotos machen / Leute treffen:
Der Senegal ist ein vom Islam geprägtes Land. Unter Umständen möchten die Leute nicht, dass von ihnen Fotos gemacht werden. Meist freuen sie sich aber darüber. Fragen...
Außerdem sollte man sich in islamischen Ländern auf keinen Fall freizügig kleiden. Freizügigkeit wird dabei schnell unterstellt... Also (gerade außerhalb von Dakar) möglichst eher weniger Haut zeigen und weniger "Konturen" zudem.
- Unterkünfte:
Da kann ich leider nichts Spezifisches sagen. Hygiene ist in Afrika aber generell Mangelware. Gerade außerhalb der Städte solltest Du daher lieber etwas mehr Geld in Deine Gesundheit investieren. Zumindest wäre das meine persönliche Empfehlung.
- Nahrung:
In Dakar gibt es sicher auch Filialen der weltweit operierenden Franchise-Fastfood-Ketten. Aber den Besuch von solchen würde ich mir für sehr verzweifelte Momente vorbehalten...
Aber Durchfall-Medikamente solltest Du natürlich mit im Gepäck haben.
- Touristen-Saison:
Das Klima ist tropisch mit einer Regenzeit (in der Regel) von Juli bis November. Der Norden ist überwiegend trocken, der Süden wechselfeucht mit Regenzeit bereits ab April.
Durchschnittl. Temperatur im Landesinneren 27°C (Januar 23°C, Juli 31°C), an der Küste etwas niedrigere und ausgeglichenere Temperaturen. Die nördliche Region Senegals steht von November bis März unter dem Einfluss des Nordostpassats, zu dessen Hauptzeit häufig der staubführende, trockene "Harmattan" aus der Sahara weht; Temperaturen um die 40°C sind dann keine Seltenheit.
Die beste Reisezeit ist zwischen Dezember und Mai.
(Quelle: Tropenmedicus Software)
- Handy:
Für D1 schau' mal unter folgender Seite (dort Senegal im Suchmenü eintragen und "Ort" freilassen):
http://www.t-mobile.de/funkversorgung/ausland
Anderes:
Hast Du die Seite des AuswärtigenAmtes gut angesehen? Da sind einige Informationen etwas "versteckt":
http://www.auswaertigesamt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=149 |
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Zuletzt bearbeitet von Alex am Do 13. Apr. 2006; 09:16, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Verfasst am: Mi 12. Apr. 2006; 21:32 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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Noch eine Anmerkung:
Mikronesien mag sicherer sein als der Senegal. Und baden kann man da wohl auch besser. Die Natur dort bietet auch andere (nicht größere!) Höhepunkte als die Afrikas. Aber das ist ein klassischer Vergleich von Äpfeln und Birnen...
Dafür ist Afrika bzw. hier der Senegal kulturell und geschichtlich deutlich vielschichtiger und vielfältiger als Mikronesien.
Es sind zwei völlig verschiedene Welten! |
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Verfasst am: Do 13. Apr. 2006; 08:37 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
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| Alex hat folgendes geschrieben: | Noch eine Anmerkung:
Mikronesien mag sicherer sein als der Senegal. Und baden kann man da wohl auch besser. Die Natur dort bietet auch andere (nicht größere!) Höhepunkte als die Afrikas. Aber das ist ein klassischer Vergleich von Äpfeln und Birnen...
Dafür ist Afrika bzw. hier der Senegal kulturell und geschichtlich deutlich vielschichtiger und vielfältiger als Mikronesien.
Es sind zwei völlig verschiedene Welten! |
Also wirklich: das ist ein Vergleich wie zwischen einer Alpengemse und einem Hammerhai.
Das mit der Vielfalt würde ich aber eher UMGEKEHRT sehen.
Ein Vielfältiges Land würde ich z.B. Ecuador nennen (möglicherweise das VIELFÄLTIGSTE überhaupt) aber Mikronesien hat ganz andere auch EXTREM vielfältige Variationen. (alleine wieviele sehr unterschiedliche Inseln, mit wie vielen sehr unterschiedlichen Menschentypen da vorkommen. Vom Hightech-Slum (Guam) bis zur Steinzeitinsel, wo das Baströckchen der letzte - und ERSTE - Modeschrei bleibt ! - zum Betoninselchen, wo die Atomtestopfer hin zwangsverschleppt wurden.
Zum Thema Sicherheit: Von 153 Ländern, die ich bereiste, fand ich im Senegal - UND Elfenbeinküste - den krassesten Rassissmus vor: Praktisch: JEDER gegen JEDEN !
DAGEGEN war Südafrika zu seinen "besten Zeiten" ein Kindergarten im Vergleich ! (hab beides getestet: ganz am "Objekt" mit einer gemischtrassigen Gruppe von Freunden unterwegs ! z.B. u.a.)
Penguin |
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Zuletzt bearbeitet von Penguin am Do 13. Apr. 2006; 09:23, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: Do 13. Apr. 2006; 09:11 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Zitat: | | Zum Thema Sicherheit: Von 153 Ländern, die ich bereiste, fand ich im Senegal den krassesten Rassissmus vor: Praktisch: JEDER gegen JEDEN |
@Penguin:
Welchen Rassismus meinst Du? Vorurteile Weißer gegen Schwarze oder "reverse-racism" Schwarzer gegen Weiße? Wie hat sich das denn so geäußert?
Zwar kann ich da, wie gesagt, keine eigenen Erfahrungen vorweisen, aber von dem besagten Freund, der ein paar Wochen dort war, habe ich nichts von Rassismus mitbekommen. Eher hatte er das Gefühl, dass eine tradierte, latent unterwürfige Kolonialattitude der Farbigen zurückgeblieben sei. Das fiel wohl gerade in dem Haus auf, in dem er in Dakar wohnte. Auf dem Land ist er aber scheinbar sehr freundlich aufgenommen worden (dort ist er kurzzeitig mit dem Bus unterwegs gewesen).
| Zitat: | | Das mit der Vielfalt würde ich aber eher UMGEKEHRT sehen. |
Mmh... weiß nicht... kenne mich mit Mikronesien nicht wirklich aus... aber ich dachte da an die Geschichte Afrikas. Vielleicht war vielschichtig nicht das richtige Wort. Die kulturelle und zivilisatorische Vergangenheit ist nur eben in Afrika (und gerade an der nördlichen Westküste) deutlich "tiefer", bedeutender als in Ozeanien. Dazu kommt die umlagernde religiöse Kultur des Islam...
Dagegen würde ich in Mikronesien eher für die Natur und das "feel-free-the-sun-is-shining-feeling" (cooles Wort, oder? ) bereisen. Was für mich aber auch nicht weniger wert ist! |
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Verfasst am: Do 13. Apr. 2006; 12:25 |
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| Penguin |
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| Alex hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Zum Thema Sicherheit: Von 153 Ländern, die ich bereiste, fand ich im Senegal den krassesten Rassissmus vor: Praktisch: JEDER gegen JEDEN |
@Penguin:
Welchen Rassismus meinst Du? Vorurteile Weißer gegen Schwarze oder "reverse-racism" Schwarzer gegen Weiße? Wie hat sich das denn so geäußert?
Zwar kann ich da, wie gesagt, keine eigenen Erfahrungen vorweisen, aber von dem besagten Freund, der ein paar Wochen dort war, habe ich nichts von Rassismus mitbekommen. Eher hatte er das Gefühl, dass eine tradierte, latent unterwürfige Kolonialattitude der Farbigen zurückgeblieben sei. Das fiel wohl gerade in dem Haus auf, in dem er in Dakar wohnte. Auf dem Land ist er aber scheinbar sehr freundlich aufgenommen worden (dort ist er kurzzeitig mit dem Bus unterwegs gewesen).
| Zitat: | | Das mit der Vielfalt würde ich aber eher UMGEKEHRT sehen. |
Mmh... weiß nicht... kenne mich mit Mikronesien nicht wirklich aus... aber ich dachte da an die Geschichte Afrikas. Vielleicht war vielschichtig nicht das richtige Wort. Die kulturelle und zivilisatorische Vergangenheit ist nur eben in Afrika (und gerade an der nördlichen Westküste) deutlich "tiefer", bedeutender als in Ozeanien. Dazu kommt die umlagernde religiöse Kultur des Islam...
Dagegen würde ich in Mikronesien eher für die Natur und das "feel-free-the-sun-is-shining-feeling" (cooles Wort, oder? ) bereisen. Was für mich aber auch nicht weniger wert ist! |
Du unterschätzt Mikronesien ! Da sind Zeugnisse sehr vieler Kulturen
zu finden. z.B. schon mal von den "Steingesichtern" Palaus gehört ? oder Der Stadt "Nan Mandol" das Steingeld von Yap oder den 12 "Urkulturen", die von dort den Erdkreis mit Menschen bevölkert haben ? usw usw Historische Überlieferungen, die Jahrtausende zurückgehen.
Im Senegal findet sich extrem wenig. Wobei die nix dafür können:
Der Senegal war einer der Lieferanten für Sklaven, die von den dort ansässigen Kleinstämmen, die auf sehr primitivem Niveau lebten, selbst noch verkauft wurden.
Zuerst an die Bewohner der Mittelmeerküsten, später an arabische Sklavenhändler und danach an die Portugiesen, die sie in die "Neue Welt" transportierten. Selbst das kleine Gambia hat zumindest etwas an historischen Überresten zu bieten. Die Tierwelt ist in beiden Ländern weitgehend ausgerottet.
Penguin
das mit dem Rassismus fand ich persönlich erschreckend. Richtig beobachtet: im Vordergrund "kriecherisch" und wenn keiner zuschaut ZUTRETEN, vor allem gegen Schwächere, die Underdogs, die man ja verkaufen konnte, oder abschlachten oder....??? ich erspar mir die Details |
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Verfasst am: Do 13. Apr. 2006; 13:27 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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Vielleicht überschätze ich als Europäer den Senegal historisch tatsächlich.
Aber...
| Zitat: | | Der Stadt "Nan Mandol" das Steingeld von Yap oder den 12 "Urkulturen", die von dort den Erdkreis mit Menschen bevölkert haben ? |
Ist mir neu. Soweit ich weiß, liegen die Wurzeln des homo sapiens in Afrika, von wo aus er sich vor 200.000 Jahren über die ganze Welt verbreitet hat.
| Zitat: | | Historische Überlieferungen, die Jahrtausende zurückgehen. |
Schriftsprache? Die ist doch nur von den damaligen Hochkulturen bekannt...
Aber hinfahren werde ich auf jeden Fall mal, kulturelle/historische/alkoholische Vielfalt hin oder her...  |
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Verfasst am: Do 13. Apr. 2006; 18:07 |
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| Penguin |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 31.01.2006 |
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| Alex hat folgendes geschrieben: | Vielleicht überschätze ich als Europäer den Senegal historisch tatsächlich.
Aber...
| Zitat: | | Der Stadt "Nan Mandol" das Steingeld von Yap oder den 12 "Urkulturen", die von dort den Erdkreis mit Menschen bevölkert haben ? |
Ist mir neu. Soweit ich weiß, liegen die Wurzeln des homo sapiens in Afrika, von wo aus er sich vor 200.000 Jahren über die ganze Welt verbreitet hat.
| Zitat: | | Historische Überlieferungen, die Jahrtausende zurückgehen. |
Schriftsprache? Die ist doch nur von den damaligen Hochkulturen bekannt... |
Die haben Bilderschriften.
und sowas wie Nan Mandol zu bauen braucht schon eine ziemlich "Hochkultur" wobei vieles mehr wohl unter Wasser gelandet ist.
Es gibt auch z.B. eine uralte Überlieferung, die nach "Sonnenumläufen"
sehr weit zurückgeht, dass nach der Erdkreisvernichtenden "Überflut" nur nur ein Mann und eine Frau überlebten: Der Name der Frau ist überliefert: LEVIRAN der Gott, der alles erschaffen hat ist Yelafaf. Er hat die menschen ausgeschickt, die Erde zu besiedeln. Dies geschah von dem Ort Gatsapar (gehört zum "Land Gagil" auf einer der Yap Inseln.)
Von hier wurden die Länder der Erde besiedelt: und es gibt eine genaue Liste der Orte, die der Reihe nach von einem der sieben Stämme nach und nach besiedelt wurden. Inclusive Beschreibungen: z.B sind die Inseln Japans, auch Sri Lanka und Malaysia und Java genau zu erkennen.
Auch die Küstenformationen Chinas und Vietnams sind genau beschrieben. das heisst, die hatten auch noch Kontakt zur ehemaligen Heimat, auch über hunderte von Generationen hinweg ! |
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